Mal ehrlich – Falsch oder wahr?

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Wort zum Sonntag

Wie halten Sie es mit der Wahrheit? In diesen Wochen gibt es in kirchlichen Kreisen die Fastenaktion „Mal ehrlich! Sieben Wochen ohne Lügen“. So ein Satz klingt ja recht christlich. Viele Leute glauben, das steht sogar in den Zehn Geboten. Stimmt aber nicht! In den Zehn Geboten steht: „Du sollst keine falsche Zeugenaussage gegen deinen Mitmenschen machen.“ Wer Unwahrheiten über seine Mitmenschen verbreitet, der macht sich schuldig vor Gott und der Welt. Zum Beispiel der Satz „Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg“. Das ist Blödsinn, einfach unwahr. Wer sowas sagt, hat erstens keine Ahnung und redet zweitens dummes Zeug, das nur dazu taugt, Fremdenfeindlichkeit anzustacheln. Sünde.

Einige Menschen sagen, dass es „barmherzige Lügen“ gebe. Wenn ich zum Beispiel bei einem Krankenbesuch der Patientin sage: „Sie sehen aber schon viel besser aus“, um ihr Mut zu machen. Oder stell dir vor, die Gastgeberin fragt, wie das Essen schmeckt. Na, was sagst du dann? – Siehst du! Manchmal ist die scheinbar barmherzige Lüge einfach nur Feigheit, die Wahrheit zu sagen. In vielen Paarberatungen geht es darum, sich einfach mal gegenseitig die Wahrheit zu sagen. Respektvoll aber offen, ohne Umschweife.

Tatsächlich geht es im Alltag immer wieder um den Spagat zwischen ehrlicher Offenheit und höflicher Zurückhaltung. Natürlich kann ein offenes Wort als Verletzung ankommen. Aber verletze ich mich nicht selbst, wenn ich alles nur herunterschlucke und meinen Mund halte? Das gilt für den Arbeitsplatz genauso wie für die Familie oder den Verein. Achten Sie doch mal drauf! Und bitte achten Sie auch darauf, wenn jemand offensichtliche Unwahrheiten über andere Menschen verbreitet. Dann sind Sie gefragt und dürfen nicht den Mund halten.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Ehrlich!

Andreas Finke

Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde

Ibbenbüren

Verabschiedung Judith Schäfer

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„Heute hier, morgen dort“, dieses Lied von Hannes Wader, das Kult-Lied bei Jugendfreizeiten im Haus Ibbenbüren auf Wangerooge, beschreibt sehr treffend gerade auch das Leben von Vikarin Judith Schäfer. Nach dem bestandenen Zweiten Kirchlichen Examen brechen für sie nun die letzten Tage in Ibbenbüren an, ehe sie ab April als Pfarrerin in der Evangelischen Lukasgemeinde in Münster tätig sein wird. „Mit einem weinenden Auge, weil sie nach Münster geht, und einem lachenden Auge, weil sie noch hier in Ibbenbüren ist – oder vielleicht ist es auch umgekehrt“, so Pfarrer Reinhard Lohmeyer, der Judith Schäfer als Mentor durch das zweieinhalbjährige Vikariat begleitet hat.

Viel länger komme einem diese Zeit schon vor, denn Judith Schäfer habe sich in ihrem Vikariat vieles zugetraut, sich zupackend und engagiert in der Gemeinde eingebracht und viele Aktionen angestoßen. Ob Fastengruppe oder ökumenische Kirchennacht, wunderbare Familiengottesdienste, Trauungen, Beerdigungen, Konfirmanden- und Jugendarbeit  und vieles mehr. „Als ich wegen Krankheit kurzfristig eine Vertretung für den Kirmes-Gottesdienst gesucht habe, hat Judith gleich gesagt, sie macht das. Und sie hat diesen Gottesdienst – mitsamt der Taufe eines Schaustellerkindes – bravourös gemeistert.“

Mit ihrer offenen Art und ihrer Kreativität hat sie die Herzen vieler Gemeindeglieder im Sturm erobert und viele eigene Akzente gesetzt, wie den beeindruckenden Adventskalender mit den Bildern der Krippenfiguren in Ibbenbüren oder den besonderen Gottesdienst zum imbbpro-Festival im letzten Sommer. Und nicht zuletzt hat war sie in den zweieinhalb Jahren fünf Mal mit Jugendgruppen auf der Insel Wangerooge und hat dort auch das Haus Ibbenbüren lieben gelernt.

Zum Abschied gab es von Reinhard Lohmeyer ein Buch über die Christuskirche – „denn die erste Kirche, in der man Dienst getan hat, wird immer etwas Besonderes bleiben“ –  einen Chip für den Autoscooter für die nächste Ibbenbürener Kirmes und schließlich („Was schenkt man der Schäfer, wenn sie Hirtin wird?“) ein blaues Schaf. Wie gut, dass der Kuddel noch vor dem Altar bereit stand, in dem Judith Schäfer all diese Geschenke gleich verstauen konnte.

In einem Gespräch, erzählte Judith Schäfer, sei sie gefragt worden, was denn das Beste am Vikariat gewesen wäre. „Das Beste waren die Menschen.“ Alle Mitarbeitenden, die ihre Ideen mitgetragen haben und sie unterstützt und begleitet haben, alle Gemeindeglieder, die sie so herzlich in Ibbenbüren empfangen und aufgenommen haben. „Ich war noch gar nicht richtig angekommen, da habe ich schon Hilfe beim Streichen meiner Wohnung bekommen.“ Bei ihren ersten Gottesdiensten sei sie noch sehr dankbar gewesen für den weiten Talar: „Da konnte man nicht sehen, wie sehr ich gezittert habe.“ In ihrem Vikariat sei sie gewachsen und stehe nun ganz sicher und frei vor der Gemeinde, auch dank der Unterstützung, die sie jederzeit erfahren habe. Dafür bedankte sie sich bei allen Mitarbeitenden und der gesamten Gemeinde.

Im Anschluss an den Gottesdienst war bei einem kleinen Imbiss noch Gelegenheit, Judith Schäfer einige persönliche Worte mit auf den Weg zu geben. „Heute hier, morgen dort“ – so ganz fort muss sie noch nicht, denn sie wird am kommenden Sonntag gemeinsam mit Udo Schmidt-Albrecht noch den Vorstellungsgottesdienst und am 4. und 5. Mai die Konfirmationen der Gruppe A begleiten.

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Kuddelmuddel auf der Insel – Zentralgottesdienst Haus Ibbenbüren

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Unter dem Motto „Kuddelmuddel“ stand der Zentralgottesdienst Haus Ibbenbüren am vergangenen Sonntag in der Christuskirche. Pfarrer Reinhard Lohmeyer und Vikarin Judith Schäfer erzählten von dem Kuddelmuddel, das eine Reise auf die Insel oft mit sich bringt – vor allem bei Freizeiten mit Jugendlichen. Da ist die Anreise, bei der das gesamte Gepäck und alle Mitreisenden zunächst sicher auf die Fähre gelangen müssen. Im Wangerooger Bahnhof müssen dann alle Koffer und Taschen sicher im Kuddel verstaut und zum Haus gezogen werden. Auch die Verteilung aller Gepäckstücke und Personen auf die richtigen Zimmer kann gelegentlich zu einem ganz schönen Kuddelmuddel führen. Und dann sind da Aufgaben, die vielleicht zum ersten Mal erledigt werden müssen: Essen vorbereiten, Toilette putzen, Spiele für die gesamte Gruppe organisieren…

Immer im Mittelpunkt einer Freizeit auf Wangerooge: Der Kuddel, „ein wunderbares Gefährt“, so Reinhard Lohmeyer. Jedenfalls, solange alle Reifen genügend Luft haben – ist das nicht der Fall oder sollte vielleicht sogar ein Rad abfallen, ist Improvisationstalent gefragt. Was so ein Kuddel nicht alles transportieren kann. Natürlich zuerst einmal die Koffer:  Zieht man den vollbeladenen Kuddel die Zedeliusstraße zum Haus Ibbenbüren hinauf, kann man auch schon einmal für einen Gepäckdienst gehalten werden. Aber auch Personen finden in dem Kuddel Platz. Sogar ein Brautpaar ist nach seiner Trauung auf dem Alten Leuchtturm schon in dem Kuddel über die Insel gezogen worden.

Neben den Erzählungen von Erlebnissen auf der Insel war im Gottesdienst auch Platz, um allen Helfern und Unterstützern des Hauses einmal Danke zu sagen. In diesem Jahr stand im Haus die Erneuerung der Wasserleitungen an – jedes Zimmer war betroffen, überall wurden Wände freigelegt, Leitungen getauscht und anschließend die Zimmer renoviert und hergerichtet für die Besucher. 130 ehrenamtliche Arbeitstage, rechnete Reinhard Lohmeyer vor, sind dafür in das Haus Ibbenbüren investiert worden. „Überlegen Sie mal, wie viele Wochen das sind.“

Als Dank gab es für die Ehrenamtlichen – nicht alle konnten den Gottesdienst besuchen, einige waren auch an diesem Wochenende auf der Insel im Einsatz – eine Rose. Auch den anwesenden Kuratoriumsmitgliedern dankte Reinhard Lohmeyer für ihren Einsatz. Ganz besonders hob er das Engagement von Martin Seelhöfer, der die Renovierungen und Arbeitseinsätze in besonderem Maße begleitet, koordiniert und überwacht, und Klaus-Peter Künnemeyer hervor. Der Vorsitzende des Kuratoriums Haus Ibbenbüren ist auch der derzeit „Dienstälteste“: Seit 1972 engagiert sich Klaus-Peter Künnemeyer schon für das Ferienhaus der Gemeinde. Nicht zuletzt erinnerte Reinhard Lohmeyer auch noch einmal an die besondere Spendenaktion bei der Trauung von Nicole und Sebastian Thum: Dank der großzügigen Kollekte im Traugottesdienst konnten Schachfiguren für das Haus Ibbenbüren angeschafft werden – und für die Braut gab es einen Walzer mit dem Pfarrer vor der Kirche. „Auch kreative Formen der Unterstützung sind jederzeit möglich“, so Lohmeyer. Und auch eine Erinnerung an Willi Nietiet durfte nicht fehlen, der ebenfalls mehr als zwanzig Jahre lang Mitglied des Kuratoriums war und in der vorherigen Woche verstorben war.

Musikalisch gestaltet wurde der fröhliche Gottesdienst wie mittlerweile üblich vom Akkordeonorchester Ibbenbüren unter der Leitung von Ilse Saatkamp und Kantor Christian Schauerte. Seemannslieder wie „Schön ist die Liebe im Hafen“ oder „Wir lieben die Stürme“ und das „Kult-Lied“ der Wangerooger Freizeiten „Heute hier, morgen dort“ machten Lust auf Urlaub auf der Insel. Weitere Informationen über das Haus Ibbenbüren und freie Zeiten, in denen das Haus noch gebucht werden kann, sind auf der Homepage www.haus-ibbenbueren.de zu finden.

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Ohne Musik und Farben wäre das Leben nur halb so schön

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Am Samstagabend erlebten viele Musikfreunde aus der Region ein besonderes Konzert mit Christina Hindersmann und Benjamin Sazewa sowie der Künstlerin Christiane C. Wolff. Presbyter Niklas Berger freute sich bei der Begrüßung über eine voll besetzte Kirche. Das außergewöhnliche Konzept ist bei Probenarbeiten zwischen den Musikern entstanden. „Wir sangen „Temporary Home“ und mir kam die Idee, den Text mit Bildern zu untermalen“, erzählte Christina Hindersmann. Benjamin Sazewa erinnerte sich an seine frühere Kunstlehrerin Christiane C. Wolff, die in Minden als Kinderbuchautorin und Illustratorin tätig ist. In ersten Gesprächen entstand der Gedanke, zu den Liedern passende Bilder mittels eines Grafikprogramms auf dem Computer zu malen und die Entstehung mit dem Beamer auf eine große Leinwand zu projizieren.

Von dieser faszinierenden Möglichkeit, Musik und Malerei zu verbinden, waren die über 150 Besucher der Aufführung vollkommen begeistert. Für solche Vorhaben sind engagierte Mitwirkende und gute Kontakte nützlich. Christina Hindersmann probt mit ihrem Chor „Pink of Chors“ im Matthäusheim. Da lag es nahe, das Konzert nach Bockraden zu verlegen. Die Musiker moderierten selbst das Programm und animierten das Publikum zum Mitmachen. Das war nicht schwer, denn viele der Zuhörer singen bei Christina Hindersmann im Chor, waren stimmlich bestens geschult und textsicher. Benjamin Sazewa überzeugte mit Gesang, Gitarre und am Piano. Der lange Schlussbeifall mündete in mehrere Zugaben, die stehend mit Klatschen und Mitswingen begleitet wurden. Verzaubert von den Künstlern, konnten sich die Gäste mit einem kühlen Getränk in der Hand noch länger über das schöne Erlebnis austauschen.

Bildunterschrift:                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 Christina Hindersmann, Benjamin Sazewa und Christiane C. Wolff (v.l.) begeisterten in der Matthäuskirche mit Musik und Malerei.

Frech, wild und wunderbar!

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Am 24. März wird Vikarin Judith Schäfer in der Christuskirche verabschiedet, vorher aber gab es einen herzlichen Abschied vom Markuskindergarten und der Markus-Gemeinde in Dörenthe. Um die 100 Menschen waren gekommen, jung und alt. Die Kinder des Kindergartens führten ein Stück auf, in dem es um das unfreie/freie Wachsen eines Baumes ging. Ständig wurden seine Äste vom Gärtnerpaar abgekappt. Ständig musste er sich kontrollieren und zähmen. Bis er auf andere Menschen traf, die ihm Raum zur Entwicklung ließen. Da strahlte er und konnte seine ganze Pracht entfalten. – Diese Geschichte nahm Vikarin Judith Schäfer auf und ermutigte Eltern wie Kinder zum freien Wachsen. „Seid frech, wild und wunderbar!“ – Auch für Judith Schäfer gilt das, wie ihr Mentor Pfarrer Reinhard Lohmeyer betonte, – er hatte ihr reichliche Spielraum zur Entwicklung eröffnet und ihr Wachsen im Aufgabenfeld einer Pfarrerin gefördert, so gut es ging: „Bewahre Deine Frische!“ „Bleib achtsam, damit Du weiter strahlen kannst!“ – Es gab Bäume geschenkt, echte und auf Plakaten – mit guten Wünschen und den Namen aller Kindergartenkinder – gezeichnete. Es gab Pflanzen, eine Christusrose natürlich und einen riesengroßen Strauß vom Arbeitskreis, und es gab viele herzliche Worte und Umarmungen. „Schade, dass Du gehst, Judith, – aber vielleicht kommst Du ja doch mal wieder!“ – Das wurde auch in dem Abschlusslied deutlich, das KMD Christian Schauerte für sie gedichtet und mit den Kindern des Kindergartens eingeübt und frech, wild und wunderbar aufgeführt hatte. Am 1. April tritt Judith Schäfer ihre erste Stelle als Pfarrerin in Münster an.

Es ist angerichtet! – Zum Mahl in der Christuskirche

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KonSenZ wagt neue Erfahrungen. Gemeinsam ein Mahl feiern im Kirchraum. Jeder bringt was mit. Ein wunderschönes und schmackhaftes Büfett entsteht auf dem Taufstein. Konfirmanden und Senioren Zusammen. Einige kommen noch hinzu. 14 Personen haben sich angemeldet. Und es hat außergewöhnlich gut geschmeckt. Es gab gute Gespräche, Momente der Stille im Raum der Stille, den Zauber des Festsaals konnten die Gäste spüren, jede an ihrem besonderen Ort – Säulen der Kirche sein. Neue Ideen sind schon wieder entstanden. Die Gemeinde kann gespannt sein.

Die Schäfer wird Hirtin

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Judith Schäfer hat ihr Zweites Kirchliches Examen souverän geschafft!
Herzlichen Glückwunsch! – Die Vikarin wird Pastorin.

Erst zweieinhalb Jahre ist Judith Schäfer in Ibbenbüren und man hat das Gefühl, sie ist schon sehr viel länger hier. So gut hat sie sich eingelebt und eingebracht in die Gemeinde. Früh hat sie sich zugetraut, selbstständig Gottesdienste, Taufen, Beerdigungen zu übernehmen. Ihr Mentor Pfarrer Reinhard Lohmeyer hat sich im Anfang sehr viel Zeit genommen, sie zu coachen und ihr immer wieder eine Rückmeldung auf erste Praxiserfahrungen zu geben. Aber nach kurzer Zeit wurde deutlich, dass Judith Schäfer auch schon sehr gut allein laufen kann. So hat sie in den letzten zwei Jahren etliche eigene Akzente setzen können: Eine Fastengruppe zur Aktion „sieben Wochen ohne“, einen Adventskalender mit den Krippenfiguren der Christuskirche für Facebook, eine ökumenische Kirchennacht, einen Ausbildungsjahrgang für die jugendlichen Mitarbeiter auf Wangerooge, einen hinreißenden Gottesdienst zu imbbpro, zwei volle Jahrgänge Konfirmandenarbeit mit allem Drum und Dran, tolle Familiengottesdienste in Markus u.v.a.m. –Und sie hat sich was zugetraut: Eine kurzfristige Vertretung beim Kirmesgottesdienst 2018 mit Taufe gelang auf beeindruckende Weise. Mit ihrer Präsenz, ihrem Charme, ihrer offenen Art, ihrem Ideenreichtum, ihrer Kreativität und ihrer Spielfreude hat sie die Herzen vieler Gemeindeglieder im Sturm „erobert“. – Schade, dass Ihre Zeit in Ibbenbüren vorbei ist. Sie passt so gut in das hiesige Team! Ihre jugendliche Frische steht der Kirche gut. Ihre sprühende Dynamik zeigt vielen Menschen, wie gut die Kirche im modernen Leben verankert sein kann. – Jetzt geht es weiter auf dem Weg zur Hirtin – nichts anderes bedeutet das Wort „Pastorin“. Für mindestens zwei Jahre wird sie als Pfarrerin im Probedienst in Münster eingesetzt werden. Dann kann sie sich auf freie Pfarrstellen im Bereich der Evangelischen Kirche von Westfalen bewerben.

Danke allen, die Judith Schäfer auf ihrem Weg begleitet haben, das gilt insbesondere für das Team der hauptamtlich Mitarbeitenden und das Team des Markuskindergartens in Dörenthe.  

Judith Schäfer wird am Sonntag, 17. März 2019, um 10.15 Uhr in der Dörenther Markuskirche und am Sonntag, 24. März 2019, in der Christuskirche verabschiedet.

Kommt einfach und sagt Tschüss! Und gebt ihr gute Worte mit auf den Weg.

 

Neuer Vorstand & tolle Förderung – Mitgliederversammlung des Fördervereins Matthäuskirche e.V.

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Vorstand Förderverein Matthäuskirche e.V., v.l.: Stefan Goedsche (Vorsitzender), Astrid Schreck (Schriftführerin), Dr. Rainer Beez (Schatzmeister).

Am vergangenen Mittwoch traf sich der Förderverein Matthäuskirche e.V. zur jährlichen Mitgliederversammlung.

Stefan Goedsche, 1. Vorsitzender des Vereins, begrüßte die erschienenen Mitglieder im Matthäusheim mit einem fröhlichen Rückblick auf das vergangene Jahr des 15-jährigen Vereinsbestehens. Rund 12.500 Euro konnten durch Mitgliedsbeiträge, Einnahmen von Aktionen und den Betrieb der Photovoltaikanlage auf dem Dach der Matthäuskirche in die Arbeit der Gemeinde investiert werden. Gefördert worden sind dadurch u.a. die Jugend- und Seniorenarbeit, der Bau eines Energieraums am Matthäusheim und die Öffentlichkeitsarbeit. Nach dem Bericht des Kassenprüfers und der Entlastung des Vorstandes, leitete Goedsche zur anstehenden Vorstandswahl über. Er überreichte den beiden ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Nicole Heider und Annemarie Bröcker Blumen und dankte für ihr langjähriges Engagement im Verein.

Als neuen Vorstand wählte die Mitgliederversammlung einstimmig Stefan Goedsche (Vorsitzender), Dr. Rainer Beez (Schatzmeister) und Astrid Schreck (Schriftführerin).

Pfarrer Andreas Finke würdigte die Arbeit in Erinnerung an den damaligen Presbyter Peter Böttcher, auf dessen Initiative die Vereinsgründung zurück geht. „Das fand damals nicht jeder sinnvoll.“ sagte Finke augenzwinkernd. Er dankte den scheidenden und neuen Vorstandsmitgliedern für ihren Einsatz im Förderverein. „Dass der Verein für die Arbeit in Matthäus aber doch sinnvoll ist, hat sich in den vergangenen 15 Jahren mehr als bewiesen.“ so Finke weiter.

Persönlich antreffen können Sie den Förderverein beim diesjährigen Stiftungsfest und dem SommerFerienGottesdienst der Matthäusgemeinde.

Regelmäßige Treffen des Frauenabendkreises Laggenbeck

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Im März stand für die Teilnehmerinnen des Frauenabendkreises Laggenbeck ein vergnügliches Schlagerraten auf dem Programm. Organist Michael Kimmel stimmte am Klavier mit einem Lied auf die Quizrunde ein. Er hatte Schlager der 1950er Jahre ausgesucht, die eigentlich jede der anwesenden Frauen kennen sollte. Aber so einfach war es dann doch nicht. Michael Kimmel spielte deutschsprachige Originalversionen ein, die teilweise weniger bekannt waren. So wurde bei „Cindy, starkem Akzent von einem „Fraulein“. Aha-Erlebnisse waren Camillo Felgen mit „Sag warum“ oder der Ohrwurm „Marina“ zum Mitsingen – im Elsa-Brandström-Haus auf Deutsch eingespielt mit Will Brandes. Die Sänger der fremdsprachigen Originale wie Rocco Granata oder Paul Anka mit „Diana“ waren ebenfalls im Gedächtnis hängengeblieben.

Der Frauenabendkreis Laggenbeck trifft sich regelmäßig im Elsa-Brandström-Haus, in der Johanneskirche oder zu Spaziergängen in der schönen Umgebung. Das Team mit Gisela Krüer, Gisela Teepe, Irma Berlekamp und Elsbeth Klingsöhr erarbeitet dafür schöne Programmvorschläge. Am 10. April um 17 Uhr referiert Pfarrer i.R. Reiner Ströver zum Thema „Das christliche Menschenbild – was ist das eigentlich?“ Der Maispaziergang mit Kaffeetrinken beginnt am 8. Mai etwa 14 Uhr an der Ludwigkirche, am 12. Juni sind ein Museumsbesuch oder ein Referat geplant. Im Juli wird bei einer Überraschungsfahrt noch einmal an das 50-jährige Jubiläum aus dem vergangenen Jahr erinnert

Nestschaukel für die Kleinsten im Markuskindergarten

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In Dörenthe machen sich alle Einwohner für das Familienzentrum Markuskindergarten stark. Das Wohl der Jüngsten liegt ihnen sehr am Herzen. Deshalb wurde der Spielbereich für Kinder unter drei Jahren jetzt durch ein neues Spielgerät ergänzt. Bisher fehlte dort eine altersgerechte Schaukel, in der mehrere Kinder Platz zum Spielen oder Ausruhen finden. Die Markus-Gemeinde hatte daher beschlossen, das Kirchgeld 2018/2019 für diesen Zweck zur Verfügung zu stellen. Nach eingehender Beratung wurde entschieden, von den Spenden eine Nestschaukel anzuschaffen.

Die Aufstellung musste aus Sicherheitsgründen eine Fachfirma übernehmen. In dem Garten- und Landschaftsbau-Unternehmen von Stefan Berkemeier & Carsten Klaas fanden sich engagierte Dörenther, die Kosten für Material und Arbeitsstunden unentgeltlich übernahmen. Außerdem überredeten sie Walter Bergschneider, ein paar Schüppen Sand als Spende zu liefern. „Das war nicht unbedingt nötig, sieht aber schöner aus“, meinten sie. Insgesamt sind etwa 600 Euro zusammengekommen. Dass die neue Schaukel bequem ist und fest im Boden verankert, hat Carsten Klaas selbst getestet. „Wenn die mich aushält, kann die ganze Gruppe darin sitzen“, sagte er lachend.

„Die Schaukel ist eine große Bereicherung für die U3-Betreuung“, betonte Anne Helmkamp. Sie diene zur Körper-und Sinneswahrnehmung oder auch als Ruhepol, so die Gruppenleiterin. „Es ist eine tolle Geste von der Firma, den Aufbau finanziell zu unterstützen“, freute sich Pfarrer Reinhard Lohmeyer. Da das eingesammelte Kirchgeld bisher noch nicht ganz ausreicht, wird um weitere Spenden gebeten.

Bildunterschrift:

Mit den Kindern freuten sich über die neue Nestschaukel: (v.l.) Erzieherin Lara Breulmann, Gruppenleiterin Anne Helmkamp, Carsten Klaas, Stefan Berkemeier und Pfarrer Reinhard Lohmeyer.