Förderverein Matthäuskirche e.V. – Rückblick 2017

>> weiterlesen

Die letzte Ausgabe des Matthäusboten ist geprägt von Berichten zur personellen und finanziellen Zukunft des Gemeindelebens in Ibbenbüren. Pfarrer Finke macht deutlich, dass Veränderungen auch den Bezirk der Matthäuskirche treffen werden.

Im Vorstand des Fördervereins diskutieren wir regelmäßig die möglichen Auswirkungen des

Strukturwandels auf unseren Verein:

– Brauchen wir den Verein dann überhaupt noch?

– Oder wird er noch wichtiger für den Bezirk Matthäus?

– Sollte sich der Verein ggf. an die Veränderungen der Zuschnitte der Bezirke oder Pfarrstellen

anpassen?

All diese Fragen und Gedanken werden uns auch dieses Jahr begleiten. Wir wollen „dran bleiben“ an der Entwicklung, schließlich sind wir laut Satzung dem Bezirk der Matthäusgemeinde verpflichtet.

Das der Förderverein 2017 gebraucht wurde, zeigen die im vergangenen Jahr geförderten Projekte:

Kindergarten (Ausstattung und Musikprojekt), Geburtstagskaffee, Konfirmandenfreizeit, Pfadfinder, Öffentlichkeitsarbeit, Ehrenamtsfest, Anschaffung von 30 neuen Bibeln und Ausstattung für das Matthäusheim.

Auch 2018 werden wieder zahlreiche Projekte unterstützt.

Der demografische Wandel macht auch uns zu schaffen. Derzeit haben wir 176 Mitglieder, Tendenz rückläufig.

Junge Menschen fehlen als helfende Kraft im Vereinsleben und natürlich auch als Beitragszahler.

Sind Sie schon Mitglied? Der Jahresbeitrag für Erwachsene liegt bei nur 20 EUR.

Nach nun 14jähriger Vereinsgeschichte sind wir wieder da angekommen, wo alles begann: bei der Frage nach der Existenz der Matthäusgemeinde.

Stefan Goedsche

Auf dem Foto v.l.n.r.:

Wolfgang Schmidt-Hoffmeier (neuer Kassenprüfer), Annemarie Bröcker (Schriftführerin), Rainer Beez (2. Vorsitzender), Stefan Goedsche (1. Vorsitzender)

Es fehlen: Nicole Heider (Kassiererin) und Manuel Finke (Kassenprüfer)

Emden – Mehr als eine Notlösung – Konfis aus Matthäus auf Freizeit

>> weiterlesen

Am vergangenen Wochenende waren 28 Konfirmandinnen und Konfirmanden mit Pfarrer Andreas Finke und einem engagierten Helfer-Team aus der Matthäusgemeinde zur jährlichen Konfirmanden-Freizeit auf der Insel Baltrum aufgebrochen.

Am Hafen angelangt machte jedoch starker Ostwind und dadurch zu wenig Wasser im Hafenbecken dem Aufenthalt auf der Nordseeinsel einen dicken Strich durch die Rechnung: Die Fähre konnte nicht ablegen.

Spontan improvisierte das Helferteam und fand eine Unterkunft in der Jugendherberge in Emden. Das vorbereitete Programm konnte hier nahezu ohne Abstriche umgesetzt werden. Die Freizeit wurde damit zu einem besonderen und außergewöhnlichen Erlebnis für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

„Stifte machen Mädchen stark“

>> weiterlesen

Beim Weltgebetstag in St. Ludwig wurde auch die Aktion „Stifte machen Mädchen stark“ in den Ibbenbürener Stadtgemeinden gestartet. In Brochterbeck unterstützt die kfd St.Peter und Paul die Aktion.

Durch das Recycling von Schreibgeräten unterstützt der Weltgebetstag Deutschland ein Team aus LehrerInnen und PsychologInnen, das 200 syrischen Mädchen in einem Flüchtlingscamp im Libanon Schulunterricht ermöglicht.

Für 450 leere Stifte können wir zum Beispiel ein Mädchen mit Schulmaterial ausstatten und so eine Tür für eine bessere Zukunft öffnen.

Diese Schreibgeräte werden gesammelt:
Kugelschreiber, Gelroller, Marker, Filzstifte, Druckbleistifte, Korrekturmittel (auch Tippex-Fläschchen), Füllfederhalter und Füllerpatronen, auch Metallstifte, z.B. Eddings. Leere Stifte sammeln und Bildung anstiften!

Diese Materialien passen nicht in das Recycling-Programm: Klebestifte, Radiergummis, Lineale, Bleistifte, Scheren und Druckerpatronen.

Auch die Schülerinnen und Schüler des Religionsunterrichtes in der Jahrgangsstufe 5 an der Anne-Frank-Schule machen mit. Gerade in Schulen ist die Aktion sehr aussichtsreich. Die Schüler präsentierten am Ende Stolz ihre Erfolge. Siehe das Foto unten.

Wer diese Aktion finanziell unterstützen möchte, kann eine Spende überweisen auf das Konto: Evangelische Bank Kassel,
DE42 5206 0410 0404 0045 40.

Interessierte, die sich ebenfalls an dieser Aktion beteiligen möchten, können sich bei Uschi Habeck, Tel . 962238 oder bei Gitta Wolf, Tel. 13248 melden.

Sammelstellen z. Zt. in Ibbenbüren:

  • in der Ludwig-, Mauritius-, St. Johannes-Bosco-, St. Modestes  und Christuskirche, Gemeindehaus blick.punkt
  • Familienzentrum Stadtkindergarten, St. Ludwig, Kindergarten St. Johannes Bosco, Pusteblume
  • Freie Christengemeinde
  • Sozialdienst katholischer Frauen, Sozialkaufhaus
  • Sparkasse Ibbenbüren, VR Bank
  • Familienbildungsstätte
  • Stern -Apotheke, Zahnarztpraxis Kellinghaus/Khamevar
  • Feuerwache Ibbenbüren, Finanzamt, Knappschaft
  • Fisch-Bar Kittner
  • Keplergymnasium,  Anne-Frank-Schule, Ludwig-Grundschule, St. Johannes-Bosco-Schule, Goethe-Gymnasium, Gemeinschaftshauptschul
  • Sammelstelle in Bramsche: Arztpraxis Prof. Dr. Gunia

Sammelstellen in Brochterbeck

  • in der St. Peter und Paul Kirche
  • im Pfarrheim
  • bei der Fa. Tenberg

Bis Mitte April wurden fast 20 Kilogramm Stifte gesammelt.

Foto Anne Frank Realschule

Begegnung von Menschen unterschiedlicher Herkunft

>> weiterlesen

Der türkisch-islamische Kulturverein Ditib und das Begegnungszentrum für Ausländer und Deutsche hatten am 10. März bereits zum dritten Mal ein „Interkulturelles Frauenfrühstück“ organisiert. In diesem Jahr waren Frauen unterschiedlicher Herkunft in die Räume des Gemeindehauses „blick.punkt“ der evangelischen Kirchengemeinde Ibbenbüren eingeladen. Unter dem Motto „Gemeinsam Kultur erleben und Feste feiern“ trafen sich weit über 100 Teilnehmerinnen, um miteinander ins Gespräch zu kommen und sich an dem köstlichen Buffet zu bedienen. Das hatten die Frauen der Ditib-Gemeinde vorbereitet.

Ziele des internationalen Frauenfrühstücks seien unter anderem die Schaffung von Begegnungsorten für Frauen unterschiedlicher Kulturen und Religionen oder Sensibilisierung für die Belange älterer Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, erklärte Elke Stalljohann vom Begegnungszentrum. Dr. Uta Wiggermann, Pfarrerin der evangelischen Christusgemeinde, lud die Gäste dazu ein, einen fröhlichen Vormittag zu verbringen. Atiye Öztürk vom Ditib-Frauenvorstand wünschte ebenfalls einen regen Austausch.

Die Jugendband „Mystery Youngstars“ der Musikschule unter Leitung von Clemens Völkert bereicherte das Programm mit bekannten Popsongs. Zeliha Isik hatte mit einigen türkischen Kindern den Partnertanz „Katibin“ zu einem Lied aus dem osmanischen Reich einstudiert. Louisa König und Elke Stalljohann nahmen in amüsanter Form Stärken und Schwächen von Frauen unter die Lupe.

DSC_3611_1000DSC_3616_1000DSC_3623_1000DSC_3624_1000DSC_3675_1000

Gottesdienst mit Team des Hauses Ibbenbüren

>> weiterlesen

Unter dem Motto „Schön ist die Liebe im Hafen“ feierte die evangelische Kirchengemeinde am Sonntag in der Lukaskirche einen fröhlichen Zentralgottesdienst. Das Kuratorium des Hauses Ibbenbüren auf Wangerooge hatte eine wunderbare Mischung von Informationen über die Lage des Gemeindehauses, die Schönheit der Nordseeinsel, die Einrichtung der Zimmer und vor allem die Besuchergruppen zusammengestellt. Pfarrer Reinhard Lohmeyer plauderte ein wenig aus dem Nähkästchen, denn er begleitet oft Konfirmanden und Jugendliche bei Freizeiten oder Mitarbeiterrunden. Neue Ideen und Perspektiven sind vorhanden, die Stiftung hat finanzielle Unterstützung für den Anbau in Aussicht gestellt.

Die baulichen Maßnahmen der letzten Jahre haben sehr zur Verschönerung beigetragen. Ziel ist es, dass sich Jugendliche, Erwachsene und Senioren gleichermaßen wohlfühlen. Langweilig wird es nie, das wurde sehr deutlich. Das traf auch auf den Gottesdienst zu, der von Christian Schauerte an der Orgel sowie dem Akkordeonorchester Ibbenbüren unter der Leitung von Ilse Saatkamp musikalisch begleitet wurde. Mit bekannten Seemannsliedern wie „Nimm mich mit, Kapitän auf die Reise“ oder „Schön ist die Liebe im Hafen“ ging es hinaus auf das Meer. Die Fürbitten waren vom Dank für das Zusammenwirken aller Verantwortlichen für die Gemeinschaft getragen.

Robert Rickert hatte extra für den Gottesdienst das Märchen von Rapunzel auf die Bedingungen des Hauses Ibbenbüren umgeschrieben. Cornelia Praetorius und Uwe Kropf spielten das alte Ehepaar mit vielen Anspielungen auf Orte und Lokalitäten, Wolfgang Schmidt-Hoffmeier hielt als Erzähler die Handlung beisammen. Reinhard Lohmeyers Predigt zu Orten der Liebe auf der Insel erzählte von Geschichten, an die sich einige Gottesdienstbesucher bestimmt gern erinnerten. Ein Seemannslieder-Potpurri beendete den Vormittag. So mancher wird die Ohrwürmer auf dem Nachhauseweg noch vor sich hin gesummt haben: Hamburger Veermaster, La Paloma oder Heidewitzka, Herr Kapitän.

DSC_3441_1000DSC_3458_1000DSC_3461_1000DSC_3464_1000DSC_3472_1000DSC_3451_1000DSC_3454_1000DSC_3465_1000

Ökumenischer Weltgebetstag in der Ludwigkirche

>> weiterlesen

„Wo liegt eigentlich Surinam?“ Mit dieser Frage hatten sich die Frauen des Vorbereitungskomitees für den Weltgebetstag in diesem Jahr beschäftigt. Im ökumenischen Gottesdienst am 2. März in der St.-Ludwigkirche unter dem Thema „Gottes Schöpfung ist sehr gut“ erfuhren die Besucherinnen nicht nur, dass Surinam an der nördlichen Küste Südamerikas liegt. Die Einwohner des kleinen Landes sind Nachkommen von Ureinwohnern, Sklaven und Plantagenarbeitern. Viele Volksgruppen und Religionen wohnen einträchtig miteinander. Nicht nur in der Hauptstadt Paramaribo stehen Kirchen neben Moscheen, Tempeln oder Synagogen.

Die Frauen des Weltgebetstagskomitees aus Surinam haben die Bewahrung der Schöpfung als Thema gewählt. Die Lieder, zum Teil in der Landessprache Sranan gesungen, mit ihren hinreißenden Melodien waren eine wunderbare Ergänzung der gesprochenen Texte. Zur Lesung wurden Gegenstände ausgebreitet, die die Entstehung des Lebens auf der Erde symbolisierten.

Die Frauen aus den katholischen Kirchengemeinden St. Ludwig und St. Mauritius sowie aus der evangelischen Christusgemeinde hatten Informationen anhand der Buchstabenfolge des Landesnamens zusammengestellt und dabei auch negative Aspekte nicht ausgespart. Sieben Sprecherinnen erzählten stellvertretend für ihre südamerikanischen Schwestern von einem Leben, das nicht selten von großer Armut und Unsicherheit geprägt ist.

DSC_3270_1000

Weltgebetstag in der Pauluskirche

>> weiterlesen

Für den ökumenischen Gottesdienst zum Weltgebetstag hatte ein Vorbereitungskomitee des Paulusbezirks der evangelischen Kirchengemeinde und der katholischen St.-Johannes-Bosco-Gemeinde umfangreiche Ideen entwickelt. Die Liturgie hatten in diesem Jahr Frauen aus Surinam erarbeitet und weltweit in den Kirchen verbreitet. Zunächst wurde Surinam vorgestellt – eine Weltkarte half dabei. Im Norden von Südamerika liegt das kleine Land, in dem etwa 540 000 Menschen leben.

Ingeborg Grau und ihr wunderbares Team hatten zum Thema „Gottes Schöpfung ist gut“ und zur Lesung der Schöpfungsgeschichte viele Gegenstände ausgebreitet, die das Leben auf der Erde in allen Facetten symbolisierten. Nach und nach wurde das Dunkel gelichtet, und Sonne, Mond, Sterne, Tiere, Pflanzen und zuletzt die Menschen kamen ans Licht. Beteiligt waren Ingeborg Grau, Dörthe Bauschulte, Margret Eiben, Marita Wunderlich, Christa Goldbeck, Margret Kasprowiak und Gisela Matuszczak. Für die musikalische Umrahmung sorgten Elke Becker am Piano und der Gitarrenkreis der Pauluskirche unter der Leitung von Dorothee Schnarre.

DSC_3217_1000DSC_3229_1000DSC_3242_1000DSC_3253_1000

Einladung zum Planungsworkshop

>> weiterlesen

Wir laden alle Interessierten herzlich zu folgendem Workshop ein. Über unsere Stiftung Evangelische Kirche in Ibbenbüren als Gesellschafterin sind wir an der Entwicklung des neuen Hospizhauses beteiligt.

Wir freuen uns, wenn wir hierdurch Ihr Interesse wecken und Sie sich angesprochen fühlen!

2018 03 17 Hospiz Planungsworkshop

Stand und Perspektiven von Ökumene

>> weiterlesen

Ein Vortrag von Professor Dr. Martin Jung im Gemeindehaus „Blick.Punkt“ in Ibbenbüren bildete am 18. Februar den Auftakt zur Theologischen Vortragsreihe 2018 des Evangelischen Kirchenkreises Tecklenburg in Kooperation mit dem Kreisdekanat Steinfurt. Der Direktor des Instituts für Evangelische Theologie der Universität Osnabrück widmete sich dem Thema „Zum Stand der Ökumene – Bestandsaufnahme nach dem Reformationsjubiläum“.

Superintendent André Ost verwies bei der Begrüßung der über dreißig Teilnehmer auf erzielte Fortschritte in den ökumenischen Beziehungen. „Das war nicht selbstverständlich“, betonte Professor Jung. Er verhehlte nicht, dass es auch Unzufriedenheit mit den Ergebnissen gibt. „Wir benötigen für die ökumenische Zusammenarbeit in den Gemeinden konkrete Vereinbarungen umsetzbarer Ziele“, forderte er.

Die Ausführungen von Professor Jung boten reichlich Zündstoff für die nachfolgende Diskussion. Während Professor Norbert Ammermann, Kulturbeauftragter des Kirchenkreises, sich für eine Anerkennung des Papstes als Sprecher aller Christen aussprach, sah André Ost die evangelische Kirche formal meilenweit davon entfernt. Dr. Uta Wiggermann, Pfarrerin in der evangelischen Christusgemeinde Ibbenbüren, plädierte dafür, Gemeinsamkeiten in den Vordergrund zu stellen und Unterschiede als Bereicherung anzuerkennen. Das habe früher in Ibbenbüren schon besser funktioniert, gab eine Zuhörerin zu bedenken. Beim nächsten Vortrag am 4. März im Gemeindehaus Matthäus in Ibbenbüren, An der Matthäuskirche 7, wird das Thema „Warum ich gerne katholisch bzw. evangelisch bin“ im Mittelpunkt stehen.

Bildunterschrift Beitragsbild: Pfarrerin Dr. Uta Wiggermann (li.), Mitglieder des Theologischen Ausschusses des Kirchenkreises und Superintendent André Ost (3.v.r.) hatten Professor Dr. Martin Jung (Mitte) als Referenten eingeladen: (v.l.) Pfarrer Jörg Oberbeckmann, Pfarrer Ingo Göldner, Professor Norbert Ammermann, Pfarrerin Dr. Britta Jüngst, Ulrike Lausberg und Pfarrer Christian Heinz.

Superintendent André Ost (re.) überreichte Professor Dr. Martin Jung ein Geschenk.

 

 

 

 

Superintendent André Ost (re.) überreichte Professor Dr. Martin Jung ein Geschenk.