Gottesdienst zur Verabschiedung und Begrüßung von Mitarbeitenden

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Am 06. September 2020 kamen zahlreiche Mitglieder der Christus- und Markusgemeinde in der Christuskirche zusammen, um im Gottesdienst verdienstvolle Mitarbeiter aus ihren Funktionen zu verabschieden und deren Nachfolger kennenzulernen. Pfarrer Reinhard Lohmeyer trug das Gleichnis vom barmherzigen Samariter aus dem Lukasevangelium vor. Es ist heute aktueller denn je, denn es stellt die Frage: „Wie gehe ich um mit dem Fremden in der Not?“ Kirchenmusikdirektor Christian Schauerte begleitete den Gottesdienst mit Gesang und am Klavier.

Der Predigttext stammte aus dem sechsten Kapitel der Apostelgeschichte. Reinhard Lohmeyer übernahm die Geschichte von der „Wahl der sieben Diakone“, um auf die Situation in der eigenen Gemeinde hinzuweisen. „Wort und Tat müssen eine Einheit sein – Gotteswort als spirituelles Hören und ebenso als liebevolles Geben im Alltag der Welt“, betonte er. In den Seitenfenstern der Kirche ist diese Einheit zu erkennen. Schon die frühen Christen wussten, dass nur Bestand hat, was sich wandelt. Evangelische Kirche in Ibbenbüren hat viele Gesichter und lebt von engagierten Christen, die Jugend-, Senioren- und Konfirmandenarbeit, Café International, Diakonie, Offene Kirche, Besuchsdienste, Kirchenmusik, Kunst, Kultur und Bauen mittragen und gestalten.

Allen, die daran mitwirken, dankte Reinhard Lohmeyer für geleistete Dienste und ermunterte dazu, sich auf neue Verpflichtungen einzulassen. Die Wechsel in den Arbeitsfeldern und Funktionen wurden zum Teil schon vor der Corona-Krise vollzogen, die öffentliche Würdigung konnte jedoch erst jetzt erfolgen. Andrea Breulmann ist zusätzlich zu ihrer Tätigkeit in Laggenbeck als Gemeindesekretärin für Annette Christoph im Blick.Punkt an der Kanalstraße tätig. Aus dem Presbyterium verabschiedet wurden Bernjo Franssen, Karin Wahlbrink-Schmitz und Heinz Freese. Als besonderes Geschenk erhielten die „Ehemaligen“ ein Glasstück aus dem früheren Maßwerk der Kirchenfenster.

Eine besondere Ehrung wurde Heinz Freese zuteil. Nach 24 Jahren gab er den Staffelstab als Kirchmeister für Bauten und Liegenschaften an seinen Nachfolger Uwe Kropf weiter. Er habe Großartiges bewegt und im Team umgesetzt, würdigte Lohmeyer Heinz Freeses Schaffen. Als neue Presbyter stellten sich Cathrin Bernroth, Mareike Linnemann, Kerstin Runde und Jörn Winter vor. Sie sind damit auch neu im Bezirksausschuss.

Bildunterschrift:

Pfarrer Reinhard Lohmeyer verabschiedete Heinz Freese, Karin Wahlbrink-Schmitz und Bernjo Franssen (v.l.) als Presbyter.

Sommertreffen Café International Laggenbeck

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Da das evangelische Gemeindehaus in Laggenbeck seit dem im März verhängten Lockdown für Veranstaltungen immer noch geschlossen ist, entfielen seit Monaten die früher regelmäßigen Treffen des Café International. Um nach der langen Zeit der elektronischen Kontakte wieder persönliche Treffen möglich zu machen, organisierten Ulrike und Reiner Ströver eine Nachmittagsrunde auf dem Gelände von Holtkamps Deele. So konnten sich bei herrlichem Sommerwetter am vergangenen Mittwoch die Kinder der geflüchteten Familien die Zeit auf dem nahen Spielplatz vertreiben, während die Erwachsenen bei Kaffee und Kuchen sowie kühlen Getränken – unter Beachtung der Hygieneregeln – angeregte Gespräche führten. Freilich vermochte niemand die für künftige Begegnungen wichtige Frage zu beantworten, wie es denn im Herbst und im Winter weitergehen könnte.

Bildunterschrift:

Im Garten von Holtkamps Deele trafen sich Flüchtlingsfamilien und Betreuer des Café International zu angeregten Gesprächen.

Sommergottesdienst unter dem Motto „Zurück zur Normalität?“

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Der dritte Pfarrbezirk aus Laggenbeck gestaltete am 2. August 2020 den Sommergottesdienst in der Christuskirche. Das Vorbereitungsteam und Pfarrer i. R. Reiner Ströver hatten als Thema die Frage „Zurück zur Normalität?“ in den Mittelpunkt gestellt. Der Wochenspruch aus Epheser 5 lautete: „Wandelt als Kinder des Lichts: die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.“ Tanja Krömer trug die Schriftlesung vor, die in Prediger 3 steht: „Lieben hat seine Zeit, Hassen hat seine Zeit; Krieg hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit“. Die Gemeinde sprach das Glaubensbekenntnis mit den Worten von Dietrich Bonhoeffer.

Die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes übernahmen Michael Kimmel an der Orgel und Tim Kiewitt an der Trompete. Da es den Besuchern aufgrund der Corona-Hygienebestimmungen noch nicht erlaubt war zu singen, stimmte Antje Rößler jeweils die erste Strophe der Lieder an. Sorgsam ausgewählt, sprachen sie den Menschen aus dem Herzen. „Die güldene Sonne bringt Leben und Wonne, die Finsternis weicht“ – wer würde sich dies heute nicht wünschen? Das Vertrauen auf neue Wege, die der Herr den Menschen weist, war ebenso ein musikalischer Fingerzeig.

Wunderbare solistische Stücke, wie „Die letzte Rose“ aus der Oper „Martha“ von Charles Gounod, eine Romanze von Erich Stoffers, „Trumpet Tune“ von Henry Purcell und zum Schluss das „Finale“ von John Stanley, machten den Gottesdienst zu einer emotionalen Reise vom Barock bis in die Gegenwart.

Alexandra Steingröver und Michael Kimmel stellten Pro und Contra des Lebens nach dem Lockdown gegeneinander. Was gilt es zu bewahren, was brauchen wir vielleicht in Zukunft nicht mehr? Können wir auf Billigfleisch und Massentourismus verzichten und stattdessen mehr Zeit für Familie und Freunde einzusetzen? Presbyterin Ulrike erzählte von ihrem christlich geprägten Leben. Als Religionslehrerin hält sie es für normal, Verantwortung zu übernehmen und etwas zu bewirken.

Aber warum reagieren mache Menschen dann komisch auf Christen? Die Frage beantwortete Reiner Ströver in seiner Predigt auf den Bibeltext aus dem ersten Korintherbrief: „Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist es Gottes Kraft.“ Er verwies ebenfalls darauf, was wir aus der Corona-Zeit mitnehmen können: Rücksichtnahme, Pflege sozialer Kontakte, Blick auf die Schönheit von Gottes Schöpfung, Klimaschutz vor materiellem Wohlstand, Nächstenliebe, Güte und Gerechtigkeit.

Bildunterschrift:

BST_2882 Den Sommergottesdienst des Laggenbecker Pfarrbezirks zelebrierte Pfarrer i. R. Reiner Ströver gemeinsam mit Doris Brzoska, Ulrike Harte, Tanja Krömer, Alexandra Steingröver und Melanie Niemöller (v.l.).

Patenschaftsurkunden der Tschernobyl-Initiative überreicht

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Die Sommergottesdienste der evangelischen Kirchengemeinde werden in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie in die Christuskirche verlegt. Eröffnet wurden sie am 5. Juli von Pfarrer Reinhard Lohmeyer und Sophie Jörgens mit musikalischer Begleitung eines exquisiten Bläserensembles des Kirchenkreises unter Leitung von Ursula-Maria Busch. Am 12. Juli gestaltete Pfarrer Andreas Finke aus der Matthäusgemeinde den besonderen Zentralgottesdienst. Die Band „Ella & the Gents“, die in der Bockradener Gemeinde gegründet wurde, stimmte mit dem Worship-Song „Hosanna“ von Brooke Fraser auf die kommende Stunde ein. Carina Hindersmann (Gesang), Manuel Finke (Gitarre), Mario Lammers (Cajón) und Niklas Berger (Piano) griffen musikalisch Texte aus Gebet und Predigt auf. Die „Brücke über einen tosenden Fluss“ (Bridge Over Troubled Water) von Simon & Garfunkel diente Andreas Finke im Gebet als Bild für Gott als Wegbereiter und ständigen Begleiter der Menschen.

Lena und Kimberly lasen aus dem fünften Kapitel des Lukasevangeliums den Bibeltext über den Fischzug des Petrus. Als Antwort sprachen die Besucher das Glaubendbekenntnis. In seiner Predigt griff Andreas Finke wiederum auf einen Song von Paul Simon zurück. Die Geschichte von Franz, der nach langer Zeit nach Ibbenbüren zurückkam und in der Christuskirche Gott begegnete, machte nachdenklich und weckte Erinnerungen an Zeiten, als alte Träume und Geborgenheit noch nicht aus den Herzen gewichen waren „Still Crazy After All These Years“ („Immer noch verrückt nach all diesen Jahren“) hatte Paul Simon 1975 getextet. „Möge Gott unsere Verrücktheit noch lange bewahren“, wünschte sich der Pfarrer. Er bat darum, dass Ibbenbüren für viele Kulturen lebenswert bleibe und ein friedliches Zusammenleben verschiedener Religionen ermögliche.

Eine gute Nachricht verkündete am Schluss Pfarrer i. R. Reinhard Paul: „Die Tschernobyl-Initiative gibt es noch!“. Auch wenn in diesem Jahr keine Kinder aus dem weißrussischen Dorf Svensk nach Ibbenbüren reisen durften, sind die Aktiven nicht untätig. Mit großem Elan bereiten sie die nächste Ferienfreizeit vom 28. Juni bis 25. Juli 2021 vor. „Die Erholungsaufenthalte werden ausschließlich über Spenden finanziert“, erklärte Reinhard Jansing vom Leitungsteam. Daher dankte er der evangelischen Kirchengemeinde für die Unterstützung und das soziale Engagement in den vergangenen Jahren. Er überreichte an Pfarrer Andreas Finke, die 200. Patenschaftsurkunde. Sie hat einen Wert von 275 Euro. Damit können die Kosten für ein Kind während des vierwöchigen Aufenthalts zur Stärkung der Gesundheit gedeckt werden, erläuterte Jansing. (Weitere Informationen: http://dkvt.de/)

Die nächsten Sommergottesdienste finden am 19. und 26. Juli sowie am 2. und 9. August jeweils um 10.30 Uhr in der Christuskirche statt.

Bildunterschrift:

Nadja Raisch (li.), Reinhard Jansing (3.v.l.), Rita Volkmer (4.v.l.) und Reinhard Paul (3.v.r.) vom Leitungsteam der Tschernobyl-Initiative überreichten Patenschaftsurkunden an die Pfarrer Reinhard Lohmeyer, Andreas Finke und Jörg Zweihoff.

Stadtralley des Cafés International

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Während einer Stadtralley für Familien von Geflüchteten haben am Samstag Aktive des Cafés International der Evangelischen Kirchengemeinde mit über 30 Kindern und Erwachsenen einen ebenso unterhaltsamen wie lehrreichen Rundgang durch Ibbenbüren unternommen. Vom Treffpunkt an der Alten Schule führte der Weg – begleitet von einigen Teammitgliedern aus dem Café International – quer durch die Innenstadt. Am Unteren Markt lautete die Aufgabe für die vier Gruppen: „Hüpft auf einem Bein durch das Labyrinth!“ Viele weitere Bewegungsspiele und Rätsel warteten auf die Teilnehmer. Es galt, am Rathaus das Ibbenbürener Wappen abzumalen, über die „Funny Red Line“ auf dem Klemens-Niermann-Platz zu balancieren, am „Eine-Welt-Laden“ die 26 Figuren zu zählen oder die Stufen zum Restaurant „Rosso“ hinaufzusteigen. Als Belohnung lockten in der Pause Eis und Getränke am Neumarkt. Zum Schluss erhielten alle noch einen Schokoladen-Glückskäfer. Die Flüchtlinge hatten viel Spaß, ein solches Erkundungsspiel kannten sie bisher nicht. Eine Gruppe Iraner hatte sich allein auf den Weg gemacht und den Lösungszettel komplett richtig ausgefüllt, erzählte Ingeborg Paul.  

Das Ferienprogramm des Cafés International geht ab nächsten Samstag weiter:                                                

Am 11. Juli Spiel und Spaß rund um die Ludwigkirche (Beginn 14 Uhr) 18. Juli Schatzsuche im Wald (Start 14 Uhr an der Ludwigkirche) 25. Juli Swingolf (Ab 14 Jahren, Anmeldung bis 9. Juli, Treffpunkt MacDonalds)

Pfadfinderlager im digitalen Zeitalter – Innovatives Konzept der Matthäus-Pfadfinder für traditionelles Pfingstlager

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Traditionell ist das Pfingstwochenende einem großen Pfadfinder-Lager gewidmet. Doch auch die Jugendarbeit des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) ist von der Corona-Pandemie betroffen.
Schon seit Wochen finden keine Gruppenstunden mehr statt. Alle geplanten Fahrten und Lager mussten abgesagt werden und somit auch das Pfingstlager. Die Stämme aus Ibbenbüren, Hörstel, Recke, Westerkappeln, Velpe, Münster und Bocholt, die zusammen die Arbeitsgemeinschaft Nord bilden, haben sich deshalb etwas ganz Besonderes für ihre Gruppenkinder einfallen lassen:

„Wir bringen das Pfingstlager buchstäblich zu den Kindern nach Hause“, so Lotta Kuhn und Marius Baar einstimmig, die den VCP Stamm Arbalo an der Ibbenbürener Matthäusgemeinde leiten.
Bastelarbeiten, Spielideen und Rätselaufgaben wurden für jedes Kind in eine Kiste gepackt und zu den Kindern geliefert.

Begleitet wird all das von einer extra eingerichteten Homepage. Eigens gedrehte Kurzfilme erzählen die Lagergeschichte. Außerdem gibt es interaktive Wettbewerbe und einen Pfingstgottesdienst, der zu jedem Lager dazugehört. Den Höhepunkt findet das „Lager“ im traditionellen Geländespiel am Sonntag. Mittels einer App können die Kinder mitsamt ihrer Familien entlang einer Route verschiedene Stationen mit spannenden Aufgaben bewältigen.

Alles in allem kann auf diese Weise ein nie dagewesenes Pfingstlager für über 160 Kinder und Jugendliche aus ganz Nord-Westfalen stattfinden.
Das Konzept der Arbeitsgemeinschaft Nord fand so viel Anklang, dass es auch für alle anderen Pfadfinderinnen und Pfadfinder des VCP in ganz Westfalen zur Verfügung gestellt wurde. Online ist es unter www.ag-nord.de erreichbar. Unterstützt wird diese außergewöhnliche Aktion von den Kirchenkreisen Tecklenburg, Münster und Steinfurt-Coesfeld-Borken.

Auf dem Foto: Die Stammesleitung des VCP Ibbenbüren, Lotta Kuhn und Marius Baar.

Dankbar sein für 75 Jahre Frieden

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Am 8. Mai vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg. Die Organisatoren der Aktion „Schweigen für den Frieden“, Ingeborg Paul und Josef Bendfeld, hatten zur Erinnerung an das Ende der Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten dazu aufgerufen, am Friedensbaum auf dem Klemens-Niermann-Platz Texte, Bilder, Gedanken oder Fotos mit persönlichen Botschaften anzubringen. Es sei heute wichtig, wieder über Patriotismus und Nationalstolz nachzudenken, betonte Ingeborg Paul. Nicht nur in Amerika dächten viele Menschen, vor allem Regierungsvertreter, nur an eigene Interessen. Zudem verstärkten sich Stimmungsmache gegen Flüchtlinge und antisemitische Tendenzen. Vor 75 Jahren war Versöhnung zwischen den Völkern möglich, heute scheint sie wieder gefährdet.

Was Krieg bedeutet, erfahren Flüchtlingsbetreuer von ihren Schützlingen: Eltern ohne Kinder auf der Flucht, getrennte Familien, Albträume, schwer traumatisierte Menschen, bewaffnete Konflikte, die unendliches Leid bedeuten. Auch in ihren Herkunftsländern wie Iran, Syrien, Palästina oder Afghanistan grassiert die Corona-Pandemie, der die Bewohner schutzlos ausgeliefert sind. Mit der Aktion auf dem Klemens-Niermann-Platz wollten die Organisatoren ein Zeichen setzen für Frieden, Freiheit und Solidarität in unserem Land. Der Friedensbaum, eine Kastanie, wurde als Zeichen der Verbundenheit 2014 von Vertretern der türkischen Ditib-Gemeinde, der katholischen und evangelischen Gemeinden sowie vom damaligen Bürgermeister Heinz Steingröver aufgestellt.

Das Ordnungsamt der Stadt Ibbenbüren hatte allerdings noch am 8. Mai verfügt, dass die Wäscheleine mit den schon vorhandenen Texten und Bildern ein Sicherheitsrisiko darstelle und deren Entfernung gefordert. Nun ist das Dokument d es Friedenswillens vieler Bürger an der Treppe der Alten Schule auf dem Kirchplatz angebracht. Dort befindet sich der Eingang zum „Café International“ – ein beliebter Treffpunkt für Flüchtlinge und ihre Freunde.

 

 

Aktuelle Entscheidungen im Rahmen von Corona

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Zusammenfassung der Entscheidungen
Aktueller Stand: Montag, 16. März – 19.00h

Die Christuskirche und die Matthäuskirche sind täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr für persönliche Andacht und Gebet geöffnet. Die Hygieneregeln sind zu beachten. 

Es finden in der Ev. Kirchengemeinde keine Gottesdienste statt. 

Taufen und Trauungen (zunächst bis Ende April) werden verschoben. Nottaufen (z.B. in seelsorglichen Notsituationen bei Lebensgefahr des Kindes oder eines Elternteils) bleiben möglich, bedürfen aber der Rücksprache und Genehmigung des Superintendenten. Neuanmeldungen von Taufen und Trauungen können erst dann erfolgen, wenn die Lage sich entspannt hat. Ebenfalls Neuterminierungen von verschobenen Taufen und Trauungen.

Beerdigungen können im kleinsten Familienkreis als kurze Trauerfeier im Freien am Grab gestaltet werden.
Das Trauergespräch wird in diesen Zeiten telefonisch erfolgen müssen. 

Alle Gemeindehäuser sind geschlossen.
Alle Veranstaltungen sowie Versammlungen werden abgesagt.

Die Gemeindebüros sind weiterhin zu den üblichen Öffnungszeiten per eMail und telefonisch erreichbar. Die Ev. Kirchengemeinde bittet dringend darum, alles, was telefonisch oder per E-Mail erledigt werden kann, auch auf diesem Weg zu erledigen. 

Ihre Pfarrerinnen und Pfarrer sowie alle hauptamtlichen Mitarbeitenden sind über die bekannten Telefonnummern oder über ihre e-Mailadressen erreichbar. 

 

 

 

Wunschlos glücklich sein

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Unter dem Motto „Da mach’ste dir kein Bild von“ hatte die evangelische Kirchengemeinde am 8. März zum Zentralgottesdienst in die Matthäuskirche eingeladen. Pfarrer Reinhard Lohmeyer, Mitglieder des Kuratoriums Haus Ibbenbüren, des Presbyteriums sowie des Rabatz-Theaters hatten den Gottesdienst vorbereitet. Die musikalische Gestaltung übernahmen das Akkordeonorchester Ibbenbüren unter Leitung von Ilse Saatkamp sowie Annemarie Bröcker an der Orgel.
Das Gebot „Du sollst Dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen“ diente Reinhard Lohmeyer als Überleitung zu dem Thema des Gottesdienstes. Viele Gemeindemitglieder hätten Bilder von wunderbaren Erlebnissen auf der Insel Wangerooge und Haus Ibbenbüren im Kopf – von Himmel und Wasser, der Wirklichkeit und Gott, so der Pfarrer. „Bilder erfreuen das Herz und öffnen es immer neu für Gottes Nähe“, sagte er. Mit dem Eingangspsalm „Wunschlos glücklich sein, nichts anderes ersehnen als dies: still dasitzen unter blauem Himmel, das Gesicht der Sonne zugewandt“ stimmte sich die Gemeinde auf die kommende Stunde ein. Zu der sommerlich-fröhlichen Stimmung trugen die Seemanns- und Gemeindelieder bei, die Erinnerungen an unbeschwerte Ferientage oder Vorfreude weckten.

Ganz reale Bilder mit eindrucksvollen Texten von Reinhard Lohmeyer präsentierten Mitglieder des Kuratoriums Haus Ibbenbüren, des Presbyteriums, sowie des Rabatz-Theaters. Die Titel „Leben in Fülle“ (Siegfried Walter), „Sprung in den Himmel“ (Klaus-Peter Künnemeyer), „Macker mit Rad“ (Robert Rickert), „Dünengeheimnisse“ (Cornelia Praetorius), „Betreten erlaubt“ (Uwe Kropf) oder „ Einer ist meiner“ (Svea Böttcher) spiegelten die Vielfalt des Lebens auf der Insel wider und sorgten für schmunzelnde Gesichter. In einer „Amerikanischen Versteigerung“ fand das Foto „Käse – oder „Einer ist meiner“ eine neue Besitzerin. 315 Euro landeten dafür im Klingelbeutel. Klaus-Peter Künnemeyer, der Vorsitzende des Kuratoriums, wurde mit Raritäten-Geschenken und guten Wünschen aus dem Gremium verabschiedet sowie zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Reinhard Lohmeyer überreichte für das Haus Ibbenbüren einen Scheck über 19.146 Euro von der Stiftung Ev. Kirche in Ibbenbüren.  Ein maritimes Medley beendete den Gottesdienst und machte Lust auf einen Besuch am Meer – natürlich auf der schönen Nordseeinsel Wangerooge!
Bildunterschrift:
Großes Engagement zahlreicher Gemeindemitglieder für das Gedeihen von Haus Ibbenbüren und einen begeisternden Gottesdienst.

Solidarität mit Frauen in Simbabwe am Weltgebetstag

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Simbabwe ist ein Land voller Widersprüche: die Schönheit von Landschaft, Natur, Kunst und Kultur wird überschattet von gesellschaftlichen Problemen, die den Menschen oft jeden Lebensmut nehmen. Von großer Armut sind vor allem Frauen und Kinder betroffen. Das Gesamtbild des Landes im Südosten Afrikas haben die Frauen des Weltgebetstagskomitees in vielen Facetten beleuchtet und damit auf ihre Lebensverhältnisse aufmerksam gemacht.
Am 6. März hatten Frauen der katholischen Gemeinde St. Modestus und der evangelischen Markus-Gemeinde in das Pfarrheim St. Modestus nach Dörenthe eingeladen. Die etwa 30 Teilnehmerinnen wurden mit einer Fotopräsentation und Länderinformationen auf den Gottesdienst eingestimmt. Hierbei erfuhren sie alles Wichtige über Politik, Natur, Kunst und Kultur. In den Gottesdiensten geht es in Afrika meist sehr fröhlich zu. Dies hatte sich auch das ökumenische Organisationsteam in Dörenthe zu Herzen genommen. In der Feier wechselten sich berührende Elemente mit Musik, Gesang und Bewegung ab.
In der Pause wurde selbst gekochte Kürbissuppe mit Brot gereicht, um auch dem Gaumen ein authentisches Gefühl von Afrika zu vermitteln. Für die Augen gab es ebenfalls eine Menge zu entdecken. Auf Tüchern in den Landesfarben waren Beispiele der reichen Tier- und Pflanzenwelt, Skulpturen, eine Matte, Hirse als Grundnahrungsmittel oder typische Musikinstrumente arrangiert. Und natürlich Ziegelsteine, denn der Name des Landes bedeutet „Haus aus Stein“. Mit der Kollekte werden weltweit Projekte unterstützt, die Frauen und Kinder stärken.
Bildunterschrift: Ein ökumenisches Team führte durch den Gottesdienst.