Das „Hinterland Jazz Orchestra“ aus Hessen trat am Samstag in der Matthäuskirche auf.

Konzert des „Hinterland Jazz Orchestra“ in der Matthäuskirche

Kategorien: Matthäus

Am 13. Oktober hatte der Förderverein der Matthäusgemeinde anlässlich seines 15-jährigen Bestehens das „Hinterland Jazz Orchestra“ aus der hessischen Provinz zu Gast. Der Vorsitzende Stefan Goedsche gab den etwa 130 Konzertbesuchern einen kurzen Einblick in die Aufgaben des Vereins, der die Gemeinde unter anderem beim Erhalt der Gebäude, im kulturellen Bereich sowie in der Jugend- und Seniorenarbeit unterstützt. Er dankte den vielen Helfern und Sponsoren, die solche Erlebnisse erst möglich machen.

Bei seinem Auftritt in der Matthäuskirche setzte das Orchester auf eine vielseitige Mischung aus bekannten Hits der Rock-, Pop- und Jazzgeschichte im „Easy-Listening“-Stil. Die Musiker und Sänger interpretierten unvergessene Evergreens von Frank Sinatra oder Joe Zawinul sowie Songs und Schlager der letzten Jahrzehnte. Die Spielfreude übertrug sich vom Podium auf das Publikum. Es wurde begeistert mitgesungen, denn die beliebten Melodien gingen ins Ohr. Viele Titel warteten mit selbst geschriebenen, oft überraschenden Arrangements auf. Eigenkompositionen von Hans-Peter Jung, etwa „Rosamunde“ in einer Mambo-Version, ergänzten das Repertoire.

Die Big-Band-Besetzung erlaubte es, stets die richtige Klangfarbe aufzulegen. Die Instrumentalsolisten überzeugten ebenso wie die Gesangsinterpreten Benita Fries und Christian „Gickel“ Koch, die vor allem in den Duetten auch schauspielerisches Talent bewiesen. Die Programmauswahl war dazu geeignet, verschiedenste Facetten auszuloten und Instrumente sowie Gesang ins rechte Licht zu rücken. Zum Schluss reiste das Orchester mit Udo Jürgens und Frank Sinatra nach New York. Die Zuhörer folgten ihnen gern und spendeten reichlich Beifall. Die angenehme Atmosphäre des Abends rundeten Weinhändler Andreas Heider und sein Team mit Getränken ab.

BST_8115_1000Mit einem Kniefall warb Sänger Christian „Gickel“ Koch um die Aufmerksamkeit des „Girls of Ipanema“.BST_8197_1000