Sommergottesdienst unter dem Motto „Zurück zur Normalität?“

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Der dritte Pfarrbezirk aus Laggenbeck gestaltete am 2. August 2020 den Sommergottesdienst in der Christuskirche. Das Vorbereitungsteam und Pfarrer i. R. Reiner Ströver hatten als Thema die Frage „Zurück zur Normalität?“ in den Mittelpunkt gestellt. Der Wochenspruch aus Epheser 5 lautete: „Wandelt als Kinder des Lichts: die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.“ Tanja Krömer trug die Schriftlesung vor, die in Prediger 3 steht: „Lieben hat seine Zeit, Hassen hat seine Zeit; Krieg hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit“. Die Gemeinde sprach das Glaubensbekenntnis mit den Worten von Dietrich Bonhoeffer.

Die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes übernahmen Michael Kimmel an der Orgel und Tim Kiewitt an der Trompete. Da es den Besuchern aufgrund der Corona-Hygienebestimmungen noch nicht erlaubt war zu singen, stimmte Antje Rößler jeweils die erste Strophe der Lieder an. Sorgsam ausgewählt, sprachen sie den Menschen aus dem Herzen. „Die güldene Sonne bringt Leben und Wonne, die Finsternis weicht“ – wer würde sich dies heute nicht wünschen? Das Vertrauen auf neue Wege, die der Herr den Menschen weist, war ebenso ein musikalischer Fingerzeig.

Wunderbare solistische Stücke, wie „Die letzte Rose“ aus der Oper „Martha“ von Charles Gounod, eine Romanze von Erich Stoffers, „Trumpet Tune“ von Henry Purcell und zum Schluss das „Finale“ von John Stanley, machten den Gottesdienst zu einer emotionalen Reise vom Barock bis in die Gegenwart.

Alexandra Steingröver und Michael Kimmel stellten Pro und Contra des Lebens nach dem Lockdown gegeneinander. Was gilt es zu bewahren, was brauchen wir vielleicht in Zukunft nicht mehr? Können wir auf Billigfleisch und Massentourismus verzichten und stattdessen mehr Zeit für Familie und Freunde einzusetzen? Presbyterin Ulrike erzählte von ihrem christlich geprägten Leben. Als Religionslehrerin hält sie es für normal, Verantwortung zu übernehmen und etwas zu bewirken.

Aber warum reagieren mache Menschen dann komisch auf Christen? Die Frage beantwortete Reiner Ströver in seiner Predigt auf den Bibeltext aus dem ersten Korintherbrief: „Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist es Gottes Kraft.“ Er verwies ebenfalls darauf, was wir aus der Corona-Zeit mitnehmen können: Rücksichtnahme, Pflege sozialer Kontakte, Blick auf die Schönheit von Gottes Schöpfung, Klimaschutz vor materiellem Wohlstand, Nächstenliebe, Güte und Gerechtigkeit.

Bildunterschrift:

BST_2882 Den Sommergottesdienst des Laggenbecker Pfarrbezirks zelebrierte Pfarrer i. R. Reiner Ströver gemeinsam mit Doris Brzoska, Ulrike Harte, Tanja Krömer, Alexandra Steingröver und Melanie Niemöller (v.l.).

Patenschaftsurkunden der Tschernobyl-Initiative überreicht

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Die Sommergottesdienste der evangelischen Kirchengemeinde werden in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie in die Christuskirche verlegt. Eröffnet wurden sie am 5. Juli von Pfarrer Reinhard Lohmeyer und Sophie Jörgens mit musikalischer Begleitung eines exquisiten Bläserensembles des Kirchenkreises unter Leitung von Ursula-Maria Busch. Am 12. Juli gestaltete Pfarrer Andreas Finke aus der Matthäusgemeinde den besonderen Zentralgottesdienst. Die Band „Ella & the Gents“, die in der Bockradener Gemeinde gegründet wurde, stimmte mit dem Worship-Song „Hosanna“ von Brooke Fraser auf die kommende Stunde ein. Carina Hindersmann (Gesang), Manuel Finke (Gitarre), Mario Lammers (Cajón) und Niklas Berger (Piano) griffen musikalisch Texte aus Gebet und Predigt auf. Die „Brücke über einen tosenden Fluss“ (Bridge Over Troubled Water) von Simon & Garfunkel diente Andreas Finke im Gebet als Bild für Gott als Wegbereiter und ständigen Begleiter der Menschen.

Lena und Kimberly lasen aus dem fünften Kapitel des Lukasevangeliums den Bibeltext über den Fischzug des Petrus. Als Antwort sprachen die Besucher das Glaubendbekenntnis. In seiner Predigt griff Andreas Finke wiederum auf einen Song von Paul Simon zurück. Die Geschichte von Franz, der nach langer Zeit nach Ibbenbüren zurückkam und in der Christuskirche Gott begegnete, machte nachdenklich und weckte Erinnerungen an Zeiten, als alte Träume und Geborgenheit noch nicht aus den Herzen gewichen waren „Still Crazy After All These Years“ („Immer noch verrückt nach all diesen Jahren“) hatte Paul Simon 1975 getextet. „Möge Gott unsere Verrücktheit noch lange bewahren“, wünschte sich der Pfarrer. Er bat darum, dass Ibbenbüren für viele Kulturen lebenswert bleibe und ein friedliches Zusammenleben verschiedener Religionen ermögliche.

Eine gute Nachricht verkündete am Schluss Pfarrer i. R. Reinhard Paul: „Die Tschernobyl-Initiative gibt es noch!“. Auch wenn in diesem Jahr keine Kinder aus dem weißrussischen Dorf Svensk nach Ibbenbüren reisen durften, sind die Aktiven nicht untätig. Mit großem Elan bereiten sie die nächste Ferienfreizeit vom 28. Juni bis 25. Juli 2021 vor. „Die Erholungsaufenthalte werden ausschließlich über Spenden finanziert“, erklärte Reinhard Jansing vom Leitungsteam. Daher dankte er der evangelischen Kirchengemeinde für die Unterstützung und das soziale Engagement in den vergangenen Jahren. Er überreichte an Pfarrer Andreas Finke, die 200. Patenschaftsurkunde. Sie hat einen Wert von 275 Euro. Damit können die Kosten für ein Kind während des vierwöchigen Aufenthalts zur Stärkung der Gesundheit gedeckt werden, erläuterte Jansing. (Weitere Informationen: http://dkvt.de/)

Die nächsten Sommergottesdienste finden am 19. und 26. Juli sowie am 2. und 9. August jeweils um 10.30 Uhr in der Christuskirche statt.

Bildunterschrift:

Nadja Raisch (li.), Reinhard Jansing (3.v.l.), Rita Volkmer (4.v.l.) und Reinhard Paul (3.v.r.) vom Leitungsteam der Tschernobyl-Initiative überreichten Patenschaftsurkunden an die Pfarrer Reinhard Lohmeyer, Andreas Finke und Jörg Zweihoff.

Einführung von Andrea Klausmann in das Seelsorgeteam des Klinikums

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Mit den Worten aus dem Matthäus-Evangelium „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid“ hieß Pfarrer Reinhard Lohmeyer am Sonntag die Besucher des Einführungsgottesdienstes für Pfarrerin Andrea Klausmann willkommen. Die neue Krankenhausseelsorgerin des Kirchenkreiseses Tecklenburg für den Klinikstandort Ibbenbüren hat ihren Dienst in der Nachfolge von Pfarrer Jürgen Nass am 1. Mai 2020 angetreten. Trotz Coronakrise durften sich in der Christuskirche geladene Gäste mit den notwendigen Hygienemaßnahmen versammeln.
Superintendent Pfarrer André Ost eröffnete mit Versen aus Psalm 36 und einem Gebet den Gottesdienst. Die große Bedeutung des Klinikstandorts Ibbenbüren und somit der dritten Kreispfarrstelle unterstrich André Ost in seiner Ansprache. Sie sei ein wertgeschätzter Bestandteil und Qualitätsmerkmal in der Arbeit des Klinikums. Andrea Klausmann bringt aus ihrer bisherigen Tätigkeit viele Erfahrungen mit, um die traditionell enge Verbindung zwischen den Krankenhäusern und der Kirchengemeinde fortzusetzen. Auch die Ökumene ist ein wesentlicher Teil davon. André Ost nahm die offizielle Einführung von Andrea Klausmann vor. Nach Segensworten seitens der evangelischen und katholischen Gemeindevertreter fasste sie ihre Predigt in berührende Worte, die auch die Fürbitten prägten.

Zum Schluss hörte sie Grußworte, aus denen ehrliche Freude über ihre Ankunft sprach. Pfarrer Thomas Groll vom Kirchenkreis Münster würdigte seine ehemalige Kollegin. Nicolas Kelly, Geschäftsführer des Klinikums, freute sich auf ihr künftiges Wirken. Jürgen Nass stellte fest, dass der Bruch mit Traditionen, wie das Fehlen der evangelischen Kapelle im Bodelschwingh-Krankenhaus, auch Chancen eröffne. Diakon Manfred Liesbrock vom katholischen Seelsorgeteam hatte eine kleine Schatztruhe als Symbol für die ökumenische Zusammenarbeit mitgebracht. Pfarrerin Dr. Britta Jüngst vertrat den Seelsorgekonvent im Kirchenkreis Tecklenburg. „Du wirst uns guttun, dem Pfarrteam und den Ehrenamtlichen“, blickte Reinhard Lohmeyer in die Zukunft. Die musikalische Gestaltung übernahmen Kirchenmusikdirektor Christian Schauerte an Orgel und Piano sowie als Sänger der Kirchenlieder und Sven Hoffmann am Saxofon.

Bildunterschrift:
Zur Einführung von Pfarrerin Andrea Klausmann (vorn 4.v.l) waren neue und frühere Kollegen in die Christuskirche gekommen.

Pfadfinderlager im digitalen Zeitalter – Innovatives Konzept der Matthäus-Pfadfinder für traditionelles Pfingstlager

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Traditionell ist das Pfingstwochenende einem großen Pfadfinder-Lager gewidmet. Doch auch die Jugendarbeit des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) ist von der Corona-Pandemie betroffen.
Schon seit Wochen finden keine Gruppenstunden mehr statt. Alle geplanten Fahrten und Lager mussten abgesagt werden und somit auch das Pfingstlager. Die Stämme aus Ibbenbüren, Hörstel, Recke, Westerkappeln, Velpe, Münster und Bocholt, die zusammen die Arbeitsgemeinschaft Nord bilden, haben sich deshalb etwas ganz Besonderes für ihre Gruppenkinder einfallen lassen:

„Wir bringen das Pfingstlager buchstäblich zu den Kindern nach Hause“, so Lotta Kuhn und Marius Baar einstimmig, die den VCP Stamm Arbalo an der Ibbenbürener Matthäusgemeinde leiten.
Bastelarbeiten, Spielideen und Rätselaufgaben wurden für jedes Kind in eine Kiste gepackt und zu den Kindern geliefert.

Begleitet wird all das von einer extra eingerichteten Homepage. Eigens gedrehte Kurzfilme erzählen die Lagergeschichte. Außerdem gibt es interaktive Wettbewerbe und einen Pfingstgottesdienst, der zu jedem Lager dazugehört. Den Höhepunkt findet das „Lager“ im traditionellen Geländespiel am Sonntag. Mittels einer App können die Kinder mitsamt ihrer Familien entlang einer Route verschiedene Stationen mit spannenden Aufgaben bewältigen.

Alles in allem kann auf diese Weise ein nie dagewesenes Pfingstlager für über 160 Kinder und Jugendliche aus ganz Nord-Westfalen stattfinden.
Das Konzept der Arbeitsgemeinschaft Nord fand so viel Anklang, dass es auch für alle anderen Pfadfinderinnen und Pfadfinder des VCP in ganz Westfalen zur Verfügung gestellt wurde. Online ist es unter www.ag-nord.de erreichbar. Unterstützt wird diese außergewöhnliche Aktion von den Kirchenkreisen Tecklenburg, Münster und Steinfurt-Coesfeld-Borken.

Auf dem Foto: Die Stammesleitung des VCP Ibbenbüren, Lotta Kuhn und Marius Baar.

Der unbequeme Weg

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Alles fällt aus. Taufen, Hochzeiten, Familienfeste. Franz Müntefering würde sagen:
„Das ist Mist.“
Ist es auch. Die Feiern zur Konfirmation und Kommunion fallen auch aus. Die meisten Gemeinden verschie- ben sie ins nächste Jahr. Einige warten noch, ob später in diesem Jahr vielleicht doch was geht.
Diesen Sonntag wäre auch in der Matthäuskirche Konfirmation gewesen. Und ich hätte wie in jedem Jahr ein paar Sätze aus der Bergpredigt vorgelesen. Da sagt Jesus:
„Nehmt den unbequemen Weg!“
Er sagt das nicht auf eine bestimmte Situation hin. Egal was dir im Leben begegnet, der unbequeme Weg ist der, der dich zum Ziel bringt. Bequem führt ins Verderben.
Bequem wäre: Weitermachen wie früher. Kinder in die Schule, in den Verein. Väter ins Stadion, Mütter zum Kaffeeklatsch. Oder umgekehrt. Wäre doch schön, wenn wir einfach zum normalen Leben zurückkehren könnten. Die Fachleute sagen: Das geht nicht. Mit Jesu Worten: Dieser bequeme Weg führt ins Verderben.
Es gibt noch mehr Situationen im Leben, in denen das genauso gilt. Beim Essen ist billig und bequem oft nicht so gesund wie wertvoll und aufwändig. Oder du hüpfst mal eben ins Auto, um die Freundin zu besuchen. Das Fahrrad müsste ja erst aufgepumpt werden und der Berg ist sowieso viel zu anstrengend. Ist bequem. Aber du nimmst zu und die Umwelt leidet. Ich bin sicher, da fallen Ihnen noch viel mehr Beispiele ein. Jesus sagt:
„Der Weg zum Leben ist schmal und unbequem. Der, der ins Verderben führt, ist breit.“
Breit wie eine Autobahn. Achtet mal drauf in den kommenden Tagen. Und den jungen Leuten in Familie und Bekanntenkreis, die jetzt eigentlich Konfirmation hätten, sagt ein freundliches Wort. Sie haben sich anderthalb Jahre vorbereitet, drauf gefreut – und jetzt wird verschoben. Das ist echt frustrierend. Mist halt. Unbequem. Aber es hilft unserer Gesundheit. Und wir holen das nach. Und das wird ein großes Fest. Versprochen!
 
Pfr. Andreas Finke
Ev. Kirchengemeinde Ibbenbüren

Ostergrüße – evangelisch und ökumenisch

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Sie feiern zu Ostern nicht allein.
Zu Karfreitag und zu Ostern werden alle Pfarrpersonen der Ev. Kirchengemeinde Ibbenbüren und KMD Christian Schauerte einen Ostergruß per Kurzvideo an Sie richten.
Schauen Sie auf diese Seite oder auf die facebook-Seiten der Bezirke (siehe die links auf dieser Seite) oder auf Instagram.
In einigen Bezirken werden auch Ostergrüße in Briefform an alle Haushalte verteilt.

Die Christuskirche und die Matthäuskirche sind für Sie täglich von 9-19 Uhr geöffnet. Hier können Sie zur Ruhe kommen und beten, einige Zeilen ins Fürbittbuch schreiben, eine Kerze anzünden, einen Text meditieren. 

Und wenn Sie eine Einkaufshilfe brauchen, wenden Sie sich an die Menschen, die im Seniorenhilfsnetzwerk für Sie da sind.
Siehe den Artikel dazu mit den Hinweisen auf die Kontaktpersonen in den Bezirken auf dieser Seite. 

Unsere Präses Annette Kurschus predigt am Ostersonntag, 12. April, im Gottesdienst, den das ZDF aus der Evangelischen Saalkirche Ingelheim ausstrahlt. Das Thema lautet „Ostern berührt Dich“.
Beginn ist um 9.30 Uhr.

Auch ökumenisch vor Ort soll die Ostererfahrung klangvoll wahrnehmbar werden:
Gemeinsam mit den katholischen Geschwistern wird am Karfreitag um 15 Uhr zur Todesstunde Jesu die Totenglocke erklingen.
Und am Ostermorgen 9.30 – 9.45 Uhr erklingt zur Vergegenwärtigung der Auferstehung Christi und unserer Osterfreude über den Sieg des Lebens über den Tod das volle Geläut.

Außerdem werden hier und da Sänger, Posaunenchorbläser und Organisten sich mit „Christ ist erstanden“ (EG 99) zu einem „Flashmob auf Sicherheitsabstand“ vereinen.
Und zwar am Ostersonntag um 10.15 Uhr. Zuhause am Fenster, auf dem Balkon, im Garten, im Wald, auf dem Hof oder auf der Straße mit dem Trichter oder der Stimme gegen den Wind. Oder an den Orgeln bei weit geöffneten Kirchenfenstern und -portalen im großen Chor der Instrumente. Vielleicht gibt es das ja auch in ihrer Nähe, und vielleicht machen Sie selbst dabei sogar mit!

Lassen Sie Ihr Herz anrühren. Wir feiern Ostern.
Auch wenn wir Zuhause bleiben – feiern wir Ostern im Herzen und in dem Bewusstsein, dass alle Christen in der Welt das auch tun werden. So sind wir auch in diesen Zeiten in einer weltweiten Gemeinschaft geborgen und getragen.
Lassen Sie sich in diesem Glauben durch diese sehr ungewöhnliche und für manch einen Menschen sehr schwere Zeit tragen.
Bleiben Sie zuversichtlich.

Eure/Ihre
Pfarrerinnen und Pfarrer 

 

 

 

Aktuelle Entscheidungen im Rahmen von Corona

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Zusammenfassung der Entscheidungen
Aktueller Stand: Montag, 16. März – 19.00h

Die Christuskirche und die Matthäuskirche sind täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr für persönliche Andacht und Gebet geöffnet. Die Hygieneregeln sind zu beachten. 

Es finden in der Ev. Kirchengemeinde keine Gottesdienste statt. 

Taufen und Trauungen (zunächst bis Ende April) werden verschoben. Nottaufen (z.B. in seelsorglichen Notsituationen bei Lebensgefahr des Kindes oder eines Elternteils) bleiben möglich, bedürfen aber der Rücksprache und Genehmigung des Superintendenten. Neuanmeldungen von Taufen und Trauungen können erst dann erfolgen, wenn die Lage sich entspannt hat. Ebenfalls Neuterminierungen von verschobenen Taufen und Trauungen.

Beerdigungen können im kleinsten Familienkreis als kurze Trauerfeier im Freien am Grab gestaltet werden.
Das Trauergespräch wird in diesen Zeiten telefonisch erfolgen müssen. 

Alle Gemeindehäuser sind geschlossen.
Alle Veranstaltungen sowie Versammlungen werden abgesagt.

Die Gemeindebüros sind weiterhin zu den üblichen Öffnungszeiten per eMail und telefonisch erreichbar. Die Ev. Kirchengemeinde bittet dringend darum, alles, was telefonisch oder per E-Mail erledigt werden kann, auch auf diesem Weg zu erledigen. 

Ihre Pfarrerinnen und Pfarrer sowie alle hauptamtlichen Mitarbeitenden sind über die bekannten Telefonnummern oder über ihre e-Mailadressen erreichbar. 

 

 

 

Wunschlos glücklich sein

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Unter dem Motto „Da mach’ste dir kein Bild von“ hatte die evangelische Kirchengemeinde am 8. März zum Zentralgottesdienst in die Matthäuskirche eingeladen. Pfarrer Reinhard Lohmeyer, Mitglieder des Kuratoriums Haus Ibbenbüren, des Presbyteriums sowie des Rabatz-Theaters hatten den Gottesdienst vorbereitet. Die musikalische Gestaltung übernahmen das Akkordeonorchester Ibbenbüren unter Leitung von Ilse Saatkamp sowie Annemarie Bröcker an der Orgel.
Das Gebot „Du sollst Dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen“ diente Reinhard Lohmeyer als Überleitung zu dem Thema des Gottesdienstes. Viele Gemeindemitglieder hätten Bilder von wunderbaren Erlebnissen auf der Insel Wangerooge und Haus Ibbenbüren im Kopf – von Himmel und Wasser, der Wirklichkeit und Gott, so der Pfarrer. „Bilder erfreuen das Herz und öffnen es immer neu für Gottes Nähe“, sagte er. Mit dem Eingangspsalm „Wunschlos glücklich sein, nichts anderes ersehnen als dies: still dasitzen unter blauem Himmel, das Gesicht der Sonne zugewandt“ stimmte sich die Gemeinde auf die kommende Stunde ein. Zu der sommerlich-fröhlichen Stimmung trugen die Seemanns- und Gemeindelieder bei, die Erinnerungen an unbeschwerte Ferientage oder Vorfreude weckten.

Ganz reale Bilder mit eindrucksvollen Texten von Reinhard Lohmeyer präsentierten Mitglieder des Kuratoriums Haus Ibbenbüren, des Presbyteriums, sowie des Rabatz-Theaters. Die Titel „Leben in Fülle“ (Siegfried Walter), „Sprung in den Himmel“ (Klaus-Peter Künnemeyer), „Macker mit Rad“ (Robert Rickert), „Dünengeheimnisse“ (Cornelia Praetorius), „Betreten erlaubt“ (Uwe Kropf) oder „ Einer ist meiner“ (Svea Böttcher) spiegelten die Vielfalt des Lebens auf der Insel wider und sorgten für schmunzelnde Gesichter. In einer „Amerikanischen Versteigerung“ fand das Foto „Käse – oder „Einer ist meiner“ eine neue Besitzerin. 315 Euro landeten dafür im Klingelbeutel. Klaus-Peter Künnemeyer, der Vorsitzende des Kuratoriums, wurde mit Raritäten-Geschenken und guten Wünschen aus dem Gremium verabschiedet sowie zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Reinhard Lohmeyer überreichte für das Haus Ibbenbüren einen Scheck über 19.146 Euro von der Stiftung Ev. Kirche in Ibbenbüren.  Ein maritimes Medley beendete den Gottesdienst und machte Lust auf einen Besuch am Meer – natürlich auf der schönen Nordseeinsel Wangerooge!
Bildunterschrift:
Großes Engagement zahlreicher Gemeindemitglieder für das Gedeihen von Haus Ibbenbüren und einen begeisternden Gottesdienst.

Solidarität mit Frauen in Simbabwe am Weltgebetstag

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Simbabwe ist ein Land voller Widersprüche: die Schönheit von Landschaft, Natur, Kunst und Kultur wird überschattet von gesellschaftlichen Problemen, die den Menschen oft jeden Lebensmut nehmen. Von großer Armut sind vor allem Frauen und Kinder betroffen. Das Gesamtbild des Landes im Südosten Afrikas haben die Frauen des Weltgebetstagskomitees in vielen Facetten beleuchtet und damit auf ihre Lebensverhältnisse aufmerksam gemacht.
Am 6. März hatten Frauen der katholischen Gemeinde St. Modestus und der evangelischen Markus-Gemeinde in das Pfarrheim St. Modestus nach Dörenthe eingeladen. Die etwa 30 Teilnehmerinnen wurden mit einer Fotopräsentation und Länderinformationen auf den Gottesdienst eingestimmt. Hierbei erfuhren sie alles Wichtige über Politik, Natur, Kunst und Kultur. In den Gottesdiensten geht es in Afrika meist sehr fröhlich zu. Dies hatte sich auch das ökumenische Organisationsteam in Dörenthe zu Herzen genommen. In der Feier wechselten sich berührende Elemente mit Musik, Gesang und Bewegung ab.
In der Pause wurde selbst gekochte Kürbissuppe mit Brot gereicht, um auch dem Gaumen ein authentisches Gefühl von Afrika zu vermitteln. Für die Augen gab es ebenfalls eine Menge zu entdecken. Auf Tüchern in den Landesfarben waren Beispiele der reichen Tier- und Pflanzenwelt, Skulpturen, eine Matte, Hirse als Grundnahrungsmittel oder typische Musikinstrumente arrangiert. Und natürlich Ziegelsteine, denn der Name des Landes bedeutet „Haus aus Stein“. Mit der Kollekte werden weltweit Projekte unterstützt, die Frauen und Kinder stärken.
Bildunterschrift: Ein ökumenisches Team führte durch den Gottesdienst.