Ausstellung endet mit begeisterndem Gottesdienst

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Zum Abschlussgottesdienst der ökumenischen Ausstellung „Glaubenssache(n) und Herzensdinge“ kamen am 24. September etwa 150 Besucher in die Christuskirche. Zwei Wochen lang waren Erinnerungsstücke zu sehen, die Menschen verschiedener Religionen, Generationen und Kulturkreise besonders am Herzen liegen. Zum Abschluss brachten die Kirchenband „Confession“ aus Westerkappeln und der Posaunenchor „Uitani Brass Band“ aus Khorixas in Namibia ungewöhnliche Klänge in den Gottesdienst. Im Projekt „KhoriKappeln“ beschäftigt sich die Gruppe mit der Agenda 2030 und den Nachhaltigkeitszielen des Weltzukunftsvertrages. Unter dem Motto „Begegnung ist der erste Schritt“ widmet sie sich dem Thema der Reduzierung von Ungleichheiten in Deutschland und Namibia. Olaf Maeder hob hervor, dass es Aufgabe aller Christen sei, andere Religionen zu respektieren.

„Glaubenssache(n) und Herzensdinge weltweit“ hieß es an diesem Sonntag in Ibbenbüren.

„Es wird heute anders und lauter“, kündigte Pfarrer Reinhard Lohmeyer an. Dann griffen die Musiker zu den Instrumenten und begleiteten die Sänger bei der Hymne „We are Marching in the Light of God“. Psalm, Lesung, Gebete und Fürbitten wurden in deutscher und englischer Sprache gesprochen. „Ein Anliegen der Ausstellung war es, verschiedene Arten von Glauben und Religion darzustellen“, sagte Olaf Maeder. Im Gottesdienst beantworteten Bandmitglieder Fragen nach ihren persönlichen Glaubenserfahrungen. Sie hatten sich zudem Gedanken darüber gemacht, wie sie die Welt verändern würden. Klimaschutz, Frieden, Stabilität und Harmonie waren Wünsche von Jugendlichen wie Erwachsenen gleichermaßen.

„Wir verabschieden jetzt die Fundstücke und Findbücher aus der Kirche und danken allen, die an dieser wunderbaren Ausstellung mitgewirkt haben“, sagte Pfarrerin Adelheid Zühlsdorf-Maeder, ehe noch weitere Lieder in mehreren Sprachen gesungen und getanzt wurden. Reinhard Lohmeyer lud anschließend in das Kirchencafé der Alten Schule ein, um das Kennenlernen weiter zu vertiefen. Ab 1. Oktober 2017 werden im Dietrich-Bonhoeffer-Haus Westerkappeln erste Ergebnisse des Austauschprogrammes präsentiert.

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Mojtaba und Masoud Sadinam aus dem Iran erzählen ihre Geschichte

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Am 21. September waren in der Christuskirche Ibbenbüren Mojtaba und Masoud Sadinam zu Gast. Sie flohen 1996 mit ihrer Mutter aus dem Iran nach Deutschland. Doch ihr Asylantrag wurde trotz der politischen Gründe für ihre Flucht abgelehnt. Obwohl sie große und erfolgreiche Anstrengungen beim Spracherwerb, in Schule, Ausbildung und Studium unternahmen, waren sie viele Jahre in Deutschland nur geduldet.

„Ich habe meine Jugend in Gemeinschaftsunterkünften, Asylbewerberheimen und Baracken verbracht“, erzählt Masoud Sadinam in dem Buch „Unerwünscht“, das die drei Brüder über ihre Zeit in Deutschland geschrieben haben. Von Schicksalen namenloser Geflüchteter ist oft zu lesen und zu hören, ebenso wie Argumente für oder gegen deren Aufnahme in Deutschland. Etwas anderes ist es, wenn zwei junge Männer, heute 32 Jahre alt, von ihren persönlichen Erfahrungen berichten. „Wir wollen deutlich machen, was ‚aufenthaltsbeendende Maßnahmen‘ wirklich bedeuten“, erklärte Masoud Sadinam.

In ihrem Buch schreiben sie in einer ausgewogenen Balance zwischen sachlicher Berichterstattung und emotionaler Erzählweise abwechselnd von ihren Erlebnissen und Gefühlen. So können die Leser miterleben, was in Menschen wirklich vorgeht, wenn ihnen die Ablehnung des Asylantrages mitgeteilt wird. Ingeborg Paul hatte die etwa 70 Gäste im Namen des Netzwerkes Asyl, der ökumenischen Initiative „Café International“ und des evangelischen Kirchenkreises Tecklenburg zu der beeindruckenden Lesung begrüßt. Mahdi Bousheri begleitete den Abend musikalisch. Er kommt ebenfalls aus dem Iran und sang selbst komponierte Lieder, in denen er seinem christlichen Glauben Ausdruck verlieh. Dorothee Schieferecke stimmte am Klavier in den Abend ein.

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Luther – der Filmstar! Besonderer Gottesdienst in Matthäus

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Am Sonntag, 24.09.2017, findet um 10.15 Uhr in der Evangelischen Matthäuskirche Ibbenbüren ein besonderer Gottesdienst statt. Thema ist die Wandlung Luthers vom kleinen Mönch hin zum großen Reformator.

Zwei kurze Szenen aus dem Film „Luther“ helfen, sein Leben zu betrachten. So wird es am Sonntag um Martin Luthers Verzweiflung vor der Welt gehen, die er als Mönch erlebte. Eine weitere Szene beleuchtet dann das Leben auf der Wartburg, während er in Arbeit vertieft die Bibel übersetzte.

Dieses Extra zeigt, wie aus der Verzweiflung vor der damalig herrschenden Kirche hin zu einem freien Glauben, sozusagen „für Jedermann“, das Leben Martin Luthers Auswirkungen bis in die heutige Zeit hat. Im Fokus steht dabei, was wir für uns selbst und unser heutiges Leben daraus gewinnen können.

Musikalisch wird dieser besondere Gottesdienst in ökumenischer Verbundenheit vom Kleinen Chor der Mauritiuskirche gestaltet.

Alle theologischen Gedanken des Gottesdienstes münden beim Kirchencafé in frischen Apfelkuchen.

Lesung der „WunderWorteWerkstatt“ in der Christuskirche

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Die Teilnehmerinnen des Kurses „Biografisches Schreiben“ haben sich in der Evangelischen Jugendbildungsstätte Tecklenburg in diesem Jahr mit dem Thema der Ausstellung in der Christuskirche „Glaubenssache(n) und Herzensdinge“ sowie mit Martin Luther beschäftigt. „Ausgangspunkt waren die Beschäftigung mit Festen im Jahreslauf und die Verknüpfung konkreter Dinge mit dem eigenen Leben“, erklärte die Kursleiterin der „WunderWorteWerkstatt“, Claudia Berghorn aus Münster. Acht Frauen kamen am 19. September in der Ibbenbürener Christuskirche zu Wort. In Prosatexten und Gedichten berichteten sie davon, was sie bewegt. Dabei kam der Humor nicht zu kurz.

Über Martin Luther stellten Hanna Brundiek-Wennemer, Hildegard Horstmann-Vollprecht und Ulrike Verrieth ganz unterschiedliche Überlegungen an. Der dritte Teil nahm unter der Überschrift „Herzensdinge“ wieder auf die Ausstellung Bezug. Schöne Erlebnisse bringen das Herz zum Singen, Spielen, Lächeln und Träumen. Die Zuhörer konnten die Gedankengänge der Autorinnen Carola Glinka, Ulrike Beninga, Ulrike Verrieth, Marga Lenger, Annette Gerling, Hildegard Horstmann-Vollprecht, Adelheid Zühlsdorf-Maeder und Hanna Brundiek-Wennemer gut nachvollziehen und spendeten reichlich Beifall. Gaby Herden umrahmte die Lesung mit stimmungsvoller Flötenmusik.

Die Ausstellung endet am 24. September mit dem Abschlussgottesdienst um 10.15 Uhr. Dazu lud die Initiatorin, Pfarrerin Adelheid Zühlsdorf-Maeder, alle Interessierten in die Christuskirche ein.

 

Ausstellung „Glaubenssache(n) und Herzensdinge“ eröffnet

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Am 10. Juni öffneten sich die Türen der Ibbenbürener Christuskirche zu einem besonderen Gottesdienst. In der Ausstellung, die anschließend eröffnet wurde, sei nachzuerleben, wie sich durch Begegnung von Menschen unterschiedlicher religöser Traditionen Spannendes und sehr Persönliches zeige, sagte Pfarrer Reinhard Lohmeyer. Pfarrerin Adelheid Zühlsdorf-Maeder hat mit vielen Kooperationspartnern die Ausstellung „Glaubenssache(n) und Herzensdinge“ konzipiert und gestaltet. Diese ist ökumenisch, generationsübergreifend, interkulturell und interreligiös angelegt. „Ziel der Ausstellung ist es, dem eigenen Glauben auf die Spur und mit anderen in Erfahrungsaustausch zu kommen“, erklärte Pfarrerin Adelheid Zühlsdorf-Maeder.

In der Lesung trugen Sophie Jörgens, Hanna Brundiek-Wennemer und Ursula Habeck Texte vor, die für sie eine besondere Bedeutung haben. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von Christian Heinz (Gitarre) und Erhard Landmesser (Orgel und Klavier). In einem Workshop der „Werkstatt 50plus“ entstanden unter Anleitung der Osnabrücker Künstlerin Hiltrud Schäfer „Findbücher“, die biografische Notizen, Bilder, Fotos oder Fundstücke in schöner Gestaltung enthalten. Auf einem „Tisch der Religionen“ werden Islam, Buddhismus und Judentum mit Texten, Fotos und Erinnerungsstücken sehr anschaulich dargestellt. In Videoeinspielungen erzählten Jugendliche und Erwachsene davon, was ihnen Glauben ganz persönlich bedeutet.

Am Zustandekommen der Ausstellung waren zudem die „Gruppe „KonSenZ“ unter Leitung von Ursula Habeck, der Seniorentreff von Ingeborg Paul und die Ehrenamtlichen der „offenen Christuskirche“ beteiligt. Kreative Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben kann sehr bereichernd sein, erfuhren die über 100 Besucher beim Rundgang von den „Motoren“ dieses Schaffensprozesses.

Die Ausstellung in der evangelischen Christuskirche Ibbenbüren ist bis zum 24. September dienstags bis freitags von 10 bis 12 und von 15 bis 17 Uhr, samstags von 10 bis 12, sonntags von 15 bis 17 Uhr sowie vor und nach Gottesdiensten und Veranstaltungen geöffnet. Der Eintritt ist frei. Für Gruppen sind auf Anfrage Führungen möglich.

Das Begleitprogramm:

Dienstag, 12. September 2017, 19.00 Uhr

Herzensgebet” – Christlich Meditieren – Einführung oder Vertiefung mit Pfarrerin Dagmar Spelsberg-Sühling

Donnerstag, 14. September 2017, 19.00 Uhr

Am Ufer der Stille” – ein besonderes Konzert für Sitar, Tabla und Harfe in Kooperation mit Professor Dr. Norbert Ammermann

Dienstag, 19. September 2017, 19.00 Uhr

Lesung der WunderWorte-Werkstatt von Claudia Berghorn: Biografisches Schreiben

Donnerstag, 21. September 2017, 19.00 Uhr

Lesung „Unerwünscht” – Die Brüder Sadinam aus dem Iran erzählen ihre Geschichte

Sonntag, 24. September 2017, 10.15 Uhr

Glaubenssache(n) und Herzensdinge weltweit” – Abschlussgottesdienst. In Kooperation mit Pfarrer Olaf Maeder, der Kirchenband „Confession“ aus Westerkappeln und Gästen aus Namibia vom Partnerschaftskirchenkreis Otjiwarongo

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Ein Gottesdienst im zauberhaften Garten Eden

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„Der Chef mag uns, wir erleben Sonnenschein“, freute sich Pfarrer Reinhard Lohmeyer am 13. August über das schöne Wetter zum Auftakt des vierten Sommergottesdienstes der evangelischen Kirchengemeinde in diesem Jahr. „Wir stehen hier in einem Kleinod, so Reinhard Lohmeyer. Unter dem Blätterdach seltener Bäume fanden im Botanischen Garten Loismann über 260 Besucher Platz. Sie kamen aus allen evangelischen Pfarrbezirken Ibbenbürens und von außerhalb, auch katholische Christen waren darunter. Und Luther war dabei. Voller Freude blickte er über die Menge fröhlicher Menschen. Als „Wunderwerk Gottes“ hatte der Reformator den Garten bezeichnet und dabei auch die Notwendigkeit des Alltags nicht außer Acht gelassen. Auf dem Altar mitten im Grünen stand das blaue Pferd von Franz Marc – Symbol für den Himmel und die geistigen Möglichkeiten des Menschen. „Ein Garten ist mehr als er ist in den Augen des Schauenden, seine Natur kann dem Glaubenden als irdische Gestalt des Paradieses erscheinen“, sagte Pfarrer Lohmeyer.

Mitglieder aus der Kirchengemeinde machten sich Gedanken über den Garten zum Nutzen der Menschen oder als Platz für Entspannung und Muße. Er diente dem Lebensunterhalt, wurde gelegentlich zur lästigen Pflicht, bieb jedoch auch immer ein Sehnsuchts- und Verheißungsort. Säen und Ernten, Grillen, Picknicken, Spielen, Musik hören, einfach frei sein – all dies ist möglich. In ihm kann man lernen loszulassen und sich und sein ganzes Leben Gott anzuvertrauen. Er ist ein wunderbarer Ort innerer Freude, ein Einübungsort für den Glauben an das Ewige Leben, für die Hoffnung auf das Paradies. Wer diese innere Freude genießt, dem ist es dann auch selbstverständlich, die Verantwortung auf sich zu nehmen, in seinem Lebensbereich nach Kräften die Schöpfung zu bewahren und die Dominanz des Wirtschaftlichen über alle Lebensbereiche aufzubrechen. – Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor Ledde, verstärkt durch Mitglieder des Bläserkreises Tecklenburg. Er stand unter der Leitung von Ursula Maria Busch. Frauen aus der Markusgemeinde Dörenthe hatten ein Apfelbuffet mit Gebäck und Getränken angerichtet. Süße Muffins, Apfelsaft und Cidre standen bereit, um sich wie im Paradies zu fühlen. Anschließend war Gelegenheit zu einem ausgiebigen Spaziergang durch das grüne Schmuckstück am Rande von Dörenthe. Marianne und Ludger Niemann pflegen den Garten seit vielen Jahren, sie beantworteten Fragen und informierten über die Pflanzen- und Tierwelt.Die Kollekte am Ausgang wurde für das Hospiz Haus Hannah in Emsdetten und die Erhaltung des Botanischen Gartens Loismann eingesammelt. Versüßt wurde die Gabe mit Apfelbonbos. DSC_9051_800DSC_9083_800DSC_9154_800DSC_9139_800DSC_9104_800DSC_9117_800DSC_9182_800DSC_9198_800DSC_9174_800

Reformation wirkt noch heute – Pfadis in Wittenberg

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Unter dem Titel „Weitblick“ fand das Bundeslager des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) in der Lutherstadt Wittenberg statt.

Über 120 Jungen und Mädchen im Alter von 12-30 Jahren reisten aus dem Kirchenkreis Tecklenburg und ganz Westfalen an, um an einem gemeinsamen Teilnehmertrupp am Bundeslager des VCP teilzunehmen. Aus den Orten Ibbenbüren, Westerkappeln, Velpe, Hörstel und Recke haben sich Busse, Autos, Fahrräder und flinke Füße auf den Weg nach Wittenberg gemacht, um ein aufregendes und eindrucksvolles Lagererlebnis zu haben.

Zum Gelingen der Reise, die unter der Federführung des Stamms Arbalo aus der Ibbenbürener Matthäusgemeinde stand, trug die Stiftung „Evangelische Kirche in Ibbenbüren“ mit einer Spende über 1.000 Euro bei.

Der VCP ist mit rund 47.000 Mitgliedern der größte Verband evangelischer Pfadfinderinnen- und Pfadfinder in Deutschland.

Anlässlich des diesjährigen Reformationsjubiläums kamen für zehn Tage über 4.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Lagerwiesen vor der Stadt zusammen. In Wittenberg hat Martin Luther im Jahr 1517 seine 95 Thesen zu einer Neuausrichtung der Kirche veröffentlicht. Sein Mut, sich für eine Veränderung einzusetzen, hatte und hat weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft. Worte in Taten umzusetzen ist für den VCP auch heute noch Inspiration. Pfadfinderinnen und Pfadfinder beschäftigen sich damit, wie mit Mut und Ideen die Welt verändert werden kann. Interessenten sind herzlich zu einer Gruppenstunde eingeladen.

Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Westfalen beim Bundeslager in Wittenberg.

Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Westfalen beim Bundeslager in Wittenberg.

 

Was ist gute Arbeit wert?

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Am Sonntag, 10.30 Uhr, geht’s in unserem SommerFerienGottesdienst auf dem Gelände der RAG um die Frage nach gerechtem Lohn für gute Arbeit. Mit dabei ist auch Friedhelm Hundertmark von der IG BCE und Jörg Buhren-Ortmann von der RAG. 
Musik macht G-sus und ein spontaner Chor.

Ihr findet uns am Parkplatz gegenüber von Tor 2 an der Osnabrücker Straße. Folgt unseren Fahnen!

Basteln für Basar

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Für einen Anfang 2018 geplanten Basar veranstalteten die Mitglieder aus der KonSenZ Gruppe Hanna Marschner, Laura Häring, Brigitte Trennepohl, Annette Christoph, Alexandra Dierkes, Erika Franke, Margret Müller und Uschi Habeck am 19. Juli im Blickpunkt einen Bastelnachmittag. Es entstanden Gipsschalen und „Betonkuchen“, die später noch bunt bemalt werden. Auch fröhliche Schmunzelsteine haben die Bastlerinnen mit geschickten Händen gestaltet. Die spontane Aktion fand Anklang bei Senioren und Jugendlichen, die eifrig Beton rührten und mit Gips modellierten. Der Jahreszeit entsprechend, gab es in der verdienten Pause Eis für alle Beteiligten.

Auf dem Bauspielplatz am Jugendtreff Püsselbüren wurde fleißig gehämmert

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Vier Tage lang schwangen 65 Jungen und Mädchen in der zweiten Ferienwoche am Jugendtreff Püsselbüren Hammer, Zange und Säge. Zum 30. Mal unterstützt die evangelische Kirchengemeinde die Ferienaktion „Bauspielplatz“ neben dem ehemaligen Stephanuszentrum. Nach und nach entstanden stabile Holzhütten. In der Mittagspause kam leckeres Lieblingsessen auf den Tisch – bei der Zubereitung packten die Größeren mit an. Die zwölf Betreuer verteilten Werkzeug und Nägel, halfen beim Palettenschleppen und gaben Hilfestellung, falls etwas nicht nach Wunsch der kleinen Baumeister klappte.

Erholungspausen boten das Trampolin oder ein Fußballmatch neben dem Bauplatz. Höhepunkt war die Nachtwanderung am Donnerstag mit Übernachtung in den Hütten. 35 Kinder nahmen daran teil. Sie freuten sich auch über das beliebte Stockbrotbacken am Lagerfeuer. Der Jugendtreff Püsselbüren ist ein offenes Angebot. Er wird von Wolfgang Walter geleitet. Wer Lust hat, kann das ganze Jahr über zum Billardspielen in das Clubhaus an der Potsdamer Straße kommen oder an Freizeiten und Ausflügen teilnehmen.

Am Samstag, den 29. Juli beginnt das große Aufräumen. Dann werden Helfer zum Einreißen der Hütten benötigt. Wer Brennholz braucht, kann sich anschließend den Kofferraum oder Hänger vollladen. Zum Abschluss machen die Kinder traditionell am Montag (31. 07. 17) einen Tagesausflug in den niederländischen Freizeitpark Hellendoorn. Dafür sind noch Anmeldungen möglich: direkt auf dem Bauspielplatz neben dem ehemaligen Stephanuszentrum (Potsdamer Str. 4) oder telefonisch bei Wolfgang Walter unter 0151-24206600.