Konzert für Orgel, Trompete und Akkordeon in der Johanneskirche

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Viele Zuhörer erfreuten sich am 13. Januar in der Johanneskirche Laggenbeck an einem vielseitigen Konzert in der Epiphaniaszeit. „Es gibt immer wieder Menschen in dieser Welt, die das Erscheinen Gottes in Worte oder Töne gefasst haben“, sagte Pfarrerin Irmtraud Rickert bei der Begrüßung der Besucher. „Lassen Sie sich berühren von dieser ganz besonderen Sprache“, forderte sie dazu auf, die Weihnachtsbotschaft in das neue Jahr mitzunehmen. Das Programm begann mit einem feierlichen Trompetenstück von Henry Purcell, in dem Tim Kiewitt solistisch herausragte. Michael Kimmel trug auf der Klassmeier-Orgel Stücke von Dietrich Buxtehude vor. In dem Werk „In dulci jubilo“ verwendet der Komponist alle Strophen des gleichnamigen Weihnachtsliedes. So wurden die Zuhörer noch einmal an Epiphanias – das Fest der Erscheinung des Herrn – erinnert.

Einen schönen Querschnitt aus seinem umfangreichen Repertoire präsentierte das Akkordeon- Orchester Ibbenbüren. Es wird geleitet von Ilse Saatkamp, die häufig auch Arrangements schreibt. Das „Adiemus“ des walisischen Komponisten Karl Jenkins und der Musicalsong „Any Dream Will Do“ (Wie vom Traum verführt) von Andrew Lloyd Webber wurden ebenso mit Beifall belohnt wie im späteren Verlauf des Konzertes Film- und Popmusik von Karel Svoboda oder Michael Jackson. Die gut aufeinander eingespielten Musiker erfreuten zudem mit dem bekannten Walzer Nr. 2 von Dmitri Schostakowitsch, dessen eingängige Melodie in der Akkordeonversion, einfühlsam dirigiert von Ilse Saatkamp, das Publikum entzückte.

Den wunderbaren Zusammenklang von Orgel und Trompete konnten die Zuhörer in der bis auf den letzten Platz besetzten Kirche bei dem Stück „Die Könige“ aus dem Weihnachtslieder-Zyklus von Peter Cornelius genießen. Die „Pastorale op. 2“ von Erich Stoffers trug Michael Kimmel solistisch vor, ehe bei einem Choral und der Kanzone „Vom Himmel hoch“ von Sigfrid Karg-Elert die Trompete wieder die Klänge der Orgel aufnahm. Mit dem englischen Weihnachtslied „God rest ye, merry gentlemen“ wurden die Gäste beseelt in den Sonntagabend entlassen.

Bildunterschrift: Tim Kiewitt (Trompete), Ilse Saatkamp als Leiterin des Akkordeon- Orchesters Ibbenbüren und Michael Kimmel (Orgel) erfreuten die Zuhörer in der Johanneskirche mit einem Konzert in der Epiphaniaszeit.

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Konzert in der Epiphaniaszeit in Laggenbeck

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Am 13. Januar um 17 Uhr lädt die evangelische Kirchengemeinde in die Johanneskirche Laggenbeck zu dem traditionellen Konzert in der Epiphaniaszeit ein. Es wird in diesem Jahr musikalisch gestaltet von Michael Kimmel an der historischen Klassmeyer-Orgel, Trompeter Tom Kiewitt und dem Akkordeonorchester Ibbenbüren unter der Leitung von Ilse Saatkamp. Choralvorspiele zu Weihnachtsliedern der Barockkomponisten Dieterich Buxtehude und Johann Sebastian Bach sowie von Erich Stoffers trägt Michael Kimmel als Solist an der Orgel vor. Bei Stücken von Georg Friedrich Händel, Peter Cornelius oder Henry Purcell wird er von Tim Kiewitt an der Trompete begleitet.
Das Akkordeon-Orchester hat Stücke zusammengestellt, die gut in die Zeit nach Weihnachten passen und die freudigen Gedanken der vergangenen Tage in das neue Jahr weitertragen. Die Kompositionen „Adiemus“ und „Palladio“ stammen von dem Waliser Karl Jenkins. Die Titelmelodie des Films „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ von Karel Svoboda wird ebenso zu hören sein, wie Arrangements der Musical- und Popsongs „Any Dream Will Do“ von Andrew Lloyd Webber und „Heal the World“ von Michael Jackson. Mit „Curling“ von Thilo Schlunk und „Winter Wonderland“ von Felix Bernard werden die Musiker daran erinnern, dass der Winter noch nicht vorbei ist. Das Programm in der Johanneskirche Laggenbeck, Permer Str. 54 beginnt um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Adventskonzert der Singschule

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Bis auf den letzten Platz besetzt war die Christuskirche am vergangenen Samstagnachmittag beim Adventskonzert der Singschule. Mittlerweile ist es eine gute Tradition geworden – die Chöre der Singschule stimmen am Samstag vor dem ersten Advent musikalisch auf die Advents- und Weihnachtszeit ein. Außerdem war auch der Posaunenchor Laggenbeck in diesem Jahr wieder mit dabei.

Die Chöre, der Posaunenchor und die Gitarreros präsentierten den Besuchern einen munteren Reigen von Liedern. Niemand musste lange warten, bis er wieder etwas zu tun bekam, denn die Gruppen traten abwechselnd und immer wieder auch gemeinsam in Aktion. Ob man den Advent lieber besinnlich oder wuselig mag, für jeden Geschmack sei an diesem Nachmittag etwas dabei, versprach Christian Schauerte, und das bunt gemischte Programm hielt dieses Versprechen. Bekannte Pop-Klänge brachten die Jugendchöre mit „Something about Christmastime“ mit, auch beliebte Adventslieder wie „Seht die gute Zeit ist nah“ hatten die Chöre im Gepäck.

Inmitten der Chöre am Klavier: Christian Schauerte. Auf den Tag genau seit 19 Jahren ist er Kantor in der Christus-Gemeinde, durch vorherige Tätigkeit als Organist und Chorleiter in Heidelberg ist er schon seit 25 Jahren im Dienst. Dieses Jubiläum wurde während des Konzertes natürlich gebührend gefeiert – mit einem Ständchen seiner Chöre und Geschenken. „Christian Schauerte ist ein Schatz“, sagte Reinhard Lohmeyer und überreichte einen flügelspielenden Engel. Von den Chören bekam Christian Schauerte eine große, musikalisch gestaltete Kerze.

Nach einer guten Stunde schickten die Musiker das Publikum mit einem kräftigen „Jingle Bells“, bei dem alle Akteure gemeinsam musizierten und sangen, fröhlich gestimmt in den Samstagabend und die Adventszeit.

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25 Jahre im Dienst

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Seit 19 Jahren ist er als Kantor an der Christuskirche in Ibbenbüren, seit 25 Jahren sitzt er beruflich an der Kirchenorgel: Am ersten Adventswochenende feierte Christian Schauerte Jubiläum. Und wurde gefeiert – im Adventskonzert der Singschule am Samstagnachmittag und im Familiengottesdienst zum ersten Advent am Sonntag.

Christian Schauerte sei ein Schatz, sagte Reinhard Lohmeyer. Vieles hat die Gemeinde schon mit und dank Christian Schauerte erlebt. Die Anschaffung des Cembalos, die Weiterentwicklung der Kantorei, Baustellenkonzerte und Kindermusicals, Gründung und Aufbau der Singschule, mit heute mehr als 150 Kindern und Jugendlichen, die in den verschiedenen Chören mitsingen. Mit Christian Schauerte kamen die Improvisation und auch der Jazz in die Gemeinde: Über 10 Jahre wurde das von ihm in’s Leben gerufene Festival JazzIbb immer größer und auch überregional bekannt und fand im letzten Jahr in imbbpro seinen nicht minder begeisternden Nachfolger. Und auch abseits seines musikalischen Tätigkeitsfeldes hat Christian Schauerte in den vergangenen Jahren in Ibbenbüren viel bewegt: Die Beziehung der Gemeinde nach Südafrika, seinem Herkunftsland, hat er angestoßen und die Aidswaisenprojekte Kenosis und Siyabonga in das Feld der gemeindlichen Aufmerksamkeit gerückt. Bei der Um- und Neugestaltung der Christuskirche hat er maßgeblich mitgewirkt.

Und das alles ist mit ihm zusammen irgendwie immer „easy“. Einfach. Christian Schauerte ist die „Abteilung Spaß“ in der Christus-Gemeinde. Sein fröhliches Wesen ist ansteckend und macht eine außerordentlich gute Zusammenarbeit möglich. Seine vielfältige Arbeit wurde durch die Ernennung zum Kirchenmusikdirektor gewürdigt und durch die Unterstützung der Stiftung Evangelische Kirche in Ibbenbüren kann die Gemeinde ihm eine A-Stelle finanzieren.

Am Wochenende wurde gefeiert. Seine Chöre ließen es sich nicht nehmen, ihrem Kantor und Chorleiter zu gratulieren – natürlich musikalisch. Die Singschule am Samstagnachmittag und die Kantorei im Sonntagsgottesdienst überraschten Christian Schauerte mit umgedichteten Liedern. Von Reinhard Lohmeyer gab es einen Engel – mit zwei Flügeln – am Flügel. Die Spatzen-, Kinder- und Jugendchöre überreichten zu den Klängen von „Trag zu dem Christian ein Licht“ eine große, selbstgestaltete Kerze.

Die Christus-Gemeinde gratuliert herzlich zum Jubiläum. Auch an dieser Stelle einen herzlichen Dank für die vielfältige musikalische Arbeit in unserer Gemeinde und hoffentlich können wir noch lange sagen: „Der Christian ist mitten drinnen, wenn’s hier bei uns tönt und groovt!“

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„Friedensreich“ – Konzert der Kantorei in der Christuskirche

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Nicht nur die Zeit, zu der das Konzert der Evangelischen Kantorei Ibbenbüren am vergangenen Wochenende stattfand, war ungewöhnlich. Statt wie üblich und gewohnt an einem Sonntagabend konzertierte der Chor nämlich schon am Samstagabend in der Christuskirche. Den Besuchern bot sich darüber hinaus aber auch ein ungewohnter Anblick. Die Kantorei nämlich war in zwei Chöre geteilt worden, die sich in der Mitte der Christuskirche gegenüber standen. Dazwischen nahm ein Holzbläserquartett, bestehend aus Armin Würz und Heiner Vornhusen (Oboe) sowie Alexandra Schmitz und Oliver Battke (Fagott), Platz, außerdem Martha Schauerte am Cello und Kantor Christian Schauerte am Positiv (Orgel). Das Publikum, das zahlreich erschien, fand hinter dem Altar und rund um das Taufbecken Platz und erlebte so ein Konzert aus einer anderen Perspektive und in einer beinahe intimen Atmosphäre.

Der Grund für diese Aufstellung des Publikums lag im Programm des Abends begründet. Im Mittelpunkt des Konzertes standen doppelchörige Motetten von Samuel Scheidt, bei denen die beiden Chöre zuweilen gemeinsam, noch häufiger aber abwechselnd zu hören waren und sich gegenseitig die Bälle (oder die Noten) zuspielten. Die Motetten schlugen einen Bogen von der Geburt Jesu über das Lob Gottes bis hin zur Auferstehung Jesu. Eingerahmt wurden sie von den Worten aus Jesaja 11, 1-10, gelesen von Sabine Weymann, und dem Choral „Heilger Geist, du Tröster mein“, dessen sieben Strophen die Kantorei in vielfältigen Formen und Besetzung darbot.

Ergänzt wurde das Programm durch instrumentale Beiträge. Armin Würz, Oliver Battke und Heiner Vornhusen spielten die Sonate II von Jan Dismas Zelenka. In die Moderne ging es mit „Alef“ von Niccolò Castiglioni, präsentiert von Armin Würz, und dem Stück „Eine etwas defekte Schauke“ des zeitgenössischen Komponisten Helmut Zapf, dargeboten von Alexandra Schmitz. All diese Stücke in ihrer Unterschiedlichkeit verbindet die Hoffnung auf das Friedensreich des Messias. Wie Scheidt in den Cantiones Sacrae Nummer 22 komponierte: „Christ lag in Todesbanden, für unsre Sünd gegeben/Der ist wieder erstanden und hat uns bracht das Leben/Des wir sollen fröhlich sein, Gott loben und dankbar sein und singen Alleluja.“

Langanhaltender Applaus der über einhundert Zuhörer belohnte Chor und Musiker sowie Kantor Christian Schauerte am Ende des Konzertes für eine besondere und beeindruckende Aufführung.

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