Über Religion und Lebensalltag von Muslimen

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Auf Einladung des Evangelischen Kirchenkreises Tecklenburg erfuhren am 25. Januar über dreißig Zuhörer in Ibbenbüren von der Ethnologin Sandra de Vries interessante Fakten über den Islam im Allgemeinen und das Alltagsleben von Muslimen im Besonderen. Die Evangelische Erwachsenenbildung hatte gemeinsam mit dem Netzwerk Asyl der evangelischen Christusgemeinde und der katholischen Gemeinde St. Ludwig Ibbenbüren die Veranstaltung organisiert.

Sandra de Vries begann mit der Einführung in die Grundlagen einer Religion, die Europäern oft fremd erscheint. Besonders interessant war es, etwas über den Alltag von Muslimen zu erfahren. Die meisten orientieren sich an den fünf Säulen des Islam: Glaubensbekenntnis, fünf tägliche Gebete, Almosensteuer, Ramadan und Pilgerreise nach Mekka. Familie ist einfach alles: Weitergabe von Wissen, Status, Ehre, Vorsorge im Alter, finanzielle Absicherung und spiritueller Beistand. Deshalb sei der Familiennachzug für die Geflüchteten von großer Bedeutung, hob Pfarrer Reiner Ströver, Synodalbeauftragter für Flüchtlingsarbeit im Kirchenkreis Tecklenburg, hervor. Auch zum Rollenbild von Mann und Frau machte die Beauftragte für interkulturelle Kompetenz wissenswerte Ausführungen.

In der Diskussion wurde dieses Rollenverständnis thematisiert, denn es stößt in unserer Gesellschaft auf Befremden. Das Kopftuch in verschiedenen Formen sei auf jeden Fall ein religiöses Symbol, unterstrich die Referentin. Adelheid Zühlsdorf-Maeder dankte ihr für den unterhaltsamen und hochspannenden Vortrag. Am 13. März wird sich Dr. Christian Röther im Elsa-Brandström-Haus Laggenbeck mit dem Islambild von AfD, Pegida & Co. auseinandersetzen.

Bildunterschrift:

Helma Bayer vom Netzwerk Asyl (li.) und Pfarrerin Adelheid Zühlsdorf-Maeder von der Erwachsenenbildung des Evangelischen Kirchenkreises Tecklenburg (re.) hatten die Ethnologin Sandra de Vries zu dem Vortrag „Die vielen Gesichter des Islam – Religion und Lebensalltag von Muslimen“ eingeladen.

Neujahrsempfang der Gemeinde Lukas/Paulus/Stephanus im Pauluszentrum

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Die evangelische Kirchengemeinde Lukas/Paulus/Stephanus hatte am 14. Januar zum Neujahrsempfang in das Pauluszentrum Langewiese eingeladen. Im Gottesdienst predigte Pfarrer Jörg Zweihoff über die Jahreslosung der evangelischen Kirche für 2018: „Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst“ aus der Offenbarung des Johannes. Der Bibeltext war ihm Anregung, über den Durst nach Leben als ständigen Begleiter des Menschen nachzudenken. Er ging in seiner Predigt der Frage nach, was wirklich wichtig ist im Leben. Das „lebendige Wasser“ gebe es nicht in Flaschen abgefüllt im Supermarkt, stellte er fest. Gott selbst ist die Quelle, er verlangt keine Gegenleistung, kein artiges Verhalten, keine religiösen Pflichtübungen. „Egal, wie viel Durst wir auch haben werden, die Quelle lebendigen Wassers ist da für uns – umsonst,“ so Pfarrer Zweihoff.

Erhard Landmesser hatte den Gottesdienst musikalisch mit einem Präludium des Barockkomponisten Johann Caspar Ferdinand Fischer und einer Fuge von Johann Pachabel umrahmt. Im Anschluss trafen sich Mitglieder der Gemeinde im Foyer, um noch ein wenig zu plaudern. Eine leckere Gulaschsuppe und Getränke lockerten die Atmosphäre auf. Im Rückblick fiel Jörg Zweihoff vor allem der beeindruckende Motorrad-Gottesdienst auf dem Dickenberg ein. Außerdem lobte er den aktuellen Konfirmanden-Jahrgang für seine Aufgeschlossenheit und Fröhlichkeit. Im neuen Jahr stehe die Gewinnung neuer aktiver Mitarbeiter im Vordergrund, vor allem für die Verwaltung der Finanzen und die Erstellung eines Gemeindebriefes, erklärte Jörg Zweihoff.

 

Quellen lebendigen Wassers lassen sich überall leicht finden.DSC_0727_1000DSC_0733_1000DSC_0741_1000Quellen lebendigen Wassers lassen sich auch in Ibbenbüren leicht finden.

Gruppe „KonSenZ“ spendet Erlöse der Plätzchenaktion

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Am 11. November 2017 hatten Mitglieder der Gruppe „KonSenZ“ in der Küche der Familienbildungsstätte leckere Weihnachtsplätzchen gebacken, die in den folgenden Wochen für einen guten Zweck verkauft wurden. 400 Euro kamen dabei zusammen. „Wir haben beschlossen, 200 Euro Anne Cocora und ihren Therapietieren zu spenden,“ erklärt Ursula Habeck, die Initiatorin der Gruppe. Anne Cocora bietet Therapie mit Tieren im Hof Kassling in Gravenhorst an. Sie hatte im Oktober 2017 eine „KonSenz“-Aktion im Seniorenheim „Haus der Diakonie“ in Westerkappeln begleitet. Weitere 200 Euro erhält der Hospizverein Ibbenbüren für den Aufbau des stationären Hospizes, der noch in diesem Jahr beginnen soll.

 

Den Weihnachtsabend nicht allein verbringen

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Alleinsein ist selten schön und oft ist es am Heiligabend besonders schmerzlich. Doch in Ibbenbüren muss Einsamkeit nicht sein, denn Maria und Wilfried Freese laden am 24. Dezember in das Gemeindehaus Blick.punkt der evangelischen Kirchengemeinde zu einem besinnlichen Abend ein. Seit 2001 gibt es dieses offene Angebot bereits und es findet Anklang bei Menschen aller Altersstufen. Der Tisch ist immer reich gedeckt. Hühnersuppe, Salate und Würstchen waren schon vorbereitet, als die meisten Besucher nach dem Gottesdienst aus der Christuskirche herüberkamen.

Essen, Trinken, Erzählen und Vorlesen stehen im Mittelpunkt des gemütlichen Treffens, das stets mit dem gemeinsamen Essen, der Weihnachtsgeschichte und einem Gebet beginnt. Anschließend folgte ein kleines Programm. Margret Frehe las zwei Gedichte vor. „Geboren ist im Stall das Kind, damit wir alle fröhlich sind in unsern dunklen Tagen“, hatte Ursula Wölfel geschrieben. Anschließend wurden Weihnachtslieder gesungen, eine Teilnehmerin hatte für die Besucher kleine Fingerpüppchen mitgebracht.

Heiligabend nicht allein

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In Ibbenbüren laden Maria und Wilfried Freese seit vielen Jahren zu einem besinnlichen Fest für Menschen ein, die am Heiligabend nicht allein bleiben wollen. Sie bereiten gemeinsam mit lieben Freunden und Helfern einen besinnlichen Abend zum Entspannen vor, an dem jeder teilnehmen kann. Gemütlich zusammen essen, Lieder singen und Geschichten erzählen stehen dabei im Mittelpunkt. Am Heiligabend nach der 18-Uhr-Messe sind die Gäste in das Gemeindehaus „Blick.Punkt“ eingeladen. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Junge Sänger begeistern Zuhörer in der Christuskirche

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Zum traditionellen Adventskonzert der Kinder- und Jugendchöre aus der Region waren in diesem Jahr wieder zahlreiche Besucher in die Christuskirche gekommen. Sie erlebten die Spatzen- und Kinderchöre aus dem Christus- und Johannesbezirk, den Kinderchor Hörstel, die Jugendchöre „Wolke 7“ und „Heaven 11“ aus Johannes und Christus, die „Gitarreros“ aus dem Paulus- und Matthäusbezirk, die Kir(s)chenband „The Cherries“ sowie als besonderen Gast den Posaunenchor Laggenbeck unter der Leitung von Reiner Pohl. Die Instrumentalversion von „Feliz Navidad“ brachten die Bläser sehr eindrucksvoll zum Vortrag.

Bekannte Lieder und Musikstücke, wie „Gloria in Excelsis deo“, von den Spatzenchören als Kanon vorgetragen, oder „Heaven is a Wonderful Place“ der Kinder und Jugendchöre sorgten für große Begeisterung und langen Beifall. Die jungen Sängerinnen und Sänger haben mit dem Leitungsteam Olga Neugum und Christian Schauerte (Chöre) sowie Sabine Weymann (Gitarrengruppen) ein beachtliches Repertoire an deutsch- und englischsprachigen Liedern erarbeitet. Es wird immer wieder erweitert, sodass sich die Zuhörer stets an Neuem erfreuen können. Nach einer schönen musikalischen Reise verabschiedeten sich die Chöre ausdrucksvoll und stimmgewaltig mit „Good Night“ von dem stehend applaudierenden Publikum.

Einstimmung in den Advent

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Kurzandacht, Waffeln und Weihnachtlieder in der Matthäuskirche

Die Matthäusgemeinde lädt am Freitag, 01. Dezember 2017, Jung und Alt aus Bockraden und Schafberg zur Einstimmung in den Advent ein. Um 17 Uhr geht es in der Matthäuskirche mit einer kurzen Andacht los. Gemütlich und stimmungsvoll geht es bei Waffeln und Glühwein weiter. Gemeinsam werden auch erste Weihnachtslieder gesungen.
Aufgrund der guten Resonanz aus den Vorjahren möchte der Küster- und Handarbeitskreis zusammen mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden auch in diesem Jahr die Gemeinde auf die Adventszeit einstimmen. Ein kleiner Basar zeigt die Bastel- und Backerfolge der Konfirmandinnen und Konfirmanden.

Historischer Moment – Stiftung gründet Hospiz!

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Es ist ein historischer Moment – so begrüßte Wolfgang Flohre, erster Geschäftsführer des Hospizhaus Tecklenburger Land die Anwesenden beim Gründungsakt der neuen Gesellschaft.

Sieben Institutionen haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam ein Hospiz in Ibbenbüren zu betreiben.

Mit im Boot sind neben unserer „Stiftung Evangelische Kirche in Ibbenbüren“ der Hospizverein Ibbenbüren, das Diakonische Werk im Kirchenkreis Tecklenburg, der Caritasverband, der Sozialdienst katholischer Frauen, die Bürgerstiftung und die Elisabeth-Stiftung.

Mit dem auf dem Tisch liegenden frisch unterzeichneten Gesellschaftsvertrag geht für die neuen Partner die Arbeit nun erst richtig los.

Wir wünschen alles Gute und erfolgreiche Beratungen für einen gelungenen Start!

Plätzchenbacken für einen guten Zweck

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Am 11. November trafen sich Mitglieder der Gruppe KonSenZ in der Küche der Familienbildungsstätte zu ihrer jährlichen Plätzchen-Backaktion. Viele Tüten wurden mit den leckeren Keksen gefüllt und warten darauf, demnächst für einen guten Zweck verkauft zu werden.