Open air-Gottesdienst im Botanischen Garten in Dörenthe

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Die Christus-/Markus-Gemeinde lädt ein zum Open air – Sommergottesdienst im Botanischen Garten in Dörenthe  am Sonntag, 20. Juli 2014 – 10.30 Uhr.
Mit dem Auto kann man auf dem Parkplatz vor Ort, Loismannweg, parken. Wer mit dem Fahrrad zum Gottesdienst radeln möchte, kann sich mit anderen um 9.45 Uhr auf dem Christuskirchplatz oder um 9.50h an der Ludwigkirche, Groner Allee, treffen. Wer gemeinsam mit anderen zu Fuß dorthin wandern möchte, kann sich um 9 Uhr auf dem Kirchplatz einfinden, um gemeinsam loszugehen. In der Christuskirche findet am 20. Juli kein Gottesdienst statt.

Nacht der Offenen Kirche: Stiftung steht für die Zukunft der Ev. Kirche ein

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Das Fest zum 5- jährigen Bestehen der Stiftung „Evangelische Kirche in Ibbenbüren“ im Rahmen der „Nacht der Offenen Kirchen“ am Pfingstsonntag in der beeindruckend illuminierten Christuskirche war ein voller Erfolg. 500-600 Menschen sind gekommen, um Jazz des Landesjugendjazzorchesters „Unijazzity“, Theater von der Kindertheaterwerkstatt „Rabatz“, Lichtinstallationen der Fa. Canvas, Offenes Singen mit KMD Christian Schauerte und das stimmungsvolle Turmblasen zu erleben. Die Kirche wurde zu einem Raum für neue Erfahrungen. Der Vorsitzende der Stiftung Pfarrer Reinhard Lohmeyer stellte die Mitglieder im Kuratorium und im Vorstand der Stiftung vor und dankte den Spendern und Plattenpaten. Ein Plattensuchspiel ermöglichte die Identifizierung der „eigenen“ gespendeten Sandsteinfußbodenplatte. Pfarrer Jörg Zweihoff informierte über die von der Stiftung mit 28.000€ geförderte Dachsanierung an der Lukaskirche. Presbyter Niklas Berger dankte für 10.000€ für die Elektrik in der Matthäuskirche. Für das leibliche Wohl sorgten Aktionsgruppen aus verschiedenen Gemeindebezirken und Projekten, die von der Stiftung unterstützt werden: Die Teestube Laggenbeck, der Förderverein Matthäuskirche und viele Fingerfood-Spender. Die Stiftung steht mit ihren Möglichkeiten für die Zukunft der Ev. Kirche in Ibbenbüren ein und fördert Projekte zur Erhaltung der Kirchen und Gemeindehäuser sowie Projekte im Bereich Verkündigung und Kultur. In diesem Bereich werden die Singschule Ibbenbüren und das Rabatz-Kindertheater gefördert. In 2013 und 2014 konnten insgesamt 180.000€ für Projekte eingesetzt werden. Die Renovierung der Christuskirche soll auch in den nächsten Jahren noch mit insgesamt 100.000€ unterstützt werden. Die Stiftung – das PLUS für die Ev. Kirchengemeinde.

Aidswaisenhilfe in Südafrika: Siyabonga Kenosis

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Das Team des Vereins „Siyabonga“, das ist Zulu und heißt „Danke“, hat im Gemeindehaus blick.punkt in Ibbenbüren die Paten von insgesamt 650 Patenkindern über alle Entwicklungen der Arbeit im Verein und vor Ort in den Townships Imbali und Esigodini, nahe Pietermaritzburg, Südafrika, umfassend informiert. Am Sonntag haben sie noch in der Markus-Gemeinde in Dörenthe und in der Christuskirche den Gottesdienst mitgestaltet. Die Kindergärten beider Gemeindebezirke unterstützen ein Patenkind, Thabiso in Markus und Nomalungelo in der Stadt. Die Pfarrbezirke I und II unterstützen die Arbeit von Siyabonga seit der ersten Südafrika-Chorreise im Jahr 2007 und die von Kenosis seit 2000. Die Konfirmanden haben in diesem Jahr insgesamt fast 1.500€ für die Projekte zusammengelegt und gesammelt.

 

 

Der dritte Brocken: Übergabe der „Sachherrschaft“ über den Platz

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Die Sachherrschaft über den Platz sollte für 20 Jahre auf die Stadt übertragen werden.

Wenn der Kirchplatz mit Fördermitteln neu gestaltet werden sollte, dann müsste lt. Auskunft der Stadt Ibbenbüren die Stadt entscheiden dürfen, was wann von wem auf dem Kirchplatz stattfindet. Die Kirchengemeinde müsste bei jeder Anfrage nach einer Trauung oder einen Sondergottesdienst der Schulen oder bei jeder Beerdigung zuerst die Stadt fragen, ob es ihr möglich ist, die Kirche mitsamt dem Kirchplatz als Parkfläche zu nutzen. Es muss einer Kirchengemeinde aber jederzeit möglich sein, die Kirche und damit auch den Platz selbstverständlich zu nutzen. Hätte die Christus-Gemeinde hier nachgegeben, hätte sie ihr Gemeindeleben, und das sind die Gemeindeglieder als Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt, die die Veranstaltungen in der Kirche mitten in der Stadt besuchen, zu sehr eingeschränkt.

Alle Brocken konnten in einem Kompromiss beseitigt werden. Der erste mit einer Liste, der zweite mit der Übernahme der Rückzahlungsverpflichtung durch die Stadt und der dritte durch die Bildung einer Steuerungsgruppe. Dieser Kompromiss war schon durch ein Gremium der Kirchengemeinde mit Mehrheit beschlossen worden. Bis die Stadt Ibbenbüren die harte Linie des Fördermittelgebers erneut einbrachte, womit das gemeinsame Projekt zum Scheitern verurteilt war. – Die Kirchengemeinde hat deshalb alternative Möglichkeiten vorgeschlagen, die von einigen Parteien jedoch strikt abgelehnt wurden.

Ein zweiter Brocken in Sachen Kirchplatz

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Das Thema Parken war nur ein Thema. Seit 2001 war als Konsens in der Vereinbarung festgestellt worden, dass der Platz kein Öffentlicher Parkplatz ist. Das ist gar kein Thema. – Unklar und schwierig wurde es, als die Nutzung des Platzes als Parkfläche für die „Vielfältigen kirchlichen Veranstaltungen“ (Auslobung 2009) im Jahr 2012 plötzlich in Frage gestellt wurde.

Zur Information: Die Stadt nutzt den Platz zwei Mal wöchentlich, also an 104 Tagen, für die Marktbeschicker je 8 Stunden. Das sind 832 Parkstunden im Jahr. Die Kirchengemeinde wird lt. Liste der wichtigen Veranstaltungen in der Kirche und der wichtigen Großveranstaltungen im Gemeindehaus blick.punkt den Platz für insgesamt 217 Veranstaltungen im Jahr nutzen, wo die Parkdauer bei 2 bis maximal 4 Stunden liegen wird. Das sind um die 600 Parkstunden im Jahr. Eher weniger.

In dieser Frage der Nutzung des Platzes als Parkfläche hat die Stadtverwaltung das Leben in der Kirche deutlich unterschätzt. Wenn man aber an dieser Stelle nur eine Unklarheit nach der anderen mitteilt (Zahlen von 68 Gottesdienste sind „vielleicht möglich“ (Bürgermeister Steingröver) bis hin zu „eigentlich Null (!!!)“ – so Herr Stadtbaurat Siedler vor 10 Tagen vor den Ohren aller Fraktionsvorsitzenden), dann wird es nicht leichter – und beim zweiten Thema erst recht heikel: die Rückzahlungsverpflichtung.

Die Stadt hat versucht, der Kirchengemeinde die Rückzahlungsverpflichtung in Höhe bis zu 600.000€ aufzuerlegen, die eintritt, falls der Fördermittelgeber Verstöße gegen die Richtlinien feststellt. Und der Fördermittelgeber sei inhaltlich und formal sehr streng.

Ja, Sie haben richtig gelesen: Die Kirchengemeinde (!!!) – nicht die Stadt als Fördermittelempfänger (!!) – soll im Fall eines Verstoßes, der angesichts der Unklarheit in der Parknutzung wahrscheinlich wird, Fördermittel zurückzahlen! Hand aufs Herz: Wer würde das mitmachen? Woher das Geld nehmen? Das geht gar nicht.

Wenn alle Bürgerinnen und Bürger, die jetzt laut rufen, bereit wären, einen Fonds in dieser Höhe einzurichten, der im Fall des Falles dann angezapft werden kann, und das ist bei der angedeuteten Unklarheit hinsichtlich des Themas „Parken“ sehr wahrscheinlich, dann könnte dieses Risiko eingegangen werden. – Allerdings: wenn wir solche Summen aus der Bürgerschaft zusammenbekämen, dann könnten wir die Summe auch gleich in eine Projektfinanzierung geben, die unabhängig vom Fördermittelgeber wäre. Dann wären wir alle wirklich frei. —

Deshalb: Es geht nicht nur um das Parken. Es geht um ein Zukunftskonzept, das die Rechte der Eigentümer respektiert und gemeinsam nach vorne schaut. Es gibt noch weitere Brocken. Sachherrschaft. Kommunikationsverhalten. Doch dazu später.

Kirchplatz zur Sache

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Auch die Vertreter der Kirchengemeinde, der Eigentümerin des Kirchplatzes, sind enttäuscht über das Scheitern eines gemeinsamen Plans.

Zu Beginn des Prozesses 2009 ist im Auslobungstext für den Architektenwettbewerb von der Stadtverwaltung im Einvernehmen mit der Kirchengemeinde formuliert worden: „Eine Parkplatznutzung für die vielfältigen kirchlichen Veranstaltungen muss auch zukünftig ermöglicht werden.“(Seite 10) Und als Grund-„Szenario 0“ wurde „Kirchplatz als Ruhe- und Aufenthaltsraum sowie Parkplatznutzung“ (Seite 15) von allen Wettbewerbsarchitekten eingefordert. Das sind Zitate.

2012 zu Beginn der Verhandlungen über die zukünftige Nutzung und Gestaltung lassen die Vertreter der Stadt die Katze aus dem Sack: Es darf lt. Fördermittelgeber zukünftig kein (!) Auto mehr auf dem Platz stehen.
Hat man das 2009 nicht gewusst oder nicht beachtet? – Von dieser Wendung sind alle (!) Fraktionen in mehreren Gesprächen informiert worden.

Die Kirchengemeinde hat in den vergangenen zwei Jahren ihrerseits alles versucht, diesen Brocken aus dem Weg zu räumen. Und es war im März 2014 ein Kompromiss formuliert und in Sicht. – Bis seitens der Stadtverwaltung vor wenigen Wochen die scharfe Position des Fördermittelgebers erneut als unüberwindbar ins Feld geführt wurde. – Was alle Bürgerinnen und Bürger in der Darstellung der Sache erwarten dürfen ist: Sachlichkeit, Respekt und Fairness.

Übrigens: Auch jetzt schon ist der Platz kein öffentlicher Parkplatz. Siehe die Beschilderung an der Schranke. Der Platz wird lediglich zu bestimmten Zeiten als Parkfläche genutzt. Die größte Nutzerin ist übrigens die Stadt selbst(!!!): An 104 Tagen im Jahr je 8 Stunden lang für die LKWs und Pkws der Marktbeschicker an jedem Mittwoch und Freitag. Da mag jede und jeder denken, was er will.

Kirchplatz bleibt im historischen Gewand

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Nun ist der Weg frei für eine ungebundene Gestaltung des Kirchplatzes in der Zukunft.

Die Stadt hatte den Platz mithilfe von Fördermitteln gestalten wollen. Das erschien auch der Kirchengemeinde zunächst als ein verheißungsvoller Weg. Allerdings sind zu Anfang des Prozesses die Förderrichtlinien nicht transparent kommuniziert worden. Dieses Versäumnis ist nun auf den Prozess zurückgeschlagen. Auch ein direkter Kontakt zum Fördermittelgeber konnte nicht vermittelt werden. Dies sind Dinge, die sicher hemmend gewirkt haben.

Zu den inhaltlichen Knackpunkten: Die Kirchengemeinde hätte – so hätte es die Stadt gern gewollt – im Falle eines Verstoßes gegen die Förderrichtlinien die Fördersumme zurückzahlen sollen. Dass das nicht möglich ist, leuchtet jedem unmittelbar ein. Zumal, wenn das Thema Parken so eng gesehen wird, wie die Stadt und die Fördermittelgeber es gern gesehen hätten. Und: die Kirchengemeinde hätte bei jeder eigenen Veranstaltung zunächst die Stadt fragen müssen, ob sie den Platz denn nutzen darf. Für 20 Jahre wäre die Sachherrschaft in die Hände der Stadt gegangen.

Hätte die Christus-Gemeinde hier nachgegeben, hätte sie ihr Gemeindeleben, und das sind die Gemeindeglieder und Bürger, die die Veranstaltungen in der Kirche mitten in der Stadt besuchen, zu sehr eingeschränkt. So bleibt ein Bedauern über die Unlösbarkeit der Thematik innerhalb der gegebenen Voraussetzungen.

Damit ist die Sache aber nicht vom Tisch!
Der Bezirksausschuss schaut weiter nach vorn: Sobald die finanziellen Mittel aus Parkeinnahmen es zulassen, wird die Christus-Gemeinde initiativ werden, um mit Hilfe von Bürgerinnen und Bürgern die Begehbarkeit des Platzes zu verbessern.

Das Handeln der Kirchengemeinde muss in allem im Kern die Interessen der Gemeindeglieder im Auge behalten. Ein Nebenaspekt ist sicher auch: die gegenwärtige eher historisch wirkende Gestalt des Kirchplatzes bleibt zunächst erhalten. Auch das hat viele Gemeindeglieder erfreut. Denn der Kirchplatz ist und bleibt der schönste Platz in Ibbenbüren.

Übrigens: Auch derzeitig ist das generelle Parken auf dem Kirchplatz nicht erlaubt. 

Wir weigern uns, Feinde zu sein!

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Daoud Nassar aus Bethlehem, Gründer des Friedensprojektes „Zelt der Völker“ im Westjordanland, kommt nach Ibbenbüren zum Männerfrühstück am 29. März 2014, 10-13 Uhr, im Gemeindehaus blick.punkt, Kanalstraße 16 in Ibbenbüren. Auf dem Weinberg seines Großvaters hat Daoud Nassar mit der Hilfe von Freiwilligen aus aller Welt und Friedensgruppen ein Begegnungszentrum aufgebaut, das mitten im Krisengebiet Menschen unterschiedlicher Nationalität und Religion zusammenbringt, um Vorurteile und Ängste abzubauen. Daoud Nassar wird über diese Arbeit berichten und über die permanente Bedrohung, unter der das Leben auf dem Weinberg steht. Herzliche Einladung

Küster Norbert Wrocklage in den Ruhestand verabschiedet

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Nach 37 Dienstjahren als Küster in der Evangelischen Kirchengemeinde wurde Norbert Wrocklage am 16. März 2014 in den Ruhestand verabschiedet. Seine letzte Sonntagsschicht feierte er unter großer Beteiligung der Gemeinde in einem fröhlichen Gottesdienst in der Christuskirche. Nach der Predigt, die sein vielfältiges Wirken beleuchtete, gab es von der Gemeinde spontan langanhaltende standing ovations. Als Geschenk wurde ihm unter anderem „seine“ Kirchenbank überreicht, die vor der Renovierung der Kirche für diesen Anlass sichergestellt worden war. Viele Menschen dankten ihm im Anschluss bei Sekt und O-Saft für mancherlei geleistete Dienste und für den Spaß, den man mit Norbert reichlich haben konnte. Unvergessen bleibt, wie Küster Wrocklage dem Organisten Erich Stoffers während eines nicht enden wollenden Orgelspiels einfach die Sicherung herausdrehte und damit das weihnachtliche „Vom Himmel hoch“ jäh beendete.