Mal ehrlich – Falsch oder wahr?

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Wie halten Sie es mit der Wahrheit? In diesen Wochen gibt es in kirchlichen Kreisen die Fastenaktion „Mal ehrlich! Sieben Wochen ohne Lügen“. So ein Satz klingt ja recht christlich. Viele Leute glauben, das steht sogar in den Zehn Geboten. Stimmt aber nicht! In den Zehn Geboten steht: „Du sollst keine falsche Zeugenaussage gegen deinen Mitmenschen machen.“ Wer Unwahrheiten über seine Mitmenschen verbreitet, der macht sich schuldig vor Gott und der Welt. Zum Beispiel der Satz „Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg“. Das ist Blödsinn, einfach unwahr. Wer sowas sagt, hat erstens keine Ahnung und redet zweitens dummes Zeug, das nur dazu taugt, Fremdenfeindlichkeit anzustacheln. Sünde.

Einige Menschen sagen, dass es „barmherzige Lügen“ gebe. Wenn ich zum Beispiel bei einem Krankenbesuch der Patientin sage: „Sie sehen aber schon viel besser aus“, um ihr Mut zu machen. Oder stell dir vor, die Gastgeberin fragt, wie das Essen schmeckt. Na, was sagst du dann? – Siehst du! Manchmal ist die scheinbar barmherzige Lüge einfach nur Feigheit, die Wahrheit zu sagen. In vielen Paarberatungen geht es darum, sich einfach mal gegenseitig die Wahrheit zu sagen. Respektvoll aber offen, ohne Umschweife.

Tatsächlich geht es im Alltag immer wieder um den Spagat zwischen ehrlicher Offenheit und höflicher Zurückhaltung. Natürlich kann ein offenes Wort als Verletzung ankommen. Aber verletze ich mich nicht selbst, wenn ich alles nur herunterschlucke und meinen Mund halte? Das gilt für den Arbeitsplatz genauso wie für die Familie oder den Verein. Achten Sie doch mal drauf! Und bitte achten Sie auch darauf, wenn jemand offensichtliche Unwahrheiten über andere Menschen verbreitet. Dann sind Sie gefragt und dürfen nicht den Mund halten.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Ehrlich!

Andreas Finke

Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde

Ibbenbüren

Regelmäßige Treffen des Frauenabendkreises Laggenbeck

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Im März stand für die Teilnehmerinnen des Frauenabendkreises Laggenbeck ein vergnügliches Schlagerraten auf dem Programm. Organist Michael Kimmel stimmte am Klavier mit einem Lied auf die Quizrunde ein. Er hatte Schlager der 1950er Jahre ausgesucht, die eigentlich jede der anwesenden Frauen kennen sollte. Aber so einfach war es dann doch nicht. Michael Kimmel spielte deutschsprachige Originalversionen ein, die teilweise weniger bekannt waren. So wurde bei „Cindy, starkem Akzent von einem „Fraulein“. Aha-Erlebnisse waren Camillo Felgen mit „Sag warum“ oder der Ohrwurm „Marina“ zum Mitsingen – im Elsa-Brandström-Haus auf Deutsch eingespielt mit Will Brandes. Die Sänger der fremdsprachigen Originale wie Rocco Granata oder Paul Anka mit „Diana“ waren ebenfalls im Gedächtnis hängengeblieben.

Der Frauenabendkreis Laggenbeck trifft sich regelmäßig im Elsa-Brandström-Haus, in der Johanneskirche oder zu Spaziergängen in der schönen Umgebung. Das Team mit Gisela Krüer, Gisela Teepe, Irma Berlekamp und Elsbeth Klingsöhr erarbeitet dafür schöne Programmvorschläge. Am 10. April um 17 Uhr referiert Pfarrer i.R. Reiner Ströver zum Thema „Das christliche Menschenbild – was ist das eigentlich?“ Der Maispaziergang mit Kaffeetrinken beginnt am 8. Mai etwa 14 Uhr an der Ludwigkirche, am 12. Juni sind ein Museumsbesuch oder ein Referat geplant. Im Juli wird bei einer Überraschungsfahrt noch einmal an das 50-jährige Jubiläum aus dem vergangenen Jahr erinnert

Abschluss der Aktion „Stifte machen Mädchen stark“

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Dieses tolle Schild hatten Schüler des Religionskursus des sechsten Jahrgangs der Anne-Frank-Realschule mit ihrer Lehrerin Stefanie Griese gemalt. Damit bedankten sie sich im Namen der Mädchen und Jungen aus Syrien, für die der Erlös aus der Aktion „Stifte machen Mädchen stark“ bestimmt war.

„Es war eine tolle Aktion!“ sagen Uschi Habeck, Gitta Wolf und Mechthild Schulze Brochterbeck, die dieses Projekt in Ibbenbüren und in Brochterbeck in die Hand genommen hatten. Dank der vielen Unterstützung in Schulen, Kirchengemeinden, Kindergärten, Familienzentren, Firmen, Arztpraxen, Apotheken, Geschäften und verschiedenen Einrichtungen in Ibbenbüren und Umgebung, kamen seit März 2018 etwa 215 Kilogramm alte Stifte zusammen, das waren über 26000 Stück.

Bedanken möchten sich die Verantwortlichen bei allen, die diese Aktion in irgendeiner Weise unterstützt haben. Aus dem Erlös hier vor Ort können circa 59 Kinder aus dem syrischen Flüchtlingslager mit Schulmaterial ausgestattet werden. Insgesamt wurden für „Weltgebetstag Deutschland“ 23 Tonnen Stifte gesammelt und recycelt – Abfall, der sinnvoll wiederverwertet wird. Mit dem Erlös und weiteren Spenden wurde eine Projektsumme von 33.000 Euro erreicht, die syrischen Flüchtlingskindern im Libanon eine Zukunftsperspektive bietet.

Konfirmanden und Senioren backen Plätzchen

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Am 1. Advent trafen sich Mitglieder der Gruppe KonSenZ in der Küche der Familienbildungsstätte zu ihrer traditionellen Plätzchen-Backaktion. Auch in diesem Jahr waren Konfirmanden und Senioren eifrig dabei, aus Butter, Zucker, Mehl und Gewürzen leckere Weihnachtsplätzchen und Kipferl zu formen. Bald zog der Duft des frischen Backwerks durch die Küche. Nachdem die Kekse ausgekühlt waren, wurden sie in Tüten hübsch verpackt. Nun warten sie darauf, demnächst für einen guten Zweck verkauft zu werden.

Schöne Feier zum Jubiläum des Ibbenbürener Seniorentreffs

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Am 22. November trafen sich im Gemeindehaus Blick.punkt etwa 50 Damen und Herren zu Kaffee, Kuchen und einem unterhaltsamen Programm. Der Anlass war diesmal etwas Besonderes: vor 40 Jahren etablierte sich erstmals der Seniorentreff Ibbenbüren unter dem Dach der evangelischen Kirchengemeinde. Gabriele Landmesser trug dazu einen Text über die hohe Symbolkraft der Zahl 40 im Christentum vor, die für sowohl für Besinnung als auch für Wende und Neubeginn steht. 40 Tage dauert die Fastenzeit, der Regen der Sintflut ergoss sich 40 Tage und Nächte auf die Erde und Noah wartete 40 Tage, nachdem die ersten Berge wieder sichtbar wurden. Das Volk Israel wanderte 40 Jahre durch die Wüste und Jesus ging 40 Tage in die Wüste, um sich durch Gebet und Fasten auf seine Sendung vorzubereiten.

Den langen Zeitraum ließen Ingeborg Grau und Ingeborg Paul als Frau Vogelsang und Frau Boskugel noch einmal in einem amüsanten Zwiegespräch Revue passieren. Sie erinnerten an Ereignisse, die für die Teilnehmer mit schönen Erinnerungen verbunden sind. Erhard Landmesser war am Klavier und mit Gesang einfühlsamer Begleiter der gemütlichen Feier. Das Motto des ersten Treffs vom November 1978 lautete „Gemeinsam statt einsam“. Darauf aufbauend wurden von verschiedenen Teams kurzweilige Seniorennachmittage gestaltet. Spaziergänge, Lichtbildervorträge, Gedächtnistraining, Gymnastik oder Gottesdienste wechselten sich ab. Fröhlicher Gesang war immer dabei, und es entstanden viele Freundschaften. Der Treff an jedem Donnerstag ist offen für alle älteren Menschen aus Ibbenbüren.

Mit einem Glas Sekt – natürlich alkoholfrei – wurde auf Vergangenheit und Zukunft angestoßen. Auf drei Säulen stützt sich die Arbeit des Seniorentreffs: Programmteam, Café-Team und die Männer vom Fahrdienst. In der Abendmahlsfeier sprach Pfarrerin Dr. Uta Wiggermann ein Gebet zur fröhlichen Erinnerung und Dankbarkeit.

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Männerfrühstück im Gemeindehaus „Blick.punkt“

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Dr. med Axel Iseke aus Münster war am 3. November beim 15. Männerfrühstück des evangelischen Kirchenkreises Tecklenburg im Gemeindehaus Blick.punkt in Ibbenbüren als Referent eingeladen. Er stellte zu dem Thema „Männer – wunderbar gemacht?!“ grundsätzliche Überlegungen über das Verhalten von Männern zu ihrem Körper und ihre seelische Gesundheit an. Uwe Hartmeier, Regionalreferent für Männerarbeit im Münsterland, begrüßte dazu 60 Teilnehmer.

Dem Mediziner ging es darum, Wohlbefinden, Gesundheit und Krankheit richtig einzuordnen, weniger um die Erteilung praktischer Ratschläge. Ärzte stellten Diagnosen, das sei ihre Aufgabe, erklärte er. Andererseits müssten sie auch unternehmerisch denken und Geld verdienen. Pfarrer Reinhard Lohmeyer hatte in seinem geistlichen Impuls zu Beginn des Treffens die zum größten Teil arztscheuen Männer provokativ ermutigt: „Bleibt arztscheu!“ und die Verkehrung des Gesundheitswesens  zu einem boomenden „Krankheitsmarkt“ beschrieben. „Das ganze Gesundheitssystem lebt davon, dass wir krank sind – also strengen Sie sich ein bisschen an“, schrieb Dr. Iseke den Optimisten ironisch ins Stammbuch.

Reinhard Lohmeyer führte aus, dass hierzulande zehnmal mehr für Medizin ausgegeben werde als für Seelsorge und die Menschen trotzdem immer kränker würden. Gesunde Lebensführung, Atemtechniken Meditation, Gebet, Zeit haben für Schönes und eine genießende Grundeinstellung seien Schlüssel für Wohlbefinden, auch wenn manche Diagnose beunruhigt. Auf diesen Wege könne immer wieder das Wort aus dem Psalm 139, das Motto der Veranstaltung war, neu mit Leben erfüllt erfahren werden: „Ich danke dir dafür, Gott, dass ich wunderbar gemacht bin.“ – Unterschiedliche Sichtweisen ergaben sich bei den Gesprächen an den Tischen. Der regelmäßige Austausch ist in den Männerrunden des Kirchenkreises ein wesentliches Element. „Das Frühstück ist nur der Lockvogel“, sagte der Referent schmunzelnd. Also wurde geredet: über die alten Zeiten, Fußball, Politik, Musik, Beipackzettel, Lebenskrisen und das Älterwerden.

Bildunterschrift

Männerfrühstück fördert das Wohlbefinden, fanden Uwe Hartmeier, Pfarrer Reinhard Lohmeier, Dr. med. Axel Iseke und Siegfried Grau, Vorsitzender des Evangelischen Männerkreises der Christusgemeinde (v.l.).

Gottesdienst zum Reformationstag

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Er ist wieder da!

Am 31.10.2018 ist Reformationstag! Wir feiern Gottesdienst mit Abendmahl um 19 Uhr zentral in der Christuskirche. Die Gestaltung übernimmt Pfarrerin Irmtraud Rickert.

Habt einen schönen Tag, der für euch ja vielleicht sogar arbeitsfrei ist! 🙂

Wenn das Brot das wir teilen als Rose blüht

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„Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird; denn es wird geheiligt durch das Wort Gottes und Gebet.“ Mit dem Wort zum Erntedank aus 1. Timotheus 4 begann am 7. Oktober 2018 der Erntedank-Gottesdienst in der Christuskirche mit Pfarrer Reinhard Lohmeyer. Daran wirkten das Team KonSenZ und Mitarbeiter der Ledder Werkstätten mit. KMD Christian Schauerte gestaltete den musikalischen Rahmen. An der Orgel, am Piano und mit Gesang war er einfühlsamer Begleiter der Gemeinde. Herr Winter blies zudem zwei Stücke auf der Posaune. Das Motto „Wenn das Brot das wir teilen als Rose blüht“ zog sich durch den gesamten Gottesdienst, denn Teilen von Brot ist das zentrale Thema des Erntedankfestes. Darauf bezog sich die Lesung aus dem Lukasevangelium. „Seht zu und hütet euch vor aller Habgier; denn niemand lebt davon, dass er viele Güter hat“, heißt es im zwölften Kapitel.

Angesichts des mit wunderbaren Erntegaben geschmückten Altars forderte Reinhard Lohmeyer die Besucher auf, nicht den Kopf zu senken, sondern nach oben zu schauen. „Wer danke sagt, dessen Gesicht hellt sich auf. Teilen macht Freude, ist eine gute Kraft und steigert die Lebensfreude“, stellte der Pfarrer fest. Im Moment kippe die Gesellschaft allerdings, was Anlass zur Sorge gebe. Es wäre zum Beispiel schön, wenn bedürftige Menschen bezahlbare Wohnungen fänden. Zum Abendmahl mit Brot und Traubensaft waren ausdrücklich alle Anwesenden eingeladen, ebenso wie anschließend zum Suppe-Essen im Gemeindehaus Blick.punkt.

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Gruppe KonSenZ bereitet Erntedankgottesdienst vor

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Am 6. Oktober trafen sich im Ibbenbürener Heimathaus Senioren und Konfirmanden, um den Erntedankgottesdienst in der Christuskirche am nächsten Morgen vorzubereiten. Die Bäcker Uwe Lange und Michael Mersch hatten schon eine größere Tenge Teig vorbereitet. Sie erklärten,wie das Brot gebacken wird und etwas über die Historie des Backhauses auf dem Hof Bögel-Windmeyer. Als die Brote im Ofen waren, versorgten Frauen und Männer des Heimatvereins die Gruppe KonSenZ mit Kaffee und leckerem Kuchen. Anschließend begann die Bastelarbeit. Tüten wurden künstlerisch gestaltet und mit Sprüchen versehen. Dann schnitten die Teilnehmer des Treffens zunächst das Brot für das Abendmahl. In die Tüten kamen ebenfalls Scheiben des duftenden Brotes. Sie werden nach dem Gottesdienst an die Besucher verteilt. Damit verbunden ist die Bitte, im Sinne des Erntedanks einen Teil davon weiterzugeben. Die Bäcker haben zudem ein rundes Brot mit einem Kreuz versehen. Es wird am Sonntagmorgen mit anderen Erntegaben den Altar zieren.

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Erich Stoffers und Freunde spielen für das Hospizhaus – Benefizkonzert

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Am 07.10., 17 Uhr, laden die Matthäusgemeinde und die Hospizgruppen im Tecklenburger Land zu einem besonderen Konzert ein.

Erich Stoffers, Komponist und Musiker aus Mettingen, hat wieder Freunde zusammen gerufen, die ihr Können für die Schaffung eines stationären Hospizes einsetzen wollen. Eintritt wird nicht verlangt. Wer will, kann am Ende des Konzertes eine Spende geben, die dann an das Hospizhaus weiter geleitet wird. Erich Stoffers und Michael Kimmel an der Orgel, Tim Kiewitt an der Trompete, Wolfgang Donnermeyer an der Violine, Leonie Schoo an der Querflöte und die Sopranistin Eva Bachmann spielen Musik von Johann Sebastian Bach, Antonio Vivaldi, Georg Friedrich Händel, John Stanley und Erich Stoffers.