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Kirmes und Kirche – stimmungsvoll und stimmig

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Jedes Jahr wird das Kirmeszelt auf der Weberstraße voller, wenn die Christusgemeinde und die Kath. Pfarrgemeinde Ss. Mauritius-Maria Magdalena am Kirmessonntag zum Ökumenischen Gottesdienst einladen. Die Besucher erlebten gestern einen bunten und fröhlichen Gottesdienst, der vom Chor Pajoko aus der niederländischen Partnerstadt Hellendoorn musikalisch gestaltet wurde. Sie brachten deutsche, niederländische und englische Lieder zu Gehör und stimmten die zahlreichen Besucher bereits vor dem Beginn des Gottesdienstes mit einem Vorprogramm ein. Bei ihrer spontanen Zugabe am Ende animierten sie die Gemeinde sogar zum Klatschen und Schunkeln. Den Gottesdienst gestalteten Pfarrerin Uta Wiggermann und Pfarrer Paul Hagemann. Der Vorsitzende des Schaustellerverein Tecklenburger Land, Otto Cornelius, betonte in seinem Grußwort, wie gerne die Schausteller jedes Jahr wieder nach Ibbenbüren kommen. Er erläuterte die Verbindung zwischen der Kirche und der Kirmes, die zunächst als Kirchweih gefeiert wurde. Den Bürgern gefiel dieses Fest so gut, dass sie es gerne regelmäßig feiern wollten. Da eine Kirche aber nur einmal geweiht werden konnte, wurde die Kirchweih (wie Kirmes im süddeutschen Raum auch heute noch häufig genannt wird) in die Kirchmesse umbenannt, woraus dann schließlich Kirmes wurde.

Im Anschluss an den Gottesdienst verteilte Otto Cornelius gemeinsam mit Adriano Hortz Lebkuchenherzen „Kirmes mit kirchlichem Segen“ an die Konfirmanden, die anschließend auch noch einige Freifahrten in verschiedenen Fahrgeschäften genießen durften.