Abschluss der Aktion „Stifte machen Mädchen stark“

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Dieses tolle Schild hatten Schüler des Religionskursus des sechsten Jahrgangs der Anne-Frank-Realschule mit ihrer Lehrerin Stefanie Griese gemalt. Damit bedankten sie sich im Namen der Mädchen und Jungen aus Syrien, für die der Erlös aus der Aktion „Stifte machen Mädchen stark“ bestimmt war.

„Es war eine tolle Aktion!“ sagen Uschi Habeck, Gitta Wolf und Mechthild Schulze Brochterbeck, die dieses Projekt in Ibbenbüren und in Brochterbeck in die Hand genommen hatten. Dank der vielen Unterstützung in Schulen, Kirchengemeinden, Kindergärten, Familienzentren, Firmen, Arztpraxen, Apotheken, Geschäften und verschiedenen Einrichtungen in Ibbenbüren und Umgebung, kamen seit März 2018 etwa 215 Kilogramm alte Stifte zusammen, das waren über 26000 Stück.

Bedanken möchten sich die Verantwortlichen bei allen, die diese Aktion in irgendeiner Weise unterstützt haben. Aus dem Erlös hier vor Ort können circa 59 Kinder aus dem syrischen Flüchtlingslager mit Schulmaterial ausgestattet werden. Insgesamt wurden für „Weltgebetstag Deutschland“ 23 Tonnen Stifte gesammelt und recycelt – Abfall, der sinnvoll wiederverwertet wird. Mit dem Erlös und weiteren Spenden wurde eine Projektsumme von 33.000 Euro erreicht, die syrischen Flüchtlingskindern im Libanon eine Zukunftsperspektive bietet.

Jubiläum „Café International“

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Am 23. Februar feiert die freiwillige Unterstützergruppe im „Café Zeit“ der evangelischen Christusgemeinde den dritten Geburtstag des „Café International“. Für viele der geflüchteten MitbürgerInnnen ist dieser Samstagstermin ein fester Bestandteil der Wochenendgestaltung. Zahlreiche IbbenbürenerInnen engagieren sich von Beginn an in dem Projekt. Es sind viele Schicksale damit verbunden, Bereicherung ist beiderseits vorhanden. Aus dem Café International sind andere Angebote entstanden, die die Eingliederung der Geflüchteten erleichtern sollen, wie das Medien-Café und vieles mehr.

Von 14 bis 17 Uhr sind alle Ibbenbürener und Geflüchteten herzlich eingeladen, das Jubiläum gemeinsam zu feiern.

Mit Spiel und Spaß ins neue Katechumenenjahr

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Am 1. Februar trafen sich 47 Kinder und Jugendliche der Christus-/Markusgemeinde zum Startevent für die neuen Katechumenen (Katjus) im Gemeindehaus „Blick.punkt“. Jugendliche Konfi-Mitarbeiter gestalteten den Abend, Udo Schmidt-Albrecht hatte sie auf ihre Aufgabe vorbereitet. Nach der Begrüßung im Foyer und der Verteilung von Namensschildern stellten sich die 18 Teamer vor. Anschließend begann im Saal die erste Spielrunde. Das lustige „Kissenrennen“ ging unentschieden aus. Beim Aufstellen nach den Anfangsbuchstaben der Vornamen konnten sich viele Teilnehmer bereits kennenlernen. Weiter ging es mit den Geburtsdaten, das war schon etwas schwieriger.

Pfarrerin Dr. Uta Wiggermann und Jugendreferent Udo Schmidt-Albrecht beobachten mit Begeisterung, dass die Aktion ganz ohne weiteres Zutun von Erwachsenen wie am Schnürchen lief. Nach der ersten Kennenlernphase wurden die Katjus in vier Kleingruppen eingeteilt. Thema war das Glaubensbekenntnis, das in den Teilen „Gott“, „Jesus Christus“ sowie „Heiliger Geist und Gemeinde“ besprochen wurde. „Hierbei geht es vor allem um Verständnisfragen und das Vermitteln biblischer Geschichten“, erklärte Udo Schmidt-Albrecht. Nach der theoretischen Unterweisung erarbeiteten die Teilnehmer jeweils ein Rollenspiel, das sie vor der Pause im Plenum vortrugen. Auch das Aufsagen des auswendig gelernten Glaubensbekenntnisses gehörte dazu. Zum Abendessen gab es Pizza, ehe ein Chaosspiel dazu einlud,  kleine Aufgaben zu lösen und dabei das Gemeindehaus „Blick.punkt“ genauer kennenzulernen.

Bildunterschrift:

Beim „Kissenrennen“ als Kennenlernspiel hatten die neuen Katechumenen viel Spaß.

Neujahrsempfang der Christus- und Markusgemeinde Ibbenbüren

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Mit der Jahreslosung „Suche Frieden und jage ihm nach!“ begrüßte Pfarrerin Dr. Uta Wiggermann am 27. Januar weit über 100 ehrenamtliche Mitarbeiter im Ibbenbürener Gemeindehaus „Blick.punkt“. Sie hatten sich im vergangenen Jahr in verschiedensten Aufgabenbereichen für das Wohl ihrer Mitmenschen eingesetzt. Die Pfarrerin erinnerte daran, dass jeder an seinem Platz zum Friedensstifter werden kann.

Statt eines Rückblicks hatte Jugendreferent Udo Schmidt-Albrecht zu zwei Themen eine Film- und Fotoschau vorbereitet. Die schönen Eindrücke von der Konfirmandenfreizeit auf Ameland und der Mitarbeiterschulung auf Wangerooge fanden reges Interesse. Auf Ameland dabei waren Fiona Ludwig (15), Julie Portela Henschke (14) und Daniel Erlenbusch (15). Sie erinnerten sich noch gut an das Thema „Rechts oder Links“, das ihnen immer wieder Entscheidungen abverlangte.

Dr. Wiggermann verwies darauf, dass im März Vikarin Judith Schäfer verabschiedet wird und dankte Küster Markus Heinze sowie den ehrenamtlichen Helfern Karin Engelsberg, Hermann Kläpker, Martin Seelhöfer, Gabi Seelhöfer, Maria Freese und Wilfried Freese für die Vorbereitung des Neujahrsempfangs. Über den Stand der Planungsarbeiten zur Schaffung von Barrierefreiheit auf dem Kirchplatz informierte Baukirchmeister Heinz Freese. In den nächsten Wochen würden Musterflächen mit verschiedenen Pflasterarten erstellt. Danach gehe es darum, in Zusammenarbeit mit der Stadt, dem Landesdenkmalamt, dem Gestaltungsausschuss der Stadt sowie den Eigentümern der Lokale eine einvernehmliche Lösung zu finden.

Kirchenmusikdirektor Christian Schauerte hatte ein selten gespieltes Werk des völlig unbekannten flämischen Komponisten „Jacob van Schelm“ ausgegraben. Begleitet wurde der Pianist von Nicole Goedereis-Buller und Hannah Praetorius auf „Miniatur-Stummflöten“. Die Zuhörer lauschten mucksmäuschenstill dem ungewöhnlichen Konzert, amüsierten sich köstlich über die „Virtuosität“ der Flötistinnen und spendeten reichlich Beifall. Anschließend lud die Pfarrerin ans Buffet mit Suppen und Nachtisch ein.

Bildunterschrift: Hannah Pretorius (li.) und Nicole Goedereis-Buller bereicherten den Neujahrsempfang mit einem Konzert auf „Miniatur-Stummflöten“.

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20*C+M+B+19 – Sternsinger aus Matthäus und St. Michael mit großem Erfolg

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Großer Erfolg für unsere Sternsingerinnen und Sternsinger!
Großartige 6.953,51 € sammelten diese Königinnen und Könige aus Matthäus & St. Michael in diesem Jahr ein.
Erfreulich: Das sind über 900€ mehr als im Jahr zuvor!

Über 50 Kinder beteiligten sich an der Aktion, um Spenden für das Hilfswerk von Pater Airton in Acoverde, Brasilien, zu sammeln.

Die Aussendung fand in unserer Matthäuskirche statt, die Rückkehr in St. Michael.

Ein neuer Anfang – Matthäusgemeinde unterstützt Schulprojekt in Kenia

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Eine ganz besondere Erfahrung machte Vanessa Kropf aus der Matthäusgemeinde in Kenia. Im Rahmen ihres Studiums zur Lehrerin absolvierte sie ein Praktikum in einer Schule in Bombo Village, Mombasa. Die Matthäusgemeinde und der Förderverein Matthäuskirche e.V. unterstützen dieses Projekt mit 1.000 Euro.

In nur acht Jahren ist durch dieses Projekt eine Schule gewachsen. Kropf findet die Arbeit bewundernswert. Deshalb war ihr wichtig, im Bezirksausschuss ihrer Heimat-Kirchengemeinde hierüber zu berichten und um Unterstützung zu bitten. Pfarrer Andreas Finke äußert sich begeistert über das Engagement: „Im Bezirksausschuss war sofort klar, dass wir das Projekt unterstützen wollen. Besonders freut mich, dass der Förderverein unsere Spende verdoppelt hat.“ So stellt die Matthäusgemeinde für die Arbeit in Kenia 1.000 Euro zur Verfügung, die je zur Hälfte aus Mitteln der Matthäusgemeinde und dem Förderverein Matthäuskirche e.V. finanziert werden.

Während eines Auslandsaufenthalts in Australien nach ihrem Abitur lernte Kropf die Gründerin einer Grundschule für Waisenkinder und Kindern aus armen Verhältnissen kennen. Dies weckte großes Interesse und so entstand der Plan, ein Praktikum in Kenia zu absolvieren. Vor Ort zeigte Vanessa Kropf sich dann über die spärlichen Verhältnisse erstaunt. „Ich hätte die Schule nie als solche erkannt. Sie besteht aus fünf einfach errichteten Hütten mit Wellblechdach, Holztüren und Gitterstäben in den Fenstern. Auf dem Schulhof gibt es keine Spielgeräte und keine richtige Grünfläche.“, so Kropf.

Für dieses Projekt waren von Anfang an Spendengelder erforderlich, da weder Grundstück noch Gebäude in dem Ort vorhanden waren. Im Jahr 2011 mit nur drei Klassenräumen eröffnet, sind in der Grundschule inzwischen fünf Klassenräume, in denen insgesamt fünf Lehrkräfte unterrichten, zwei Toilettenräume, eine Küche und ein Büro für die Lehrer errichtet worden. Hier werden derzeit rund 150 Schüler in acht Jahrgängen betreut. Durch dieses Projekt ist Kindern aus 102 Familien eine Schulbildung ermöglicht worden. Alle Kosten werden übernommen, von der Schuluniform, die in Kenia Pflicht ist, bis hin zu Stiften und Papier. Ohne dieses Programm könnten sich die Familien eine Schule nicht leisten. Außerdem sorgt die Schule noch für eine gesundheitliche Grundversorgung der Kinder durch Hausarztbesuche.

Um dies alles zu ermöglichen, gibt es ein Sponsorenprogramm. Es wird versucht, für jeden Schüler und jede Schülerin einen Paten zu finden. Einmal im Jahr wird ein fester Betrag gespendet. Von diesem Geld können die Kosten übernommen werden, die für einen Schüler pro Jahr anfallen.

Wer genauso fasziniert ist wie Vanessa Kropf, kann sich im Internet über das Programm informieren, oder bei Interesse oder Fragen über die Matthäusgemeinde mit Vanessa Kropf persönlich Kontakt aufnehmen.

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Geselligkeit und Freude am Heiligabend

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Wenn am Heiligen Abend die Kerzen am Christbaum angezündet werden, sitzen Kinder und Erwachsene meist fröhlich im Familienkreis zusammen, um gemeinsam das Weihnachtsfest zu feiern. Doch nicht allen Menschen ist dieses schöne Erlebnis vergönnt. In Ibbenbüren lädt die evangelische Kirchengemeinde seit 18 Jahren einsame Menschen zu einem besinnlichen Abend in den „Blick.punkt“ ein. Maria und Wilfried Freese kümmern sich um die Gäste, Margret Frehe war ihnen auch in diesem Jahr eine große Hilfe. Die Teilnehmer dieses offenen Angebots nehmen an reich gedeckten und schön geschmückten Tischen Platz. Einige kommen direkt von der Christvesper aus der Kirche herüber.

Zur Gestaltung des Abends kann jeder mit Geschichten oder Gedichten beitragen. Traditionell las Wilfried Freese zu Beginn die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium vor, dann wurde nach einem Tischgebet an das Buffet gebeten. Suppe, Salate, Würstchen und süße Desserts waren sehr verlockend. Mitglieder der Kirchengemeinde, Freunde und Kollegen des Ehepaares haben die Speisen vorbereitet. Gabi Seelhöfer hat den Raum hübsch dekoriert. Malermeister Christian Bruckschen spendete in diesem Jahr 200 Euro für das Fest. Bis zum 20-jährigen Jubiläum wollen Maria und Wilfried Freese noch weitermachen, haben sie sich vorgenommen.

Bildunterschrift:

Maria (2. v.l.) und Wilfried Freese (re.) freuen sich über langjährige Gäste wie Irina Malewski (li.) und Klaus Braier (3.v.l.) sowie die tatkräftige Hilfe von Margret Frehe.

Aktion „Stifte machen Mädchen stark“ endet Anfang Januar

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In der ersten Januarwoche werden alle Sammelstellen angefahren, die Stifte abgeholt und zur Recyclingfirma geschickt. Wer also alte Stifte (Kugelschreiber, Filzstifte, Textmarker, Tintenpatronen) hat, kann sie an den Weihnachtsfeiertagen noch abgeben.

Die Verantwortlichen bekamen jetzt folgendes Schreiben von Weltgebetstag Deutschland:

Liebe Stifte-Sammlerinnen und Sammler, liebe Interessierte,

das Jahr neigt sich dem Ende zu und somit auch die Aktion „Stifte machen Mädchen stark!“. Derzeit sind bei der Recyclingfirma stolze 18.097,30 kg gespendetes Material verbucht! Niemals hätten wir uns bei der Planung träumen lassen, dass so viele mitmachen. Ihnen allen, die so fleißig gesammelt, organisiert und für die Aktion geworben haben, an dieser Stelle nochmals „Danke“ von ganzem Herzen! Über die „Abschluss-Bilanz“ werden wir Sie selbstverständlich zeitnah informieren.

Aktuelles aus dem Libanon

Vor kurzem erreichte uns zudem ein Gruß von unserer Partnerorganisation Beit-el-Nour aus dem Libanon. Das Team berichtet von der nach wie vor äußerst angespannten Situation in den Flüchtlingslagern. Die Lebensbedingungen sind grauenhaft und der Staat überfordert. Eine Rückkehr nach Syrien kommt aus Angst vor politischer Verfolgung und terroristischen Anschlägen für die allerwenigsten in Betracht. Besonders schockiert hat uns persönlich der Anstieg der Kinderehen, der maßgeblich auf die Existenznöte der Familien zurückzuführen ist. Ein Lichtblick in dieser Situation ist die engagierte Arbeit von Beit el-Nour, die mit fachlich kompetentem und motiviertem Personal den Mädchen und ihren Familien zur Seite steht. Durch Ihr Engagement unterstützen Sie diese wertvolle und existentiell wichtige Arbeit.

Aktuelle Sammelstellen:

  • in der Ludwig-, Christus-, St. Johannes-Bosco-  und Modestuskirche
  • Familienzentrum St. Ludwig
  • Kindergarten St. Johannes Bosco
  • Stadtkindergarten
  • Pusteblume
  • Blick.Punkt
  • FamilienbildungsstätteVR Bank
  • SKF
  • Sozialkaufhaus
  • Stern -ApothekeFinanzamt
  • Freie Christengemeinde
  • Zahnartzpraxis Kellinghaus/Khamevar
  • Fisch-Bar Kittner
  • Knappschaft
  • Krankengymnastikpraxis Heidi Egbert

Sammelstellen in Brochterbeck

  • in der St. Peter und Paul Kirche
  • im Pfarrheim
  • bei der Fa. Tenberg

Konfirmanden und Senioren backen Plätzchen

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Am 1. Advent trafen sich Mitglieder der Gruppe KonSenZ in der Küche der Familienbildungsstätte zu ihrer traditionellen Plätzchen-Backaktion. Auch in diesem Jahr waren Konfirmanden und Senioren eifrig dabei, aus Butter, Zucker, Mehl und Gewürzen leckere Weihnachtsplätzchen und Kipferl zu formen. Bald zog der Duft des frischen Backwerks durch die Küche. Nachdem die Kekse ausgekühlt waren, wurden sie in Tüten hübsch verpackt. Nun warten sie darauf, demnächst für einen guten Zweck verkauft zu werden.

Verständnis für jesidische Kultur und Religion wecken

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Im Rahmen der Evangelischen Erwachsenenbildung des Kirchenkreises Tecklenburg informierten sich am 22. November im „Café International“ der Alten Schule etwa 30 Besucher über jesidische Kultur und Religion. Referent der Fortbildungsreihe „Fremde aufnehmen“ war an diesem Abend. Ashdi Barbaschek. Er wohnt derzeit mit seiner Frau und zwei Kindern in Ibbenbüren. Ingeborg Paul und Helma Bayer hatten in Kooperation mit dem ökumenischen „Netzwerk Asyl“ den Raum für die interessante Diskussionsrunde geschaffen. Adelheid Zühlsdorf-Maeder begrüßte die Gäste im Namen des Kirchenkreises.

Ashdi Barbaschek erzählte zunächst etwas über die Entstehung der jesidischen Religion und zeigte einen Videofilm, in dem der „Engel Pfau“ (Melek Taus) eine zentrale Rolle einnahm. Der Pfau gilt als Symbol für die Sonne, die von Jesiden als heilig verehrt wird. In dem Tal Lalisch, im Norden des Irak gelegen, befindet sich das zentrale Heiligtum, die Grabstätte von Scheich Adī ibn Musāfir. Da es nicht erlaubt ist, zum Jesidentum zu konvertieren, heiraten Jesiden ausschließlich untereinander und nur innerhalb ihrer Kaste. Wer sich nicht daran hält, wird von seiner Familie verstoßen.

Viele Details dieser geheimnisvollen Religion kamen in der Diskussion zur Sprache: Gebete, Gesang oder Feiern. Der Referent beantwortete geduldig Fragen der Zuhörer, die sichtlich bemüht waren, die fremde Kultur und Religion zu verstehen. Als Angehörige einer religiösen Minderheit und Teil des kurdischen Volkes wurden Jesiden bereits im Osmanischen Reich verfolgt. Heute hat sich die Situation durch das Wüten der Terrormiliz „Islamischer Staat“ weiter verschärft.

Eines der Ziele der Fortbildungsreihe ist der Abbau von Vorurteilen gegenüber Fremden. Das ist an diesem Abend gut gelungen. Einiges blieb dennoch unverständlich oder wurde als rückwärtsgewandt empfunden. Am 24. Januar 2019 wird die Reihe in Ibbenbüren mit einem Vortrags- und Diskussionsabend mit einer Verfahrensberaterin der Zentralen Unterbringungs-Einheit des Landes NRW (ZUE) Ibbenbüren fortgesetzt.

Bildunterschrift:

Ashdi Barbaschek informierte im Rahmen der Evangelischen Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Tecklenburg über jesidische Kultur und Religion. Organisiert hatten den Vortrag Adelheid Zühlsdorf-Maeder, Ingeborg Paul und Helma Bayer (v.l.).