65 Jahre Seniorengemeinschaft und Erntedank auf dem Dickenberg

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Im Dankgottesdienst in der Lukaskirche widmete sich Pfarrer Jörg Zweihoff am 30. Oktober dem 65-jährigen Jubiläum der evangelischen Seniorengemeinschaft Lukas, Stephanus und Matthäus. Zum anschließenden Erntedankfest im Gasthof Antrup waren zudem die Senioren der katholischen St.-Barbaragemeinde eingeladen. Über 50 Besucher waren in die Kirche auf dem Dickenberg gekommen. Jörg Zweihoff gab einen kurzen Rückblick auf die Geschichte der Seniorengemeinschaft. Am Mittwoch galt der besondere Dank der Anwesenden Friedhelm Kandelhardt, der mit seiner Ehefrau Renate seit 2004 das Jahresprogramm ausarbeitet und die Reisen organisiert. „Es sind immer schöne Ziele“, betonte der Pfarrer.

Den Bibeltext aus Jesaja 58 hatte er passend zum Erntedank ausgewählt. Er forderte dazu auf, Dank nicht als Pflichtübung anzusehen, sondern daran zu denken, dass sich der Mensch nicht alles selbst erarbeiten kann. Vieles werde von Gott geschenkt. Der Blick auf die Erntegaben mache einerseits deutlich, dass wir im Überfluss leben. Dies treffe jedoch nicht auf alle zu. „Es gibt schreiendes Elend, auch hier auf dem Dickenberg“, so der Pfarrer. Die sorgsam ausgewählten Lieder wurden von Erhard Landmesser an der Orgel begleitet.

Nach dem Gottesdienst waren im Gasthof Antrup die Tische festlich geschmückt. Den Tisch mit den Erntegaben hatte Christa Frehe wieder wunderschön hergerichtet. Brot, Blumen, Obst und Gemüse in großer Fülle boten ein farbenfrohes Bild. Musikalisch wurde der Nachmittag von den Harmonikas des MGV Seeste mit fröhlichen Melodien gestaltet.

 

Einen Dankgottesdienst zum 65-jährigen Jubiläum der evangelischen Seniorengemeinschaft Lukas, Stephanus und Matthäus sowie zum Erntedank feierte Pfarrer Jörg Zweihoff hinten re.) in der Lukaskirche. Renate (vorn li.) und Friedhelm (vorn 3.v.l.) Kandelhardt dankten die Besucher für sein 15-jähriges Engagement.

Chor trifft Band – Konzert am 15.11. in der Matthäuskirche

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Wir präsentieren heute eine besondere Symbiose aus Chor und Liveband!

Pink of Chors ist das engagierte Ensemble der Jugendkunstschule Ibbenbüren unter der Leitung von Christina Hindersmann. Die ca. 30 Sänger*innen singen vierstimmig einen Mix aus Pophits und Balladen. Begleitet wird der Chor von Klavier und Percussion.

Ella & the Gents ist eine neue Liveband, die ihre Wurzeln in der Matthäuskirche hat. Drei Multiinstrumentalisten bieten ihrer gleichsam talentierten Sängerin einen Klangteppich, auf dem sie sich entfalten kann. Die Songauswahl reicht von bewegenden Popballaden über Soul-Songs bis hin zu mitreißendem Gospel.

Einlass: 18.30 Uhr | Beginn: 19.00 Uhr
Eintritt frei; Um Spenden wird gebeten

Konzert „Friedensmusik global“ in der Christuskirche

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Die indischen Musiker Pandit (Meister) Swapan Bhattacharya und Manoj Baruah gastierten am 24. Oktober in der Christuskirche Ibbenbüren. In der Einleitung erläuterte Professor Dr. Norbert Ammermann, Kulturbeauftragter des Evangelischen Kirchenkreises Tecklenburg, die Wurzeln der indischen klassischen Kunstmusik. Das Konzert „Friedensmusik global“ war auch eine Mahnung an die Menschen, achtsam und friedlich miteinander umzugehen. Interessante Einblick in die melodische Grundstruktur indischer Kunstmusik erlaubte zu Beginn ein Abendraga. Nach diesem ersten Stück, von Manoj Baruah auf der Geige, Swapan Bhattacharya an den Tablas und Sigrun Menzel an der Tanpura vorgetragen, war ein Mantra zu hören. Diese spirituelle Ausdrucksweise hat eine stark meditative Wirkung, wie unschwer zu erkennen war. In Indien stehe zumeist die Improvisation vorhandener Kompositionen im Mittelpunkt, stellte Manoj Baruah fest.

Im Raga Jhinjhoti griff Professor Ammermann zur populären Sitar. Deren charakteristischer, obertonreicher Klang hat auch Einzug in westliche Kompositionen von Pop, Rock und Jazz gefunden. Ein bekannter Spieler war Ravi Shankar (1920-2012), der durch die Zusammenarbeit mit den Beatles und Yehudi Menuhin indische Klassik in Europa bekanntmachte und das Ansehen der fremden Kultur steigerte.

Der mittelalterliche Choral „Nun bitten wir den Heiligen Geist“ war eine wunderbare Ergänzung des Konzerts. Dessen erste Strophe stammt aus dem 13. Jahrhundert und die Melodie mag wohl damals so geklungen haben, wie sie jetzt in der Christuskirche gespielt wurde. Anschließend hatten die etwa 40 Besucher Gelegenheit, sich die Instrumente und deren besondere Spielweise von den Künstlern erklären zu lassen. Nach langem Beifall kamen sie noch in den Genuss einer Zugabe.

Bildunterschrift:

Klassische indische Musik in Perfektion spielten (v.l.) Swapan Bhattacharya (Tabla) Sigrun Menzel (Tanpura), Manoj Baruah (Geige) und Norbert Ammermann (Sitar) in der Christuskirche Ibbenbüren.

 

Studienreise nach Kreta

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Für acht Tage sind 37 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Pfarrer Reinhard Lohmeyer und seinem katholischen Kollegen Martin Weber zu einer ökumenischen Studienreise nach Kreta gefahren.

Die Reise auf den Spuren der Apostel Titus und Paulus begann im Westen der Insel, in der Orthodoxen Akademie, die für Dialog und Versöhnung steht. Anschließend standen Besuche im „Labyrinth von Knossos“, auf der Lepra-Insel Spinalonga und im minoischen Tempel in Phaistos, wo dieses Foto entstand, auf dem Programm.

Aber auch die Freizeit und das Kennenlernen und die Begegnung untereinander kommen bei Weinprobe und gemeinsamen kretischen Mahlzeiten nicht zu kurz. Zur Abkühlung geht es bei 30 Grad ab und zu für ein Bad in’s Mittelmeer. Am Mittwochabend kehrt die Gruppe nach Ibbenbüren zurück.

Grußwort zur Gründung der neuen Pfarrgemeinde St. Mauritius

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Wir alle sind Teil der einen Kirche Jesu Christi.

Und was heute geschehen ist, das bewegt nicht nur Euch, Es bewegt alle Christen.

Es bewegt alle hier lebenden Menschen.

Darum danke ich sehr herzlich dafür,

heute bei diesem Ereignis von Euch auf diese Weise stellvertretend für alle evangelischen Christen in der Stadt einbezogen worden zu sein. Das hat mein Herz berührt.

Liebe Schwestern und Brüder,
heute ist ein besonderer Tag.

Ihr habt euch großen Herausforderungen gestellt.

Der Weg bis hierhin war nicht leicht.

Wir Evangelischen haben eure Schritte aufmerksam

und in ökumenischer Verbundenheit verfolgt.

Wir wünschen Euch von Herzen,

dass es ein verheißungsvoller Weg wird,

den ihr jetzt gemeinschaftlich gehen werdet.

Ihr bildet ein starkes Netzwerk,

das für ein gelingendes Leben eintritt

und für Glaubenszuversicht

und gelebte Liebe in dieser Stadt.

Seid Ihr Euch dieser Stärke bewusst? –

Ihr seid stärker als Ihr, glaube ich, denkt

und stärker und lebendiger als man Euch „schreibt“.

Wir Evangelischen in Ibbenbüren

sind seit jeher eine große in sich differenzierte Gemeinde und haben im Laufe dieser Erfahrungsgeschichte

die Erkenntnis gewonnen,

dass in einer solchen Großform sehr viel

Kreativität und Flexibilität,

Differenz und Vielfalt,

grundlegende Reformkraft und Stärke möglich ist.

Und alles immer in fruchtbarer Spannung.

Da ist ein großes Potential.

Die Verkündigung der Botschaft von Jesus Christus lebt in vielerlei sozialen Formen in der Welt.

Jede hat ihre Grenzen und ihre Möglichkeiten.

Gott schenke euch, dass Ihr die Möglichkeiten entdecken

und sie zu reicher Entfaltung bringen lassen könnt.

Heilsam, beruhigend und hebend für Eure Seelen.

Gott segne Euch auf diesem Weg.

Jesus Christus spricht:

Ich bin bei Euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Reinhard Lohmeyer, Vorsitzender Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Ibbenbüren

Eine musikalische Reise in den Norden

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Am 22. September unternahmen etwa 60 Besucher in der Christuskirche eine „Nordische Reise“. In der Konzertreihe der evangelischen Kirchengemeinde war das „Rosenduo“ eingeladen. Anna Marila (Geige) und Nils Biesewig (Bratsche) aus Frankfurt haben eine besondere Beziehung zu den Ländern des Nordens. Die junge Geigerin stammt aus Helsinki. Ihr Partner machte in Ibbenbüren erste musikalische Schritte und studierte später eine Zeitlang in der finnischen Hauptstadt.

Daher wandten sie sich in ihrem aktuellen Konzertprogramm Komponisten aus Nordeneuropa zu. Als Referenz an Anna Marilas Geburtsland erklang das „Duo in C-Dur für Violine und Viola“ von Jean Sibelius. In seiner Musik spiegeln sich sehr lebendig Landschaft, Natur und Mythen Finnlands wider. Die technische Versiertheit des Vortrags begeisterte das Publikum.

Geografisch gesehen war es kein weiter Weg nach Norwegen, doch die „Vier Capricen“ von Bjarne Brustad aus dem Jahr 1931 atmeten schon deutlich den Geist der Moderne. In dem Stück „Spiegel im Spiegel“ (1978) verwendete der estnische Komponist Arvo Pärt den von ihm entwickelten „Tintinnabuli-Stil“, der Ruhe ausstrahlt und eine intensive Wirkung entfaltet.

Christian Schauerte übernahm in dem kunstvoll komponierten „Trio für Klavier, Violine und Viola in Es-Dur“ (Kegelstatt-Trio) von Wolfgang Amadeus Mozart den Part am Piano. Langer Applaus belohnte die Musiker für ihren mitreißenden Auftritt. Nach zwei Zugaben blieb Zeit, bei einem Glas Wein und Käsegebäck miteinander zu plaudern.

Bildunterschriften:

Nils Biesewig, Christian Schauerte und Anna Marila interpretierten mit großer Spielfreude das „Kegelstatt-Trio“ von Wolfgang Amadeus Mozart.

In Helsinki erinnert ein Denkmal an den Komponisten Jean Sibelius.

Ökumenischer Gottesdienst zum Jubiläum der Familienbildungsstätte

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Das 50-jährige Jubiläum feierte die Familienbildungsstätte Ibbenbüren am 15. September mit einem fröhlichen „Tag der Begegnung“. Das Fest begann mit einem sehr gut besuchten ökumenischen Dank- und Segensgottesdienst auf dem Klemens-Niermann-Platz. Ausgehend von den Worten aus dem Johannesevangelium „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben“, kennzeichnete Reinhard Lohmeyer, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Ibbenbüren, die Familienbildungsstätte als einen Lebens-, Lern- und Erfahrungsraum, der auch die Tiefen und Schattenseiten des Lebens nicht scheut. „Eine Fabi, die ökumenisch ist, ist ein Ort, an dem die globale Hausgemeinschaft, alle Menschen dieser Welt, konkrete lokale Gestalt erfahren kann“, stellte er fest. Ganz in diesem Sinne machten die Kirchengemeinden der Familienbildungsstätte ein gemeinsames Geburtstagsgeschenk: Eine „ökumenische Rikscha“, Sie sei ökologisch (E-Bike), ökonomisch, weil von Ehrenamtlichen bewegt, und atme ökumenischen Geist, sagte er mit augenzwinkerndem Hinweis auf die sprachlichen Unsicherheiten, die das Wort Ökumene häufig auslöst.

Pfarrer Stefan Dördelmann von der Gemeinde Ss. Mauritius und Maria Magdalena sagte Gott Dank „für den guten Geist“, der in den vergangenem 50 Jahren aus der Familienbildungsstätte hervorging und „der Familien und Beziehungen, Wirtschaft, Politik, Ökumene und viele andere Bereiche beeinflusst, vorangebracht, herausgefordert und unterstützt“ habe. Er gab dem Wunsch und der Zuversicht Ausdruck, die Familienbildungsstätte möge auch in Zukunft für alle ein Ort der Freiheit, der Begegnung, der Geborgenheit und Gemeinschaft, der Liebe und des Friedens sein. Der runde Geburtstag der Bildungseinrichtung sei Anlass, innezuhalten, zurück und nach vorne zu schauen, sagte Stefan Dördelmann.

Bildunterschrift:

Pfarrer Reinhard Lohmeyer, Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer, Pfarrer Stefan Dördelmann und Wolfgang Wiggers, Leiter der Familienbildungsstätte, gestalteten den ökumenischen Gottesdienst und die Eröffnungsfeier mit (v.l.).

Aufregender Aufstieg

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Das war spannend. Mit 14 Erwachsenen und 20 Kindern zwischen 3 Monaten und 7 Jahren ging es mit Pastor Reinhard Lohmeyer auf den Christuskirchturm. Der Familienkreis der Christus-Gemeinde hatte sich einen ausgesprochen schönen Tag mit blauem Himmel und herrlich klarer Sicht ausgesucht. Und dass es drei Mütter mit ihren Kindern auf dem Bauch geschafft haben, die letzte Leiter zu bewältigen, war einfach nur grandios. Erwachsene wie Kinder genossen den Blick in die Weite und das Liveerlebnis, wie der Glockenschlag von der historischen Uhr aus gesteuert und ausgelöst wurde, und alles in allem die Freude darüber, was möglich ist.  

Wooge 2 – beste Stimmung bei bestem Wetter

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27 junge Leute aus der Christus-Markus-Gemeinde erleben eine völlig entspannte und zugleich arbeitsreiche Atmosphäre im Haus Ibbenbüren. Alle sind bester Laune, denn das Wetter war noch nie so gut wie in diesem Jahr!  Mit Spaß und Lust an den kommenden Aufgaben verbringen sie eine intensive Zeit, bevor es am Mittwoch wieder in den Schulalltag geht.

Neun Jugendliche bereiten mit Jugendreferent Udo Schmidt-Albrecht die Konfirmandenfreizeit in Tecklenburg vor. Neun weitere bereiten sich persönlich im Bibliodrama über den Seewandel des Petrus mit Pfarrer Lohmeyer auf künftige höhere Aufgaben vor. Die ältesten neun werden von den Studentinnen der Pädagogik und der Psychologie Janika Barlag und Franca Kröning auf die Leitung der Wooge 1-Freizeit im Sommer 2020 vorbereitet. – Und das Essen, von den Jugendlichen selbst bereitet, ist – wie jedes Jahr – vom Feinsten. Freude pur.