Ordination von Pfarrerin Judith Schäfer in der Christuskirche

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Langer herzlicher Beifall bezeugte nach dem Gottesdienst am Himmelfahrtstag die große Freude der Evangelischen Kirchengemeinde über die Ordination der neuen Pfarrerin Judith Schäfer. Sie war am 22. April 2021 durch das Presbyterium einstimmig in die dritte Pfarrstelle in Ibbenbüren-Laggenbeck gewählt worden.

„Gott braucht Sie für die Verkündigung seiner großen Taten, mit den Begabungen, die er Ihnen dafür geschenkt hat, mit Ihrer Gestaltungslust und Kreativität“, gab der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Tecklenburg der neuen Pfarrerin mit auf den Weg. Er verwies auf die berufliche Entwicklung von Judith Schäfer, die in der kirchlichen Jugendarbeit ihres Heimatortes Dorsten begann. Die Ordination sei ein Meilenstein der Lebensgeschichte einer Pastorin oder eines Pastors, betonte Pfarrer André Ost.

Bei der Ordination assistierten Henner Maas und Dr. Kolja Koeniger, Weggefährten von Judith Schäfer, dem Superintendenten. Nach den Segensvoten stellte sie an den Beginn ihrer Predigt den Gedanken an Christi Himmelfahrt als neue Perspektive. Auf einer Ausbildungs-Exkursion nach Island erhielt sie vom katholischen Bischof in Reykjavík die Anregung zu ihrem Ordinationsspruch: „Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen.“ (Jesaja 42,3). Der Satz gebe ihr Mut und Kraft. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von KMD Christian Schauerte (Klavier, Gesang), Michael Kimmel (Orgel), Tim Kiewitt (Trompete) und Antje Rößler (Gesang). Kollegen, Mitglieder des Presbyteriums und des Bezirksausschusses überbrachten Glückwünsche und Geschenke, um der jungen Pfarrerin den Start am neuen Wirkungsort zu erleichtern.

Bildunterschrift:

Superintendent André Ost (2.v.r.) sowie Pfarrkolleginnen, Pfarrkollegen und Weggefährten begleiteten Pfarrerin Judith Schäfer (5.v.r.) bei ihrer Ordination in der Christuskirche.