Einladung zum Krippenspiel

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Zugegeben – bis Weihnachten ist es noch ein bisschen hin. Aber gar nicht mehr so lange. Wir haben nachgezählt: ab heute müssen wir nur noch 67 Mal schlafen, dann ist es schon so weit. Juhu!

Höchste Zeit also mit der Planung zu beginnen. In (oder in diesem Jahr vielleicht auch an) der Johanneskirche soll es an Heiligabend in diesem Jahr wieder zwei Krippenspiele geben:

um 15:00 Uhr und um 16:30 Uhr.

Dafür suchen wir tatkräftige Unterstützung und laden alle Kinder, die Lust haben mitzuspielen, mit ihren Eltern

am 28. Oktober um 17:30 Uhr in die Johanneskirche ein zum Info-Abend.

Dort stellt sich das diesjährige Krippenspiel-Team vor und wir klären alle Fragen zu den Proben und den Stücken.

Ganz herzliche Einladung an alle! Wir freuen uns auf euch und eine hoffentlich kunterbunte und fröhliche Vorweihnachtszeit!

Vielleicht schon einmal vorab zur Info

Wir haben uns im Vorfeld lange überlegt, wie es gehen kann in diesem Jahr. Folgendes kam dabei heraus:

Wenn es möglich ist (also genug Kinder mitmachen) würden wir gerne die Stücke für 15:00 Uhr und 16:30 Uhr in zwei getrennten Gruppen proben. Die Kinder spielen dann in dem jeweiligen Stück mit und können nach dem Gottesdienst mit nach Hause kommen. Es muss also kein Kind warten, bis es zweimal gespielt hat.

Die eine Gruppe probt am Dienstag und die andere am Donnerstag, jeweils von 17:30-18:15 Uhr. Welches Stück wann geprobt wird schauen wir spontan beim Info-Abend.

Durch diese Aufteilung  können wir die Gruppen kleiner halten und bei allem Spaß und aller Freude doch auch auf Abstände achten.

Wir haben 2 Stücke vorbereitet, eines für jüngere und eines für ältere Kinder. Wir schauen spontan, je nach Interesse, ob wir ein Stück zweimal aufführen (mit 2 verschiedenen Besetzungen) oder ob wir beide Stücke einüben werden.

Bei Fragen vorab wenden Sie sich gerne an Pfarrerin Judith Schäfer (judith.schaefer@ekvw.de oder 05451-8229)

Taufe – Fest der Lebensfreude – Es geht wieder was! – 3G – 3P – 3H

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Wunderschöne Taufen feierten gestern zwei Familien im Gottesdienst in der Christuskirche. 110 Besucher (alle 3G) – konnte erleben, wie die Lebensfreude überspringt, wenn Gottes große Liebe an so kleinen Wesen erfahrbar wird. – Viele trauen sich wieder ins lebendige Gottesdienstgeschehen. Das macht Mut für die Zukunft. –
Ein Täufling feierte seinen 2. Geburtstag an seinem Tauftag. Fast wäre er vor Lust und Freude ins Taufbecken gesprungen. –
Auch musikalisch war der Gottesdienst ein Genuss: Im Rahmen von Imbbpro, dem Jazzfestival, das in 2022 wieder stattfinden soll, hat Christian Schauerte die Dozenten eingeladen, zu planen, zu proben, zu präsentieren (3P). Der Gottesdienst war ein Genuss. – In solcher Atmosphäre kann man sogar über das Gebet des Erkrankten Königs Hiskia predigen, der mitten Leben durch die Hölle gehen musste und seinen Hader mit Gott beschreibt (3H). 

 

Und die Taufe des Enkelkindes durfte Pastor Lohmeyer in diesen Tagen auch noch feiern. – Lebensfreude. Liebe. Lobe den Herrn. (Foto unten)

 

Familiengottesdienst und Erntedank mit Lena Stubben

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Am 3. Oktober 2021 feierte Pfarrerin Lena Stubben in der sehr gut besuchten Christuskirche ihren ersten Gottesdienst mit der neuen Gemeinde. Sie hat am ersten September 2021 den Dienst im Pfarrbezirk 1 aufgenommen. „Ich freue mich sehr darüber, dass wir wieder zu zweit an der Christuskirche sind“, erklärte Pfarrer Reinhard Lohmeyer. Lena Stubben ist derzeit Pfarrerin im Probedienst. Bis zu ihrer möglichen Wählbarkeit in das neue Amt hat sie noch ein Jahr Zeit, in Ibbenbüren anzukommen, die Menschen kennenzulernen und eigene Akzente zu setzen. Kinder und Jugendliche liegen ihr sehr am Herzen. Sie will sich daher in besonders in der Konfirmandenarbeit engagieren. Sie freue sich auf viele gemeinsame Begegnungen und Gottesdienste, betonte sie.

Den ökumenischen Familiengottesdienst hatte die 32-Jährige gemeinsam mit dem Team des Evangelischen Stadtkindergartens und des Familiengottesdienstkreises I sowie der Gruppe „KonSenZ“ vorbereitet. Zu den vorhandenen schönen Dekorationen zum Erntedank brachten Kinder mit Mini-Treckern Gemüse und Obst in die Kirche. Dafür erhielten sie viel Beifall. Kirchenmusikdirektor Christian Schauerte begleitete die Gemeinde, die wegen der Einhaltung der 3-G-Regel wieder mitsingen durfte. In der Schriftlesung aus dem Markusevangelium und der Predigt waren die wundersame Brotvermehrung und die Dankbarkeit für die Gaben Gottes das Grundthema.

Die Pfarrerin, Mitarbeitende und Gottesdienstbesucher erzählten davon, wofür sie persönlich dankbar sind: Zeit für die Familie, Treffen mit Freunden, Schulbesuch oder Gesundheit. In den Fürbitten sprach Stubben darüber, dass Menschen die Herzen öffnen sollten für die Not in der Welt. Nach dem Gesang des Klassikers zum Erntedank „Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land“ überreichte Antje Schmiedel der neuen Pfarrerin die traditionelle Christusrose.

Bildunterschrift: Pfarrer Reinhard Lohmeyer freut sich auf die Zusammenarbeit mit Lena Stubben.

Ökumenisch Erntedank in Dörenthe

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Seit vielen Jahren feiern die katholische und evangelische Gemeinde in Dörenthe gemeinsam mit dem Markuskindergarten das Erntedankfest. Die St. Modestuskirche ist jedes Jahr sehr gut gefüllt und die Kinder gestalten den Gottesdienst mit großer Freude. Sie bringen die Gaben, sie erzählen eine Geschichte, in diesem Jahr die von der Maus Frederick, die statt mitzuhelfen, Vorräte zu sammeln, lieber in der Sonne liegt und Sonnenstrahlen, Farben und Wörter sammelt. Die Pfarrer Martin Weber und Reinhard Lohmeyer sind für die Liturgie und die Predigt verantwortlich und die Gemeinde zeigt sich mit den Vorschulkindern von Siyabonga, Südafrika, solidarisch. Die Kinder in Südafrika entstammen teils sehr armen, teils von Aids getroffenen Familien. Jährlich werden vom Markuskindergarten 420 Euro überwiesen für die Entwicklung der Vorschule. Anschließend gibt’s Kaffee und Kuchen und schöne Dinge zu kaufen. Und Sabine Ungruh hat als ehrenamtliche Küsterin alles auf wunderbare Weise im Griff. Ein sehr schöner Erntedanktag.

Pfarrerin Lena Stubben stellt sich vor

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Am Erntedank-Sonntag, 3. Oktober, stellt sich Pfarrerin Lena Stubben im Familiengottesdienst in der Christuskirche um 10.15 Uhr der Gemeinde vor. Der Gottesdienst wird vom Familiengottesdienstkreis 1 mitgestaltet. Herzliche Einladung! –

Seit September ist Lena Stubben in Ibbenbüren unterwegs.
Gottes Segen für ihren Dienst im 1. Pfarrbezirk, in der gesamten Kirchengemeinde und im Kirchenkreis Tecklenburg!  

Im Gemeindebrief schreibt Lena Stubben: 
Liebe Gemeinde, mein Name ist Lena Stubben und ich werde ab dem 1. September als Pfarrerin im Probedienst die freie Pfarrstelle im Pfarrbezirk I übernehmen. Ich bin 32 Jahre alt und lebe gemeinsam mit meinem Mann und unserer kleinen Tochter in Tecklenburg. Hier habe ich von Oktober 2017 bis März 2020 mein Vikariat absolviert, bevor ich für einige Monate in Elternzeit gegangen bin. Von September 2020 bis Ende August war ich im Rahmen meines Probedienstes in der Gemeinde Lienen tätig. Der Kirchenkreis Tecklenburg als solcher ist mir also bereits vertraut.

Gebürtig komme ich aus Kamen, einer kleinen Stadt am Rande des Ruhrgebietes, die den meisten von Ihnen vermutlich aus den Verkehrsnachrichten vertraut sein dürfte. Hier habe ich mich über viele Jahre in der Konfirmanden- und Jugendarbeit und dem Kindergottesdiensthelfer-kreis engagiert und bin darüber dann zum Theologiestudium gekommen. Studiert habe ich zunächst in Bochum und dann in Münster, wo mein Mann und ich auch einige Jahre gelebt haben, bevor es dann schließlich nach Tecklenburg ging.

In meiner Freizeit lese ich gerne, treffe mich mit Freunden oder unternehme gemeinsame Spaziergänge mit Mann und Kind – ausreichend Möglichkeiten gibt es ja hier in Gegend.

„Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird’s wohlmachen“. Dieser Spruch aus dem 37. Psalm begleitet mich schon seit meinem Studium. Und so freue mich sehr darüber, dass mein Weg mich nun zu Ihnen nach Ibbenbüren führen wird. Die Konfirmandenarbeit liegt mir nach wie vor sehr am Herzen, daher freut es mich besonders, dass ich hier gleich voll einsteigen kann. Doch auch das Feiern von Gottesdiensten in seinen verschiedenen Facetten mit unterschiedlichen Zielgruppen wird einen Schwerpunkt in meiner Arbeit bilden, ebenso wie das Begleiten von Menschen in den unterschiedlichsten Lebenssituationen bei den Kasualien.

Durch die Coronapandemie ist derzeit vieles noch nicht wieder so möglich, wie wir es uns wünschen würden und wie wir es gewohnt sind. Dies wird uns auch in Zukunft noch weiter beschäftigen und auch die Kirche vor neue Herausforderungen stellen. Ich hoffe dennoch darauf, sie alle bald persönlich kennenlernen zu dürfen, um mit alten und neuen Ideen Gemeinde gemeinsam zu gestalten.

Ihre Pfarrerin Lena Stubben

ISABELLE – Lesung in der Johanneskirche zum Remarque-Jahr

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Am kommenden Samstag, 25.09.2021 findet um 19:00 Uhr in der Johanneskirche in Laggenbeck, Permer Str. 50, eine szenische Lesung aus Erich Maria Remarques ‚Der schwarze Obelisk‘ statt.
In seinem autobiografischen Roman beschreibt der Osnabrücker Weltschriftsteller (‚Im Westen nichts Neues‘) die Nachkriegsjahre des 1. Weltkrieges. Er verdient sich u.a. ein Zubrot, indem er in der Irrenanstalt auf dem Gertrudenberg zum Gottesdienst die Orgel spielt. Dabei verliebt er sich in die Patientin Isabelle, die eigentlich Genevieve heisst.
Die betörenden, interessanten, verstörenden, anregenden Dialoge sind vom literaturwissenschaftlichen Fachbereich der Uni Osnabrück zusammengestellt. Ulrike Pepmöller und Hartmut Heyl tragen Sie zum Remarque-Gedenkjahr (50. Todestag) vor. Unterbrochen wird die Lesung durch musikalische Einlagen. Der Eintritt beträgt 5€, Einlass ist nur mit einem Nachweis über 3-G möglich.

12 neue Mitarbeitende im Kirchlichen Unterricht in der Christus-Gemeinde

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Trotz Corona und ohne die Erfahrungen von Tecklenburg und Ameland haben sich 12 Konfirmierte entschieden, Mitarbeiter/in zu werden.

Auf „Wooge I“ wurden sie bei zT herrlichem Wetter auf ihre Aufgaben vorbereitet: Teambuilding, Selbstbewusstseinstraining, Gemeinschaft erleben und in allem viel Spaß haben. Auf dem Foto ist das beliebte Spiel: „Überquerung des Amazonas“ zu sehen. Touristen bleiben stehen und bestaunen die Geschicklichkeit und den Spaß der Jugendlichen am Strand von Wangerooge. 

Die Organisation der Freizeit inklusive der Verpflegung für 23 Personen und die inhaltliche Gestaltung der Freizeit wurden von älteren 18/19-jährigen Mitarbeitenden verantwortet. Vorbereitet und begleitet wurden sie von Udo Schmidt-Albrecht und mir. Für mich war es das letzte Mal, dass die „Alten“ nach 5-jähriger pädagogisch-theologischer Ausbildung den „Ritterschlag“, den Zielpunkt der Konfirmandenjugendarbeit in der Christus-Gemeinde, erhielten.

Eine tolle Freizeit mit vielen Freiheiten und einer großartigen Gemeinschaft. Am Schluss schenkten mir die Jugendlichen einen Wangeroogepott mit der Aufschrift: „In Rente“ (siehe Foto unten). Noch ist es zwar nicht so weit. Aber es war die letzte von rund 60 Jugend- und Familienfreizeiten allein im Haus Ibbenbüren in den vergangenen 30 Jahren. Wehmut und Dankbarkeit. Beides. 

Reinhard Lohmeyer

Tag des offenen Denkmals in der Christuskirche

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Im Rahmen des „Tages des offenen Denkmals“ wird am 12. September 2021 in der Christuskirche nach längerer Pause wieder eines der Stifterbilder ausgestellt. Das in einem Doppelrahmen gefasste Bild stellt St. Simon und St. Matthias dar. Entstanden sind die Motive im 17. Jahrhundert, wie in dem Buch „Die Stifterbilder in der Christuskirche“ des Historischen Vereins Ibbenbüren nachzulesen ist. Der heilige Simon wurde seinerzeit von Hermann Gersemann aus Bockraden gestiftet. Der Hof des Johan Wersborg stand ebenfalls in Bockraden. Ihm wird der heilige Matthias zugeordnet. Am Sonntag, den 12. September ist das Doppelbild während der „Offenen Kirche“ von 15 bis 17 Uhr zu sehen. Künftig plant die Kirchengemeinde, die Stifterbilder in bestimmten Abständen wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Bildunterschrift: Wilfried und Maria Freese präsentieren mit Küster Markus Heinze (v.l.) das Doppelbild des St. Simon und St. Matthias.

Monika Altekrüger wechselt als Pfarrerin nach Lienen

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Pfarrerin Monika Altekrüger hatte sich für ihre Ansprache im Gottesdienst am Sonntag ein ganz besonderes Thema gewählt. In der gut besuchten Christuskirche verabschiedete sie sich aus dem Dienst in der evangelischen Kirchengemeinde Ibbenbüren mit dem „Schmetterlingsalphabet“ des norwegischen Fotografen Kjell Sandved. Ihm war es gelungen, alle Buchstaben des lateinischen Alphabets sowie die arabischen Ziffern von 1 bis 9 auf Falterflügeln zu entdecken und im Bild festzuhalten.

Monika Altekrüger buchstabierte sich durch ihre Zeit in Ibbenbüren. Die Aufgaben waren vielseitig und fordernd. „C“ wie Corona hat die Arbeit erschwert, aber nicht unmöglich gemacht. Nun folgt also das „Z“ wie Zukunft. Monika Altekrüger ist seit dem 1. September 2021 als Pfarrerin in Lienen tätig, mit der Option des Wechsels nach Ladbergen in einigen Monaten. „Ich bin halt eine Wanderpredigerin und ich glaube, da stehe ich in einer guten Tradition“, stellte sie fest.

Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes hatte Altekrüger „Hedwig‘s Theme“ von John Williams aus den Harry-Potter-Filmen gewählt. Kirchenmusikdirektor Christian Schauerte setzte es an Orgel und Klavier in einprägsame Klänge um. Eine Taube, die beim Eingangslied in den Kirchenraum geflogen war, fand am Ende wieder nach draußen. „Der Heilige Geist hatte so manches sehr schön arrangiert“, stellte Reinhard Lohmeyer fest.

Die Schriftlesung aus dem zweiten Korintherbrief und die Fürbitten trug Monika Alterüger vor. Reinhard Lohmeyer, Reinhard Kirbs für das Presbyterium, Antje Schmiedel für den Bezirksausschuss und Kerstin Runde für den Markus-Kindergarten Dörenthe. überbrachten Dankesbotschaften und Geschenke. Im Anschluss waren alle Gemeindemitglieder zu persönlichen Gesprächen auf die Südterrasse der Christuskirche eingeladen.

BST_6401 Pfarrerin Monika Altekrüger (2.v.l.) freute sich bei der Verabschiedung über den Dank von Pfarrer Reinhard Lohmeyer, Reinhard Kirbs, Antje Schmiedel und Kerstin Runde (v.l.).

ein Blick zurück nach vorn

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Monika Altekrüger wird am Sonntag, 5.9. um 10.15 Uhr in der Christuskirche aus der Kirchengemeinde Ibbenbüren verabschiedet.
Herzliche Einladung! – Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es ein Stelldichein mit Sekt und O-Saft in der Kirche. –
Die Ev. Kirchengemeinde dankt sehr für ihren Dienst in besonderer Zeit. Kommet zuhauf! – Möglichst GGG!

Im Gemeindebrief der Christus-Markus-Gemeinde schreibt Monika Altekrüger:  „Nach mehr als 17 Jahren Dienst in Ibbenbüren werde ich zum 1. September in meinem Dienst als Pfarrerin nach Lienen wechseln. Das ist schon ein Einschnitt in meinem beruflichen Leben. Immerhin habe ich sowohl in den 16 Jahren Seelsorge im Krankenhaus als auch in dem Jahr Gemeindearbeit immer auf demselben Parkplatz geparkt.

Was bleibt nun in Erinnerung nach so vielen Jahren?

Aus dem Krankenhaus: Viele Gespräche mit PatientInnen, MitarbeiterInnen, KollegInnen. Einsätze zu jeder Tages- und Nachtzeit. Mein Rekord während einer Woche Rufbereitschaft: Dreimal innerhalb von 24 Stunden wurde ich zu Todesfällen gerufen. Aber auch viel Hoffnung, viel Gesundwerden, viel Zuversicht habe ich erlebt bei den Menschen, die dort krank lagen und vor allem einen Wunsch hatten: Ich möchte gerne nach Hause.

Und nun habe ich noch ein gutes Jahr Gemeindearbeit drangehängt. Das war schön, jetzt noch einmal die andere Perspektive zu haben: So leben die Menschen in Ibbenbüren ihren Alltag. Das ist die Kirchengemeinde, zu der sie gehören.

Die Kirchengemeinde habe ich erlebt als eine bunte Gruppe von Menschen, die sich engagieren. Viele bringen sich ein im Kirchendienst, in der Konfirmandenarbeit, in den unterschiedlichen Gremien. Die Gemeindegruppen durften sich nicht treffen, manche Gruppenleitungen fanden trotzdem Mittel und Wege, den Kontakt zu halten. Auch die Musikbegeisterten mussten sich aufs Hören konzentrieren. Die Hauptamtlichen haben immer wieder abgewogen: Was können wir, was dürfen wir, und vor allem: Was können wir verantworten? Was ist unter den gegebenen Umständen möglich, ohne dass wir Menschen gefährden?

Meine eigenen Aufgaben waren das Begleiten von Menschen in Übergangssituationen (je rund 20 Taufen und Beerdigungen sowie eine Hochzeit), Geburtstagsgrüße schreiben, Sonntagsgottesdienste und Schulgottesdienste, Sitzungen und kollegiale Beratungen in Präsenz und Online. Und dabei immer wieder Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen.

Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: Geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit; töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit; abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit; weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit; Steine wegwerfen hat seine Zeit, Steine sammeln hat seine Zeit; herzen hat seine Zeit, aufhören zu herzen hat seine Zeit; suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit; behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit; zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit; schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit; lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit; Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit. (aus dem Buch Prediger Salomo, Kapitel 3)

Es ist Zeit zu gehen. Vielen Dank für alles. Bleiben Sie behütet.
Monika Altekrüger