Duo „Acoustic Colours“ gastiert in der Christuskirche

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Der Konzertabend „Die Besondere Note“ war am 8. Oktober dem musikalischen Schaffen Martin Luthers gewidmet. In der Christuskirche erlebten etwa 70 Zuhörer ganz neue Interpretationen seiner Lieder und Choräle. Das Duo „Acoustic Colours“ aus Osnabrück stellte dazu eigene, moderne Kompositionen. Elsa Ruiba und Stephan Griefingholt brachten Luthers klare Sprache musikalisch deutlich zum Ausdruck. Der Klang der Flöten harmonierte wunderbar mit dem Gitarrenspiel ihres Partners. Stephan Griefingholt verhehlt seine Vorliebe für Jazz, Blues und Latin nicht. Mit Eigenkompositionen, wie „Jakobsweg“ zog er das Publikum auch solistisch in den Bann.

Das gut aufeinander abgestimmte Zusammenspiel der beiden Musiker war faszinierend. Elsa Ruiba führte durch den Abend und gab kurze Erklärungen zur Programmfolge. Ein heiteres Arrangement klassischer Musikstücke von Antonín Dvořák, Wolfgang Amadeus Mozart oder Jacques Offenbach unter dem Titel „Umoristica“ fang großen Anklang. Als Zugabe durften die Zuhörer „Don’t worry, be happy“ mitsingen. Anschließend fanden sie sich bei einem Getränk und Käsegebäck zusammen. Begrüßt hatte die Gäste KMD Christian Schauerte. Es war wieder ein wunderschönes Konzert, so die einhellige Meinung.

„Die Besondere Note“ birgt immer neue Überraschungen. Der nächste Termin ist am 12. November um 19 Uhr im Gemeindehaus blick.punkt. Dann stehen Klavierquartette von Wolfgang Amadeus Mozart im Mittelpunkt. Es musizieren Gregor van den Boom (Violine), Pia Krussig (Viola), Sebastian Foron (Violoncello) und Christian Schauerte (Piano).

Mojtaba und Masoud Sadinam aus dem Iran erzählen ihre Geschichte

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Am 21. September waren in der Christuskirche Ibbenbüren Mojtaba und Masoud Sadinam zu Gast. Sie flohen 1996 mit ihrer Mutter aus dem Iran nach Deutschland. Doch ihr Asylantrag wurde trotz der politischen Gründe für ihre Flucht abgelehnt. Obwohl sie große und erfolgreiche Anstrengungen beim Spracherwerb, in Schule, Ausbildung und Studium unternahmen, waren sie viele Jahre in Deutschland nur geduldet.

„Ich habe meine Jugend in Gemeinschaftsunterkünften, Asylbewerberheimen und Baracken verbracht“, erzählt Masoud Sadinam in dem Buch „Unerwünscht“, das die drei Brüder über ihre Zeit in Deutschland geschrieben haben. Von Schicksalen namenloser Geflüchteter ist oft zu lesen und zu hören, ebenso wie Argumente für oder gegen deren Aufnahme in Deutschland. Etwas anderes ist es, wenn zwei junge Männer, heute 32 Jahre alt, von ihren persönlichen Erfahrungen berichten. „Wir wollen deutlich machen, was ‚aufenthaltsbeendende Maßnahmen‘ wirklich bedeuten“, erklärte Masoud Sadinam.

In ihrem Buch schreiben sie in einer ausgewogenen Balance zwischen sachlicher Berichterstattung und emotionaler Erzählweise abwechselnd von ihren Erlebnissen und Gefühlen. So können die Leser miterleben, was in Menschen wirklich vorgeht, wenn ihnen die Ablehnung des Asylantrages mitgeteilt wird. Ingeborg Paul hatte die etwa 70 Gäste im Namen des Netzwerkes Asyl, der ökumenischen Initiative „Café International“ und des evangelischen Kirchenkreises Tecklenburg zu der beeindruckenden Lesung begrüßt. Mahdi Bousheri begleitete den Abend musikalisch. Er kommt ebenfalls aus dem Iran und sang selbst komponierte Lieder, in denen er seinem christlichen Glauben Ausdruck verlieh. Dorothee Schieferecke stimmte am Klavier in den Abend ein.

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Luther – der Filmstar! Besonderer Gottesdienst in Matthäus

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Am Sonntag, 24.09.2017, findet um 10.15 Uhr in der Evangelischen Matthäuskirche Ibbenbüren ein besonderer Gottesdienst statt. Thema ist die Wandlung Luthers vom kleinen Mönch hin zum großen Reformator.

Zwei kurze Szenen aus dem Film „Luther“ helfen, sein Leben zu betrachten. So wird es am Sonntag um Martin Luthers Verzweiflung vor der Welt gehen, die er als Mönch erlebte. Eine weitere Szene beleuchtet dann das Leben auf der Wartburg, während er in Arbeit vertieft die Bibel übersetzte.

Dieses Extra zeigt, wie aus der Verzweiflung vor der damalig herrschenden Kirche hin zu einem freien Glauben, sozusagen „für Jedermann“, das Leben Martin Luthers Auswirkungen bis in die heutige Zeit hat. Im Fokus steht dabei, was wir für uns selbst und unser heutiges Leben daraus gewinnen können.

Musikalisch wird dieser besondere Gottesdienst in ökumenischer Verbundenheit vom Kleinen Chor der Mauritiuskirche gestaltet.

Alle theologischen Gedanken des Gottesdienstes münden beim Kirchencafé in frischen Apfelkuchen.

Zum letzten Mal…

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…in diesem Jahr laden wir zum SommerFerienGottesdienst ein! Am Sonntag, 10.30 Uhr, geht's an der Rheiner Straße auf dem Dickenberg zum BikerGottesdienst. Damit sind natürlich auch Fahrradfahrerinnen und Fußgänger gemeint. Herzlich Willkommen!

Reformation wirkt noch heute – Pfadis in Wittenberg

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Unter dem Titel „Weitblick“ fand das Bundeslager des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) in der Lutherstadt Wittenberg statt.

Über 120 Jungen und Mädchen im Alter von 12-30 Jahren reisten aus dem Kirchenkreis Tecklenburg und ganz Westfalen an, um an einem gemeinsamen Teilnehmertrupp am Bundeslager des VCP teilzunehmen. Aus den Orten Ibbenbüren, Westerkappeln, Velpe, Hörstel und Recke haben sich Busse, Autos, Fahrräder und flinke Füße auf den Weg nach Wittenberg gemacht, um ein aufregendes und eindrucksvolles Lagererlebnis zu haben.

Zum Gelingen der Reise, die unter der Federführung des Stamms Arbalo aus der Ibbenbürener Matthäusgemeinde stand, trug die Stiftung „Evangelische Kirche in Ibbenbüren“ mit einer Spende über 1.000 Euro bei.

Der VCP ist mit rund 47.000 Mitgliedern der größte Verband evangelischer Pfadfinderinnen- und Pfadfinder in Deutschland.

Anlässlich des diesjährigen Reformationsjubiläums kamen für zehn Tage über 4.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Lagerwiesen vor der Stadt zusammen. In Wittenberg hat Martin Luther im Jahr 1517 seine 95 Thesen zu einer Neuausrichtung der Kirche veröffentlicht. Sein Mut, sich für eine Veränderung einzusetzen, hatte und hat weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft. Worte in Taten umzusetzen ist für den VCP auch heute noch Inspiration. Pfadfinderinnen und Pfadfinder beschäftigen sich damit, wie mit Mut und Ideen die Welt verändert werden kann. Interessenten sind herzlich zu einer Gruppenstunde eingeladen.

Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Westfalen beim Bundeslager in Wittenberg.

Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Westfalen beim Bundeslager in Wittenberg.

 

Was ist gute Arbeit wert?

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Am Sonntag, 10.30 Uhr, geht’s in unserem SommerFerienGottesdienst auf dem Gelände der RAG um die Frage nach gerechtem Lohn für gute Arbeit. Mit dabei ist auch Friedhelm Hundertmark von der IG BCE und Jörg Buhren-Ortmann von der RAG. 
Musik macht G-sus und ein spontaner Chor.

Ihr findet uns am Parkplatz gegenüber von Tor 2 an der Osnabrücker Straße. Folgt unseren Fahnen!

Basteln für Basar

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Für einen Anfang 2018 geplanten Basar veranstalteten die Mitglieder aus der KonSenZ Gruppe Hanna Marschner, Laura Häring, Brigitte Trennepohl, Annette Christoph, Alexandra Dierkes, Erika Franke, Margret Müller und Uschi Habeck am 19. Juli im Blickpunkt einen Bastelnachmittag. Es entstanden Gipsschalen und „Betonkuchen“, die später noch bunt bemalt werden. Auch fröhliche Schmunzelsteine haben die Bastlerinnen mit geschickten Händen gestaltet. Die spontane Aktion fand Anklang bei Senioren und Jugendlichen, die eifrig Beton rührten und mit Gips modellierten. Der Jahreszeit entsprechend, gab es in der verdienten Pause Eis für alle Beteiligten.

Abschied nach 45 Jahren engagierter Arbeit im Kindergarten

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Mit einem fröhlichen Fest verabschiedeten am 14. Juli die Kinder und Erzieherinnen des evangelischen Lukas-Kindergartens in Ibbenbüren auf dem Dickenberg ihre langjährige Leiterin Brigitte Heeke in den Ruhestand. 45 Jahre lagen die Geschicke der Einrichtung in ihren Händen. Gemeinsam mit dem Team, den Eltern und vielen Unterstützern hat sie viel erreicht. Zu tun gab es seit dem Neubau im Jahr 1966 immer genug. Die Räume mussten stets angepasst werden, Kinder unter drei Jahren zogen ein. Die Übermittagbetreuung war ebenfalls ein neues Element. Nicht geändert hat sich jedoch das wichtigste Anliegen von Brigitte Heeke. „Für Sie standen die Kinder immer im Mittelpunkt“, bescheinigte ihr Uta van Delden, Geschäftsführerin des Kindergartenverbundes im Evangelischen Kirchenkreis Tecklenburg. Alle Menschen seien unabhängig von ihrer Glaubensrichtung willkommen, dennoch stehe der Kindergarten für ein evangelisches Profil, so van Delden.

Das bestätigte Pfarrer Jörg Zweihoff von der Lukasgemeinde. Es habe stets ein fruchtbares Zusammenwirken gegeben, stellte er fest. Die Bilanz der Leiterin sei kaum zu übertreffen, denn sie habe drei Generationen Kindergartenkinder in frühen Jahren auf ihrem Weg begleitet. Wie alle Gratulanten hatte er Geschenke mitgebracht. Auf einer Urkunde stand der Spruch aus dem 21. Kapitel des Buches Hiob: „Ihre Kinder spielen draußen; sie springen herum wie die Lämmer, die Jüngsten tanzen fröhlich herum“. Das nahmen die Kinder unter der Anleitung von Kirchenmusikdirektor Christian Schauerte wörtlich. Mit Liedern und Tänzen versüßten sie Brigitte Heeke den Abschied.

Dankesworte und Geschenke überbrachten auch Hans-Georg Becker im Namen des Presbyteriums der Lukasgemeinde sowie Kerstin Bothner, die Vorsitzende der Mitarbeitervertretung im evanglischen Kindergartenverbund. Die Erzieherinnen der Gruppen „Zauberkreisel“ und „Farbenkiste“ hatten sich ebenfalls fantasievolle Abschiedsgaben ausgedacht. Nachdem die Kleinen noch ein Lied gesungen hatten, lud Brigitte Heeke zu einem Imbiss ein. Ihre Nachfolgerin ist bereits gefunden: am 1. August hat Kirsten Jacobs-Schweegmann die Leitung des Lukas-Kindergartens ubernommen.

Unterstützung der Stiftung für Pfadfindertrupp

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Pfarrer Reinhard Lohmeyer überreichte im Juli eine Spende in Höhe von 1.000 Euro der Stiftung „Evangelische Kirche in Ibbenbüren“ an Jonathan Finke, Lotta Kuhn und Manuel Finke vom Verband Christlicher Pfadfinder (VCP) (v.r.). Die Stiftung unterstützt mit dem Geld die Teilnahme von etwa 100 Mitgliedern des VCP-Trupps aus dem Tecklenburger Land am Bundeslager. Vom 27. Juli bis zum 5. August treffen sich in der Lutherstadt Wittenberg (Sachsen Anhalt) mehr als 5000 Pfadfinder aus aller Welt. Eine Aufgabe hat ihnen der Gründer der Padfinderbewegung, Robert Baden-Powell, gestellt: „Versucht, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen, als ihr sie vorgefunden habt.“ Worte in Taten umzusetzen, ist für die Jugendlichen Inspiration bis heute. „Als Pfadfinderinnen und Pfadfinder möchten wir uns damit beschäftigen, wie wir mit Mut und Ideen die Welt verändern können“, erklären sie in der Einladung zum Bundeslager (National Jamboree) 2017.

„In der Ibbenbürener Matthäus-Gemeinde machen die aktiven Pfadfinder zahlreiche Angebote für Jugendliche verschiedener Konfessionen und Glaubensrichtungen“, freute sich Reinhard Lohmeyer.
Da im Reformations-Jubiläumsjahr besonders viele Pfadfinder nach Wittenberg reisen, ist der Aufwand für die Logistik sehr hoch, denn Zelte und Kücheneinrichtung müssen zum Lager im Nordosten von Wittenberg transportiert werden. „Besondere Initiativen sollen nicht am Geld scheitern, deshalb hilft die Stiftung mit der materiellen Zuwendung“, so Pfarrer Lohmeyer.
Foto: Holger Luck

Nachwuchs aus Matthäus live @ Rock am Turm

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Am 07.07.2017 heißt es in Bockraden ab 18 Uhr wieder Rock am Turm an der St. Michael-Kirche!

Bei der 13. Auflage des Festivals für Jugendbands bringt der Nachwuchs aus der Matthäusgemeinde handgemachte Rockmusik auf die Bühne. Nach dem ersten fulminanten Auftritt im letzten Jahr gemeinsam mit G-sus, den „Rock-Rentnern“ vom Nachbarturm, die in diesem Jahr leider nicht dabei sein können, stehen die G-Kids, die sich mittlerweile G-Rock nennen, ab 18:45 Uhr allein auf der Bühne.

Die sechs Jugendlichen sind hoch motiviert und freuen sich riesig auf den großen Auftritt.

Kommt vorbei und gebt kräftig Unterstützung!