Studienreise nach Kreta

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Für acht Tage sind 37 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Pfarrer Reinhard Lohmeyer und seinem katholischen Kollegen Martin Weber zu einer ökumenischen Studienreise nach Kreta gefahren.

Die Reise auf den Spuren der Apostel Titus und Paulus begann im Westen der Insel, in der Orthodoxen Akademie, die für Dialog und Versöhnung steht. Anschließend standen Besuche im „Labyrinth von Knossos“, auf der Lepra-Insel Spinalonga und im minoischen Tempel in Phaistos, wo dieses Foto entstand, auf dem Programm.

Aber auch die Freizeit und das Kennenlernen und die Begegnung untereinander kommen bei Weinprobe und gemeinsamen kretischen Mahlzeiten nicht zu kurz. Zur Abkühlung geht es bei 30 Grad ab und zu für ein Bad in’s Mittelmeer. Am Mittwochabend kehrt die Gruppe nach Ibbenbüren zurück.

Grußwort zur Gründung der neuen Pfarrgemeinde St. Mauritius

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Wir alle sind Teil der einen Kirche Jesu Christi.

Und was heute geschehen ist, das bewegt nicht nur Euch, Es bewegt alle Christen.

Es bewegt alle hier lebenden Menschen.

Darum danke ich sehr herzlich dafür,

heute bei diesem Ereignis von Euch auf diese Weise stellvertretend für alle evangelischen Christen in der Stadt einbezogen worden zu sein. Das hat mein Herz berührt.

Liebe Schwestern und Brüder,
heute ist ein besonderer Tag.

Ihr habt euch großen Herausforderungen gestellt.

Der Weg bis hierhin war nicht leicht.

Wir Evangelischen haben eure Schritte aufmerksam

und in ökumenischer Verbundenheit verfolgt.

Wir wünschen Euch von Herzen,

dass es ein verheißungsvoller Weg wird,

den ihr jetzt gemeinschaftlich gehen werdet.

Ihr bildet ein starkes Netzwerk,

das für ein gelingendes Leben eintritt

und für Glaubenszuversicht

und gelebte Liebe in dieser Stadt.

Seid Ihr Euch dieser Stärke bewusst? –

Ihr seid stärker als Ihr, glaube ich, denkt

und stärker und lebendiger als man Euch „schreibt“.

Wir Evangelischen in Ibbenbüren

sind seit jeher eine große in sich differenzierte Gemeinde und haben im Laufe dieser Erfahrungsgeschichte

die Erkenntnis gewonnen,

dass in einer solchen Großform sehr viel

Kreativität und Flexibilität,

Differenz und Vielfalt,

grundlegende Reformkraft und Stärke möglich ist.

Und alles immer in fruchtbarer Spannung.

Da ist ein großes Potential.

Die Verkündigung der Botschaft von Jesus Christus lebt in vielerlei sozialen Formen in der Welt.

Jede hat ihre Grenzen und ihre Möglichkeiten.

Gott schenke euch, dass Ihr die Möglichkeiten entdecken

und sie zu reicher Entfaltung bringen lassen könnt.

Heilsam, beruhigend und hebend für Eure Seelen.

Gott segne Euch auf diesem Weg.

Jesus Christus spricht:

Ich bin bei Euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Reinhard Lohmeyer, Vorsitzender Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Ibbenbüren

Eine musikalische Reise in den Norden

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Am 22. September unternahmen etwa 60 Besucher in der Christuskirche eine „Nordische Reise“. In der Konzertreihe der evangelischen Kirchengemeinde war das „Rosenduo“ eingeladen. Anna Marila (Geige) und Nils Biesewig (Bratsche) aus Frankfurt haben eine besondere Beziehung zu den Ländern des Nordens. Die junge Geigerin stammt aus Helsinki. Ihr Partner machte in Ibbenbüren erste musikalische Schritte und studierte später eine Zeitlang in der finnischen Hauptstadt.

Daher wandten sie sich in ihrem aktuellen Konzertprogramm Komponisten aus Nordeneuropa zu. Als Referenz an Anna Marilas Geburtsland erklang das „Duo in C-Dur für Violine und Viola“ von Jean Sibelius. In seiner Musik spiegeln sich sehr lebendig Landschaft, Natur und Mythen Finnlands wider. Die technische Versiertheit des Vortrags begeisterte das Publikum.

Geografisch gesehen war es kein weiter Weg nach Norwegen, doch die „Vier Capricen“ von Bjarne Brustad aus dem Jahr 1931 atmeten schon deutlich den Geist der Moderne. In dem Stück „Spiegel im Spiegel“ (1978) verwendete der estnische Komponist Arvo Pärt den von ihm entwickelten „Tintinnabuli-Stil“, der Ruhe ausstrahlt und eine intensive Wirkung entfaltet.

Christian Schauerte übernahm in dem kunstvoll komponierten „Trio für Klavier, Violine und Viola in Es-Dur“ (Kegelstatt-Trio) von Wolfgang Amadeus Mozart den Part am Piano. Langer Applaus belohnte die Musiker für ihren mitreißenden Auftritt. Nach zwei Zugaben blieb Zeit, bei einem Glas Wein und Käsegebäck miteinander zu plaudern.

Bildunterschriften:

Nils Biesewig, Christian Schauerte und Anna Marila interpretierten mit großer Spielfreude das „Kegelstatt-Trio“ von Wolfgang Amadeus Mozart.

In Helsinki erinnert ein Denkmal an den Komponisten Jean Sibelius.

Ökumenischer Gottesdienst zum Jubiläum der Familienbildungsstätte

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Das 50-jährige Jubiläum feierte die Familienbildungsstätte Ibbenbüren am 15. September mit einem fröhlichen „Tag der Begegnung“. Das Fest begann mit einem sehr gut besuchten ökumenischen Dank- und Segensgottesdienst auf dem Klemens-Niermann-Platz. Ausgehend von den Worten aus dem Johannesevangelium „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben“, kennzeichnete Reinhard Lohmeyer, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Ibbenbüren, die Familienbildungsstätte als einen Lebens-, Lern- und Erfahrungsraum, der auch die Tiefen und Schattenseiten des Lebens nicht scheut. „Eine Fabi, die ökumenisch ist, ist ein Ort, an dem die globale Hausgemeinschaft, alle Menschen dieser Welt, konkrete lokale Gestalt erfahren kann“, stellte er fest. Ganz in diesem Sinne machten die Kirchengemeinden der Familienbildungsstätte ein gemeinsames Geburtstagsgeschenk: Eine „ökumenische Rikscha“, Sie sei ökologisch (E-Bike), ökonomisch, weil von Ehrenamtlichen bewegt, und atme ökumenischen Geist, sagte er mit augenzwinkerndem Hinweis auf die sprachlichen Unsicherheiten, die das Wort Ökumene häufig auslöst.

Pfarrer Stefan Dördelmann von der Gemeinde Ss. Mauritius und Maria Magdalena sagte Gott Dank „für den guten Geist“, der in den vergangenem 50 Jahren aus der Familienbildungsstätte hervorging und „der Familien und Beziehungen, Wirtschaft, Politik, Ökumene und viele andere Bereiche beeinflusst, vorangebracht, herausgefordert und unterstützt“ habe. Er gab dem Wunsch und der Zuversicht Ausdruck, die Familienbildungsstätte möge auch in Zukunft für alle ein Ort der Freiheit, der Begegnung, der Geborgenheit und Gemeinschaft, der Liebe und des Friedens sein. Der runde Geburtstag der Bildungseinrichtung sei Anlass, innezuhalten, zurück und nach vorne zu schauen, sagte Stefan Dördelmann.

Bildunterschrift:

Pfarrer Reinhard Lohmeyer, Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer, Pfarrer Stefan Dördelmann und Wolfgang Wiggers, Leiter der Familienbildungsstätte, gestalteten den ökumenischen Gottesdienst und die Eröffnungsfeier mit (v.l.).

Aufregender Aufstieg

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Das war spannend. Mit 14 Erwachsenen und 20 Kindern zwischen 3 Monaten und 7 Jahren ging es mit Pastor Reinhard Lohmeyer auf den Christuskirchturm. Der Familienkreis der Christus-Gemeinde hatte sich einen ausgesprochen schönen Tag mit blauem Himmel und herrlich klarer Sicht ausgesucht. Und dass es drei Mütter mit ihren Kindern auf dem Bauch geschafft haben, die letzte Leiter zu bewältigen, war einfach nur grandios. Erwachsene wie Kinder genossen den Blick in die Weite und das Liveerlebnis, wie der Glockenschlag von der historischen Uhr aus gesteuert und ausgelöst wurde, und alles in allem die Freude darüber, was möglich ist.  

Wooge 2 – beste Stimmung bei bestem Wetter

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27 junge Leute aus der Christus-Markus-Gemeinde erleben eine völlig entspannte und zugleich arbeitsreiche Atmosphäre im Haus Ibbenbüren. Alle sind bester Laune, denn das Wetter war noch nie so gut wie in diesem Jahr!  Mit Spaß und Lust an den kommenden Aufgaben verbringen sie eine intensive Zeit, bevor es am Mittwoch wieder in den Schulalltag geht.

Neun Jugendliche bereiten mit Jugendreferent Udo Schmidt-Albrecht die Konfirmandenfreizeit in Tecklenburg vor. Neun weitere bereiten sich persönlich im Bibliodrama über den Seewandel des Petrus mit Pfarrer Lohmeyer auf künftige höhere Aufgaben vor. Die ältesten neun werden von den Studentinnen der Pädagogik und der Psychologie Janika Barlag und Franca Kröning auf die Leitung der Wooge 1-Freizeit im Sommer 2020 vorbereitet. – Und das Essen, von den Jugendlichen selbst bereitet, ist – wie jedes Jahr – vom Feinsten. Freude pur. 

Sophie Jörgens in Südafrika herzlich empfangen

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Das Diakonische Jahr geht los. Nach einem 10-stündigen Nachtflug ist Sophie (auf dem Foto links) am Flughafen Johannesburg gelandet und von der Leiterin des Siyabonga-Projektes Annette Pfeiffer und der Pastorin der Ev.luth. Gemeinde Hayfields in Pietermaritzburg, Petra Röhrs (Foto Mitte), herzlich empfangen worden. Auf dem Foto links ist Mareike Stoll aus Baden-Württemberg, die zweite Freiwillige im Projekt, mit der sich Sophie die Wohnung und das halbe Leben teilen wird. Eine gesegnete Zeit wünscht den beiden jungen „Diakonischen“ die Christus-Markus-Gemeinde. 

SommerFerienGottesdienst im Botanischen Garten Dörenthe

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Der Botanische Garten Loismann in Dörenthe ist ein wahres Juwel gärtnerischer Gestaltungskunst. Seit sechs Jahren lädt die evangelische Kirchengemeinde Ibbenbüren in den Sommerferien dort zu einem besonderen Gottesdienst unter freiem Himmel ein. „Herzlich willkommen, wir sind heute im Dschungel, genauer gesagt, im Regenwald“, begrüßte Pfarrer Reinhard Lohmeyer die etwa 110 Gäste, die auf Bänken und Stühlen inmitten der üppigen Natur Platz genommen hatten. Für die liebevolle Pflege des Gartens dankte er Marianne und Ludger Niemann. Sie erhielten dafür die Hälfte der Kollekte, der zweite Teil war für den kirchenmusikalischen und theologischen Nachwuchs in der Landeskirche bestimmt.

Das Thema gab ein 80 Jahre alter Song aus Südafrika vor: „In the jungle, the mighty jungle, the lion sleeps tonight“. Im Dschungel könne man sich schon einmal verlaufen, auch in Gedanken irregehen, angesichts all der Gefahren ringsum, warnte Reinhard Lohmeyer. Doch wenn der Löwe schläft, sei die Zeit gekommen für Schönheit, Lust, Leben, Feiern, Gesang, Tanz und Ekstase. Das Lied „All Morgen ist ganz frisch und neu“ sang die Gemeinde unter Begleitung des Posaunenchors des Kirchenkreises Tecklenburg, geleitet von Ursula Maria Busch.

Waltraud Rehkopf, Ulrike Käsekamp, Elke Diekmann, Jutta Bitter und Petra Schulz vom Dörenther KreAktiv-Gottesdienst-Kreis sprachen die Texte zum Kyrie und Gloria sowie im Zwiegespräch mit Reinhard Lohmeyer über die Komplexität des Lebens oder Ängste, die jeden Menschen plagen. „Der Löwe ist bereit zum Sprung, aber Gott ist da“, beruhigte der Pfarrer die Zuhörer.

Seine Predigt am Ufer des Seerosen-Teiches nahm die Stelle aus dem Matthäusevangelium auf, in der Jesus über das Wasser lief. Und Petrus wunderte sich, dass es auch bei ihm funktionierte, bis er Angst bekam und von den negativen Ereignissen sich leiten ließ. „Diese Erzählung ist eine symbolische Geschichte über das Fundament des Lebens – wir laufen ständig über Wasser. Aber wenn wir Gott im Blick haben, und er uns ermutigt und begleitet, dann kann uns das Chaos, das was Angst macht, der Löwe im Dschungel, nichts anhaben.“, sagte er. Und es sei in Zeiten der Globalisierung notwendig, dass Kirche mit allen Religionen auf der Welt in Frieden zusammenlebe, damit alle Menschen mit allen gemeinsam nach guten Lösungen für die Herausforderungen in der Welt suchen können.

Nach einem letzten Ortswechsel spendete der Pfarrer Sophie Jörgens den Segen für ihren baldigen Aufbruch nach Südafrika. Sie wird ein diakonisches Jahr im Projekt „Siyabonga – Helfende Hände“ absolvieren, arme Menschen und Waisenkinder unterstützen. Anschließend konnten sich alle Gottesdienstbesucher an dem reichhaltigen Buffet mit „Früchten des „Dschungels“, Kuchen oder Salaten bedienen, das die Dörenther Frauen vorbereitet hatten. Der Vormittag klang mit kleinen Spaziergängen durch den Garten und netten Gesprächen aus.

Bildunterschrift:

Pfarrer Reinhard Lohmeyer feierte im Dschungel des Botanischen Gartens einen fröhlichen Gottesdienst zum Sommerausklang.

SommerFerienGottesdienst im Botanischen Garten findet statt!

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Zum letzten SommerFerienGottesdienst am Sonntag, 18. August, um 10.30 Uhr im Botanischen Garten, Loismannweg 10, in Dörenthe lädt die Evangelische Kirchengemeinde Ibbenbüren evangelische und katholische Christen aus ganz Ibbenbüren und Umgebung herzlich ein.

Das Vorbereitungsteam hat wieder Paradiesisches vorbereitet.  

Im Gottesdienst zum Thema: „In the jungle – the lion sleeps tonight“ wird auch Sophie Jörgens in ihr Diakonisches Jahr im Ausland nach „Siyabonga“ in Südafrika verabschiedet. Auch der Posaunenchor des Kirchenkreises Tecklenburg ist wieder dabei. Herzliche Einladung. 

Von der Christuskirche aus ist ein Fahrdienst eingerichtet.
Bis spätestens 10 Uhr werden Personen vom Kirchplatz aus auch Dörenthe mitgenommen.

Wer einen leichten Klappstuhl besitzt, bringe ihn gerne mit. 

Parkmöglichkeiten gibt es direkt am Botanischen Garten oder am Dörenther Friedhof oder an der Straße zum Kanal.