25 Jahre im Dienst der Kirchengemeinde – Jutta Schomaker feiert Dienstjubiläum

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Ein Vierteljahrhundert wirkt Jutta Schomaker nun schon in den Pfarrbüros der Evangelischen Kirchengemeinde Ibbenbüren. Am 01. Januar 1994 trat Frau Schomaker ihren Dienst zunächst im gesamtgemeindlichen Pfarrbüro an der Christuskirche an. Damals gab es unsere heutigen Pfarrbezirke mit ihren eigenen Büros noch nicht.

Aber schon kurz darauf, im Jahr 1996, wechselte sie in die neu geschaffenen Büros im Matthäus-Pfarrbezirk und auch im Lukas-Pfarrbezirk.

Bei uns ist sie zuständig für die zahlreichen organisatorischen Dinge unseres Pfarrbezirks und stets freundliche und fürsorgliche Ansprechpartnerin für Ehrenamtliche und all unsere Gemeindeglieder.

Das Leitungsteam der Matthäusgemeinde überraschte Jutta Schomaker am ersten Arbeitstag in diesem Jahr mit einem Blumenstrauß. Wir gratulieren sehr herzlich und wünschen alles Gute.

Gottesdienste rund um den Jahreswechsel in der Ev. Kirche Ibbenbüren

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Herzliche Einladung zu unseren Gottesdiensten rund um den Jahreswechsel 2018/19!

30.12. – 10.15 Uhr – Gottesdienst in der Christuskirche

31.12. – 17.00 Uhr – Gottesdienste in der Johanneskirche & Markuskirche
31.12. – 18.00 Uhr – Gottesdienst mit Abendmahl in der Christuskirche

01.01. – 17.00 Uhr – Gottesdienst in der Matthäuskirche

02.01. – 09.30 Uhr – ök. Gottesdienst zur Aussendung der Sternsinger in der Matthäuskirche

Geselligkeit und Freude am Heiligabend

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Wenn am Heiligen Abend die Kerzen am Christbaum angezündet werden, sitzen Kinder und Erwachsene meist fröhlich im Familienkreis zusammen, um gemeinsam das Weihnachtsfest zu feiern. Doch nicht allen Menschen ist dieses schöne Erlebnis vergönnt. In Ibbenbüren lädt die evangelische Kirchengemeinde seit 18 Jahren einsame Menschen zu einem besinnlichen Abend in den „Blick.punkt“ ein. Maria und Wilfried Freese kümmern sich um die Gäste, Margret Frehe war ihnen auch in diesem Jahr eine große Hilfe. Die Teilnehmer dieses offenen Angebots nehmen an reich gedeckten und schön geschmückten Tischen Platz. Einige kommen direkt von der Christvesper aus der Kirche herüber.

Zur Gestaltung des Abends kann jeder mit Geschichten oder Gedichten beitragen. Traditionell las Wilfried Freese zu Beginn die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium vor, dann wurde nach einem Tischgebet an das Buffet gebeten. Suppe, Salate, Würstchen und süße Desserts waren sehr verlockend. Mitglieder der Kirchengemeinde, Freunde und Kollegen des Ehepaares haben die Speisen vorbereitet. Gabi Seelhöfer hat den Raum hübsch dekoriert. Malermeister Christian Bruckschen spendete in diesem Jahr 200 Euro für das Fest. Bis zum 20-jährigen Jubiläum wollen Maria und Wilfried Freese noch weitermachen, haben sie sich vorgenommen.

Bildunterschrift:

Maria (2. v.l.) und Wilfried Freese (re.) freuen sich über langjährige Gäste wie Irina Malewski (li.) und Klaus Braier (3.v.l.) sowie die tatkräftige Hilfe von Margret Frehe.

Familiengottesdienst in der Christuskirche

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Zum Familiengottesdienst für größere Kinder in der Christuskirche strömten am Heiligen Abend zahlreiche Besucher. Im Mittelpunkt standen einige Spielszenen, die dem 200-jährigen Jahrestag der Erstaufführung des Weihnachtsliedes „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ gewidmet waren. Pfarrerin Dr. Uta Wiggermann erinnerte daran, dass die Menschen am 24. Dezember den Tag feiern, an dem Jesus geboren wurde und Gott in unsere Welt gekommen ist. Die Kirchenband „The Cherries“, Sabine Weymann an der Gitarre sowie KMD Christian Schauerte an Orgel und Piano begleiteten die Gemeinde und das kleine Theaterstück musikalisch. Die Lieder waren ganz auf den Anlass des Gottesdienstes abgestimmt und verbreiteten eine festliche Stimmung.

In diesem Jahr wurde viel darüber geschrieben, dass am Heiligen Abend 1818 der Dorfschullehrer und Organist Franz Xaver Gruber (1787–1863) und der Hilfspfarrer Joseph Mohr (1792–1848) in der Schifferkirche St. Nikola in Oberndorf bei Salzburg „Stille Nacht, heilige Nacht“ erstmals mit Gitarrenbegleitung aufführten. Die Kirchgänger der kleinen Gemeinde waren damals tief ergriffen. Um das Ereignis ranken sich viele Anekdoten, das Lied verbreitete sich jedoch rasch über die ganze Welt. Auch in der Christuskirche herrschte eine andächtige Atmosphäre, als es zum Abschluss der Entstehungsgeschichte von allen Besuchern gemeinsam gesungen wurde. Nach der Lesung der Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium, den Fürbitten und dem Vaterunser wurde es dunkel in der Kirche, die Orgel setzte ein und begleitete als letztes Lied „O du fröhliche“.

Auch der Familiengottesdienst für kleine Kinder mit Vikarin Judith Schäfer, die Christvesper mit Pfarrer Reinhard Lohmeyer und die Christmette am späten Abend mit Pfarrerin Dr. Uta Wiggermann waren am 24. Dezember 2018 außerordentlich gut besucht.

Bildunterschrift:

Die Entstehungsgeschichte des Weihnachtsliedes „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ erfuhren die Besucher des Familiengottesdienstes am Heiligen Abend in der Christuskirche.

 

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Gottesdienste zum Weihnachtsfest in der Ev. Kirche Ibbenbüren

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24.12.

Christuskirche Ibbenbüren
15.00h Familiengottesdienst kl. Kinder
16.30h Familiengottesdienst gr. Kinder
18.00h Christvesper
23.00h Christmette

Johanneskirche Laggenbeck
15.00h Familiengottesdienst mit Krippenspiel
16.30h Familiengottesdienst mit Krippenspiel
18.00h Christvesper

Lukaskirche Dickenberg
14:30h Kindergottesdienst
16.30h Familiengottesdienst
18.00h Christvesper mit Bläserkreis

Pauluskirche Langewiese
15.00h Familiengottesdienst

Matthäuskirche Bockraden
15.30h Kindergottesdienst
17.00h Christvesper mit Krippenspiel
23.00h Christmette mit Kirchenband

Markuskirche Dörenthe
16.30h Gottesdienst mit Rosenduo

25.12.

Christuskirche Ibbenbüren
18.00h Festgottesdienst mit Abendmahl

Johanneskirche Laggenbeck
10.15h Festgottesdienst mit Abendmahl

Lukaskirche Dickenberg
10.30h Gottesdienst mit Abendmahl

26.12.

Johanneskirche Laggenbeck
17.00h Musikalischer Gottesdienst mit Kerzenschein

Matthäuskirche Bockraden
10.15h Festgottesdienst mit Abendmahl

Markuskirche Dörenthe
18.00h Festgottesdienst mit Abendmahl

Adventskonzert der Singschule

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Bis auf den letzten Platz besetzt war die Christuskirche am vergangenen Samstagnachmittag beim Adventskonzert der Singschule. Mittlerweile ist es eine gute Tradition geworden – die Chöre der Singschule stimmen am Samstag vor dem ersten Advent musikalisch auf die Advents- und Weihnachtszeit ein. Außerdem war auch der Posaunenchor Laggenbeck in diesem Jahr wieder mit dabei.

Die Chöre, der Posaunenchor und die Gitarreros präsentierten den Besuchern einen munteren Reigen von Liedern. Niemand musste lange warten, bis er wieder etwas zu tun bekam, denn die Gruppen traten abwechselnd und immer wieder auch gemeinsam in Aktion. Ob man den Advent lieber besinnlich oder wuselig mag, für jeden Geschmack sei an diesem Nachmittag etwas dabei, versprach Christian Schauerte, und das bunt gemischte Programm hielt dieses Versprechen. Bekannte Pop-Klänge brachten die Jugendchöre mit „Something about Christmastime“ mit, auch beliebte Adventslieder wie „Seht die gute Zeit ist nah“ hatten die Chöre im Gepäck.

Inmitten der Chöre am Klavier: Christian Schauerte. Auf den Tag genau seit 19 Jahren ist er Kantor in der Christus-Gemeinde, durch vorherige Tätigkeit als Organist und Chorleiter in Heidelberg ist er schon seit 25 Jahren im Dienst. Dieses Jubiläum wurde während des Konzertes natürlich gebührend gefeiert – mit einem Ständchen seiner Chöre und Geschenken. „Christian Schauerte ist ein Schatz“, sagte Reinhard Lohmeyer und überreichte einen flügelspielenden Engel. Von den Chören bekam Christian Schauerte eine große, musikalisch gestaltete Kerze.

Nach einer guten Stunde schickten die Musiker das Publikum mit einem kräftigen „Jingle Bells“, bei dem alle Akteure gemeinsam musizierten und sangen, fröhlich gestimmt in den Samstagabend und die Adventszeit.

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25 Jahre im Dienst

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Seit 19 Jahren ist er als Kantor an der Christuskirche in Ibbenbüren, seit 25 Jahren sitzt er beruflich an der Kirchenorgel: Am ersten Adventswochenende feierte Christian Schauerte Jubiläum. Und wurde gefeiert – im Adventskonzert der Singschule am Samstagnachmittag und im Familiengottesdienst zum ersten Advent am Sonntag.

Christian Schauerte sei ein Schatz, sagte Reinhard Lohmeyer. Vieles hat die Gemeinde schon mit und dank Christian Schauerte erlebt. Die Anschaffung des Cembalos, die Weiterentwicklung der Kantorei, Baustellenkonzerte und Kindermusicals, Gründung und Aufbau der Singschule, mit heute mehr als 150 Kindern und Jugendlichen, die in den verschiedenen Chören mitsingen. Mit Christian Schauerte kamen die Improvisation und auch der Jazz in die Gemeinde: Über 10 Jahre wurde das von ihm in’s Leben gerufene Festival JazzIbb immer größer und auch überregional bekannt und fand im letzten Jahr in imbbpro seinen nicht minder begeisternden Nachfolger. Und auch abseits seines musikalischen Tätigkeitsfeldes hat Christian Schauerte in den vergangenen Jahren in Ibbenbüren viel bewegt: Die Beziehung der Gemeinde nach Südafrika, seinem Herkunftsland, hat er angestoßen und die Aidswaisenprojekte Kenosis und Siyabonga in das Feld der gemeindlichen Aufmerksamkeit gerückt. Bei der Um- und Neugestaltung der Christuskirche hat er maßgeblich mitgewirkt.

Und das alles ist mit ihm zusammen irgendwie immer „easy“. Einfach. Christian Schauerte ist die „Abteilung Spaß“ in der Christus-Gemeinde. Sein fröhliches Wesen ist ansteckend und macht eine außerordentlich gute Zusammenarbeit möglich. Seine vielfältige Arbeit wurde durch die Ernennung zum Kirchenmusikdirektor gewürdigt und durch die Unterstützung der Stiftung Evangelische Kirche in Ibbenbüren kann die Gemeinde ihm eine A-Stelle finanzieren.

Am Wochenende wurde gefeiert. Seine Chöre ließen es sich nicht nehmen, ihrem Kantor und Chorleiter zu gratulieren – natürlich musikalisch. Die Singschule am Samstagnachmittag und die Kantorei im Sonntagsgottesdienst überraschten Christian Schauerte mit umgedichteten Liedern. Von Reinhard Lohmeyer gab es einen Engel – mit zwei Flügeln – am Flügel. Die Spatzen-, Kinder- und Jugendchöre überreichten zu den Klängen von „Trag zu dem Christian ein Licht“ eine große, selbstgestaltete Kerze.

Die Christus-Gemeinde gratuliert herzlich zum Jubiläum. Auch an dieser Stelle einen herzlichen Dank für die vielfältige musikalische Arbeit in unserer Gemeinde und hoffentlich können wir noch lange sagen: „Der Christian ist mitten drinnen, wenn’s hier bei uns tönt und groovt!“

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Verständnis für jesidische Kultur und Religion wecken

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Im Rahmen der Evangelischen Erwachsenenbildung des Kirchenkreises Tecklenburg informierten sich am 22. November im „Café International“ der Alten Schule etwa 30 Besucher über jesidische Kultur und Religion. Referent der Fortbildungsreihe „Fremde aufnehmen“ war an diesem Abend. Ashdi Barbaschek. Er wohnt derzeit mit seiner Frau und zwei Kindern in Ibbenbüren. Ingeborg Paul und Helma Bayer hatten in Kooperation mit dem ökumenischen „Netzwerk Asyl“ den Raum für die interessante Diskussionsrunde geschaffen. Adelheid Zühlsdorf-Maeder begrüßte die Gäste im Namen des Kirchenkreises.

Ashdi Barbaschek erzählte zunächst etwas über die Entstehung der jesidischen Religion und zeigte einen Videofilm, in dem der „Engel Pfau“ (Melek Taus) eine zentrale Rolle einnahm. Der Pfau gilt als Symbol für die Sonne, die von Jesiden als heilig verehrt wird. In dem Tal Lalisch, im Norden des Irak gelegen, befindet sich das zentrale Heiligtum, die Grabstätte von Scheich Adī ibn Musāfir. Da es nicht erlaubt ist, zum Jesidentum zu konvertieren, heiraten Jesiden ausschließlich untereinander und nur innerhalb ihrer Kaste. Wer sich nicht daran hält, wird von seiner Familie verstoßen.

Viele Details dieser geheimnisvollen Religion kamen in der Diskussion zur Sprache: Gebete, Gesang oder Feiern. Der Referent beantwortete geduldig Fragen der Zuhörer, die sichtlich bemüht waren, die fremde Kultur und Religion zu verstehen. Als Angehörige einer religiösen Minderheit und Teil des kurdischen Volkes wurden Jesiden bereits im Osmanischen Reich verfolgt. Heute hat sich die Situation durch das Wüten der Terrormiliz „Islamischer Staat“ weiter verschärft.

Eines der Ziele der Fortbildungsreihe ist der Abbau von Vorurteilen gegenüber Fremden. Das ist an diesem Abend gut gelungen. Einiges blieb dennoch unverständlich oder wurde als rückwärtsgewandt empfunden. Am 24. Januar 2019 wird die Reihe in Ibbenbüren mit einem Vortrags- und Diskussionsabend mit einer Verfahrensberaterin der Zentralen Unterbringungs-Einheit des Landes NRW (ZUE) Ibbenbüren fortgesetzt.

Bildunterschrift:

Ashdi Barbaschek informierte im Rahmen der Evangelischen Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Tecklenburg über jesidische Kultur und Religion. Organisiert hatten den Vortrag Adelheid Zühlsdorf-Maeder, Ingeborg Paul und Helma Bayer (v.l.).

Schöne Feier zum Jubiläum des Ibbenbürener Seniorentreffs

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Am 22. November trafen sich im Gemeindehaus Blick.punkt etwa 50 Damen und Herren zu Kaffee, Kuchen und einem unterhaltsamen Programm. Der Anlass war diesmal etwas Besonderes: vor 40 Jahren etablierte sich erstmals der Seniorentreff Ibbenbüren unter dem Dach der evangelischen Kirchengemeinde. Gabriele Landmesser trug dazu einen Text über die hohe Symbolkraft der Zahl 40 im Christentum vor, die für sowohl für Besinnung als auch für Wende und Neubeginn steht. 40 Tage dauert die Fastenzeit, der Regen der Sintflut ergoss sich 40 Tage und Nächte auf die Erde und Noah wartete 40 Tage, nachdem die ersten Berge wieder sichtbar wurden. Das Volk Israel wanderte 40 Jahre durch die Wüste und Jesus ging 40 Tage in die Wüste, um sich durch Gebet und Fasten auf seine Sendung vorzubereiten.

Den langen Zeitraum ließen Ingeborg Grau und Ingeborg Paul als Frau Vogelsang und Frau Boskugel noch einmal in einem amüsanten Zwiegespräch Revue passieren. Sie erinnerten an Ereignisse, die für die Teilnehmer mit schönen Erinnerungen verbunden sind. Erhard Landmesser war am Klavier und mit Gesang einfühlsamer Begleiter der gemütlichen Feier. Das Motto des ersten Treffs vom November 1978 lautete „Gemeinsam statt einsam“. Darauf aufbauend wurden von verschiedenen Teams kurzweilige Seniorennachmittage gestaltet. Spaziergänge, Lichtbildervorträge, Gedächtnistraining, Gymnastik oder Gottesdienste wechselten sich ab. Fröhlicher Gesang war immer dabei, und es entstanden viele Freundschaften. Der Treff an jedem Donnerstag ist offen für alle älteren Menschen aus Ibbenbüren.

Mit einem Glas Sekt – natürlich alkoholfrei – wurde auf Vergangenheit und Zukunft angestoßen. Auf drei Säulen stützt sich die Arbeit des Seniorentreffs: Programmteam, Café-Team und die Männer vom Fahrdienst. In der Abendmahlsfeier sprach Pfarrerin Dr. Uta Wiggermann ein Gebet zur fröhlichen Erinnerung und Dankbarkeit.

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Mit Kleinkindern die Christuskirche entdecken

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Am 22. November hat Judith Schäfer mit zehn Kindern und einigen Erwachsenen einen fröhlichen Nachmittag in der Christuskirche verbracht. Bei der Kinderführung der Familienbildungsstätte zeigten die Vikarin und ein niedliches Kuschelschaf, was es in einer Kirche alles zu entdecken gibt. Da es sich das Schaf am liebsten irgendwo gemütlich macht, wurde die Kirche im Liegen bestaunt, geschaut, wie hoch die Decke ist und wie sehr es hallt, wenn man schreit. Um zu erfahren hoch die Kirche ist, wurde ein Seil von der Decke herabgelassen.

Das Schaf hatte wohl ein wenig Respekt vor den vielen Besuchern und versteckte sich sich immer wieder einmal an seinen Lieblingsorten. Bei der Suche erklärte Judith Schäfer etwas von deren Bedeutung. Am Taufstein ging es darum, dass – wie in dem Lied „Weißt du wie viel Sternlein stehen“ – Gott jeden von uns und unseren Namen kennt, auf den wir getauft sind. Daher durfte jedes Kind dort einen Stern mit seinem Namen mitnehmen.

In einer Schatzkiste fanden die Kinder ganz viele Bilder von der Christuskirche. Diese Orte wurden dann gesucht: Die Sakristei, das leuchtende Goldene Kreuz am Altar, die Kirchenfenster, die wie ein großes Bilderbuch sind, die faszinierend hohe Kanzel, von der man ganz weit gucken kann, der Altar, in dem sich ein Kreuz versteckt, das Klavier und die Orgel, wo die kleinen Besucher ein bisschen klimpern durften, das Taufbuch und das Verstorbenenbuch. Im Meditationsraum war zu erfahren, wie tröstlich Licht in der Dunkelheit sein kann. Neben der großen Osterkerze wurden selbst Kerzen angezündet, dann erstrahlte die Kirche in ganz unterschiedlichem Licht. Zum Schluss wurden Trauben und Brot geteilt. Die Stimmung war vergnügt und ausgelassen. Es wurde gerannt, geklettert, gestaunt und ganz vieles entdeckt.