Pfarrerin Judith Schäfer startet in Laggenbeck

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Eine schöne Neuigkeit: Pfarrerin Judith Schäfer, die bis April letzten Jahres ihr Vikariat im Christus-Markus-Bezirk absolviert hat, kehrt ab dem 1. November in die Ev. Kirchengemeinde Ibbenbüren zurück. Sie wird ihren Probedienst, den sie seitdem im Kirchenkreis Münster in der Lukas-Kirchengemeinde absolviert hat, im Kirchenkreis Tecklenburg fortsetzen und die Vakanzvertretung in der Johannes-Kirche in Laggenbeck übernehmen. Im Sommer war Pfarrerin Irmtraud Rickert dort in den Ruhestand gegangen.

Nach ihrer Ordination kann Pfarrerin Judith Schäfer dann im nächsten Frühjahr in die III. Pfarrstelle in Laggenbeck gewählt werden.

Das Pfarrteam und die Gemeinde freuen sich auf eine junge Kollegin mit vielen anregenden Ideen. Gottes Segen schon jetzt für das Wirken in Laggenbeck, in der Gesamtgemeinde Ibbenbüren und im Kirchenkreis Tecklenburg.

Sommertreffen Café International Laggenbeck

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Da das evangelische Gemeindehaus in Laggenbeck seit dem im März verhängten Lockdown für Veranstaltungen immer noch geschlossen ist, entfielen seit Monaten die früher regelmäßigen Treffen des Café International. Um nach der langen Zeit der elektronischen Kontakte wieder persönliche Treffen möglich zu machen, organisierten Ulrike und Reiner Ströver eine Nachmittagsrunde auf dem Gelände von Holtkamps Deele. So konnten sich bei herrlichem Sommerwetter am vergangenen Mittwoch die Kinder der geflüchteten Familien die Zeit auf dem nahen Spielplatz vertreiben, während die Erwachsenen bei Kaffee und Kuchen sowie kühlen Getränken – unter Beachtung der Hygieneregeln – angeregte Gespräche führten. Freilich vermochte niemand die für künftige Begegnungen wichtige Frage zu beantworten, wie es denn im Herbst und im Winter weitergehen könnte.

Bildunterschrift:

Im Garten von Holtkamps Deele trafen sich Flüchtlingsfamilien und Betreuer des Café International zu angeregten Gesprächen.

Gedanken zum Kriegsende an der Johanneskirche

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Ergebnisse einer Aktion der Laggenbecker Johannesgemeinde sind derzeit noch am Zaun der Kirche zu sehen. Pfarrer i. R. Reiner Ströver hatte die Anregung dazu gegeben. Kinder aus den Kindertagesstätten und die Katechumenen hatten mit ihren Großeltern über deren Erinnerungen an das Kriegsende vor 75 Jahren gesprochen. Viele kleine Geschichten und schöne Bilder laden am Gartentor zum Betrachten ein. „Es gibt immer weniger Menschen, die diese Zeit noch miterlebt haben“, stellt Reiner Ströver fest.

Damit die Erinnerungen nicht verlorengehen, sind persönliche Gespräche über die Erfahrungen von großer Bedeutung. Weltweit über 20 Kriege zeigten, wie wichtig das Thema gerade heute sei, so Reiner Ströver. Pfarrerin Irmtraut Rickert hat die Aktion unterstützt und bei der Umsetzung mitgewirkt. „Wer diese Zeit als Kind erlebt hat, den wird das besonders geprägt haben“, betont sie. Der Eifer und das Verständnis der Kinder und Jugendlichen für die Hintergründe hat die Seelsorger stark beeindruckt. Friedenstauben, Regenbögen und Bibelzitate legen davon Zeugnis ab.

Gedanken zum Tag 24 – Hoffnungen weitertragen

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„Seifenblasen erinnern mich an Träume und Hoffnungen“, erzählt Pfarrerin Irmtraud Rickert. „All das schwebt vor uns her – manchmal bunt, aber auch zerbrechlich.“ Aber es braucht mehr als Hoffnungen – es braucht uns alle, damit unsere Hoffnungen realisiert werden könnnen. Und es braucht einen Zuspruch, der Mut macht – eine Zu-mutung. Für uns als Christen kann das zum Beispiel dieser Satz aus dem Alten Testament sein: „Siehe, ich habe dich in meine Hände gezeichnet.“ Spüren dürfen, dass wir geborgen sind.

Hier geht’s zum Video: https://youtu.be/GGli0L4hDac

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Blick über den Tellerrand

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Am gestrigen Sonntag, 19. April, hätte unter normalen, Nicht-Corona-Umständen, in der Johanneskirche in Laggenbeck Pfarrer Norbert Ammermann einen besonderen Gottesdienst gehalten. Da dieser Gottesdienst nun ausgefallen ist, schickt Pfarrer Ammermann folgende Nachricht an unsere Gemeinde und alle Konfirmandinnen und Konfirmanden sowie einen besonderen musikalischen Gruß.

Liebe Gemeinde, liebe Konfirmanden,

eigentlich hätte ich heute Gottesdienst in Ihrer/Eurer Gemeinde gehabt. Da diese zur Zeit ausfallen müssen, spiele ich euch hier den Choral „Christ ist erstanden“ auf dem indischen Instrument Sitar [Link führt zu YouTube] vor.

Von meinen hinduistischen Freunden habe ich die Auferstehung Jesu neu verstanden gelernt. In den Hindutempeln finden sich immer auch Darstellungen Jesu, den die Hindus als eine Inkarnation (Leibwerdung) Gottes verstehen.

Also ein Blick über unseren Tellerrand: Bekannt wurde die indische Musik durch das Konzert für Bangladesh und den Beatles und Ravi Shankar. Viel Freude beim Hören und Sehen und sicher gibt es dazu ein Nachgespräch mit eurer Pfarrerin Irmtraud Rickert.

Grüße, Pfarrer Dr. Norbert Ammermann

Mehr von Pfarrer Norbert Ammermann unter www.musikklang.de und www.kirchengrab.de

Hier geht’s zum Video von Pfarrer Norbert Ammermann: https://www.youtube.com/watch?v=TlJYkEqxC_k&feature=youtu.be

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Gedanken zum Tag 20 – Frische Luft für die Seele

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„Am besten, das Virus wäre weg. Aber das ist es nicht. Wir werden damit leben und leben müssen. Aber hinter verschlossenen Türen?“, fragt Pfarrerin Irmtraud Rickert. Hin und wieder frische Luft hineinlassen in die äußere und in die innere Bude, das muss sein.

Frische Luft für die Seele, wie geht das?

„Vielleicht sich jeden Tag ein paar Minuten Zeit nehmen und nachdenken. Hat sich in den letzten Wochen in meiner inneren Einstellung etwas verändert? Sehe ich uns Menschen, mich als Menschen vielleicht anders, als Teil einer größen Schopfung und nicht als die großen Herrscherinnen und Herrscher? Wann habe ich das letzte Mal gesungen? Haben sich meine Maßstäbe geändert? Kann ich Klagen formulieren? Dank – für meine Eltern, meine Kinder, meine Freunde? Beten?“

Fünf Minuten am Tag, vielleicht am späten Abend. Frische Luft für die eigene Seele. Morgen wird es weitergehen.

Hier geht’s zum Video: https://youtu.be/bvTgZc9zGNM

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Gedanken zum Tag 15 – Ein Licht, das wärmt

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„Das Kreuz besteht aus zwei Balken. Der horizontale zeigt von Mensch zu Mensch, vom Ich zum Du. Und der zweite, vertikale, Balken reicht vom Himmel in die Erde, verbindet beide. Erzählt von dem Gott, dem die Welt und wir Menschen am Herzen liegen.“ Pfarrerin Irmtraud Rickert spricht in ihren „Gedanken zum Tag“ vom Kreuz und dem Licht der Osterkerze – die an Karfreitag gelöscht und an Ostern neu entzündet wird.

Hier geht’s zum Video: https://youtu.be/eRluiE0hjA4

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Gedanken zum Tag 10 – Licht auf unseren Wegen

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In ihren „Gedanken zum Tag“ spricht Pfarrerin Irmtraud Rickert heute über die neuen Wege in unserem veränderten Alltag. „Wir sind gewohnt hingehen zu können, wo wir wollen, und unsere eigenen Wege zu gestalten. Viele dieser Wege können wir zurzeit so nicht gehen. Die freie Entscheidung ist jetzt die zur Solidarität und beschränkt unsere Wege eben.“

Dennoch gibt es so viele Möglichkeiten in Kontakt zu bleiben. „Hoffnungszeichen zu setzen in kleinen Nachrichten. Und einander zu zeigen, wir sind miteinander auf dem Weg. Und wir tragen Licht in uns.“

Hier geht’s zum Video: https://youtu.be/R52KxCZsCvY

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Aktuelle Entscheidungen im Rahmen von Corona

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Zusammenfassung der Entscheidungen
Aktueller Stand: Montag, 16. März – 19.00h

Die Christuskirche und die Matthäuskirche sind täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr für persönliche Andacht und Gebet geöffnet. Die Hygieneregeln sind zu beachten. 

Es finden in der Ev. Kirchengemeinde keine Gottesdienste statt. 

Taufen und Trauungen (zunächst bis Ende April) werden verschoben. Nottaufen (z.B. in seelsorglichen Notsituationen bei Lebensgefahr des Kindes oder eines Elternteils) bleiben möglich, bedürfen aber der Rücksprache und Genehmigung des Superintendenten. Neuanmeldungen von Taufen und Trauungen können erst dann erfolgen, wenn die Lage sich entspannt hat. Ebenfalls Neuterminierungen von verschobenen Taufen und Trauungen.

Beerdigungen können im kleinsten Familienkreis als kurze Trauerfeier im Freien am Grab gestaltet werden.
Das Trauergespräch wird in diesen Zeiten telefonisch erfolgen müssen. 

Alle Gemeindehäuser sind geschlossen.
Alle Veranstaltungen sowie Versammlungen werden abgesagt.

Die Gemeindebüros sind weiterhin zu den üblichen Öffnungszeiten per eMail und telefonisch erreichbar. Die Ev. Kirchengemeinde bittet dringend darum, alles, was telefonisch oder per E-Mail erledigt werden kann, auch auf diesem Weg zu erledigen. 

Ihre Pfarrerinnen und Pfarrer sowie alle hauptamtlichen Mitarbeitenden sind über die bekannten Telefonnummern oder über ihre e-Mailadressen erreichbar. 

 

 

 

Simbabwe ist ein Land mit vielen Facetten

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Unter dem Motto „Steh auf und geh!“ feiern am 6. März Frauen rund um den Globus den Weltgebetstag. Die Gottesdienstordnung haben in diesem Jahr Frauen aus Simbabwe verfasst. Zur Vorbereitung lud die Johannesgemeinde Ibbenbüren-Laggenbeck am 14. Januar in das Elsa-Brandström-Haus zu einem abwechslungsreichen Abend ein. Ulrike Ströver begrüßte dazu etwa 30 Teilnehmer und als Referentin die evangelische Pfarrerin i. R. Kerstin Hemker. Sie hat gemeinsam mit ihrem Ehemann Dr. Reinhold Hemker, dem Präsidenten der Deutsch-Simbabwischen Gesellschaft, das Land im Süden des afrikanischen Kontinents unzählige Male bereist oder längere Zeit dort gelebt.

In ihren Erläuterungen ging sie auf Probleme wie Dürre, Aids, salziges Wasser, Energieknappheit oder Unwetter ein. Die politische Situation ist durch eine langandauernde Wirtschaftskrise geprägt. „Über 90 Prozent der Bevölkerung sind arbeitslos“, so Hemker. Viele Menschen haben seitdem das Land verlassen müssen. 2017 wurde das autoritäre Herrschaftssystem des Präsidenten Robert Mugabe abgelöst, wirtschaftlich ging es unter Emerson Mnangagwa jedoch weiter bergab. Hinzu kommen Auseinandersetzungen zwischen den Bevölkerungsgruppen der Schona und Matabele, die weit zurückreichen. Die Mehrheit der Bevölkerung gehört christlichen Religionen an.

Die Herzlichkeit der Bewohner, spannende Städte, eine großartige Natur und die Victoria-Fälle sprächen für einen Besuch, so die Referentin. Besonderes Augenmerk legte sie auf den Reichtum in Malerei, Bildhauerei, Literatur und Musik. Die Malerin Nonhlanhla Mathe hat das Titelbild zum Weltgebetstag mit dem Namen „Rise! Take Your Mat and Walk” geschaffen. Die Auftragsarbeit zeigt das gesellschaftliche Leben in Simbabwe. Zur Abrundung des Abends folgte eine Lesung aus der Kurzgeschichtensammlung „Die Schuldigen von Rotten Row“ der Autorin Petina Gappah.

Um herauszufinden, was in Simbabwe auf den Tisch kommt, hatte Kerstin Hemker mit einigen Frauen aus der Gemeinde und Eclaire Luzolo Luanzambie ein typisches Essen vorbereitet. Die Schülerin des Emsland-Gymnasiums Rheine stammt aus der Demokratischen Republik Kongo und möchte nach dem Abitur Journalismus studieren, erzählte sie. Verkostet wurde der Maisbrei Sadza, Hauptnahrungsmittel in weiten Teilen Afrikas. Dazu servierten die fleißigen Köchinnen eine Erdnusssauce mit Spinat, Knoblauch und Zwiebeln sowie Tschomolia, zubereitet mit Grünkohl, Tomaten und Piri Piri. Die Veranstaltung klang mit dem Dokumentarfilm „Music by Prudence“ aus. Das unterhaltsame und informative Programm war eine gelungene Einstimmung auf die Vorbereitungszeit zum diesjährigen Weltgebetstag und wird noch lange nachwirken.

Bildunterschrift:

BST_1140 Kerstin Hemker gestaltete im Elsa-Brandström-Haus Laggenbeck einen wunderbaren Abend zum diesjährigen Weltgebetstagsland Simbabwe.