Frauen aller Konfessionen laden ein zum Gottesdienst

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Die Gottesdienstordnung für den Weltgebetstag am 6. März unter dem Motto „Steh auf und geh!“ haben in diesem Jahr Frauen aus Simbabwe geschrieben. In einer Vorbereitungswerkstatt im Gemeindehaus „Blick.punkt“ der evangelischen Kirchengemeinde Ibbenbüren haben etwa 120 Teilnehmerinnen an zwei Tagen das Land im Südosten Afrikas gründlich kennengelernt. Ein ökumenisches Team hat dafür interessante Spielszenen, Lieder und Informationen gesammelt. Sie zeichneten ein lebendiges Bild von landschaftlicher Schönheit, Kunst und Kultur ebenso wie von Machtmissbrauch, wirtschaftlichen Problemen, sozialen Katastrophen und fehlender Bildung. In den Vordergrund gerückt wurde insbesondere die Situation der Frauen und Mädchen.

Barbara Schäffer aus Saerbeck berichtete über regelmäßige Besuche in Simbabwe, die der evangelische Kirchenkreis Steinfurt/Coesfeld/Borken organisiert. Dort geht es in den Gottesdiensten fröhlich zu, Musik und Gesang spielen eine große Rolle. Damit sich diese Form auch im Tecklenburger Land verbreitet, übten die Frauen mit Klavierbegleitung durch Gudrun Schwager Lieder ein.

Für die Kaffeepause hatten die Frauen des Vorbereitungskomitees typischen Kuchen mit Baobab-Mehl gebacken, am Donnerstag wurde Kürbissuppe aufgetischt. In Briefen erzählten Frauen mit sehr persönlichen Worten von ihren Sorgen und Nöten. Pastorin Claudia Raneberg leitete Bibelgespräch und Auslegung. Das Treffen vermittelte viele Anregungen zur ermunternden Gestaltung des Weltgebetstages am 6. März in den Gemeinden.

Bildunterschrift:

Das ökumenische Team des Kreises Steinfurt hat die Werkstatt für den Weltgebetstag vorbereitet.

 

Kinder, Jugendliche und Kirche, das passt!

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Die Evangelische Kirchengemeinde Ibbenbüren unterbreitet seit vielen Jahren der jungen Generation ein breites Spektrum kultureller und sportlicher Angebote. In Regie des Fachausschusses Kinder- und Jugendarbeit ist ein Flyer entstanden, der beispielsweise über die „Rabatz-Theaterwerkstatt “, die Evangelische Singschule, den Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder, Offene Treffpunkte, Projekte, Workshops oder Freizeiten informiert. In Ibbenbürener Ortsteilen, Zeltlagern, Tagungshäusern, Jugendbildungsstätten oder auf Nordseeinseln können Kinder und Jugendliche unter professioneller Anleitung von pädagogischen Fachkräften sinnvolle und aufregende Erfahrungen machen.

Der Flyer liegt in allen Kirchen und Gemeindehäusern aus und wird in den Grundschulen verteilt. Außerdem ist er auch online einsehbar. Das Faltblatt enthält Kontaktdaten von Ansprechpersonen, die weitere Auskünfte geben. Eltern können sich informieren, wo für ihren Nachwuchs spannende Aktionen möglich sind. Zahlreiche Fotos aus der Praxis dokumentieren die Vielfältigkeit. Dabei sind die Interessengebiete weit gefächert. Sie umfassen Ferienfreizeiten, Kreativprojekte, freies Spiel, Chöre, Gitarrengruppen, Theaterwerkstatt, Konfirmandenarbeit, Pfadfindertreffen und vieles mehr. Davon profitieren können alle Kinder und Jugendlichen, ohne Blick auf Konfessions- oder Religionszugehörigkeit. Aktuell nehmen rund 800 Jugendliche die Angebote der Ev. Kirchengemeinde wöchentlich wahr. Hinzu kommen die Teilnehmer an Aktionen, Projekten, Freizeiten.

Nach der Bestandsaufnahme in allen Pfarrbezirken durch das Team des Fachausschusses wurde deutlich, dass die Teilnehmer sich nicht an regionalen Gegebenheiten orientieren, sondern an ihren Neigungen und Fähigkeiten. Daher ist es den Verantwortlichen wichtig, auf die Offenheit aller Angebote für alle Kinder- und Jugendliche aus allen Ortsteilen hinzuweisen. „Wer Lust hat auf gemeinsame Freizeitgestaltung, kann zu uns kommen“, betonte Sozialpädagoge Jürgen Hecker.

Bildunterschrift:

Auch das Team der Verantwortlichen ist Spiel und Spaß nicht abgeneigt: (v.l.) Udo Schmidt-Albrecht, Robert Rickert, Reinhard Lohmeyer, Jürgen Hecker, Christian Schauerte und Sarah Kleine-Katthöfer.

Flyer Kinder- und Jugendarbeit der Ev. Kirchengemeinde Ibbenbüren

Vortrag über Arbeitsmigration und moderne Lohnsklaverei

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Die Situation von Leiharbeitern war am 23. Januar Thema eines Vortrags- und Diskussionsabends in der Alten Schule. Im Rahmen der Evangelischen Erwachsenenbildung und in Kooperation mit dem ökumenischen Netzwerk Asyl der Christus- und Ludwiggemeinde beleuchtete Peter Kossen, leitender Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde Seliger Niels Stensen aus Lengerich, Ladbergen, Lienen und Tecklenburg, verschiedene Facetten von Arbeitsmigration. Vor allem EU-Bürger aus Rumänien und Bulgarien würden Opfer von Menschenhandel. Statt gerecht bezahlte Arbeit in deutschen Firmen zu finden, gerieten sie in die Fänge dubioser Leiharbeitsfirmen oder Subunternehmer. Sie würden in der Fleischindustrie, Pflege, Landwirtschaft, Logistikbranche oder auf dem Bau ausgebeutet.

Unerträgliche Arbeitsverhältnisse, vergammelte, überteuerte Sammelunterkünfte, Strafgelder, psychischer Druck, unbezahlte Überstunden, fehlende soziale Absicherung, hohe Unfallgefahr und mangelnde Regenerationsmöglichkeiten führten bei den Menschen schon in jungen Jahren zu starken Abnutzungserscheinungen, beklagen Ärzte. Weil damit auf anderer Seite viel Geld zu verdienen ist, werde getrickst und geltendes Recht ausgehebelt, betonte Kossen.

Die hässlichste Seite dieser Form von Sklaverei sei die Zwangsprostitution, bei der schon minderjährige Mädchen mit Gewalt und Drogen gefügig gemacht würden. „Menschen werden angemietet, verschlissen und dann entsorgt“, so das bittere Fazit. Ihnen schlügen zudem Verachtung und Diskriminierung entgegen. „Wegwerfmenschen“ nennt sie der Pfarrer. “In der Gesellschaft ist das Bewusstsein verlorengegangen, dass dies keine legitimen Beschäftigungsverhältnisse sind“, erklärte Pfarrer Kossen. Er forderte die Einhaltung elementarer Menschenrechte und einen Systemwechsel.

Die Kirchen seien ebenfalls in der Pflicht, bei eigenen Beschäftigungsverhältnissen genauer hinzuschauen, fair einzukaufen und tarifliche Vereinbarungen einzuhalten. In Lengerich haben sich engagierte Bürger in dem überregional tätigen Verein „Aktion Würde und Gerechtigkeit“ zusammengeschlossen. Das Netzwerk will den Rechtsweg für Arbeitsmigranten leichter zugänglich machen und deren oft menschenunwürdige Lebens- und Arbeitssituation verbessern, lautet das erklärte Ziel des Bündnisses. Die Teilnehmer der Runde in Ibbenbüren waren sich einig, dass es nötig sei, Bürger, Unternehmen, Politiker und Kirchenvertreter für die Problematik zu sensibilisieren und stärker auf Veränderungen der menschenverachtenden Gegebenheiten zu drängen.

Bildunterschrift:                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   Pfarrer Peter Kossen (2.v.l.) hielt einen aufrüttelnden Vortrag über die Situation von Arbeitsmigranten. Die Organisatorinnen Ingeborg Paul vom Arbeitskreis Asyl (li.) und Adelheidd Zühlsdorf-Maeder begrüßten die Gäste.

 

Akkordeon-Orchester in der Matthäuskirche – Musik zum 3. Advent

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Am 15.12.2019, 10.15 Uhr, lädt die Matthäusgemeinde zum nun schon fast traditionellen Gottesdienst mit dem Akkordeon-Orchester Ibbenbüren ein.

Die Matthäuskirche in Bockraden mit ihrer oft gelobten Akustik eignet sich hervorragend für ein großes Orchester. „Es ist jedes Jahr eine Freude, wenn die bekannten Melodien auf vielen Akkordeons in unserer Kirche erklingen.“, freut sich Pfarrer Andreas Finke auf die außergewöhnliche Gottesdienstgestaltung. Neben adventlicher Musik werden passend zur Jahreszeit stimmungsvolle Balladen präsentiert.

Die Arrangements für die unterschiedlich großen Instrumente lassen einen besinnlichen, warmen Klang entstehen, der durch die rhythmische Begleitung eine fröhliche Stimmung erzeugt. Die Gäste dürfen sich auf einen besonderen musikalischen Gottesdienst freuen.

Stifteaktion endet im Dezember 2019

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Wer noch alte gebrauchte Stifte (Kugelschreiber, Gelroller, Marker, Filzstifte, Druckbleistifte,Korrekturmittel (auch Tippex-Fläschchen), Füllfederhalter und Füllerpatronen, auch Metallstifte, z.B. Eddings)  zum Receyeln abgegeben möchte, kann dieses noch bis Ende des Jahres tun.

 

Die Stifte können im blick.punkt, in der Ludwigkirche (Seiteneingang), im Familienzentrum St. Ludwig und beim SKF abgegeben werden.

 

Der Erlös ist für die vielen Frauen- und Mädchenprojekte, die Weltgebetstag Deutschland in vielen Ländern auf der Welt unterstützt. Das Weltgebetstagteam Ibbenbüren hat diese Aktion gerne unterstützt, auch weil sie Umweltschutz und Mädchenbildung fördert.

 

Herzlichen Dank an alle, die diese tolle Aktion unterstützt haben. Leider endet die Zusammenarbeit von Weltgebetstag Deutschland und der Recyclingfirma. Wer weiter Stifte sammeln möchte, kann sich unter https://www.terracycle.com/de-DE informieren.

Einstimmung in den Advent – Matthäus lädt ein!

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Am Freitag, 29.11.2019, 17 Uhr, lädt der Küster- und Handarbeitskreis der Matthäusgemeinde zur traditionellen „Einstimmung in den Advent“ in die Matthäuskirche ein.
 
Gemeinsam mit Konfirmandinnen und Konfirmanden wird ein gemütlicher Abend vorbereitet. Es geht los mit einer kurzen Andacht. Gemütlich geht es bei Waffeln und Glühwein weiter. Es werden bekannte Weihnachtslieder mit der ganzen Gemeinde gesungen.
Bei einem kleinen Basar wird leckeres Weihnachtsgebäck angeboten, dass die Küsterinnen mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Bockraden und Schafberg gemeinsam gebacken haben.
 
Die Matthäusgemeinde lädt alle Menschen herzlich ein.

Frauenabendkreis Laggenbeck besucht Bergbaumuseum

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Im Bergbaumuseum der ehemaligen Zeche der RAG in Ibbenbüren gibt es viel zu entdecken. Das erfuhren am 14. November Teilnehmerinnen des Frauenabendkreises der evangelischen Johannesgemeinde aus Laggenbeck. Sie erkundeten bei einer Führung das Hauptgebäude der ehemaligen Turbinenhalle mit den großen Maschinen, die sie natürlich auch selbst in Betrieb setzen durften. In den Nebenräumen sind Sonderausstellungen zu Kohle und anderen Bodenschätzen der Region zu sehen, die ebenfalls bewundert wurden. Es war ein sehr interessanter Nachmittag, waren sich die Frauen einig.

Bewegende Aktion „Eine Million Sterne“ des Caritasverbandes

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Der Caritasverband Tecklenburger Land erinnerte in diesem Jahr mit der Aktion „Eine Million Sterne“ an historische Ereignisse, die an einem 9. November die Menschen bewegten – im Guten, wie im Schlechten. Schüler der Roncalli-Realschule und Schulseelsorgeron Stefanie Bockholt trugen Gedanken dazu vor. Markus Weiligmann von der Gemeindecaritas erklärte das Anliegen und die besonderen Herausforderungen der Gegenwart. Unter dem Motto „Steh auf – bewege Dich!“ erlebten etwa 300 Besucher in der Christuskirche ein berührendes Konzert mit den Chören „caritakt“ und „Gospel and More“. Es erklangen Chorwerke, Gospels und Popsongs, die von den Zuhörern begeistert gefeiert wurden.

Pfarrer Stefan Dördelmann von der Stadtpfarrei St. Mauritius trug einen Bibeltext vor. Barbara Kurlemann, Geschäftsführerin des Sozialdienstes katholischer Frauen, berichtete über die Situation von Flüchtlingen in Jordanien, die sie in diesem Jahr selbst erfahren hatte. Die Hälfte der Spenden aus dem Konzert ist für die Caritas Jordanien bestimmt, die mit dem Geld Migranten, aber auch bedürftige Jordanier unterstützt. Die zweite Hälfte erhält das regionale Caritas-Projekt „Familien Zukunft schenken“. Nach dem Konzert tauchten die Besucher in ein Lichtermeer, das auf dem Kirchplatz das Caritas-Symbol und das Logo der Aktion nachzeichnete.

Bildunterschrift:                                                                                                                                                                                                                                               „Menschen bewegen“: Das Anliegen der Caritas wurde am 9. November mit Hunderten von Kerzen auf den Kirchplatz gezeichnet.

65 Jahre Seniorengemeinschaft und Erntedank auf dem Dickenberg

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Im Dankgottesdienst in der Lukaskirche widmete sich Pfarrer Jörg Zweihoff am 30. Oktober dem 65-jährigen Jubiläum der evangelischen Seniorengemeinschaft Lukas, Stephanus und Matthäus. Zum anschließenden Erntedankfest im Gasthof Antrup waren zudem die Senioren der katholischen St.-Barbaragemeinde eingeladen. Über 50 Besucher waren in die Kirche auf dem Dickenberg gekommen. Jörg Zweihoff gab einen kurzen Rückblick auf die Geschichte der Seniorengemeinschaft. Am Mittwoch galt der besondere Dank der Anwesenden Friedhelm Kandelhardt, der mit seiner Ehefrau Renate seit 2004 das Jahresprogramm ausarbeitet und die Reisen organisiert. „Es sind immer schöne Ziele“, betonte der Pfarrer.

Den Bibeltext aus Jesaja 58 hatte er passend zum Erntedank ausgewählt. Er forderte dazu auf, Dank nicht als Pflichtübung anzusehen, sondern daran zu denken, dass sich der Mensch nicht alles selbst erarbeiten kann. Vieles werde von Gott geschenkt. Der Blick auf die Erntegaben mache einerseits deutlich, dass wir im Überfluss leben. Dies treffe jedoch nicht auf alle zu. „Es gibt schreiendes Elend, auch hier auf dem Dickenberg“, so der Pfarrer. Die sorgsam ausgewählten Lieder wurden von Erhard Landmesser an der Orgel begleitet.

Nach dem Gottesdienst waren im Gasthof Antrup die Tische festlich geschmückt. Den Tisch mit den Erntegaben hatte Christa Frehe wieder wunderschön hergerichtet. Brot, Blumen, Obst und Gemüse in großer Fülle boten ein farbenfrohes Bild. Musikalisch wurde der Nachmittag von den Harmonikas des MGV Seeste mit fröhlichen Melodien gestaltet.

 

Einen Dankgottesdienst zum 65-jährigen Jubiläum der evangelischen Seniorengemeinschaft Lukas, Stephanus und Matthäus sowie zum Erntedank feierte Pfarrer Jörg Zweihoff hinten re.) in der Lukaskirche. Renate (vorn li.) und Friedhelm (vorn 3.v.l.) Kandelhardt dankten die Besucher für sein 15-jähriges Engagement.

Chor trifft Band – Konzert am 15.11. in der Matthäuskirche

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Wir präsentieren heute eine besondere Symbiose aus Chor und Liveband!

Pink of Chors ist das engagierte Ensemble der Jugendkunstschule Ibbenbüren unter der Leitung von Christina Hindersmann. Die ca. 30 Sänger*innen singen vierstimmig einen Mix aus Pophits und Balladen. Begleitet wird der Chor von Klavier und Percussion.

Ella & the Gents ist eine neue Liveband, die ihre Wurzeln in der Matthäuskirche hat. Drei Multiinstrumentalisten bieten ihrer gleichsam talentierten Sängerin einen Klangteppich, auf dem sie sich entfalten kann. Die Songauswahl reicht von bewegenden Popballaden über Soul-Songs bis hin zu mitreißendem Gospel.

Einlass: 18.30 Uhr | Beginn: 19.00 Uhr
Eintritt frei; Um Spenden wird gebeten