Ostern 2019 in Matthäus

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Das Osterfest steht vor der Tür. Hier findet ihr die Gottesdienste im Matthäusbezirk.

Am Karfreitag finden zwei Gottesdienste statt in Erinnerung an Jesu Todesstunde.

Am Sonntag gibt es einen fröhlichen Familiengottesdienst zur Auferstehung Christi. Und Ostereier für die Kleinen gibt es auch. 🙂

Wir freuen uns, euch bei uns begrüßen zu dürfen!

Andere Gottesdienste sind unter Gottesdienste zu finden.

Neues Stück der Rabatz-Theaterwerkstatt

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Der schwedische Autor Sven Nordqvist hat viele Bilderbücher um den alten Pettersson und seinen Kater Findus geschrieben. Im April führten kleine und große Schauspieler der Rabatz-Theaterwerkstatt Ibbenbüren im Pauluszentrum der evangelischen Kirchengemeinde ihr neues Theaterstück auf. Weit über 100 Zuschauer sahen in den zwei Vorstellungen die turbulente Geschichte um Kater Findus, den zerstreuten Pettersson, eine gackernde Hühnerschar samt Hahn Caruso, den gemeinen Nachbarn Gustavsson und seinen Sohn Axel. Verena Lücke hat das Stück in den letzten Monaten inszeniert.

Das liebevoll gestaltete Bühnenbild, tolle Kostüme und passende Requisiten waren für Mitspieler und Zuschauer gleichermaßen ein großes Vergnügen. Petterssons Riesenhut, das Federkleid der Hühner, das schmucke Brokatgewand des eitlen Gockels Caruso oder die bäuerliche Kleidung der Nachbarn lehnten sich stark an die Bücher und Filme an, sodass auch die jüngsten Zuschauer der Geschichte folgen konnten.

Die Hühner wünschten sich sehnlichst einen mutigen und zärtlichen Hahn. Der grummelige Nachbar hatte zwar einen, doch der war für die Suppe bestimmt. Um sein Lieblingstier vor dem Kochtopf zu retten, brachte es Axel zu Pettersson. Das gefiel Findus überhaupt nicht, denn das Hahnengeschrei störte ihn gewaltig. Doch als es darum ging, die Hühner vor dem gefährlichen Fuchs zu schützen, war er eifrig dabei. Die Schauspieler hatten ihre Sache ganz prima gemacht und bekamen viel Beifall für ihren lustigen und spannenden Auftritt.

Bildunterschrift:
Der alte Pettersson hat einen Plan, um den Fuchs zu verjagen, Huhn Henrietta und Kater Findus schauen neugierig zu.

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Männerfrühstück im Gemeindezentrum „blick.punkt“

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Über 60 Teilnehmer waren am 13. April in ökumenischer Verbundenheit zum 16. Männerfrühstück in das Gemeindezentrum „blick.punkt“ der evangelischen Kirchengemeinde gekommen. Pfarrer i. R. Reinhard Paul stimmte mit dem geistlichen Impuls auf das Thema „Warum brauchen wir die Europäische Union?“ ein. Er erzählte vom Weg des Apostels Paulus auf der „Balkanroute“. Christliche Nächstenliebe leisten auch die Ehrenamtlichen der Initiative „Den Kindern von Tschernobyl“, die seit 27 Jahren Kinder aus dem Gebiet um das 1986 explodierte Kernkraftwerk zur Erholung ins Tecklenburger Land holen, so Reinhard Paul.

Siegfried Grau trug das Gedicht „Europa“ von Kurt Tucholsky vor und leitete damit zu den Ausführungen Dr. Marc Schrameyers über. Der Bürgermeister von Ibbenbüren hielt ein leidenschaftliches Plädoyer für Europa, das er mit einer Vielzahl interessanter Fakten in Form von aussagekräftigen Tabellen, Diagrammen und Beispielen untermauerte. Reisefreiheit, Bildung, Arbeitnehmer-Freizügigkeit, Warenverkehr ohne Zollschranken, Wohlstand, Geldwertstabilität, Verbraucherschutz oder Rechtssicherheit gehören zu guten Gründen, auf die Einheit Europas zu bauen. Auch Ibbenbüren profitiert von EU-Förderprogrammen, unter anderem aktuell im Kohlekonversionsprozess.

Deshalb forderte Dr. Schrameyer die Zuhörer auf, am 26. Mai zur Europawahl zu gehen. Nach dem Vortrag wurden in der Diskussion weitere Themen angesprochen. Natürlich gehörte zu der Traditionsveranstaltung auch ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, das diesmal wieder einige Frauen aus der Gemeinde liebevoll vorbereitet hatten. Ein Gedicht von des Rheiner Autors Otto Pötter über die „Festung Europa“ beendete den interessanten Vormittag mit Nahrung für Körper und Verstand.

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Jubel-Konfirmation in der Lukaskirche Ibbenbüren

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Am 14. April wurde in der Lukaskirche auf dem Dickenberg ein besonderer Gottesdienst gefeiert. Pfarrer Jörg Zweihoff hatte dazu Jubelkonfirmanden aus der Gemeinde eingeladen. Im Gebet dankten sie Gott für dieses Wiedersehen und Hilfe in der Vergangenheit. Für die Zukunft baten sie um Kraft und Zuversicht auf ihrem weiteren Weg. Die Lesung aus dem 11. und 12. Kapitel des Hebräerbriefes beschäftigte sich mit Auswirkungen und Kampf des Glaubens.

Pfarrer Jörg Zweihoff predigte über Ereignisse aus der Zeitgeschichte der Jubilare – 1949, 1954, 1959 und 1969. Diese setzte er in Verbindung zu dem agendarischen Konfirmationssegen:

Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist
gebe dir seine Gnade,
Schutz und Schirm vor allem Argen,
Stärke und Hilfe zu allem Guten,
dass du bewahrt werdest
im rechten Glauben zum ewigen Leben.“


Der biblischer Bezug war das Jesuswort vom Weinstock und den Reben aus dem Johannes-Evangelium. Erhard Landmesser übernahm die kirchenmusikalische Gestaltung und spielte an der Orgel.

Die Konfirmations-Gottesdienste werden in diesem Jahr jeweils um 10.30 Uhr am 12. Mai im Pauluszentrum und am 19. Mai in der Lukaskirche gefeiert.

 

Die Zeiten ändern sich nicht – Jubelkonfirmation in der Matthäuskirche

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„Die Jugend hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor älteren Leuten.“ So begrüßte Pfarrer Andreas Finke am vergangenen Sonntag die Gemeinde im Festgottesdienst in der Matthäuskirche. Vor allem wandte er sich damit aber an neun Jubelkonfirmanden und die Konfirmanden dieses Jahres und eröffnete die Jubelkonfirmation, die in der Matthäuskirche traditionell am Palmsonntag, dem Sonntag vor Ostern, stattfindet.

In seiner Predigt ging Finke näher auf das Zitat ein, das bei den einen ein seichtes Nicken und bei den anderen ein Kopfschütteln provozierte, und lüftete das Geheimnis, wer dies wohl gesagt haben könnte: Schon Sokrates (470-399 v. Chr.) äußerte sich so über die Jugend. Hierdurch verdeutlichte er, dass Eltern über ihre Sprösslinge gern die Nase rümpften und das schon vor über 50 Jahren, als die heutigen Jubilare selbst noch Jugendliche waren. Er empfahl den jugendlichen Gottesdienstbesuchern daher, sich auf Gott zu verlassen und Kraft aus ihrem Glauben zu schöpfen für die Prüfungen, die ihnen das Leben stellen werde.

„Fragt ruhig mal bei den Älteren hier nach, wie es ihnen ergangen ist.“, wandte sich Finke an die jungen Konfirmandinnen und Konfirmanden. Er erinnerte daran, was die Konfirmandenzeit der Jubilare vor 25, 50 und sogar 70 Jahren prägte, dass manches viel strenger gewesen, vieles aber auch sehr ähnlich geblieben sei.

Um weiterhin Kraft aus dem Glauben schöpfen zu können, segnete Pfarrer Finke die Jubilare. Im Anschluss an den Gottesdienst bot sich die Gelegenheit, beim Kirchencafé miteinander ins Gespräch zu kommen und die Konfirmationsfotos von damals zu bestaunen.

Die Konfirmation der Jugendlichen dieses Jahres findet am 12.05. in der Matthäuskirche statt.

Klein, gelb und flauschig – Osterküken im Matthäus-Kindergarten

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Osterküken im Matthäus-Kindergarten.

Eine besondere Aktion findet derzeit in unserem Matthäuskindergarten statt. Passend vor dem Osterfest sind kleine Küken geschlüpft.

„Die Idee zu diesem Projekt kam im Gespräch mit einem Vater unserer Kindergarten-Kinder.“, so Simone Malter, Leiterin des Matthäuskindergartens. Dieser hält eigene Hühner und stellte dem Kindergarten Eier zur Verfügung. Kurzerhand sind dann ein Brutkasten und ein beheizter Stall im Foyer aufgebaut worden. Beide sind mit Glasscheiben ausgestattet, sodass die Kinder den Eiern beim Brüten zuschauen können. Vor allem können sie aber beobachten, wie kleine Küken aus den Eiern schlüpfen. Im Stall sind die kleinen gelben und flauschigen Küken längst Mittelpunkt des Geschehens im Kindergarten geworden. Sie stehen unter ständiger Beobachtung der aufmerksamen Kinder, die mit großer Neugier den Entwicklungsprozess erleben.  Fasziniert nehmen die Kinder Tuchfühlung auf und wollen die Küken streicheln und in der Hand halten.
“Toll, dass wir unseren Kindern so ein Erlebnis hier ermöglichen können!”, so Malter hocherfreut.

Für die Jüngsten unserer Gemeinde ist hierdurch ein bleibendes Erlebnis entstanden. Vor den Osterferien ziehen die Küken dann aus dem Kindergarten aus und werden bald selbst Eier legen.
Osterküken im Matthäus-Kindergarten.
Infos zu unserem Kindergarten gibt es im Internet

Leere Stifte sammeln – und anderen damit eine Zukunft geben!

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Nach dem tollen Ergebnis der Aktion „Stifte machen Mädchen stark“, bei der deutschlandweit über 30 Tonnen alte Stifte gesammelt wurden, läuft die Sammlung nun weiter.

Der Erlös ist jetzt für die vielen Frauen- und Mädchenprojekte, die „Weltgebetstag Deutschland“ in vielen Ländern auf der Welt unterstützt. In Europas größter Roma-Siedlung, nahe der mazedonischen Hauptstadt Skopje, wird beispielsweise ein Projekt gefördert, das jungen Frauen Schulbesuch und Ausbildung ermöglicht.

So möchte das Weltgebetstagsteam Ibbenbüren diese Aktion weiter unterstützen, auch weil es Umweltschutz und Mädchenbildung fördert. Ebenfalls kamen immer wieder Anfragen, ob weiter gesammelt wird. So können jetzt wieder leere Stifte an folgenden Sammelstellen abgegeben werden:

– Blick.punkt an der Kanalstraße

– Seiteneingang der St. Ludwig Kirche

– Mauritiuskirche.

Diese Schreibgeräte werden wieder gesammelt: Kugelschreiber, Gelroller, Marker, Filzstifte, Druckbleistifte, Korrekturmittel (auch Tippex-Fläschchen), Füllfederhalter und Füllerpatronen, auch Metallstifte wie Eddings.

Diese Materialien passen nicht in das Recycling-Programm: Klebestifte, Radiergummis, Lineale, Bleistifte, Scheren und Druckerpatronen

Das WGT Team lädt alle ein weiter zu sammeln, sei es privat, in der Schule, in der Firma, in Kirchengemeinden und Familienzentren/Kindergärten.

Wer Unterstützung oder nähere Informationen braucht kann sich bei Uschi Habeck, Tel. 962238 oder bei Gitta Wolf, Tel. 13248 melden.

Matthäusheimkirche – Umbenennung ab 01.04.2019

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Matthäusheimkirche, 01.04.2019.

Gestern ist es im Gottesdienst schon durchgesickert: Ab heute heißt es „Matthäusheimkirche“ in Bockraden.
Da im Winter das Matthäusheim für Gottesdienste und Andachten genutzt wird, um Heizkosten zu sparen, hat sich die Gemeindeleitung entschlossen, die Kirche umzubenennen.

„Wenn im Gemeindehaus Gottesdienst gefeiert wird, muss die Kirche auch für Kaffeerunden und Spielgruppen herhalten“, so die Presbyterrunde. 

Deshalb sei es sinnvoll, ab sofort von der „Matthäusheimkirche“ zu sprechen.

 

Notiz: Um nicht alle Schilder ändern zu müssen, gilt diese Änderung natürlich nur für den 01.04.2019 😉

Weil gestern der Vorstellungsgottesdienst kurzerhand vom Matthäusheim in die Matthäuskirche verlegt werden musste, entstand auf der Begrüßungsfolie ein kleiner Schreibfehler, der uns zu diesem Spaß veranlasst hat. Wir wünschen euch hiermit einen guten Start in den April – alles bleibt anders!

Mal ehrlich – Falsch oder wahr?

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Wort zum Sonntag

Wie halten Sie es mit der Wahrheit? In diesen Wochen gibt es in kirchlichen Kreisen die Fastenaktion „Mal ehrlich! Sieben Wochen ohne Lügen“. So ein Satz klingt ja recht christlich. Viele Leute glauben, das steht sogar in den Zehn Geboten. Stimmt aber nicht! In den Zehn Geboten steht: „Du sollst keine falsche Zeugenaussage gegen deinen Mitmenschen machen.“ Wer Unwahrheiten über seine Mitmenschen verbreitet, der macht sich schuldig vor Gott und der Welt. Zum Beispiel der Satz „Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg“. Das ist Blödsinn, einfach unwahr. Wer sowas sagt, hat erstens keine Ahnung und redet zweitens dummes Zeug, das nur dazu taugt, Fremdenfeindlichkeit anzustacheln. Sünde.

Einige Menschen sagen, dass es „barmherzige Lügen“ gebe. Wenn ich zum Beispiel bei einem Krankenbesuch der Patientin sage: „Sie sehen aber schon viel besser aus“, um ihr Mut zu machen. Oder stell dir vor, die Gastgeberin fragt, wie das Essen schmeckt. Na, was sagst du dann? – Siehst du! Manchmal ist die scheinbar barmherzige Lüge einfach nur Feigheit, die Wahrheit zu sagen. In vielen Paarberatungen geht es darum, sich einfach mal gegenseitig die Wahrheit zu sagen. Respektvoll aber offen, ohne Umschweife.

Tatsächlich geht es im Alltag immer wieder um den Spagat zwischen ehrlicher Offenheit und höflicher Zurückhaltung. Natürlich kann ein offenes Wort als Verletzung ankommen. Aber verletze ich mich nicht selbst, wenn ich alles nur herunterschlucke und meinen Mund halte? Das gilt für den Arbeitsplatz genauso wie für die Familie oder den Verein. Achten Sie doch mal drauf! Und bitte achten Sie auch darauf, wenn jemand offensichtliche Unwahrheiten über andere Menschen verbreitet. Dann sind Sie gefragt und dürfen nicht den Mund halten.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Ehrlich!

Andreas Finke

Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde

Ibbenbüren