22/01/2025 0 Kommentare
"Dreamteam" erarbeitet kreativ Szenarien
"Dreamteam" erarbeitet kreativ Szenarien
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"Dreamteam" erarbeitet kreativ Szenarien
Mitglieder des Dreamteams erarbeiten kreativ Szenarien für die Zukunft des Kirchenkreises Tecklenburg -
Vierte Zukunftswerkstatt Dreamteams erarbeiten kreativ Szenarien für die Zukunft des Kirchenkreises Tecklenburg tagt in der Jubi Tecklenburg
Am 11. Januar traf sich das Dreamteam der Zukunftswerkstatt des Kirchenkreises Tecklenburg zu seinem vierten Tages-Workshop in der Jugendbildungsstätte Tecklenburg. 26 Teilnehmende aus den unterschiedlichsten Arbeitsbereichen und Regionen des Kirchenkreises waren dabei. Bei gelöster Stimmung eröffnete Superintendent André Ost den Tag mit einem gemeinsamen Lied zur neuen biblischen Jahreslosung „Prüfet alles und das Gute behaltet“. Im Blick auf die Jahreslosung plädierte er dafür, nicht unkritisch mit Entwicklungen umzugehen. Im Hinblick auf die weitere Zukunft des Kirchenkreises gehe es ihm um Solidarität. „Krisenzeiten bergen die Gefahr, dass Menschen sich entsolidarisieren. Es ist mir ein Anliegen, dass dies bei uns im Kirchenkreis nicht passiert“, so Ost weiter.
„Es geht in unserem Prozess der Zukunftswerkstatt langsam auf den Entscheidungsweg. Der Kreissynodalvorstand, das Fokusteam und das Dreamteam werden am 1. Februar zusammengeführt. An diesem Tag geht es ans Eingemachte. Wir wollen gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen in unserem Kirchenkreis entwickeln,“ informierte er die Teilnehmenden. Die Ergebnisse der Umfrage „Wozu Kirche?“ seien dafür eine gute Grundlage. „Heute geht es noch einmal ums Träumen“, meinte Dr. Hubertus von Stein, Moderator des Dreamteams von der Beratungsfirma xpand. „Wir wollen gemeinsam Wünsche, Träume und Visionen für die Zukunft des Kirchenkreises entwickeln.
In der Workshop-Phase erarbeiteten die Teilnehmenden am Beispiel des Angebots einer Familienfreizeit ein Szenario, das weitere Gemeinden in den Regionen sowie ökumenische Partner einschließt und kirchenkritische Menschen einbindet. Der Benefit: Bei fehlenden Personalressourcen kann ein übergreifendes Angebot Entlastung schaffen, Kirchenkritische werden über die Freizeit auf kirchliche Angebote aufmerksam, weitere Teamerinnen und Teamer können hinzugewonnen werden. In einer weiteren Arbeitsphase machten sich die Workshop-Teilnehmer in Kleingruppen Gedanken zu weiteren Zukunfts-Szenarien. Intensiv diskutierten sie über neue Wege und Synergien. Daraus entwickelte sich eine breite Vielfalt an Ideen. Die Themenpalette reichte von Marketing und besserer Vernetzung über Klimaschutz und Inklusion bis zur Stärkung von Kirchenmusik, Jugendarbeit und der Gemeinschaft in den Ortsgemeinden.
In einer weiteren Runde hatten die Beteiligten die Aufgabe, sich in einer „Wandeldiskussion“ mit den erarbeiteten Szenarien auseinanderzusetzen. Mit der Fragestellung „Was ist entscheidend für die Zukunft des Kirchenkreises?“ wurden die einzelnen Szenarien von den Teilnehmenden bewertet. Die Themen Jugendarbeit, Kirchenmusik und Marketing/Vernetzung erhielten dabei die meisten Stimmen.
Um die Frage „Was nimmst du aus diesem Tag mit?“ ging es in der Abschlussrunde. „Wir haben viele Ressourcen. Wenige können viel bewegen“, lautete das Fazit einer Teilnehmerin. Auch die Stichworte Hoffnung, Weiterentwicklung, Spannung, Veränderung und „volle Kraft voraus“ wurden genannt. Abschließend dankte Hubertus von Stein den Teilnehmenden für die konstruktive Zusammenarbeit und die Dynamik des Tages. „Die Runde heute fand ich sehr ermutigend und freue mich über die gute Beteiligung“, zog Superintendent André Ost am Ende des Workshops ebenfalls eine positive Bilanz. Mit einem Segensgebet zum neuen Jahr schloss er den Dreamteam-Tag ab.
Text: Christine Fernkorn
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