1. SommerFerienGottesdienst – In herrlicher Atmosphäre in Laggenbeck

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Hören und Reden und Sehen. Darum ging es in einen sehr ansprechenden SommerFerienGottesdienst im Garten der Johanneskirche in Laggenbeck. Bei herrlichem Wetter erlebten gut 120 Menschen aus der Kirchengemeinde Ibbenbüren fröhlichen Gesang, begleitet vom Posaunenchor Laggenbeck; einen witzigen und nachdankenswerten Monolog von Silas Landwehr, einem Akteur der Rabatz-Theaterwerkstatt; den zarten Klang einer Violine und einer Querflöte, gespielt von Pauline Rößner und Lina Krömer; und eine sprachlich feine Predigt, bei der man spürte, dass die Predigerin Pfarrerin Irmtraud Rickert das kann: Genau hinhören, feinste Nuancen wahrnehmen und wohlgesetzte Worte zu finden für das, was Gott in unserer Seele bewirken kann. „Ein Wunder!“ rief sie aus. – Und just in dem Moment sagten die Glocken die Zeit an. Der Chef spielte mit. Ein wunderbarer Gottes-Dienst im Garten. – Die Gemeinde war sodann eingeladen, gemeinsam ein Wortpuzzle zu setzen. Bei reger Beteiligung und energischen Stellversuchen hin- und her entstand schließlich das Wort aus der Bibel, das die zentrale Botschaft dieses Gottesdienstes den Besuchern zum Sehen mitgab: „Den Gehörlosen gibt er das Gehör und den Stummen die Sprache.“ (siehe Foto) – Und für die Geselligen gab es nach dem Gottesdienst Kaffee und Kuchen, Brot und Bratwurst. Hören und Reden und Sehen. Essen, trinken und fröhlich sein. Und der Himmel war blau. 

Die nächsten SommerFerienGottesdienste, jeweils 10.30 Uhr
28. Juli – Aasee Beach
4. August – Feuerwache Ibbenbüren
11. August – Alte Bergberufsschule 
18. August – Botanischer Garten, Dörenthe, Loismannweg. 

 

Schulkinder besuchten die Moschee

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Einen ganz besonderen Ausflug unternahmen die Schulkinder des Ev. Stadtkindergartens kurz vor den Sommerferien mit ihren Erzieherinnen. Das Ziel: Die neue Moschee der DITIB Türkisch-Islamischen Gemeinde zu Ibbenbüren e.V.

Schon immer besuchen auch nicht-evangelische Kinder und Kinder der türkisch-islamischen Gemeinde den Stadtkindergarten und nehmen ganz selbstverständlich auch an unseren Kindergarten-Gottesdiensten teil. Vor allem für sie und ihre Eltern war es berührend, dass der Kindergarten nun gleichsam einen Gegenbesuch unternahm.

Die Schukis und die begleitenden Erzieherinnen wurden bei ihrem Besuch sehr herzlich von dem Imam der Gemeinde in der Moschee besucht. Er erklärte ihnen viele interessante Dinge zum Islam und der Moschee. Anschließend konnten die Kinder ihre eigenen Fragen stellen und durften alle Ecken der Moschee erkunden.

Der Besuch soll künftig jedes Jahr mit den Schulkindern stattfinden.

Ein musikalisches Improvisationsfestival

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Etwa dreißig Teilnehmer des Improvisationsfestivals „imbbpro“ hatten am ersten Ferien-Wochenende an ihrem musikalischen Können gefeilt, das sie am Sonntag beim Abschlusskonzert im „Blick.Punkt“ und den Außenanlagen des evangelischen Gemeindehauses Ibbenbüren zeigten. Instrumentalisten und Sänger studierten Stücke von Barock bis Jazz ein, die Zuhörer hatten viel Spaß daran. Die Workshop-Leiter Martin Behrens und Oliver Rehmann (Jazz), Nicole Goedereis-Buller und Wolfgang Donnermeyer (Klassik) sowie Christian Schauerte (Gesang und Piano) hatten einige Vorgaben zu dem Thema „Raum und Zeit“ ausgewählt. Dauerten die Dialoge zwischen zwei Instrumenten zu lange, durfte ein anderer hineingrätschen – natürlich nur im Workshop. „Singt einfach, was euch einfällt“, erlaubte Christian Schauerte dem Chor, als eigentlich „The Silver Swan“ von Orlando Gibbons auf dem Notenständer lag.

Am Sonntagmorgen umrahmten die Dozenten den Taufgottesdienst, am Nachmittag kamen alle Teilnehmer in entspannter Stimmung zum Abschlusskonzert. „Das Festival ist ein immer wieder überraschendes Ideenfeuerwerk“, freute sich Martin Behrens. Dramaturgische Kapriolen und das gemischte Niveau machten den Reiz aus. Es gibt keine Messlatte, jeder kann seine Fähigkeiten umsetzen. Auf der Freitreppe vor dem Haus standen sich die Sänger gegenüber, auf der Plattform musizierte das Klassikensemble. Zuhörer und Musizierende vermischten sich, der Chor sang „Come Now’s the Time to Worship“, Bläser und Streicher ließen das „Sekundpendel“ schwingen und die Jazz-Combo erfreute mit Film-Soundtracks aus den Weiten des Weltalls. Zum Schluss gingen die Zuhörer mit Kaffee und Keksen nach draußen und lauschten dem „Fensterkonzert“. Über den Uhrenkanon steigerte sich das musikalische Feuerwerk zu einem Finale furioso.

Auftritt der Band „G-Rock“ aus der Matthäus-Gemeinde bei „Rock am Turm“

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Rund um die Michaelkirche in Bockraden hieß es am 12. Juli bereits zum 15. Mal „Rock am Turm“ Als „Roncalli Rock“ unter Leitung von Norbert Fabritius die ersten Gitarrenriffs aufheulen ließ, waren Cover-Songs bekannter Bands wie Snow Patrol, Pink oder Nirvana zu hören. Der nächste Auftritt war der Band Citisar Reverse aus der St.-Michael-Gemeinde vorbehalten. Sie hatten ebenfalls Coverversionen und mit „Diary of a Broken Heart“ eine Eigenkomposition zu bieten. „Sunnem“ ist die Oberstufenband des Kepler-Gymnasiums, sie war das erste Mal dabei. Alte Hasen sind dagegen „Unfassbar“ aus Duisburg, die in diesem Jahr vor allem schöne Rockklassiker wie „Hotel California“ von den Eagels mitgebracht hatten. Den Abschluss des Konzertes bestritt die Band „G-Rock“ aus der Matthäus-Gemeinde. „Wir haben coole Sachen für Euch im Gepäck“, machte Keyboarder Niklas Berger neugierig auf die letzte Stunde. Punk-Rock von den Ärzten oder Hits wie „Highway to Hell“ von AC/DC heizten den etwa 500 Besuchern noch einmal richtig ein. Es spielten und sangen Lorena Kohls (Gesang), Leon Obermeyer (Gesang/Schlagzeug), Robert Reißfelder (Gitarre), Louis Goedsche (Schlagzeug) und Alena Rohlke (Percussion).

 

 

Flying Kindergarten – Erweiterung in Matthäus

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Eine fliegende Kindergartengruppe auf dem Matthäus-Gelände!

Derzeit laufen die Bauarbeiten zur Erweiterung um eine neue Kindergarten-Gruppe am Matthäuskindergarten auf Hochtouren. Nach den Sommerferien startet das neue Jahr dann mit drei Gruppen. Die demographische Entwicklung macht diese Erweiterung erforderlich. Auch an anderen Kindergärten laufen derzeit Bauarbeiten hierfür.

Doch dies ist nur eine provisorische Lösung. Ab dem nächsten Jahr wird dann ein neuer Anbau am derzeitigen Kindergarten für die dritte Gruppe entstehen.

Wir freuen uns über so viel Nachwuchs – das bereichert unser Gemeindeleben!

25 Jahre-Dienstjubiläum und Abschiedsgottesdienst in der Matthäuskirche

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Am vergangenen Sonntag feierten Jung und Alt gemeinsam den Abschiedsgottesdienst des Matthäuskindergartens in der Matthäuskirche in Bockraden.

Bei fröhlicher Stimmung wurde viel gesungen in einer sehr gut gefüllten Kirche. Neben dem Abschied der neuen Schulkinder wurde auch das 25-jährige Dienstjubiläum von Simone Malter gefeiert. Sie ist schon seit einem Vierteljahrhundert als Erzieherin für die evangelischen Kindergärten in Ibbenbüren tätig. Hierzu gratulieren wir ihr sehr herzlich und wünschen weiterhin alles Gute!

Schiffchen mit guten Zukunfts-Wünschen für die neuen Schulkinder!

15. Jubiläum von Rock am Turm

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Am 12.07.2019 steigt unter dem Turm der St. Michaelkirche in Bockraden wieder das größte Open-Air-Rockfestival Ibbenbürens.

In diesem Jahr sind neben zahlreichen anderen Bands wieder junge Musiker aus der Matthäusgemeinde. Die Jugendband G-Rock wird ab ca. 22.00 Uhr für eine gute Stunde die Besucher mit Rockklassikern und modernen Popsongs zum tanzen bringen.

Herzliche Einladung für das „Nachbarschaftsfest“ in Bockraden 🙂 

Mit Humor wird das Leben leichter

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Mit einem eigenen Gedicht über den frisch gepflasterten Weg zur Christuskirche stimmte am Freitagabend Bernd Nowicki etwa 80 Zuhörer im „blick.punkt“ auf eine kurzweilige Stunde ein. Da die Umgestaltung eine Menge Geld gekostet hat, trug der Abend zur Finanzierung bei. „Um die Sorge zu beenden, sollten wir noch etwas spenden“, dichtete der Autor. Seine Bitte stieß auf offene Ohren. Reisen und die Liebe waren einige seiner Themen, er durfte sich über viel Beifall für seinen lebendigen Vortrag freuen. Pfarrer Reinhard Lohmeyer dankte ihm für die Unterstützung.

Im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde forderten unter dem Titel „Den Humor nicht verlieren“ eigene Gedichte Nowickis sowie Witziges aus der Weltliteratur zum „Schmunzeln, Kichern und Lachen“ auf. Dabei las Nowicki die Texte nicht einfach vor, sondern er rezitierte, deklamierte und unterstrich den Vortrag mit lebendigen Gesten. Antje Schmiedel und Elke Stalljohann hatten die Veranstaltung organisiert und servierten Getränke und Baguettes. KMD Christian Schauerte improvisierte Tonfolgen aus der „Toccata“ von Johann Sebastian Bach. Otto Reutters Couplet „Es saßen sechs Männer beim perlenden Wein“ untermalte er mit prickelnden Klängen, während er in der Liebesszene von Hero und Leander dramatisch die See wogen ließ.

Bernd Nowickis große Liebe gilt dem Theater. Dies machte er unter anderem mit dem satirischen Text „Küsschen, Küsschen“ deutlich. Darin flossen wohl seine eigenen Erfahrungen mit Kollegen und Regisseuren ein. Auf Wunsch der Eltern hatte er eine berufliche Karriere als Wirtschaftsjurist eingeschlagen. Zum 50. Geburtstag habe ihm jedoch sein Sohn eine Einladung zum Casting am Schauspielhaus Bochum geschenkt, erzählte er. Dabei hatte er „Blut geleckt“ und nahm nach seiner Pensionierung Schauspielunterricht an der Akademie Remscheid. Mit Erfolg, wie die Besucher der Lesung feststellen konnten. Seit kurzem wohnt Bernd Nowicki in Ibbenbüren und fühlt sich hier sehr wohl.

Der Weg

Bernd Nowicki

Der alte Weg, wie man ihn kennt,

war ein schwieriger Patient,

leider etwas hässlich.

Aber krankenkässlich

war die Behandlung nicht gedeckt,

was hier und da noch Unmut weckt.

 

Die Kasse sagte nur: »Oje,

deine Verschönerungs-Opee

kostet uns zu viel Geld!

Um alles in der Welt,

es würde woanders fehlen!

Woher nehmen und nicht stehlen?!«

 

Der Weg bestand auf neuem Glanz

und stellte Antrag auf Kulanz

mit Worten, ach, so warm.

Die Kasse sei zwar selber arm,

doch in Bezug auf sein Gesicht,

wär’ er bereit zum Teilverzicht.

 

Fraglich war in dem Bestreben:

Würde er es noch erleben,

das Ende aller Not?

Ging er schon vorher tot?

Denn der Weg war in den Jahren,

und es zog sich das Verfahren.

 

Letztlich zeigten alle Armen

Gott sei Dank dann doch Erbarmen.

Die Sache kam in Schwung.

Der Weg wurd’ wieder jung.

Beim gewünschten Umgestalten

glättete man seine Falten.

 

Nun werden die Chirurgen bald

die Rechnung schreiben dergestalt,

dass Schönsein, lang vermisst,

halt ziemlich teuer ist.

Um die Sorge zu beenden,

sollte man noch etwas spenden.

 

 

 

Stiftungsfest

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Viele Stifter beim Stiftungsfest – neue Möglichkeiten für Püsselbüren —

 

Beim Stiftungsfest am Pfingstsonntag konnten alle GottesdienstbesucherInnen sich als StifterInnen einbringen. Bei der Sammlung für die Kinder- und Jugendsozialarbeit sind großartige 1425,40€ zusammengekommen. Herzlichen Dank!

Bei der Kuratoriumssitzung vor Ort konnte der Vorstand mit Pfarrer Reinhard Lohmeyer, Stefan Lutter und Karl-Heinz Käsekamp dem neuen Sozialpädagogen Sören Ruwe (2.v.l) und einigen Kindern den Scheck überreichen. Die Freude war groß, denn das Geld kann gut für einige neue Entwicklungen gebraucht werden: Es soll für die neue Anlage des Soccerplatzes eingesetzt werden.   

Manfred Kubiczek verabschiedet

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Acht Jahre lang (2000-2008) war Diplompädagoge Manfred Kubiczek Mitglied des Leitungsteams in der Konfirmandenarbeit in der Christus-Gemeinde. Am 29. Juni wurde er in der Jugendbildungsstätte mit einem großen „Bahnhof“ in den Ruhestand verabschiedet. Der pädagogische Leiter der Jugendbildungsstätte hat das neue Konfirmandenmodell in Ibbenbüren seinerzeit stark unterstützt und maßgeblich mutgeprägt. Unter den jugendlichen Teamern war „Mann“, der „Mann mit den Silberkoffern“ als „Fred-Man“ bekannt und sehr beliebt. 2008 wurde er aus der Arbeit in Ibbenbüren mit einem Gottesdienst und einer außergewöhnlichen Grillaktion auf dem Kirchturm verabschiedet. – Gottes Segen für die Zeit im Unruhestand!