Begegnung von Menschen unterschiedlicher Herkunft

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Der türkisch-islamische Kulturverein Ditib und das Begegnungszentrum für Ausländer und Deutsche hatten am 10. März bereits zum dritten Mal ein „Interkulturelles Frauenfrühstück“ organisiert. In diesem Jahr waren Frauen unterschiedlicher Herkunft in die Räume des Gemeindehauses „blick.punkt“ der evangelischen Kirchengemeinde Ibbenbüren eingeladen. Unter dem Motto „Gemeinsam Kultur erleben und Feste feiern“ trafen sich weit über 100 Teilnehmerinnen, um miteinander ins Gespräch zu kommen und sich an dem köstlichen Buffet zu bedienen. Das hatten die Frauen der Ditib-Gemeinde vorbereitet.

Ziele des internationalen Frauenfrühstücks seien unter anderem die Schaffung von Begegnungsorten für Frauen unterschiedlicher Kulturen und Religionen oder Sensibilisierung für die Belange älterer Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, erklärte Elke Stalljohann vom Begegnungszentrum. Dr. Uta Wiggermann, Pfarrerin der evangelischen Christusgemeinde, lud die Gäste dazu ein, einen fröhlichen Vormittag zu verbringen. Atiye Öztürk vom Ditib-Frauenvorstand wünschte ebenfalls einen regen Austausch.

Die Jugendband „Mystery Youngstars“ der Musikschule unter Leitung von Clemens Völkert bereicherte das Programm mit bekannten Popsongs. Zeliha Isik hatte mit einigen türkischen Kindern den Partnertanz „Katibin“ zu einem Lied aus dem osmanischen Reich einstudiert. Louisa König und Elke Stalljohann nahmen in amüsanter Form Stärken und Schwächen von Frauen unter die Lupe.

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Gottesdienst mit Team des Hauses Ibbenbüren

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Unter dem Motto „Schön ist die Liebe im Hafen“ feierte die evangelische Kirchengemeinde am Sonntag in der Lukaskirche einen fröhlichen Zentralgottesdienst. Das Kuratorium des Hauses Ibbenbüren auf Wangerooge hatte eine wunderbare Mischung von Informationen über die Lage des Gemeindehauses, die Schönheit der Nordseeinsel, die Einrichtung der Zimmer und vor allem die Besuchergruppen zusammengestellt. Pfarrer Reinhard Lohmeyer plauderte ein wenig aus dem Nähkästchen, denn er begleitet oft Konfirmanden und Jugendliche bei Freizeiten oder Mitarbeiterrunden. Neue Ideen und Perspektiven sind vorhanden, die Stiftung hat finanzielle Unterstützung für den Anbau in Aussicht gestellt.

Die baulichen Maßnahmen der letzten Jahre haben sehr zur Verschönerung beigetragen. Ziel ist es, dass sich Jugendliche, Erwachsene und Senioren gleichermaßen wohlfühlen. Langweilig wird es nie, das wurde sehr deutlich. Das traf auch auf den Gottesdienst zu, der von Christian Schauerte an der Orgel sowie dem Akkordeonorchester Ibbenbüren unter der Leitung von Ilse Saatkamp musikalisch begleitet wurde. Mit bekannten Seemannsliedern wie „Nimm mich mit, Kapitän auf die Reise“ oder „Schön ist die Liebe im Hafen“ ging es hinaus auf das Meer. Die Fürbitten waren vom Dank für das Zusammenwirken aller Verantwortlichen für die Gemeinschaft getragen.

Robert Rickert hatte extra für den Gottesdienst das Märchen von Rapunzel auf die Bedingungen des Hauses Ibbenbüren umgeschrieben. Cornelia Praetorius und Uwe Kropf spielten das alte Ehepaar mit vielen Anspielungen auf Orte und Lokalitäten, Wolfgang Schmidt-Hoffmeier hielt als Erzähler die Handlung beisammen. Reinhard Lohmeyers Predigt zu Orten der Liebe auf der Insel erzählte von Geschichten, an die sich einige Gottesdienstbesucher bestimmt gern erinnerten. Ein Seemannslieder-Potpurri beendete den Vormittag. So mancher wird die Ohrwürmer auf dem Nachhauseweg noch vor sich hin gesummt haben: Hamburger Veermaster, La Paloma oder Heidewitzka, Herr Kapitän.

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Ökumenischer Weltgebetstag in der Ludwigkirche

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„Wo liegt eigentlich Surinam?“ Mit dieser Frage hatten sich die Frauen des Vorbereitungskomitees für den Weltgebetstag in diesem Jahr beschäftigt. Im ökumenischen Gottesdienst am 2. März in der St.-Ludwigkirche unter dem Thema „Gottes Schöpfung ist sehr gut“ erfuhren die Besucherinnen nicht nur, dass Surinam an der nördlichen Küste Südamerikas liegt. Die Einwohner des kleinen Landes sind Nachkommen von Ureinwohnern, Sklaven und Plantagenarbeitern. Viele Volksgruppen und Religionen wohnen einträchtig miteinander. Nicht nur in der Hauptstadt Paramaribo stehen Kirchen neben Moscheen, Tempeln oder Synagogen.

Die Frauen des Weltgebetstagskomitees aus Surinam haben die Bewahrung der Schöpfung als Thema gewählt. Die Lieder, zum Teil in der Landessprache Sranan gesungen, mit ihren hinreißenden Melodien waren eine wunderbare Ergänzung der gesprochenen Texte. Zur Lesung wurden Gegenstände ausgebreitet, die die Entstehung des Lebens auf der Erde symbolisierten.

Die Frauen aus den katholischen Kirchengemeinden St. Ludwig und St. Mauritius sowie aus der evangelischen Christusgemeinde hatten Informationen anhand der Buchstabenfolge des Landesnamens zusammengestellt und dabei auch negative Aspekte nicht ausgespart. Sieben Sprecherinnen erzählten stellvertretend für ihre südamerikanischen Schwestern von einem Leben, das nicht selten von großer Armut und Unsicherheit geprägt ist.

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Weltgebetstag in der Pauluskirche

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Für den ökumenischen Gottesdienst zum Weltgebetstag hatte ein Vorbereitungskomitee des Paulusbezirks der evangelischen Kirchengemeinde und der katholischen St.-Johannes-Bosco-Gemeinde umfangreiche Ideen entwickelt. Die Liturgie hatten in diesem Jahr Frauen aus Surinam erarbeitet und weltweit in den Kirchen verbreitet. Zunächst wurde Surinam vorgestellt – eine Weltkarte half dabei. Im Norden von Südamerika liegt das kleine Land, in dem etwa 540 000 Menschen leben.

Ingeborg Grau und ihr wunderbares Team hatten zum Thema „Gottes Schöpfung ist gut“ und zur Lesung der Schöpfungsgeschichte viele Gegenstände ausgebreitet, die das Leben auf der Erde in allen Facetten symbolisierten. Nach und nach wurde das Dunkel gelichtet, und Sonne, Mond, Sterne, Tiere, Pflanzen und zuletzt die Menschen kamen ans Licht. Beteiligt waren Ingeborg Grau, Dörthe Bauschulte, Margret Eiben, Marita Wunderlich, Christa Goldbeck, Margret Kasprowiak und Gisela Matuszczak. Für die musikalische Umrahmung sorgten Elke Becker am Piano und der Gitarrenkreis der Pauluskirche unter der Leitung von Dorothee Schnarre.

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Einladung zum Planungsworkshop

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Wir laden alle Interessierten herzlich zu folgendem Workshop ein. Über unsere Stiftung Evangelische Kirche in Ibbenbüren als Gesellschafterin sind wir an der Entwicklung des neuen Hospizhauses beteiligt.

Wir freuen uns, wenn wir hierdurch Ihr Interesse wecken und Sie sich angesprochen fühlen!

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Stand und Perspektiven von Ökumene

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Ein Vortrag von Professor Dr. Martin Jung im Gemeindehaus „Blick.Punkt“ in Ibbenbüren bildete am 18. Februar den Auftakt zur Theologischen Vortragsreihe 2018 des Evangelischen Kirchenkreises Tecklenburg in Kooperation mit dem Kreisdekanat Steinfurt. Der Direktor des Instituts für Evangelische Theologie der Universität Osnabrück widmete sich dem Thema „Zum Stand der Ökumene – Bestandsaufnahme nach dem Reformationsjubiläum“.

Superintendent André Ost verwies bei der Begrüßung der über dreißig Teilnehmer auf erzielte Fortschritte in den ökumenischen Beziehungen. „Das war nicht selbstverständlich“, betonte Professor Jung. Er verhehlte nicht, dass es auch Unzufriedenheit mit den Ergebnissen gibt. „Wir benötigen für die ökumenische Zusammenarbeit in den Gemeinden konkrete Vereinbarungen umsetzbarer Ziele“, forderte er.

Die Ausführungen von Professor Jung boten reichlich Zündstoff für die nachfolgende Diskussion. Während Professor Norbert Ammermann, Kulturbeauftragter des Kirchenkreises, sich für eine Anerkennung des Papstes als Sprecher aller Christen aussprach, sah André Ost die evangelische Kirche formal meilenweit davon entfernt. Dr. Uta Wiggermann, Pfarrerin in der evangelischen Christusgemeinde Ibbenbüren, plädierte dafür, Gemeinsamkeiten in den Vordergrund zu stellen und Unterschiede als Bereicherung anzuerkennen. Das habe früher in Ibbenbüren schon besser funktioniert, gab eine Zuhörerin zu bedenken. Beim nächsten Vortrag am 4. März im Gemeindehaus Matthäus in Ibbenbüren, An der Matthäuskirche 7, wird das Thema „Warum ich gerne katholisch bzw. evangelisch bin“ im Mittelpunkt stehen.

Bildunterschrift Beitragsbild: Pfarrerin Dr. Uta Wiggermann (li.), Mitglieder des Theologischen Ausschusses des Kirchenkreises und Superintendent André Ost (3.v.r.) hatten Professor Dr. Martin Jung (Mitte) als Referenten eingeladen: (v.l.) Pfarrer Jörg Oberbeckmann, Pfarrer Ingo Göldner, Professor Norbert Ammermann, Pfarrerin Dr. Britta Jüngst, Ulrike Lausberg und Pfarrer Christian Heinz.

Superintendent André Ost (re.) überreichte Professor Dr. Martin Jung ein Geschenk.

 

 

 

 

Superintendent André Ost (re.) überreichte Professor Dr. Martin Jung ein Geschenk.

Ökumenische Passionsandachten – Freitags 18 Uhr im Matthäusheim

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Die ökumenischen Andachten zur Fastenzeit sind eine jahrelange Tradition, die ihren Anfang in der Nachbarschaft von St. Michael und Matthäus in Bockraden gefunden haben.

Inzwischen haben durch Fusionen und Kooperationen die Ibbenbürener Gemeinden immer enger zueinander gefunden. Seit dem vergangenen Jahr bieten wir die Andachten für alle katholischen und evangelischen Gemeinden gemeinsam an.

Immer freitags um 18 Uhr sind alle Menschen herzlich in das Matthäusheim eingeladen. In den vergangenen Jahren war der Ablauf stets so gestaltet, dass die Andachten mit Gesang, Gebet, Bildbetrachtung und Nachdenken bei Musik 30 Minuten dauerten.

An folgenden Terminen finden die Andachten statt:
Fr. 16. Februar | Fr. 23. Februar
Fr. 2. März keine Andacht, weil Weltgebetstag!
Fr. 9. März | Fr. 16. März | Fr. 23. März

Am Karfreitag finden in jeder Kirche die üblichen Gottesdienste/Messen statt.

Vorbereitung des Weltgebetstages im „Blick.Punkt“

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Die ökumenischen Weltgebetstage bieten immer wieder Gelegenheit, fremde Länder und Religionen zu entdecken. Das Thema des Gottesdienstes ist in diesem Jahr die Bewahrung der Schöpfung. Frauen aus Surinam haben dazu die Gebetsordnung erarbeitet. Marita Enseling begrüßte am 01. Februar im „Blick.Punkt“ etwa 70 Teilnehmerinnen zu einem Vorbereitungstreffen. Elke Becker studierte mit den Frauen Lieder ein, die später die Gottesdienste fröhlich machen. In der Mitte des Saales waren symbolische Dinge aufgestellt: Das offizielle Plakat mit einem Bild der Künstlerin Sri Irodikromo, tropische Pflanzen, ein Brunnen, Tierfiguren. Im Foyer boten Elsbeth Verlage und Christel Festring am Stand des Eine-Welt-Ladens fair gehandelte Produkte an.

Die Frauen des Weltgebetstags-Teams aus Surinam haben für ihre Gebetsordnung den biblischen Text der Schöpfungsgeschichte aus Genesis (Erstes Buch Mose) ausgewählt. Die Gruppe ist Vorbild für funktionierende Ökumene. In Surinam stehen an vielen Stellen, auch in der Hauptstadt Paramaribo, Moscheen, Tempel, Synagogen und Kirchen nebeneinander. Ein buntes Völkergemisch von Frauen und Männern unterschiedlicher Religionen wohnt in der früheren niederländischen Kolonie einträchtig zusammen. Doch der Friede ist bedroht. Fallende Preise für Bodenschätze wie Öl oder Bauxit sowie der Goldabbau mit giftigem Quecksilber führen zu Armut und Krankheiten.

Während der Bibelarbeit und im Gottesdienst des Vorbereitungstreffens standen die Auslegung und Umsetzung des Bibeltextes aus dem Schöpfungsbericht des Alten Testaments im Mittelpunkt, erklärte Pfarrerin Claudia Raneberg. Ein Film und eine Fotopräsentation sowie die Kaffeepause mit dem typischen Kokosnusskuchen „Blokmout“ rundeten den informativen Nachmittag ab. Der Weltgebetstag wird am 2. März 2018 im Pauluszentrum gefeiert.

Bildunterschrift:

Dem ökumenischen Vorbereitungskomitee gehören Brigitte Remke, Marita Enseling, Elke Becker, Marita Hagedorn, Ute Miesopust, Pfarrerin Claudia Raneberg und Mechthild Fislage an (v.l.).

Eine lebendige Gemeinde mit vielen fleißigen Helfern

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Mit viel Freunde blickte Pfarrerin Dr. Uta Wiggermann beim traditionellen Neujahrsempfang des Christus- und Markusbezirks der evangelischen Kirchengemeinde Ibbenbüren auf das Jahr 2017 zurück. Kirchenmusikdirektor Christian Schauerte am Klavier, Martin Behrens an der Gitarre, Nicole Goedereis-Buller an der Querflöte sowie die Sängerinnen Hannah Praetorius und Alexandra Ress stimmten die etwa 150 Gäste am 28. Januar musikalisch auf den Abend ein.

Dr. Uta Wiggermann schaute in Schlaglichtern auf das letzte Jahr und dankte – auch im Namen des erkrankten Pfarrers Reinhard Lohmeyer –  den vielen Helfern, die das Gemeindeleben beflügeln. Viele Gottesdienste wurden gefeiert, die Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum, Vorträge und Ausstellungen waren gut besucht. Der Bereich Kirchenmusik bereitete ebenfalls viel Freude. Im Haus Ibbenbüren auf der Insel Wangerooge konnten dank umfangreicher Spenden die Bäder und der Hof saniert werden. Die Gruppe KonSenZ erhielt den Bürgerpreis Demografie des Kreises Steinfurt und das Café International entwickelte sich weiter.

Ein exemplarischer Ausblick auf die kommenden Monate fehlte nicht. Neue Mitarbeiter auf der Leitungsebene sind Bernjo Franssen (Presbyter) und Juliane Freese (Finanzen). Demnächst wird die Lutherfigur zu Gunsten des stationären Hospizes versteigert. Gegen Ende des Jahres könnte die Rollator-, Kinderwagen- und High-Heels-freundliche Zuwegung auf dem Kirchplatz Realität werden. Aber mit dem Ende des Steinkohlenbergbaus gehe auch eine ganz alte Prägung der Region verloren, stellte Dr. Wiggermann fest.

Zur Stärkung gab es leckere Suppen, Jugendliche kümmerten sich um die Versorgung mit „geistreichen“ Getränken. Danach folgte noch eine Überraschung: Junge Eisverkäufer kamen in den Saal und boten wie im Kino aus dem Bauchladen süße Köstlichkeiten an. Der Spaß war sehr gelungen. Danach war noch Zeit für nette Gespräche und Gedankenaustausch.

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Den musikalischen Auftakt des Neujahrsempfangs gestalteten (v.l.) KMD Christian Schauerte, Martin Behrens, Hannah Praetorius, Alexandra Ress und Nicole Goedereis-Buller. Pfarrerin Dr. Uta Wiggermann dankte für tatkräftiges Mitwirken in der Gemeinde.

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