Akkordeon-Orchester in der Matthäuskirche – Musik zum 3. Advent

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Am 15.12.2019, 10.15 Uhr, lädt die Matthäusgemeinde zum nun schon fast traditionellen Gottesdienst mit dem Akkordeon-Orchester Ibbenbüren ein.

Die Matthäuskirche in Bockraden mit ihrer oft gelobten Akustik eignet sich hervorragend für ein großes Orchester. „Es ist jedes Jahr eine Freude, wenn die bekannten Melodien auf vielen Akkordeons in unserer Kirche erklingen.“, freut sich Pfarrer Andreas Finke auf die außergewöhnliche Gottesdienstgestaltung. Neben adventlicher Musik werden passend zur Jahreszeit stimmungsvolle Balladen präsentiert.

Die Arrangements für die unterschiedlich großen Instrumente lassen einen besinnlichen, warmen Klang entstehen, der durch die rhythmische Begleitung eine fröhliche Stimmung erzeugt. Die Gäste dürfen sich auf einen besonderen musikalischen Gottesdienst freuen.

Einstimmung in den Advent – Matthäus lädt ein!

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Am Freitag, 29.11.2019, 17 Uhr, lädt der Küster- und Handarbeitskreis der Matthäusgemeinde zur traditionellen „Einstimmung in den Advent“ in die Matthäuskirche ein.
 
Gemeinsam mit Konfirmandinnen und Konfirmanden wird ein gemütlicher Abend vorbereitet. Es geht los mit einer kurzen Andacht. Gemütlich geht es bei Waffeln und Glühwein weiter. Es werden bekannte Weihnachtslieder mit der ganzen Gemeinde gesungen.
Bei einem kleinen Basar wird leckeres Weihnachtsgebäck angeboten, dass die Küsterinnen mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Bockraden und Schafberg gemeinsam gebacken haben.
 
Die Matthäusgemeinde lädt alle Menschen herzlich ein.

Bewegende Aktion „Eine Million Sterne“ des Caritasverbandes

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Der Caritasverband Tecklenburger Land erinnerte in diesem Jahr mit der Aktion „Eine Million Sterne“ an historische Ereignisse, die an einem 9. November die Menschen bewegten – im Guten, wie im Schlechten. Schüler der Roncalli-Realschule und Schulseelsorgeron Stefanie Bockholt trugen Gedanken dazu vor. Markus Weiligmann von der Gemeindecaritas erklärte das Anliegen und die besonderen Herausforderungen der Gegenwart. Unter dem Motto „Steh auf – bewege Dich!“ erlebten etwa 300 Besucher in der Christuskirche ein berührendes Konzert mit den Chören „caritakt“ und „Gospel and More“. Es erklangen Chorwerke, Gospels und Popsongs, die von den Zuhörern begeistert gefeiert wurden.

Pfarrer Stefan Dördelmann von der Stadtpfarrei St. Mauritius trug einen Bibeltext vor. Barbara Kurlemann, Geschäftsführerin des Sozialdienstes katholischer Frauen, berichtete über die Situation von Flüchtlingen in Jordanien, die sie in diesem Jahr selbst erfahren hatte. Die Hälfte der Spenden aus dem Konzert ist für die Caritas Jordanien bestimmt, die mit dem Geld Migranten, aber auch bedürftige Jordanier unterstützt. Die zweite Hälfte erhält das regionale Caritas-Projekt „Familien Zukunft schenken“. Nach dem Konzert tauchten die Besucher in ein Lichtermeer, das auf dem Kirchplatz das Caritas-Symbol und das Logo der Aktion nachzeichnete.

Bildunterschrift:                                                                                                                                                                                                                                               „Menschen bewegen“: Das Anliegen der Caritas wurde am 9. November mit Hunderten von Kerzen auf den Kirchplatz gezeichnet.

65 Jahre Seniorengemeinschaft und Erntedank auf dem Dickenberg

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Im Dankgottesdienst in der Lukaskirche widmete sich Pfarrer Jörg Zweihoff am 30. Oktober dem 65-jährigen Jubiläum der evangelischen Seniorengemeinschaft Lukas, Stephanus und Matthäus. Zum anschließenden Erntedankfest im Gasthof Antrup waren zudem die Senioren der katholischen St.-Barbaragemeinde eingeladen. Über 50 Besucher waren in die Kirche auf dem Dickenberg gekommen. Jörg Zweihoff gab einen kurzen Rückblick auf die Geschichte der Seniorengemeinschaft. Am Mittwoch galt der besondere Dank der Anwesenden Friedhelm Kandelhardt, der mit seiner Ehefrau Renate seit 2004 das Jahresprogramm ausarbeitet und die Reisen organisiert. „Es sind immer schöne Ziele“, betonte der Pfarrer.

Den Bibeltext aus Jesaja 58 hatte er passend zum Erntedank ausgewählt. Er forderte dazu auf, Dank nicht als Pflichtübung anzusehen, sondern daran zu denken, dass sich der Mensch nicht alles selbst erarbeiten kann. Vieles werde von Gott geschenkt. Der Blick auf die Erntegaben mache einerseits deutlich, dass wir im Überfluss leben. Dies treffe jedoch nicht auf alle zu. „Es gibt schreiendes Elend, auch hier auf dem Dickenberg“, so der Pfarrer. Die sorgsam ausgewählten Lieder wurden von Erhard Landmesser an der Orgel begleitet.

Nach dem Gottesdienst waren im Gasthof Antrup die Tische festlich geschmückt. Den Tisch mit den Erntegaben hatte Christa Frehe wieder wunderschön hergerichtet. Brot, Blumen, Obst und Gemüse in großer Fülle boten ein farbenfrohes Bild. Musikalisch wurde der Nachmittag von den Harmonikas des MGV Seeste mit fröhlichen Melodien gestaltet.

 

Einen Dankgottesdienst zum 65-jährigen Jubiläum der evangelischen Seniorengemeinschaft Lukas, Stephanus und Matthäus sowie zum Erntedank feierte Pfarrer Jörg Zweihoff hinten re.) in der Lukaskirche. Renate (vorn li.) und Friedhelm (vorn 3.v.l.) Kandelhardt dankten die Besucher für sein 15-jähriges Engagement.

Grußwort zur Gründung der neuen Pfarrgemeinde St. Mauritius

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Wir alle sind Teil der einen Kirche Jesu Christi.

Und was heute geschehen ist, das bewegt nicht nur Euch, Es bewegt alle Christen.

Es bewegt alle hier lebenden Menschen.

Darum danke ich sehr herzlich dafür,

heute bei diesem Ereignis von Euch auf diese Weise stellvertretend für alle evangelischen Christen in der Stadt einbezogen worden zu sein. Das hat mein Herz berührt.

Liebe Schwestern und Brüder,
heute ist ein besonderer Tag.

Ihr habt euch großen Herausforderungen gestellt.

Der Weg bis hierhin war nicht leicht.

Wir Evangelischen haben eure Schritte aufmerksam

und in ökumenischer Verbundenheit verfolgt.

Wir wünschen Euch von Herzen,

dass es ein verheißungsvoller Weg wird,

den ihr jetzt gemeinschaftlich gehen werdet.

Ihr bildet ein starkes Netzwerk,

das für ein gelingendes Leben eintritt

und für Glaubenszuversicht

und gelebte Liebe in dieser Stadt.

Seid Ihr Euch dieser Stärke bewusst? –

Ihr seid stärker als Ihr, glaube ich, denkt

und stärker und lebendiger als man Euch „schreibt“.

Wir Evangelischen in Ibbenbüren

sind seit jeher eine große in sich differenzierte Gemeinde und haben im Laufe dieser Erfahrungsgeschichte

die Erkenntnis gewonnen,

dass in einer solchen Großform sehr viel

Kreativität und Flexibilität,

Differenz und Vielfalt,

grundlegende Reformkraft und Stärke möglich ist.

Und alles immer in fruchtbarer Spannung.

Da ist ein großes Potential.

Die Verkündigung der Botschaft von Jesus Christus lebt in vielerlei sozialen Formen in der Welt.

Jede hat ihre Grenzen und ihre Möglichkeiten.

Gott schenke euch, dass Ihr die Möglichkeiten entdecken

und sie zu reicher Entfaltung bringen lassen könnt.

Heilsam, beruhigend und hebend für Eure Seelen.

Gott segne Euch auf diesem Weg.

Jesus Christus spricht:

Ich bin bei Euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Reinhard Lohmeyer, Vorsitzender Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Ibbenbüren

Ökumenischer Gottesdienst zum Jubiläum der Familienbildungsstätte

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Das 50-jährige Jubiläum feierte die Familienbildungsstätte Ibbenbüren am 15. September mit einem fröhlichen „Tag der Begegnung“. Das Fest begann mit einem sehr gut besuchten ökumenischen Dank- und Segensgottesdienst auf dem Klemens-Niermann-Platz. Ausgehend von den Worten aus dem Johannesevangelium „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben“, kennzeichnete Reinhard Lohmeyer, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Ibbenbüren, die Familienbildungsstätte als einen Lebens-, Lern- und Erfahrungsraum, der auch die Tiefen und Schattenseiten des Lebens nicht scheut. „Eine Fabi, die ökumenisch ist, ist ein Ort, an dem die globale Hausgemeinschaft, alle Menschen dieser Welt, konkrete lokale Gestalt erfahren kann“, stellte er fest. Ganz in diesem Sinne machten die Kirchengemeinden der Familienbildungsstätte ein gemeinsames Geburtstagsgeschenk: Eine „ökumenische Rikscha“, Sie sei ökologisch (E-Bike), ökonomisch, weil von Ehrenamtlichen bewegt, und atme ökumenischen Geist, sagte er mit augenzwinkerndem Hinweis auf die sprachlichen Unsicherheiten, die das Wort Ökumene häufig auslöst.

Pfarrer Stefan Dördelmann von der Gemeinde Ss. Mauritius und Maria Magdalena sagte Gott Dank „für den guten Geist“, der in den vergangenem 50 Jahren aus der Familienbildungsstätte hervorging und „der Familien und Beziehungen, Wirtschaft, Politik, Ökumene und viele andere Bereiche beeinflusst, vorangebracht, herausgefordert und unterstützt“ habe. Er gab dem Wunsch und der Zuversicht Ausdruck, die Familienbildungsstätte möge auch in Zukunft für alle ein Ort der Freiheit, der Begegnung, der Geborgenheit und Gemeinschaft, der Liebe und des Friedens sein. Der runde Geburtstag der Bildungseinrichtung sei Anlass, innezuhalten, zurück und nach vorne zu schauen, sagte Stefan Dördelmann.

Bildunterschrift:

Pfarrer Reinhard Lohmeyer, Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer, Pfarrer Stefan Dördelmann und Wolfgang Wiggers, Leiter der Familienbildungsstätte, gestalteten den ökumenischen Gottesdienst und die Eröffnungsfeier mit (v.l.).

SommerFerienGottesdienst im Botanischen Garten Dörenthe

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Der Botanische Garten Loismann in Dörenthe ist ein wahres Juwel gärtnerischer Gestaltungskunst. Seit sechs Jahren lädt die evangelische Kirchengemeinde Ibbenbüren in den Sommerferien dort zu einem besonderen Gottesdienst unter freiem Himmel ein. „Herzlich willkommen, wir sind heute im Dschungel, genauer gesagt, im Regenwald“, begrüßte Pfarrer Reinhard Lohmeyer die etwa 110 Gäste, die auf Bänken und Stühlen inmitten der üppigen Natur Platz genommen hatten. Für die liebevolle Pflege des Gartens dankte er Marianne und Ludger Niemann. Sie erhielten dafür die Hälfte der Kollekte, der zweite Teil war für den kirchenmusikalischen und theologischen Nachwuchs in der Landeskirche bestimmt.

Das Thema gab ein 80 Jahre alter Song aus Südafrika vor: „In the jungle, the mighty jungle, the lion sleeps tonight“. Im Dschungel könne man sich schon einmal verlaufen, auch in Gedanken irregehen, angesichts all der Gefahren ringsum, warnte Reinhard Lohmeyer. Doch wenn der Löwe schläft, sei die Zeit gekommen für Schönheit, Lust, Leben, Feiern, Gesang, Tanz und Ekstase. Das Lied „All Morgen ist ganz frisch und neu“ sang die Gemeinde unter Begleitung des Posaunenchors des Kirchenkreises Tecklenburg, geleitet von Ursula Maria Busch.

Waltraud Rehkopf, Ulrike Käsekamp, Elke Diekmann, Jutta Bitter und Petra Schulz vom Dörenther KreAktiv-Gottesdienst-Kreis sprachen die Texte zum Kyrie und Gloria sowie im Zwiegespräch mit Reinhard Lohmeyer über die Komplexität des Lebens oder Ängste, die jeden Menschen plagen. „Der Löwe ist bereit zum Sprung, aber Gott ist da“, beruhigte der Pfarrer die Zuhörer.

Seine Predigt am Ufer des Seerosen-Teiches nahm die Stelle aus dem Matthäusevangelium auf, in der Jesus über das Wasser lief. Und Petrus wunderte sich, dass es auch bei ihm funktionierte, bis er Angst bekam und von den negativen Ereignissen sich leiten ließ. „Diese Erzählung ist eine symbolische Geschichte über das Fundament des Lebens – wir laufen ständig über Wasser. Aber wenn wir Gott im Blick haben, und er uns ermutigt und begleitet, dann kann uns das Chaos, das was Angst macht, der Löwe im Dschungel, nichts anhaben.“, sagte er. Und es sei in Zeiten der Globalisierung notwendig, dass Kirche mit allen Religionen auf der Welt in Frieden zusammenlebe, damit alle Menschen mit allen gemeinsam nach guten Lösungen für die Herausforderungen in der Welt suchen können.

Nach einem letzten Ortswechsel spendete der Pfarrer Sophie Jörgens den Segen für ihren baldigen Aufbruch nach Südafrika. Sie wird ein diakonisches Jahr im Projekt „Siyabonga – Helfende Hände“ absolvieren, arme Menschen und Waisenkinder unterstützen. Anschließend konnten sich alle Gottesdienstbesucher an dem reichhaltigen Buffet mit „Früchten des „Dschungels“, Kuchen oder Salaten bedienen, das die Dörenther Frauen vorbereitet hatten. Der Vormittag klang mit kleinen Spaziergängen durch den Garten und netten Gesprächen aus.

Bildunterschrift:

Pfarrer Reinhard Lohmeyer feierte im Dschungel des Botanischen Gartens einen fröhlichen Gottesdienst zum Sommerausklang.

SommerFerienGottesdienst zum Thema „Veränderungen“

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Zum SommerFerienGottesdienst am 11. August kamen etwa 220 Christen aller Konfessionen zur früheren Bergberufsschule an die Alpenstraße. Die Matthäusgemeinde hatte an den geschichtsträchtigen Ort eingeladen, um unter dem Motto „Veränderungen – Alles hat seine Zeit“ Zentralgottesdienst zu feiern. „An diesem Ort hängen viele Erinnerungen“, stellte Pfarrer Andreas Finke fest. Viele Menschen hatten darüber persönliche Geschichten erzählt. Ganz früher war dort die Schafbergschule, ehe die Preußag das Gebäude als Bergberufsschule übernahm. Seit 150 Jahren hat der Schulstandort immer wieder Veränderungen erfahren, derzeit nutzt das Berufskolleg des Kreises Steinfurt die Räume zu Ausbildungszwecken

Die Band „G-Rock“ der Matthäusgemeinde stimmte die Gemeinde mit dem „Sommer-Hallelujah“ auf eine Stunde mit Blicken zurück und in die Zukunft ein.  Stellvertretend für viele Menschen, die ihre Gedanken an die Vergangenheit geäußert hatten, trugen Marita Hoffmeier und Wolfgang Schmidt-Hoffmeier Klagen, Lob und Dank zur Schulzeit auf dem Schafberg vor. Unsicherheit über den künftigen Lebensweg, Unfälle und Enttäuschungen aber auch Freude über Lehrer, die Mut machten, Ausflüge und Freundschaften, die bis heute gehalten haben, kamen zur Sprache. Die strenge konfessionelle Trennung ist vielen ehemaligen Schülern im Gedächtnis haften geblieben. Sie galt jedoch nur während des Schulunterrichts, nicht beim gemeinsamen Spiel am Nachmittag.

Presbyter Niklas Berger zitierte den Prediger Salomo mit den Worten „Ein jegliches hat seine Zeit und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde“. „An guten Tagen gibt es nur hier und jetzt. Schau‘ ich nicht links und rechts, vielleicht nach vorn, doch nie zurück heißt es einem Lied von Johannes Oerding, das Sängerin Lorena mit Begleitung der Band vortrug. Im Evangeliumstext aus Lukas 12 mahnt Jesus die Menschen, die Zeichen der Zeit zu erkennen und vorbereitet zu sein. Andreas Finke wies auf Veränderungen hin, die auch die Kirchengemeinde betreffen. „Die Wolken am Kirchen-Himmel sind deutlich: Weniger Gemeindemitglieder, weniger Mitgliedsbeiträge, weniger Pfarrstellen“, so der Pfarrer. Darauf müssten sich die Gläubigen einstellen, beispielsweise öfter gemeinsam Gottesdienst feiern.

„Ich vertraue darauf, dass eines immer gleich bleiben wird: Gottes Kraft, sein Heiliger Geist, wird uns begleiten durch alle Veränderungen hindurch“, sagte Andreas Finke am Ende seiner Predigt. Die Lieder „Gott gab uns Atem“ und „Vertraut den neuen Wegen“ nahmen das Thema auf. Marita Hoffmeier und Wolfgang Schmidt-Hoffmeier kamen im Schlussgebet ebenfalls darauf zurück. Im Anschluss luden Mitglieder des Fördervereins Matthäuskirche zu Bratwurst, Pommes frites und Getränken ein. Dabei wurden noch viele Erinnerungen an die Schulzeit ausgetauscht und vielleicht gemeinsam über die Zukunft nachgedacht.

Bildunterschrift:                                                                                                                                                                                                                                                                Wolfgang Schmidt-Hoffmeier, Marita Hoffmeier und Pfarrer Andreas Finke gestalteten den sommerlichen Zentralgottesdienst an der alten Bergberufsschule.

 

Geschichten einer Schule – SommerFerienGottesdienst an der Alpenstraße

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Anlässlich des SommerFerienGottesdienstes am 11.08.2019, der ab 10.30 Uhr an der alten Bergberufsschule an der Alpenstraße stattfindet, startete die Matthäusgemeinde einen Aufruf in der Presse und in den sozialen Medien, dass Menschen all ihre Erinnerungen und Erfahrungen mit dem Gebäude an der Alpenstraße berichten sollten.

„Offenbar haben wir einen Ort ausgewählt, mit dem viele Menschen aus Bockraden und Schafberg etwas verbinden.“ freut sich Pfarrer Andreas Finke.

Weit über 30 solcher Geschichten kamen hierdurch zusammen. Die Sammlung aus ganz alten und noch sehr jungen Erinnerungen wird am kommenden Sonntag vorgetragen werden.
Im Open-Air-Gottesdienst spielt die Jugendband der Gemeinde, „G-Rock“, moderne Livemusik. Um das leibliche Wohl kümmert sich traditionell der Förderverein Matthäuskirche e.V. mit Imbiss und Getränken.

Info für alle Gäste: Parkplätze in unmittelbarer Nähe des Geländes sind ausgeschildert.

Florians-Gottesdienst an der Feuer- und Rettungswache

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Pfarrer Jörg Zweihoff ist seit 20 Jahren aktiver Feuerwehrmann. Daher war es nicht verwunderlich, dass die evangelische Kirchengemeinde am vierten August Gläubige aller Konfessionen zum Florians-Gottesdienst in den Hof der Feuer- und Rettungswache Ibbenbüren einlud. „Es ist das erste Mal, dass bei uns ein Gottesdienst gefeiert wird, und wir finden das sehr schön“, sagte Jörg Lammerskitten bei der Begrüßung der etwa 230 Besucher. Der stellvertretende Leiter informierte über das Personal der Feuerwehr Ibbenbüren, zu deren Aufgaben nicht nur das Löschen von Feuer gehört. Darüberhinaus leisten die Kameraden bei Unfällen technische Hilfe und sichern den Rettungsdienst für Ibbenbüren und Umgebung ab. Seit zehn Jahren ist die Feuer- und Rettungswache am Niedersachsenring untergebracht, wo gute Bedingungen für Menschen und Material bestehen.

Nach dem ersten schwungvollen Song – „Rock around the clock“ – leitete Jörg Zweihoff mit Psalm 34 zur Würdigung der Arbeit der Feuerwehrleute über. „Der Engel des Herrn umgibt alle mit seinem Schutz, die Gott achten und ehren, und rettet sie aus der Gefahr“, heißt es darin. Wenn ein Haus brennt, rennen alle Bewohner heraus, die Kameraden hingegen kämpfen sich durch die Flammen, um Leben zu retten – notfalls unter Einsatz ihres eigenen Lebens, betonte Zweihoff.

Nach dem Glaubensbekenntnis folgte das „Laudato si“ mit einem neuen Text. KMD Christian Schauerte begleitete die Gemeinde beim Gesang auf dem Piano. Die Worte „Wenn du durch tiefes Wasser oder reißende Ströme gehen musst – ich bin bei dir, du wirst nicht ertrinken. Und wenn du ins Feuer gerätst, bleibst du unversehrt. Keine Flamme wird dich verbrennen“ aus Jesaja 43 stellte Pfarrer Zweihoff an den Beginn seiner Predigt. „Gott zur Ehr‘, dem Nächsten zur Wehr“ lautete ein früher Leitspruch der Feuerwehr, der inzwischen in „retten-löschen-bergen-schützen“ umgewandelt wurde.

Feuerwehrleute und Rettungssanitäter sind einerseits Realisten, sie sind gut ausgebildet und wissen, was sie tun. Ohne Idealismus geht es jedoch nicht und manchmal entstehen belastende Situationen. Dann steht der Dienst der „Psychosozialen Unterstützung für Feuerwehrleute“ (PSU) zur Seite. Jörg Zweihoff ist Leiter des Teams im Kreis Steinfurt, der einzige Pfarrer in NRW in dieser Funktion, erzählte er. Doch auch fröhliche Feiern gehören zum Alltag. Nach dem Gottesdienst konnte am Sonntag bei Bier und Bratwurst noch lange mit den vielen anwesenden Feuerwehrleuten gefachsimpelt werden. Über die Kollekte darf sich die Jugendfeuerwehr freuen.

Laudato si, o mi signore

Sei gepriesen für Helme und Jacken. Sei gepriesen für Hämmer und Hacken. Sei gepriesen für Pumpen und Schläuche. Sei gepriesen für unsere Feuerwehr, Herr!

Sei gepriesen für die gelöschten Dächer. Sei gepriesen, ist auch der Strahl mal schwächer. Sei gepriesen für leergepumpte Keller. Sei gepriesen für unsere Feuerwehr, Herr!

Sei gepriesen, geht nachts auf mal die „Jaule“. Sei gepriesen, auch wenn ich dann erst maule. Sei gepriesen für Einsatz ohne Folgen. Sei gepriesen für unsere Feuerwehr, Herr!

Sei gepriesen, sind wir auch mal betr(s)offen. Sei gepriesen, wenn wir uns auch mal zoffen. Sei gepriesen für diese Kameradschaft. Sei gepriesen für unsere Feuerwehr, Herr!

Sei gepriesen für einhundertvierzig Jahre. Sei gepriesen für all dies Wunderbare. Sei gepriesen fürdeinen Schutz und Segen. Sei gepriesen für unsere Feuerwehr, Herr! Amen.

Bildunterschrift: Über den ersten Gottesdienst an der Feuer- und Rettungswache Ibbenbüren freuten sich Pfarrer Jörg Zweihoff, Wehrleiter Karl-Heinz Rolf und sein Stellvertreter Marko Lammerskitten (v.l.).