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„Born to be wild“ – Letzter SommerFerienGottesdienst auf dem Lederhof Haselroth

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Der Dickenberg präsentierte sich am Sonntagmorgen von seiner freundlichsten Seite. Die Sonne schien und über 170 Besucher waren zum fünften SommerFerienGottesdienst auf den Lederhof Haselroth gekommen, zu dem auch besonders die Biker eingeladen waren, die sich ihre Schutzkleidung dort kaufen können. Pfarrer Jörg Zweihoff hatte sich als Thema die „Kraft der zwei Herzen“ gewählt. Darunter verstand er jedoch nicht nur ein bekanntes Kreislauftonikum, dessen wundersame Wirkung der Hersteller preist. Die Kraft der zwei Herzen habe noch eine weitere Dimension: die persönliche Lebensgeschichte, die Gott uns anbietet. Sie bezieht sich darauf, wofür das Herz steht: auf die Liebe. „Wir empfangen sie von Menschen und wir empfangen sie von Gott“, so Pfarrer Jörg Zweihoff.

Der Biker-Psalm richtete sich nicht nur an die rund 20 Motorradfahrer unter den Gottesdienstbesuchern, auch wenn die Wortwahl sich an deren Gedanken, Wünschen und Fragen orientierte. Der Mensch könne Gottes Werke nie ganz begreifen, deshalb gebe es nichts Besseres, als fröhlich zu sein und das Leben zu genießen. Susanne Hermann hatte den Gottesdienst für das Ibbenbürener „Jahr der Rekorde“ angemeldet, 174 Besucher waren dabei. Damit konnte zwar der Open-Air-Gottesdienst im Botanischen Garten mit 362 Besuchern nicht getoppt werden, aber da nur dieser Gottesdienst angemeldet war, wird er wohl den „Rekord“ innehaben, freute sich Pfarrer Zweihoff.

Den musikalischen Rahmen gestaltete der Bläserkreis der Lukasgemeinde unter der Leitung von Wolfgang Barlag. Die Gemeinde betete dafür, dass den Bikern und allen Menschen stets ein Schutzengel an der Seite stehen möge. Jörg Zweihoff sprach den Schlusssegen und lud dazu ein, bei einem Teller Suppe und Getränken noch eine Weile zusammenzubleiben und gute Gespäche zu führen. Bei Familie Haselroth bedankte er sich für die Vorbereitung des Gottesdienstes, der eine wunderbare Bereicherung des Gemeindelebens darstellte.

Der Biker-Psalm
Dir, Gott will ich vertrauen! Wenn ich auf meine Maschine steige, erinnere ich mich daran, dass ich in Deiner Hand bin. Du bist die Power meines Lebens! Du gibst mir Speed für den Weg, der vor mir liegt! Du hast ein Ziel für mich, für das es sich zu leben lohnt! Um mich herum sind zu viele, die nichts von Dir wissen wollen: „Glück gehabt“, sagen die einen – „Pech gehabt“, sagen die anderen. So denke auch ich hier und da – leider! Aber ich weiß: Wer auf der Straße immer nur den eigenen Vorteil sucht, die anderen schneidet und bedrängt – wer sich immer und überall auf Kosten anderer durchsetzen will, der hat irgendwann ausgespielt: Du lässt Dich nicht dauernd auf die Schippe nehmen, Gott! Irgendwann spielst Du nicht mehr mit…

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