Sophie Jörgens erzählt vom Diakonischen Jahr in Südafrika

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Sophie Jörgens erzählt im Gottesdienst am Sonntag 14. Juni um 10.15h in der Christuskirche von ihren Erfahrungen in den südafrikanischen Kirchengemeinden und von ihren Erfahrungen während des Diakonischen Jahres beim Aidswaisenprojekt Siyabonga.
Herzliche Einladung!

Hier ihr Spontanbericht von der Rückreise aus dem aktuellen Gemeindebrief Nr. 179 Juni 2020:

Corona Chaos-This is it!

Sanibonani,
zunächst einmal hoffe ich, dass alle gesund und wohlauf sind! Jeden von uns trifft diese Krise anders und ich hoffe, dass es euch alle nicht zu stark trifft. Für mich bedeutet der Ausbruch der Corona-Pandemie den Abbruch meines Auslandsjahres. Ein frühzeitiges Ende meines Traums.

Wenn man die Nachrichten der letzten Wochen verfolgt hat, hätte man vielleicht schon eine gewisse Vorahnung haben können, aber für mich kam dieses vorzeitige Ende sehr überraschend. In Südafrika waren zu dem Zeitpunkt kaum Fälle bekannt und das Leben ging noch seinen gewöhnten Gang. Umso schockierender die Nachricht, dass die Empfehlung des BMZ, alle Auslandsfreiwilligendienstleistenden nach Deutschland zu holen, zu einer Anordnung wurde. Der Hauptgrund dafür ist weniger das Virus selbst, wir jungen Leute sind ja im Schnitt eh nicht so stark davon betroffen wie andere Bevölkerungsgruppen, sondern vielmehr die Gewährleistung von Sicherheit sowie die Ungewissheit, inwieweit das Gesundheitssystem in den jeweiligen Einsatzländern der Situation standhalten und die generelle Versorgungslage gesichert werden kann.

Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen war unser Abflug bereits für den nächsten Tag angesetzt. Abschied nehmen, packen und die gesamte Wohnung leerräumen in unter 24 Stunden – emotionaler Ausnahmezustand. Und die Achterbahnfahrt der Gefühle ging noch 3 Wochen so weiter. Nachdem wir für unseren ersten Flug keine Tickets mehr bekommen konnten, ging in den kommenden Tagen auf einmal alles ganz schnell. In Südafrika wurde die Lage ernster. Zunächst hatten wir bei Siyabonga nur beschlossen, dass wir das Programm streichen, sodass die Kinder nach der Schule noch zum Essen in die Center kommen können, aber danach direkt nach Hause gehen. Ein paar Tage später kam dann allerdings Ramaphosas Rede, welche die Maßnahmen im Kampf gegen Corona deutlich verschärfte, wodurch wir gezwungen waren die Center zu schließen. Wir haben Essenspakete für unsere Kinder vorbereitet, mit welchen sie die 3-wöchige Lockdown-Phase gut überstehen sollen. Südafrika ist binnen weniger Tage zu einem der Länder mit den striktesten Maßnahmen geworden. Kaum ein anderes Land hat einen kompletten Lockdown (also das Runterfahren) durchgezogen. Für uns und alle Südafrikaner bedeutete Ramaphosas Entscheidung, dass wir nur noch zum Einkaufen aus dem Haus durften. Und es bedeutete eben auch, dass der ohnehin schon stark reduzierte Flugverkehr komplett eingestellt wurde, wodurch uns die Ausreise nun endgültig unmöglich wurde.

Zwar bin ich froh in dieser Zeit bei meiner Familie sein zu können, aber dennoch wurden wir alle hart von dieser Entscheidung getroffen, hatten wir uns doch jetzt so richtig hier eingelebt, tolle Freundschaften geschlossen, Pläne für das nächste halbe Jahr geschmiedet, unseren Platz auf der Arbeit gefunden… Das Bedrückendste für mich ist jedoch, dass wir unsere letzte Zeit hier im Lockdown verbringen mussten. Wir konnten uns also nicht von unseren Freunden und Arbeitskollegen verabschieden, nicht noch einmal all die schönen Orte hier in KZN besuchen, unsere Arbeit in welcher Weise auch immer zu Ende führen. Es war uns nicht möglich, die Zeit, die wir hier verbracht haben, zu einem Abschluss zu bringen, da wir in unserer Wohnung mehr oder weniger eingesperrt waren.

Mit der vielen neugewonnen freien Zeit mache ich mir auch viele Gedanken um all jene Menschen, die ich in Südafrika und dem Projekt kennenlernen und mit denen ich arbeiten durfte. Viele Leute dort leiden besonders jetzt noch viel mehr unter Mängeln wie Wasserknappheit, kein Strom, wenig Essen.

Wie wird es jetzt für mich weitergehen? Ich werde den Kontakt halten und mit Sicherheit nicht zum letzten Mal dort gewesen sein. Und wer weiß, vielleicht geschieht ja noch ein Wunder und ich kann meinen Dienst wieder aufnehmen. Trotz dieses abrupten Endes bin ich unglaublich dankbar für meine Zeit in Südafrika. Ich bin dankbar, dieses wunderschöne Land und seine herzliche, gastfreundliche Kultur kennengelernt haben zu dürfen. Dankbar für all die Freundschaften und Kontakte, die ich knüpfen durfte, dass ich von meinen Kolleg*innen so offen empfangen wurde und dass ich auf 7 spannende, wunderschöne Monate zurückblicken darf. Ich bedanke mich auch bei euch allen für eure (finanzielle) Unterstützung und euere lieben Nachrichten. Ich habe mich immer sehr gefreut.

 

Welch ein Tag! – Ein ganz besonderer Abschied von Pfarrerin Irmtraud Rickert

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Wie kann die Verabschiedung eines Pfarrers in Corona-Zeiten ablaufen? Nicht wie gewohnt, soviel steht fest. Aber immerhin ist sie grundsätzlich wieder möglich, wie am 7. Juni in der Ibbenbürener Christuskirche anlässlich der „Entpflichtung“, wie die Verabschiedung aus dem offiziellen Dienst korrekt heißt, von Pfarrerin Irmtraud Rickert zeigte.

Eigentlich hätte dieser ganz besondere Tag ja in der Johanneskirche in Ibbenbüren-Laggenbeck gefeiert werden sollen, doch dort geht zur Zeit nichts: Kein zweiter Kirchenzugang, und die Kirche selbst viel zu klein. Schade für den Großteil der Gemeinde, die an diesem Tag außen vor blieb: Nur knapp 90 Besucher – darunter viele Kollegen, Presbyter, Wegbegleiter, Freunde und Familie – konnten beim Gottesdienst, der von Pfarrer Reinhard Lohmeyer gemeinsam mit dem Superintendenten Ost und Pfarrerin Irmtraud Rickert mit dem Leitmotiv „Segen“ gestaltet wurde, mit dabei sein. Andererseits: Die Christuskirche ist die Kirche, mit der die Ibbenbürener Dienstzeit für Irmtraud Rickert begann. Nach Kindheit und Jugend – zum Teil in Ibbenbüren verbracht –, Studium, Vikariat und ersten Pfarrstellen an diversen Orten im Münsterland kam Irmtraud Rickert vor 29 Jahren zurück nach Ibbenbüren, als Krankenhausseelsorgerin, und die Amtseinführung fand damals in der Christuskirche statt. Auch wohnt Irmtraud Rickert mittlerweile zusammen mit ihrem Mann Robert Rickert seit rund einem Jahr im Einzugsgebiet der Christuskirche.

In der Krankenhausseelsorge blieb Irmtraud Rickert damals drei Jahre, keine leichte Zeit, wie sie sich erinnert, dann ging es für 13 Jahre in den Paulusbezirk Langewiese sowie den Markusbezirk Dörenthe, wo Rickerts maßgeblich am Aufbau der Rabatz-Theaterwerkstatt sowie an der Entstehung des „Kulturspeichers Dörenthe“ mitwirkten. Durch die Umstrukturierung der Evangelischen Kirchengemeinde Ibbenbüren wurde 2007 ein erneuter Wechsel nötig; der Abschied aus Dörenthe fiel Irmtraud Rickert nicht leicht, doch lebte sie sich zusammen mit ihrer Familie schon bald am neuen Wirkungsort Laggenbeck ein.

Nun ist Schluss mit den dienstlichen Verpflichtungen, obwohl Irmtraud Rickert, so stellte es Superintendent Ost anhand seiner Unterlagen fest, eigentlich noch drei Jahre hätte weitermachen können. „Es wird ein bisschen dauern, bis diese neue Rolle gefunden ist“, meint Ost, doch: „An Aufgaben wird es nicht mangeln.“ So werde sich jemand, dem Gottesdienste eine „Herzensangelegenheit“ sind und der sich durch diverse Fort- und Ausbildungen (eine davon läuft noch) stets auf neue Wege begeben habe, bestimmt auch weiter in irgendeiner Form einbringen, glaubt Ost. 

Irmtraud Rickert verabschiedete sich an diesem Tag mit einer sehr emotionalen und persönlichen Predigt, die auch Bezug nahm auf die aktuelle Situation und ihre besonderen Anforderungen: „Das Gesicht ist das, woran wir einen Menschen am ehesten erkennen. Darum ist das mit den Masken auch ein bisschen schwierig.“ Aber: Wir müssen und wir können lernen, (wieder) mehr in den Augen zu lesen.

Es folgten Entpflichtung und Auszug aus der Kirche, schnelle Gratulationen und Abschiedsworte sowie Geschenkübergaben auf dem Südplatz der Christuskirche und dann – so dachte bis dahin Irmtraud Rickert – sei alles erledigt. Doch weit gefehlt: Heimlich war nach der Idee von Sabine Teske-Lohmeyer und Reinhard Lohmeyer mit vielen Weggefährten aus allen Wirkungsstätten von Irmtraud Rickert ein ganztägiges Programm auf die Beine gestellt worden: mit dem Cabrio, vom „Chauffeur“ Walter Bergschneider gesteuert, zum Klinikum mit KollegInnen aus der Krankenhausseelsorge, zum Pfarrkollegenkreis in Lohmeyers Garten – auch ihr ehemaliger Vikar Tim Wendorff war aus Höxter gekommen -, zum Pauluszentrum mit dem Rabatztheater, zur Ludwigkirche mit den katholischen Kollegen, zum Kulturspeicher mit vielen Dörenther Gemeindegliedern und Vorstandsmitgliedern, die von Ulrike und Karl-Heinz Käsekamp zusammengebracht wurden – hier gab es lecker Kaffee und Kuchen -, und weiter mit der Kutsche, die von „Gordon“ – dem Pferd, das Irmtraud Rickert einst gehörte -, gezogen und von Anna und Hanni Schmiemann durch den Ort zur Markuskirche, zum Markuskindergarten und zum Pfarrhaus gesteuert wurde, in dem die Rickerts 13 Jahre lang gewohnt hatten. An allen Stationen gab es kleine Aktionen, Getränke, Geschenke und berührende Abschiedsworte.

Allein in Laggenbeck gab es am Ende 20 Anlaufstellen: Familienfreizeit Wangerooge, Lebendiger Adventskalender, Chor „InTakt“, Johanneskindergarten, Konfi-Teamer u.a. mit Luftballongrüßen an der Straße, Seniorenkreis und Kinderkirche, Ökumenische Begleiter, Küster, Café International, Patchworkgruppe, der Gruppe „Zeit zum Atemholen“, Posaunenchor und natürlich auch die Presbyter Doris Brzoska, Tanja Krömer, Ulrike Harte und Michael Kimmel, die den Laggenbecker Teil verantwortet haben, wollten sich verabschieden. Sie überreichten der scheidenden Pfarrerin eine Sonderausgabe des „kiek rin“, die 13 sehr schöne Jahre bündelt. 

So manche Träne wurde im Laufe des Tages vergossen, aber letztlich ist Pfarrerin Irmtraud Rickert ja nicht weit weg: Sicher wird der Eine oder Andere ihr in den kommenden Wochen, Monaten, Jahren ganz zufällig über den Weg laufen, denn zu Hause stillsitzen, das ist auch im Ruhestand bestimmt nicht Irmtraud Rickerts Ding.                     
Claudia Ludewig/Reinhard Lohmeyer

 

 

 

29 Jahre in Ibbenbüren – engagiert mit den Menschen unterwegs

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Am 7. Juni 2020 wird Pfarrerin Irmtraud Rickert nach gut 29 Jahren Pfarrdienst in Ibbenbüren in den Ruhestand verabschiedet.

Nach Studium und Vikariat in Münster und einer Zeit als Pastorin in Bocholt und Werth kam die dreifache Mutter mit ihrem Ehemann Robert in ihre „Heimatstadt“ Ibbenbüren zurück und übernahm die Stelle als Krankenhausseelsorgerin in den Ibbenbürener Krankenhäusern. – Parallel zum Studium hatte sie die C-Prüfung als Organistin absolviert und sechs Jahre lang den Orgeldienst in Heiden im Münsterland wahrgenommen. – 1994 wurde sie in die neu gegründete 6. Pfarrstelle an der Pauluskirche und an der Markuskirche gewählt. Ihren Schwerpunkt in der Seelsorgedie erste Säule ihres Wirkens– nahm sie in die Gemeindearbeit mit: Viele Besuche in der Gemeinde, Zeitgeschenke, genaues Hinhören, Begleitung der Menschen in ihren jeweiligen Lebensbezügen, aus Erstarrungen neue Lebendigkeit finden und neue Spielräume der eigenen Lebensgestaltung ausloten, das alles bildete den Kern ihrer seelsorglichen Arbeit. –

In dieser Zeit war sie außerdem gemeinsam mit ihrem Mann an der Gründung des Kulturspeichersin Dörenthe und an der Gründung des Rabatz-Theatersin Paulus maßgeblich beteiligt.

Die Reduzierung der Pfarrstellen von sechs auf fünf führte 2007 zum Wechsel in die Johannes-Gemeinde nach Laggenbeck. Die Ökumene war ihr auch hier wichtig. Natürlich lag der versierten Klavierspielerin und Organistin auch hier eine gute Kirchenmusik am Herzen. – Als sachlich und sprachlich feine Predigerin, die sich sehr feinfühlig in das, was die Menschen, bewegt, hineinhören kann, wurde sie an allen Orten sehr geschätzt.

Als zweite Säule ihre Wirkensbeschreibt sie den Gottesdienstals Ort der Begegnung zwischen den Menschen und der sie beseelenden Kraft: Wir nehmen Kontakt zu anderen Menschen, zu uns selbst und zu Gott auf. Die Bibel kann als Grundlage unseres Wissens über „Gott“ in unseren Alltag übersetzt werden. Wir können in der Gemeinschaft feiern, danken, klagen, bitten. Wir werden zum Nachdenken über das, was uns umgibt, angeregt. Und wir werden ermutigt, „über den Tellerrand zu schauen“. Alles das geschieht im Gottesdienst in möglichst vielfältigen kulturellen Formen, durch Wort, bildende Kunst, Musik und anderen künstlerischen Ausdrucksformen. Als besonders schön hat sie die Theatergottesdienste mit Rabatz in Paulus – und auch in Johannes – erlebt, oder die mit dem Kinderchor oder mit dem Kunstprojekt mit Roswitha Massing.

Die Konfirmanden- und Jugendarbeitwar eine dritte Säule. Irmtraud Rickert sieht dieses Wirkfeld als eine Möglichkeit, „mit jungen Menschen zu erfahren und zu erleben, wie ein lebendiges, von Wahrnehmung und Respekt gezeichnetes Miteinander im christlichen Kontext aussehen kann“.  Sie nutzte gern die Möglichkeiten des „Haus Ibbenbüren“ auf Wangerooge: Für die Ausbildung ihrer jugendlichen Mitarbeitenden, für Familien und natürlich für die Theaterleute von „Rabatz“. – In der Frauengruppe „Zeit zum Atemholen“ hat sie alle drei Säulen als lebendigen Kern einer wohltuenden Gemeinschaft erlebt.

Irmtraud Rickert hat mehrere Funktionen in landeskirchlichen Gremien zu den Themenbereichen Seelsorge und Ethik innegehabt. Durch ihre Weiterbildungen „Spirituelles Gemeindemanagement“, Bibliodrama, Bibliolog und gestalttherapeutisch orientierte Seelsorge konnte sie  eine unverwechselbare Haltung entwickeln und vielerlei Akzente in Ihrer Gemeindearbeit setzen.

Die Gemeinde in Laggenbeck bedauert sehr, dass Irmtraud Rickert unter den stark einschränkenden Corona-Rahmenbedingungen verabschiedet werden muss. Am 7. Juni sollen aber ihre Familie und etliche Laggenbecker und enge Freunde und Weggefährten im Gottesdienst in der Christuskirche um 10.15 Uhr dabei sein dürfen. Der übliche Empfang muss leider ausfallen. – Aber ich bin überzeugt, die Gemeinde wird Wege finden, wie der Abschied dennoch auf gebührende Weise begangen werden kann.

Und: Irmtraud und Robert Rickert sind nicht aus der Welt. Sie werden an der Großen Straße in Ibbenbüren (also im Bereich der Christus-Gemeinde) wohnen und sich nach einer gewissen Zeit des Rückzugs sicherlich in vielerlei Bezügen in das städtische und gemeindliche Leben einmischen. – Gottes Segen den beiden und ihren drei Kindern, die ihnen mittlerweile sechs Enkelkinder geschenkt haben, für den weiteren Weg! – Für erfüllende Aufgaben und genussreiche Zeiten im Ruhestand ist also reichlich gesorgt.

Ein Dank der Kollegenschaftsoll am Ende stehen: Für das vertrauensvolle Miteinander, für die kollegiale Beratung, für das engagierte Eintreten für eine Kirche, die den Weg der Gesellschaft in der Welt aufmerksam wahrnimmt und den Menschen in ihren seelischen Nöten dient. DANKE.

Reinhard Lohmeyer

Gutes Stiftungsjahr: Lukaskindergarten wird gefördert.

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Mit 55.217,32€ kann die Stiftung „Evangelische Kirche in Ibbenbüren“ sinnvolle Zwecke im Bereich der Ev. Kirchengemeinde fördern.
Das ist der erfreuliche Reinertrag aus dem Geschäftsjahr 2019. Vor allem zwei Bereiche dürfen sich freuen: Das Haus Ibbenbüren und die Ev. Kindergärten in Ibbenbüren.

Aktuell läuft die Spendenaktion im Lukaskindergarten auf dem Dickenberg. Eine Speisetheke soll angeschafft werden. Sie kostet gut 10.000€. Für jeden Euro privater Spende legt die Stiftung bis zu einer Summe von 5.000€ einen Euro drauf. – Die Leiterin Kirsten Schweegmann darf bald zur Tat schreiten, denn bis zum 25. Mai sind erfreuliche 4.500€ auf dem Spendenkonto der Stiftung DE17 4035 1060 0072 8028 04 eingegangen. Es fehlen also nur noch 500€ und die Speisetheke kann angeschafft werden. Vielleicht finden sich ja noch einige Spender, die den Erfolg komplett machen können. Stichwort: Spende Lukaskindergarten – Speisetheke.

Die anderen sechs Ev. Einrichtungen basteln fleißig an interessanten Projekten. Sie werden in den kommenden Monaten und Jahren von der Stiftung bedacht. 

 

   

Stiftung fördert Haus Ibbenbüren

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Das Haus Ibbenbüren darf sich über eine größere Summe von der Stiftung freuen. Gut 19.000€ werden für die aktuellen Investitionen im Anbau zur Verfügung gestellt. Vielleicht gelingt es, während dieser Saison, in der das Haus den Gästen nicht zur Verfügung steht, die Wohnung fertigzustellen und komplett einzurichten. Auch die Gruppenräume erhalten einen letzten Schliff. Karl-Heinz Käsekamp und Uwe Kropf konnten vor wenigen Tagen Tische und Stühle für den Gruppenraum auf die Insel bringen. 

Das Kuratorium hat die Hoffnung, im kommenden Jahr das Haus wieder betreiben zu können. Aktuell gibt es keine Einnahmen. Aber die Kosten laufen weiter. – Immerhin kann mit den Mitteln der Stiftung die Attraktivität des Hauses weiter gesteigert werden. 

Die ehrenamtlichen Mitarbeitenden im Kuratorium und in der Stiftung freuen sich über Spenden für die Entwicklung des Haus Ibbenbüren: 
IBAN DE17 4035 1060 0072 8028 04 – Stichwort: Spende Haus Ibbenbüren

 

Foto: Ein Gruppenraum ist schon fertig. Das sieht sehr gut aus!

 

Der Turm glüht – in pfingstlichem Feuer!

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Herzliche Einladung zu den Gottesdiensten zu Pfingsten

Wir freuen uns auf Sie und auf Euch! 
Zu Pfingsten, 31. Mai 2020, sollen in der Christuskirche um 10.15h und in der Matthäuskirche um 9.30h wieder Gottesdienste möglich sein. Am Pfingstmontag wird zum zentralen Gottesdienst in der Christuskirche um 10.15h eingeladen.

Wir sind überzeugt: Der Heilige Geist wird auch in ungewöhnlichen Zeiten seine Wege finden. 

Hier finden Sie den Gottesdienstplan:
Gottesdienste Pfingsten, 31. Mai bis 30. August 2020

In Christus stehen 60-85 Sitzplätze, in Matthäus 54-70 Sitzplätze zur Verfügung, je nachdem, ob Einzelplätze oder Sitzgruppen besetzt werden können.

Die Gottesdienste werden unter den bekannten Schutzmaßnahmen durchgeführt. 
Ein Mund-Nase-Schutz ist beim Eintritt und beim Verlassen der Kirche verpflichtend. Während des Gottesdienstes kann er abgenommen werden. 
Die Kirchengemeinde ist angewiesen, bei Erreichen der Höchstzahl keine weiteren Besucher zuzulassen. Diese Gottesdienstbesucher können ggf. spontan auf ein weiteres Angebot an dem Tag ausweichen.

Beachten Sie die wöchentlichen Angaben auf www.evibb.de oder den Facebook/Instagramseiten oder in der IVZ.

„Wir ziehen das jetzt durch!“

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Mit diesem Optimismus und in einer fröhlichen Grundstimmung sind Küster Markus und Ehefrau Sandra Heinze, geb. Freese trotz Corona am 8. Mai, dem Tag der Befreiung, ins Standesamt gezogen. Nur die Fotografin war neben dem Brautpaar zugelassen.

Dass dieser Tag gleichwohl unvergesslich bleiben wird, dafür sorgten die Trauzeugen: Sie organisierten eine tolle Fahrrad-Tour durch die Gemeinde mit einer Fülle an interessanten Stationen: Es gab zu essen und zu trinken, eine Menge an Aktionen und viel Spaß. Auch schwierige Umstände akzeptieren und Kreativität zulassen und entfalten. Erste Eheprüfung mit Bravour bestanden! – Ein erfülltes Leben ist auch in der Krise möglich.

Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen dem glücklichen Brautpaar.

Die Kirchliche Trauung kann im nächsten Jahr dann hoffentlich wieder unter „normalen“ Umständen erfolgen. Ein Video von einer Spontanaktion am blick.punkt ist auf facebook zu sehen. @christusmarkus.ibbenbueren
rloh

Funken des Heiligen Geistes – auf Abstand!

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Schutzkonzept für die Kirchen! – Wie es in der Christuskirche aussehen könnte, wenn die Stühle auf Abstand stehen, sehen Sie auf den Fotos unten. Unter solchen Bedingungen können ca. 65 Stühle gestellt werden. Das ist nicht viel. Aber auch nicht wenig. 

Aktuell werden in der Ev. Kirchengemeinde Schutzkonzepte entwickelt. Bis Pfingsten, 31. Mai, sollen „Gottesdienste“ möglich gemacht werden. Unklar ist noch, welche Kirchen sich für solcherart Gottesdienste überhaupt anbieten. Sie sollten 2 Ein-/Ausgänge haben, sie sollten genügend Raum für die Gänge aufweisen, sie sollten Desinfektionsmittel bereithalten und die Stühle auf Abstand gestellt halten usw. – Über Masken wird nachzudenken sein. Singen wird nicht möglich sein, auch nicht die Feier des Abendmahls. – Aber der Geist Gottes wird seine Wege finden! 

Besuchen Sie die Offenen Kirchen: Die Matthäuskirche und die Christuskirche sind täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet. 

 

 

 

Laggenbeck – Verabschiedung von Gemeindesekretärin Ellen Stalljohann

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Es sollte eigentlich ein schöner, letzter Arbeitstag im Büro des Elsa-Brändström-Hauses für Ellen Stalljohann werden: Erst noch die letzte Gemeindebürozeit, dann – in gemütlicher Runde – Kaffeetrinken mit Freunden und Weggefährten im Saal. Doch das Corona-Virus machte den ursprünglichen Plan zunichte und zwang dem Tag seine ganz eigene Ausgestaltung auf: Publikumsverkehr? Fehlanzeige, wie auch schon in den Wochen zuvor. Großer Bahnhof mit Händeschütteln und Umarmungen? Ebenfalls Fehlanzeige, denn all dies war Ende April nicht erlaubt.

Stattdessen: Betreten des EBH mit Schutzmaske, Einhalten von Sicherheitsabständen und Reduzierung der Teilnehmer auf eine Handvoll. Diese saßen dann in genau ausgemessenem Sicherheitsabstand bei geöffnetem Fenster (sicher ist sicher!) beisammen; die eigentlich von Ellen Stalljohanns Kindern geplante Feier zum Eintritt in den Ruhestand musste dagegen leider komplett entfallen.

Fast 20 Jahre lang, seit dem 1. Januar 2000, hatte Ellen Stalljohann, die auf dem Schafberg aufwuchs, als guter Geist im Laggenbecker Gemeindebüro für einen reibungslosen Ablauf gesorgt: Schriftverkehr, kleine Besorgungen, Kirchbuchführung – alles wurde von ihr zuverlässig und umgehend erledigt. Nicht zu vergessen: Für etliche Jahre war sie mit genau diesen Aufgaben auch im IV. Pfarrbezirk in Dörenthe/Schierloh und im I/II. Pfarrbezirk in der Innenstadt tätig. –

Nun warten andere Dinge auf die agile Ruheständlerin, die während ihrer letzten Arbeitswochen zwar deutlich entspannter agieren konnte (es sei viel Zeit zum Einarbeiten ihrer Nachfolgerin geblieben, auch habe sie zu Hause – wegen Corona entfiel der übliche Termindruck – wie so Viele ausmisten und aufräumen können, erzählt sie), doch ihre eigentlichen Pläne für die Rentenzeit müssen erst noch warten: Acht Enkelkinder hat Ellen Stalljohann, und eigentlich hatte sie sich darauf gefreut, diese nun vermehrt betreuen zu können. Doch die Kontaktsperre heißt auch: Abstand halten von Allen, die nicht im selben Haushalt leben. Das gilt für die Familie, aber auch für Stalljohanns andere Leidenschaften: Das politische Engagement der quirligen Velperin, die für die SPD im Westerkappelner Stadtrat sitzt, wurde durch die Corona-Schutzmaßnahmen stark ausgebremst; Sport – Ellen Stalljohann mag Damengymnastik und Walken – ist zumindest in der Gruppe nicht möglich.

Trotzdem lässt sich Ellen Stalljohann die gute Laune nicht verderben, denn irgendwann, das ist sicher, wird es auch wieder eine Zeit nach Corona geben, und dann kann Stalljohann sich ganz den Menschen widmen, die ihr am Wichtigsten sind: Ihrer Familie.