Gruppe „KonSenz“ spendet 730 Euro für neuen Weg auf dem Kirchplatz

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Die 30 Konfirmanden und Senioren der Gruppe „KonSenz“ haben im vergangenen Jahr in bester Teamarbeit Pralinen, Marmeladen und Kekse hergestellt. Durch den Verkauf ist ein Erlös von 730 Euro zusammengekommen. Diesen Betrag haben Jugendliche und Senioren am 28. Mai auf dem Kirchplatz an Pfarrer Reinhard Lohmeyer übergeben, um allen Generationen den Weg zur Christuskirche zu öffnen. Das Kopfsteinpflaster auf dem Kirchplatz erschwert für ältere Besucher den Weg von der Kanalstraße zum neuen Haupteingang. Doch auch junge Menschen mit Kinderwagen wünschen sich eine gut begehbare Umgestaltung, die bald in Angriff genommen werden soll. Die Gruppe „KonSenz“ plant dazu weitere Aktionen. Nach der Spendenübergabe fuhren die Konfirmanden und Senioren nach Münster, um das Planetarium und das LWL-Museum für Naturkunde zu besuchen.
Die Christusgemeinde freut sich über weitere Spenden für dieses Projekt auf das Konto der Kreissparkasse Steinfurt IBAN DE25 4035 1060 0000 0070 70.

Foto: Ibbenbürener Volkszeitung 30. 05. 2016 / Christin Plechinger

Schöne Musik in entspannter Atmosphäre

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Bereits zum siebenten Mal öffneten sich am Pfingstsonntag die Türen zahlreicher evangelischer Gotteshäuser zur „Nacht der offenen Kirchen“. In Ibbenbüren gestalteten Gemeindemitglieder ein musikalisches Programm, das die Bands „The Cherries“ der Christusgemeinde und die neue Kinder- und Jugendband „G-Kids“ der Matthäusgemeinde gestalteten. Ein Suchspiel mit interessanten Fotos gab den Besuchern Gelegenheit, den Kirchenraum neu zu entdecken. Der „Tacho an der Orgel“, das Kreuz aus ungewöhnlichem Winkel und ein Ausschnitt der Glasfenster waren nicht leicht zu entdecken und erlaubten neue Einblicke in Bekanntes. „Am schwersten war der Anker in der Kanzel zu finden“, sagten Martha (9) und Magdalena (7). Das Angebot zu einer Plauderstunde in entspannter Atmosphäre nahmen etwa 40 Besucher wahr.

Den Auftakt machte die „Kir(s)chenband“ der Christusgemeinde unter der Leitung von KMD Christian Schauerte. Das fröhliche „Shout For Joy And Sing“ von David Tellingham oder „The Heart of „Worship“ von Matt Redman waren zwei ihrer Stücke. „Wir möchten etwas von unserem eigenen Enthusiasmus an die Besucher weitergeben und andere Leute gut unterhalten“, beschrieben Emily Leonhard und Johanna Leimbrink ihre Motivation.

Die G-Kids“ proben erst Februar in ihrer aktuellen Besetzung. Der Nachwuchs für die etablierte Band „G-sus“ der Matthäusgemeinde gab mit dem begeisternden Gospelsong „This Little Light of Mine“ oder dem irischen Segenslied „Möge die Straße uns zusammenführen“ Proben seines Könnens. Die Zuhörer wurden mit Getränken versorgt, machten es sich bei Kerzenlicht gemütlich und lauschten zum Ausklang einigen Musikern, die der Einladung zum gemeinsamen „Jammen“ gefolgt waren. Meditativ klang der Abend aus, ehe sich die Besucher auf den Heimweg machten.

Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung, 16.05.2016.

Hier gibt es auch ein kleines Video zu sehen!

 

Bock auf Kirche

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77 von ca.100 jugendlichen Mitarbeitern in der Konfirmandenarbeit sind zur ersten Vollversammlung nach den Konfirmationen erschienen, um die Erfahrungen im vergangenen Jahr auszuwerten und die nächsten Schritte für den kommenden Konfirmandenjahrgang zu planen. Jugend und Kirche – das scheint eine höchst attraktive Verbindung zu sein, denn die Zahlen derer, die nach ihrer Konfirmation in die Mitarbeit einsteigen, wachsen kontinuierlich an. In diesem Jahr sind es 37 von 48 Konfirmanden, die neu starten. Das sind 77% der gesamten Konfirmanden des Jahres 2016. Auch in den höheren Jahrgängen zeigt sich, dass immer öfter ältere Jugendliche längere Zeit dabei bleiben. Das ist positiver Stress, sagen die verantwortlichen Leiter. Der Jugendreferent Udo Schmidt-Albrecht und die Pfarrer Christian Heinz, Reinhard Lohmeyer und Uta Wiggermann freuen sich sehr, dass Jugendliche die Angebote der Christus-Gemeinde mitgestalten und um noch mehr Möglichkeiten bitten, sich in der Kirche zu engagieren. Besser geht’s kaum.

Sehr geschätzt werden die Gemeinschaftserlebnisse während der Freizeiten, aber auch die Anforderungen an eine verlässliche Mitarbeit, in der pädagogisches, psychologisches und theologisches Lernen im Vordergrund stehen. Jahr für Jahr sind ca. 200 Konfirmanden und jugendliche Mitarbeitende mit der Christus-Gemeinde in Tecklenburg, auf Ameland und natürlich auf Wangerooge im Haus Ibbenbüren unterwegs. Am Ende der „Laufbahn“ können die älteren Jugendlichen in eigener Verantwortung eine Jugendfreizeit organisatorisch und inhaltlich leiten. Diese Jugendlichen forderten jetzt dringend eine Ergänzung der Wangerooge-Fahrten Wooge I und Wooge II um eine dritte Tour „Wooge III“, in der eine Vertiefung der Gemeinschaft und der religiösen Erfahrung sowie eine weitere Steigerung der Leitungskompetenz möglich ist.

 

Jg. 2

Die neuen jugendlichen Mitarbeiter in der Konfirmandenarbeit der Christusgemeinde.

 

 

 

Diese Jugendlichen engagieren sich schon länger in der Konfirmandenarbeit der Christusgemeinde.

Diese Jugendlichen engagieren sich schon länger in der Konfirmandenarbeit der Christusgemeinde.

Gemeinwohl fördern macht Spaß – Neues Schild an Haus Ibbenbüren

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Schild Haus Ibbenbüren

Schild Haus Ibbenbüren

Seit Himmelfahrt ist ein neues Schild (siehe Foto) für das Haus Ibbenbüren am Eingangsportal angebracht. – Das farbenfrohe Logo des Hauses zeigt an, dass es sich um ein Haus der Ev. Kirchengemeinde Ibbenbüren und der Ev. Stiftung handelt und weist auf die Internetseite des Hauses hin.
Zu verdanken ist das neue Schild dem Engagement zweier Ehrenamtlicher einer Gruppe mit 17-35jährigen jungen Menschen, die über Himmelfahrt auf der Insel waren. Sie entwarfen und fertigten das Schild im Vorfeld in Absprache mit Geschäftsführerin Cornelia Praetorius und Pfarrer Reinhard Lohmeyer an. Bei bestem Wetter wurde es schließlich eigenhändig neben der Eingangstür angebracht.
Diese Gruppe spendete außerdem 113 Euro für die Bädersanierung. Ein tolles Zeichen auch der jüngeren Generation, dass man die Möglichkeiten der Kirchengemeinde nicht nur nutzen, sondern auch mitgehalten möchte.
Haus Ibbenbüren ist ein Selbstversorgerhaus und durch die Einrichtung und die günstige Lage zum Strand sowie zum Ort ideal geeignet für Gruppen- und Familienfreizeiten.

Mit Sport Batterien wieder aufladen

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Die Reihe der „Besonderen Gottesdienste“ in der Matthäuskirche wurde am Sonntag mit der Vorstellung der Sportgruppe „Mach mit, bleib fit“ fortgesetzt. „Wir treffen uns seit Januar 2012 jeden Donnerstagmorgen“, informierte die Leiterin Hannelore Holtkamp. Sie erzählte, dass Sport nicht nur Spaß macht, sondern auch körperlich und geistig fit hält. Die Geselligkeit kommt bei Wanderungen, Ausflügen oder Feiern ebenfalls nicht zu kurz. Wer mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen.

Mit einem ersten Höhepunkt, dem „Gottesdienst-Tanz“, begann der Vormittag. Anschließend gaben Ulla Henkemeyer, Manfred Brewe, Elsbeth Kohls und Elke Brewe unter dem Thema „Woran du dein Herz hängst, das ist dein Gott“ einige „sportliche“ Gedankenanstöße. In humorvoller Weise spießten die Gruppenmitglieder „Fußballgötter“, das blau-weiße Gebet „Schalke unser im Himmel“ und andere Kuriositäten auf. Jörg Zweihoff trat als Fan der Borussia im schwarz-gelben Trikot an den Altar. Das Streben nach Geld, Schönheit und Erfolg übe einen starken Leistungsdruck auf Menschen aus und mache das Leben mehr und mehr zu einem Gefängnis. Dagegen setze Gott sein Wort, sagte Elke Brewe in ihrer Lesung. Das Vaterunser unterstrichen die Sportler mit Gesten, die der Aussage des Gebetes zusätzliche Ausdruckskraft verliehen.

Nach dem Sport ist Entspannung wichtig, daher waren zum Abschluss eine meditative Geschichte und das schöne Instrumentalstück „Et les oiseaux chantaient“ zu hören. Der Pfarrer dankte der Gymnastikgruppe und wies noch einmal auf den Unterschied zwischen der Liebe zum wahren Gott und der Anbetung von Götzen hin. Nach der Feier, die an der Orgel von Annemarie Bröcker begleitet wurde, trafen sich die Besucher zu einem Glas Maibowle und weiteren Gesprächen.

 

Fotos und Text: Brigitte Striehn

„Offene Kirche“ startet in die neue Saison

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In der evangelischen Christuskirche startete am 19. April das Angebot der „Offenen Kirche“. Etwa 35 Ehrenamtliche gehören zum Team. Sie öffnen von Dienstag bis Sonntag das Hauptportal auf dem Kirchplatz und freuen sich auf viele neugierige Besucher. „Es ist bereits unsere elfte Saison“, erklärt Wilhelm Stöckel, der von Beginn an dabei ist. „Es dürfen sich gern weitere Personen beteiligen“, ruft er zum Mitmachen auf. Er ist für die Organisation verantwortlich, während Pfarrerin Dr. Uta Wiggermann die Gesamtleitung des Projektes innehat. Im „Raum der Stille“ unterhalb des Turmes liegen seit dem Beginn des neuen Kirchenjahres ein Taufbuch und ein Gedenkbuch aus. Die Wände aus Glas und Alabaster lassen Licht in den Raum, der zu Gebet und Meditation einlädt. In einem Becken brennen Kerzen zur Erinnerung an schöne oder traurige Momente im Leben. Wer möchte, kann seine Gedanken in das Fürbittenbuch schreiben.

„Während der Stunden der Offenen Kirche können die Menschen zur Ruhe kommen und die Schönheit und besondere Atmosphäre des Gotteshauses genießen“, sagt die Pfarrerin. Es ist immer ein Ansprechpartner da, manchmal erklingt Musik. Etwa 3.000 Besucher kommen jährlich herein, schauen sich um oder suchen Kontakt zu den anwesenden Gemeindemitgliedern. Fünfmal im Jahr darf unter sachkundiger Leitung der Turm bestiegen werden. Anfragen nimmt Pfarrer Reinhard Lohmeyer unter Telefon 05451-18391 entgegen. Der nächste Termin ist Pfingstmontag der 16. Mai. Aus dem Kreis der Offenen Kirche hat sich zudem eine Gruppe von Kirchenführern gebildet, die thematische Schwerpunkte wie Fenster, Kreuz oder allgemein die Symbolik des Gebäudes näher erläutern. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 10 bis 12 und von 15 bis 17 Uhr, samstags von 10 bis 12 Uhr sowie sonntags von 15 bis 17 Uhr.

Bild: Über den Start der neuen Saison der Offenen Kirche freuen sich die Mitglieder des Teams: Pfarrer i. R. Reinhard Paul, Wilfried Freese, Pfarrerin Dr. Uta Wiggermann, Wilhelm Stöckel und Küster Markus Heinze (v.l.).

Text und Foto: IVZ

Das große Buddeln in Matthäus

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Viele Jugendliche haben einen Nachmittag ihrer Osterferien genutzt, um ihrer Kirchengemeinde zu helfen.
Vor dem Matthäusheim war seit längerem eine Brachfläche, wo Bäume aus Altersgründen gerodet werden mussten. Damit neue Bäume gepflanzt und frischer Rasensamen gesät werden kann, wurde also kurzerhand eine Aktion geplant, bei der viele mithelfen, Schaufeln und Harken mitbringen und gemeinsam die Arbeit anpacken. Als Dankeschön gab es im Anschluss leckeres Essen im Matthäusheim.

Hier ein Video, welches drei Stunden Arbeit in 1:30 Minute zeigt:

Neues Presbyterium nimmt Dienst auf

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Am 17. März 2016 tagte erstmals das neue Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Ibbenbüren. Es umfasst 22 ehrenamtlich engagierte Frauen und Männer, die in der neuen vierjährigen Wahlperiode die Gemeindeleitung gemeinsam mit den Pfarrerinnen und Pfarrern übernehmen. Für jeden zu besetzenden Platz fand sich jeweils ein Kandidat, weshalb es im Frühjahr nicht zu einem Wahlgang im Rahmen der Kirchenwahl kam.

Pfarrerin Irmtraud Rickert, Vorsitzende des Presbyteriums in 2016, begrüßte im Matthäusheim vier neue Presbyterinnen und Presbyter neben den wiedergewählten Mitgliedern der Gemeindeleitung. Ebenfalls standen die Wahlen der Kirchmeister an, also der Presbyter, die besondere Leitungsaufgaben übernehmen. Das Presbyterium wählte die drei vorherigen Kandidaten wieder: Almut Hage (Personal), Heinz Freese (Bauten und Liegenschaften) und Karl-Heinz Käsekamp (Finanzen).

 

Auf dem Foto in der Matthäuskirche Ibbenbüren sind folgende Menschen abgebildet:

Vordere Reihe v.l.n.r.: 
Uwe Kropf, Wolfgang Schmidt-Hoffmeier, Pfarrerin Irmtraud Rickert, Doris Brzoska, Almut Hage, Gudrun Wrocklage, Antje Schmiedel.

Dahinter v.l.n.r.: 
Pfarrer Jörg Zweihoff, Matthias Haferkorn, Heinz Freese, Elke Stalljohann, Joachim Fleck, Ulrike Harte, Reinhard Kirbs, Michael Kimmel, Sigrid Bäumer, Niklas Berger, Pfarrer Jürgen Nass, Marianne Schuchardt, Karl-Heinz Käsekamp, Pfarrer Andreas Finke, Pfarrer Reinhard Lohmeyer, Günter Heine.

Es fehlen: 
Hans-Georg Becker, Ursula Caris, Sandra Hövelmeyer, Annette Lehmkuhl, Karin Wahlbrink-Schmitz, Pfarrerin Dr. Uta Wiggermann.

Baltrum 2016 – Konfis auf Reise

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31 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus der Ev. Matthäusgemeinde verbrachten mit Pfarrer Andreas Finke vier Tage auf der Nordseeinsel Baltrum. Die Reise bedeutet gleichzeitig Höhepunkt und Abschluss des Konfirmandenunterrichts.
Die Teilnehmer hatten viel Spaß bei gutem Wetter und frischer Luft.
So fand das traditionelle Boßelturnier über die Insel statt. Bei einer Nachtwanderung wurde am Strand im Mondlicht ein Vertrauensspiel zur Gruppenstärkung gespielt. Die Inselrallye forderte von den Konfis, Selfies mit markanten Gebäuden und Orten nachzustellen, die zuvor auf die Instagram-Seite der Gemeinde gepostet wurden (@matthaeus_evibb). Dieses Spiel wurde von den zehn mitgereisten jugendlichen Baltrum-Teamern vorbereitet.
Am Sonntag besuchte die Gruppe gemeinsam den Gottesdienst und sorgte damit bei der Inselpfarrerin für Freude über eine gut gefüllte Inselkirche.
Vorbereitend für die Konfirmationen am 16. und 17. April in der Matthäuskirche wurde als Abschluss der Freizeit gemeinsam das erste Abendmahl gefeiert. Pfarrer Finke erklärte den Konfirmandinnen und Konfirmanden in Kerzenschein-Atmosphäre die Bedeutung des Abendmahls für Christen.
Viele der Jugendlichen freuen sich bereits, im nächsten Jahr selbst als Teamer mitzufahren und somit die Konfi-Freizeit zu ermöglichen.

Kirche von unten – Das Wort zum Sonntag

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Im alten christlichen Glaubensbekenntnis heißt es: „Ich glaube an den Heiligen Geist: Die heilige allgemeine christliche Kirche.“ Es gibt nur eine Kirche, allerdings teilt sie sich in verschiedene Konfessionen auf. So gibt es katholische, orthodoxe und evangelische Gemeinschaften und noch viele andere mehr. Und alle zusammen sind sie Eins in Christus. Das gilt auch, obwohl sie sich nicht in allem einig sind.

Eines der Dinge, auf die wir Protestanten hier in Westfalen recht stolz sind, ist unsere Kirchenordnung. Seit der Zeit der Reformation, also seit fast 500 Jahren, waren unsere Gemeinden von unten her strukturiert. Die Gemeinde wählt Gemeindevorsteher, die Gemeindevorsteher wählen Pfarrer. Abgesandte aller Gemeinden bestimmen die Geschicke der Kirche. Als von 200 Jahren der preußische König den hiesigen Gemeinden eine Kirchenleitung von oben überstülpen wollte, haben sich die sturen Westfalen erfolgreich gewehrt.

Bis heute werden die Männer und Frauen, die unsere Gemeinde leiten, alle vier Jahre gewählt. In diesem Jahr war für den Februar die Kirchenwahl in den evangelischen Gemeinden angesetzt. In Ibbenbüren allerdings – und nicht nur in Ibbenbüren – ist die Wahl in diesem Jahr ausgefallen. Grund dafür: Es kandidierten genau so viele Männer und Frauen, wie Stellen im Presbyterium zu besetzen waren. Also kam es nicht zur Wahl, nach Ablauf einer Widerspruchsfrist galten alle Personen als gewählt.

Morgen werden die neuen Kirchenvorsteher, in der evangelischen Kirche nennt man sie „Presbyter“, eingeführt. Vier Jahre lang entscheiden sie zusammen mit den Pfarrerinnen und Pfarrern, was in unserer Gemeinde passiert. Vier Jahre lang haben sie auch offene Ohren für die Meinung der Ibbenbürener. Wollen Sie, dass sich etwas ändert in der Gemeinde? Dann sprechen Sie doch eine Presbyterin oder einen Presbyter an! Am Besten, Sie kommen gleich morgen zur Kirche, gratulieren den Verantwortungsträgern zum neuen Amt und beten mit allen um Gottes Segen für ihre Arbeit. Und beim Kaffee danach können wir ins Gespräch kommen über alle Dinge, die sich in der Kirche bewegen sollen.

Ach ja – die Laggenbecker machen eine Ausnahme: Weil die Pastorin an diesem Wochenende mit den Konfirmanden auf Baltrum ist, wird dort die Einführung ins Presbyteramt erst am nächsten Sonntag gefeiert. Doch diese kleine Laggenbecker Verzögerung ändert nichts am Ganzen: Evangelische Kirche ist immer Kirche von unten. Und ohne Gottes Geist: Phantasie und Mut, geht gar nichts. Zum Beispiel um wenigstens einen arbeitsfreien Tag in der Woche zu erhalten. Damit auch unsere Enkel noch sagen werden: „Gott sei Dank, es ist Sonntag“.

Andreas Finke, in: Ibbenbürener Volkszeitung vom 05. März 2016.